Buchtipp
Zu Ehren des im März 2006 verstorbenen Rechtshistorikers Jörn Eckert haben seine Kollegen an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Hans Hattenhauer, Andreas Hoyer, Rudolf Meyer-Pritzl und Werner Schubert eine Gedächtnisschrift herausgegeben. »Auf diese Weise sollen seine (Eckerts) herausragenden Verdienste um unsere Universität und Fakultät eine bleibende Würdigung erfahren«, schreiben die Herausgeber im Vorwort. Der Band enthält insgesamt 57 Beiträge zur Rechtsgeschichte und zum geltenden Recht. Nahezu alle Mitglieder der Kieler Rechtswissenschaftlichen Fakultät haben einen Aufsatz beigesteuert. Sie geben Einblick in die Bandbreite der hier betriebenen Forschungen. Darüber hinaus haben auch Rechtshistoriker aus Deutschland und Skandinavien, die mit der Rechtsgeschichte in Kiel in besonderer Verbindung stehen, an dem mehr als 1.000 Seiten umfassenden Buch mitgewirkt.Viele der Beiträge knüpfen an die Forschungsschwerpunkte Jörn Eckerts an. Sein Interesse galt in erster Linie der Rechtsgeschichte, insbesondere der kritischen Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus und mit den Rechtsentwicklungen in der DDR sowie der Erforschung der Judikatur zum Preußischen Allgemeinen Landrecht. Intensiv hat er sich außerdem mit der Geschichte der Rechtswissenschaft an seiner Heimatuniversität Kiel beschäftigt. Daneben war der gebürtige Rendsburger auch im geltenden Zivilrecht ausgewiesen. In der Forschung befasste er sich zum Beispiel mit dem Verbraucherschutzrecht und dem Sachenrecht.
Jörn Eckert war vor seinem Tod am 21. März 2006 Rektor der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. (ne)
Andreas Hoyer, Hans Hattenhauer, Rudolf Meyer-Pritzl, Werner Schubert (Hrsg.): Gedächtnisschrift für Jörn Eckert. Baden-Baden 2008
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