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unizeit Nr. 55 vom 11.07.2009, Seite 6  voriger  Übersicht  weiter  REIHEN  SUCHE   Druckfassung

Houston, no problem

In Begleitung erfahrener Wissenschaftler bewegen sich Doktoranden sicher auf internationalen Messen.


Als im Mai in Houston, Texas/USA, die Offshore Technology Conference, die weltweit größte Messe der Offshore-Industrie mit mehr als 65.000 Besuchern ihren Lauf nahm, befanden sich unter den 2500 Ausstellern auch die Kieler Doktoranden Peer Fietzek vom IFM-GEOMAR und Monika Krivickaite vom Walther-Schücking-Institut für Internationales Internationales Recht. Möglich machte dies das Projekt Messe-Mentoring, das im Exzellenzcluster Ozean der Zukunft gemeinsam von der Integrated School of Ocean Sciences (ISOS) und der Einheit für Technologietransfer entwickelt wurde. Zum zweiten Mal durften Doktoranden üben, sich auf einer internationalen Messe zu behaupten. Begleitet wurden sie von einem Mentor: Dr. Warner Brückmann vom IFM-GEOMAR half ihnen, den Überblick zu wahren. Außerdem arbeiteten die beiden Doktoranden an dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie organisierten Gemeinschaftsstand des IFM-GEOMAR und des Exzellenzclusters mit.

Dass ein Naturwissenschaftler wie Fietzek, der bei der Kieler Firma Contros Unterwasser-CO2-Sensoren entwickelt, sich um die Teilnahme beworben hat, erscheint gar nicht so ungewöhnlich. Krivickaite hingegen war als Juristin auf der Messe ein Unikum: Sie promoviert über die Ostsee-Pipeline zwischen Russland und Deutschland und die damit verbundenen völkerrechtlichen und seerechtlichen Fragen. »Da ist es wichtig, auch etwas über die Technik zu erfahren.« Für beide Teilnehmer war es eine spannende Erfahrung – und eine für die Zukunft wichtige: »Da 80 Prozent der Doktoranden nach Abschluss gar nicht in der Wissenschaft bleiben, wollen wir, dass sie möglichst frühzeitig nicht nur theoretische, sondern auch praktische Erfahrung in der Welt außerhalb der Hochschule sammeln«, erklärt Dr. Avan Antia von der ISOS, die das Projekt gemeinsam mit Annette Preikschat vom Technologietransfer entwickelt hat.

Jana E. Seidel
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