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unizeit Nr. 55 vom 11.07.2009, Seite 6  voriger  Übersicht  weiter  REIHEN  SUCHE   Druckfassung

Hellenismus

Foto: Kunsthalle zu Kiel

Zahlreiche Exponate, die sonst verborgen in den Magazinen der Berliner Antikensammlung lagern, sind noch bis zum April 2010 in der Antikensammlung der Kieler Kunsthalle zu sehen. Unter dem Motto »Fundort Priene – Alltag und Fest in einer griechischen Stadt« haben Studierende der Klassischen Archäologie unter Anleitung von Professor Frank Rumscheid und Dr. Joachim Raeder in einjähriger Vorbereitungszeit eine Ausstellung erarbeitet, die profunde Einblicke in die hellenistische Alltagskultur gewährt.

Professor Rumscheid befasst sich seit fast 20 Jahren mit dem heute türkischen Gebiet von Priene, das auch als »Pompeji Kleinasiens« bezeichnet wird und als eine der am besten erhaltenen archäologischen Fundstellen für die von 323 bis 30 vor Christus reichende Ära des Hellenismus gilt.

Inhaltlich prägen die Themen »Feste« und »Wohnen« diese Ausstellung, die unter anderem die zeichnerische Rekonstruktion einer Ecke des Athena-Tempels in Originalgröße und natürlich zahlreiche antike Fundstücke zeigt. Informationen aus Expertenmund gibt es bei den immer wieder angebotenen Sonntagsführungen, von denen die nächste wegen der Sommerferien allerdings bis zum 13. September, 11 Uhr, auf sich warten lässt. (mag)

Antikensammlung, Kunsthalle zu Kiel, Düsternbrooker Weg 1
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr
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