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unizeit Nr. 47 vom 12.04.2008, Seite 7  voriger  Übersicht  weiter  REIHEN  SUCHE   Druckfassung

Einwurf: Vorteile für Exzellenz-Studenten

Zwei Exzellenzcluster und eine Graduiertenschule an der CAU erhalten insgesamt etwa 70 Millionen Euro Fördermittel. Das bringt nicht nur die Forschung voran, sondern ist auch ein Gewinn für die Studenten. Davon ist Dr. Mara Weinelt überzeugt. Die habilitierte Geologin ist seit April wissenschaftliche Koordinatorin der Graduierten­schule »Entwicklung menschlicher Gesellschaften in Landschaften« und war zuvor Geschäftsführerin des Exzellenzclusters »Ozean der Zukunft«.

Mara Weinelt Foto: privat

unizeit Welchen Nutzen haben die Studenten von den Exzellenzprojekten?
Weinelt Es ist für alle Studenten von Vorteil, an einer Uni zu studieren und zu promovieren, die wissenschaftlich erstklassig ist. Der Erfolg im Rahmen der Exzellenzinitiative ist in diesem Sinne ein Qualitätssiegel. Wer eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, profitiert in besonderem Maße. Denn das Renommee der Arbeitsgruppe, in der er promoviert oder sich weiter qualifiziert, ist ganz entscheidend für die spätere Karriere. Gerade für Doktoranden bieten die Graduiertenschulen ein ausgezeichnetes Angebot an strukturierter multidisziplinärer Ausbildung.

Wie wirkt sich das auf die Lehre aus?
Im Idealfall ist exzellente Lehre an exzellente Forschung gekoppelt. Durch die neuen Juniorprofessoren werden außerdem die Lehrkapazitäten erhöht. Studenten profitieren selbstverständlich auch von der durch die Cluster und Graduiertenschule verbesserten Infrastruktur. In den Forschungsplattformen der Exzellenzcluster stehen zum Beispiel modernste Technologien zur Verfügung.

Lockt die exzellente Forschung Studenten an die Kieler Universität?
In den Meereswissenschaften zeichnet sich tatsächlich eine erhöhte Nachfrage ab. Mein Eindruck ist, dass Studenten sich sehr gut überlegen, an welcher Universität sie studieren, und wissen, wo welche Fächer hip sind. (ne)
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