Prof. Michael Düring
Slavische Satire

Prof. Michael Düring Foto: pur.pur
Zurzeit plant der gebürtige Münsteraner ein Forschungsprojekt, das Satire aus verschiedenen slawischen Ländern vergleichen soll. »Es geht darum, Gemeinsamkeiten und Unterschiede russischer, ukrainischer, tschechischer und polnischer Satire zu erarbeiten.« Spannend findet der Slawist, wie sich die unterschiedliche historische Entwicklung der einzelnen Länder in der Satire widerspiegelt und welche Mittel gewählt werden, um das Bestehende zu verarbeiten. Wählt der Satiriker eher die Groteske oder die Ironie? Düring: »Polen, das nach den Teilungen 130 Jahre fast gar nicht existierte, lebte in einer ganz anderen Kommunikationssituation als etwa Russland, das sich als Imperium verstand – und somit unterscheiden sich auch Mittel, Ziele und Strategien der Satire.« (ne)
Michael Düring, 44 Jahre. Seit Oktober 2006 Professor für Slavistische Kultur- und Literaturwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität. Geboren in Münster/ Westfalen. Studium der Englischen, Ostslavischen und Westslavischen Philologie an der Westfälischen- Wilhelms-Universität zu Münster, 1994 Promotion. Assistent/Oberassistent am Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 2001 Habilitation. Lehrstuhlvertretung an der Universität Wien, Österreich.
Zuständig für die Pflege dieser Seite:
Pressestelle der Universität
► presse@uv.uni-kiel.de






