Suchen Sitemap Kontakt Impressum

Studierende | Studieninteressierte | Presse | Fördern
Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte | Alumni | Wirtschaft | Intranet

Zur Startseite

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Unizeit – Nachrichten aus der Universität Kiel

unizeit Nr. 52 vom 07.02.2009, Seite 1  Übersicht  Übersicht  weiter  REIHEN  SUCHE   Druckfassung

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

mit dem Abschluss der Zielvereinbarungen hat ein Selbstfindungsprozess dieser Universität seinen vorläufigen Abschluss gefunden: Für die nächsten fünf Jahre haben wir uns auf Schwerpunkte und ein Profil festgelegt. Unter dem Leitbild »Volluniversität verbundener Wissenschaftskulturen« besteht das alte akademische Ideal einer größtmöglichen Breite der Fachkulturen weiter. Die Universität lebt von der einfallsreichen, hoch motivierten individuellen Forscherpersönlichkeit, die sich in der Verfolgung ihrer Ideen nicht beirren lässt. Das klassische Ideal der genialen Einzel­forscherin und des genialen Einzelforschers verbindet sich zu den heutigen Zeiten der Hochspezialisierung jedoch mit gelebter Interdisziplinarität, mit dem lebendigen Austausch der Fächer untereinander.

Das Profil der Christian-Albrechts-Universität wird von daher zukünftig geprägt von vier Forschungs- und Förderschwerpunkten, die über Fächer- und Fakultätsgrenzen hinweg arbeiten. Es handelt sich dabei zum einen um die Themenbereiche, in denen auch unsere beiden Exzellenzcluster angesiedelt sind, nämlich Geo- und Meereswissenschaften sowie Angewandte Lebenswissen­schaften. Als weiter zu profilierender Förderschwerpunkt kommt ein Netzwerk in den Geistes- und Sozialwissenschaften unter dem Motto »Kulturelle Räume« hinzu, das in Kooperation mit der bestehenden Graduiertenschule zu Mensch und Landschaft entsteht. Als viertes Standbein vertiefen wir das Thema Oberflächenforschung und Nanowissenschaft, wo wir bereits jetzt viele Erfolge verbuchen können.

Die Exzellenz in diesen Bereichen wird sich auch in der Lehre niederschlagen. Engagierte Frauen und Männer, die diese Schwerpunkte tragen, geben ihr Wissen und ihre Forschungskreativität an die Studierenden weiter. Darüber hinaus werden spezielle Schulen und Zentren zur fächer­übergreifenden Doktorandenausbildung unseren wissenschaftlichen Nachwuchs begleiten. Hier steht der Austausch zwischen Fächern und Wissenschaftskulturen ganz oben auf der Agenda. Zeigt die Erfahrung der letzten Jahre doch deutlich: Die fächerübergreifende Zusammenarbeit ist der Weg zum Erfolg.

Professor Dr. Gerhard Fouquet
Universitätspräsident
Zum Seitenanfang  Übersicht  Übersicht  weiter  REIHEN  SUCHE   Druckfassung



Zuständig für die Pflege dieser Seite: Pressestelle der Universität, presse@uv.uni-kiel.de