Rückblick
Geowissenschaften aus der Praxis
Der studierende Mensch lebt nicht vom Diplom allein. Die Fachschaft Geologie/ Paläontologie und Mineralogie hat deshalb versucht, mit einem geowissenschaftlichen Berufskolloquium Kommilitonen Einblicke in die Praxis dieser Disziplinen zu gewähren. Mit Erfolg. Acht Vorträge standen zwischen dem 15. Mai und dem 12. Juli auf dem Programm der Studentenvertretung, und stets waren nach Angaben von Carla Wiegers, die das Programm mit ihren Fachschaftskolleginnen Cordula Dörr, Svea Hausmann und Alena Kampmann sowie Privatdozent Dr. Markus Ebert organisiert hatte, 20 bis 40 Interessierte anwesend. Thematisch hatte das Kolloquium eine große Bandbreite. Ein geotechnisches Ingenieurbüro war ebenso vertreten wie ein Vertreter des Energiekonzerns RWE und eine Museumsdirektorin aus Österreich. Ebenfalls referierend am Werk war Dr. Markus Ebert, der über den Alltag des Forschens an der Universität berichtete.
Auffallend für Mitorganisatorin Wiegers war, wie rege sich die Studierenden an den Diskussionen beteiligten. »Die Möglichkeit, Leute zu befragen, die mitten aus der Praxis kommen, wurde stark in Anspruch genommen «, blickt sie zurück. Vom Ablauf eines ganz normalen Arbeitstages über fachliche Weiterbildung bis zur Bezahlung wurde deshalb in den Kolloquien kein Thema ausgespart. »Eine ganze Menge gelernt« haben laut Wiegers aber auch die Mitglieder des für diese Reihe gegründeten Arbeitskreises. »Wann hat man schon die Möglichkeit, als Studierende ein Kolloquium zu organisieren?«, beschreibt die angehende Geowissenschaftlerinden Reiz der Sache.
Eine Sache, die im Übrigen nicht einmalig bleiben wird. Die Finanzierung für eine weitere Auflage des geowissenschaftlichen Berufskolloquiums im Wintersemester 2007/08 ist bereits gesichert. Was allerdings auch kein gar zu gewaltiger Kraftakt war, weil die Organisation ehrenamtlich geschieht, die Referenten ohne Honorar arbeiten und so lediglich die Reisekosten erstattet werden müssen. (mag)
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