Prof. Karl H. Mühling
Nährstofftransport in der Pflanze

Professor Karl H. Mühling Foto: pur.pur
Diese Methode sowie proteinbiochemische Verfahren setzt der Agrarwissenschaftler ein, um zum Beispiel die Wachstumshemmung von Pflanzen bei Salzstress zu erforschen. Mühling: »Salzstress ist weltweit ein Riesenproblem, zum Beispiel in China, Indien und Pakistan, aber auch in Kalifornien. Überall dort, wo weniger Regen fällt, als Wasser verdunstet, bleiben Salze übrig, die sich auf der Bodenoberfläche anreichern. Wenn der Salzgehalt zu hoch ist, wachsen die Pflanzen nicht mehr. Wir untersuchen, warum Natrium toxisch ist, und versuchen, Mechanismen der Salzresistenz zu erkennen.« Seine Expertise auf diesem Gebiet zieht auch ausländische Wissenschaftler an: Zurzeit ist ein pakistanischer Nachwuchsforscher zu Gast. (ne)
Karl H. Mühling, 46 Jahre. Seit April 2007 Professor für Pflanzenernährung an der Christian-Albrechts-Universität. Geboren in Gießen. Studium der Agrarwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen, 1991 Promotion. Wissenschaftlicher Assistent und Akademischer Rat am Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Universität Kiel, 1998 Habilitation im Fach Pflanzenernährung. Dreijähriger Forschungsaufenthalt an der University of California in Davis, Kalifornien/ USA, Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Privatdozent und Lehrbeauftragter an der CAU, Professor für Biochemie der Ernährung der Pflanze an der Universität Gießen.
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