Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,Universitäten, die international zu den besten gehören möchten, müssen sich beizeiten um den wissenschaftlichen Nachwuchs kümmern. Die Doktorarbeiten, die an den Lehrstühlen entstehen, sind ein Herzstück der universitären Wissenschaft. Zugespitzt formuliert: In den Doktorarbeiten bündelt sich unsere Forschungsexzellenz. Ein Arbeitsschwerpunkt der Kieler Universität wird sich deshalb in den nächsten Jahren damit beschäftigen, Doktorandinnen und Doktoranden mit Angeboten zu versorgen, die die fachliche Betreuung am Lehrstuhl optimal ergänzen. Ein Graduiertenzentrum, das genau diese Aufgabe erfüllt, steht vor der Gründung. Wir wollen mit diesem Graduiertenzentrum von privaten Stiftern und Unternehmen Stipendien einwerben, um insbesondere hervorragenden ausländischen Promovierenden den Weg an unsere Universität zu öffnen.
Mit dem Graduiertenzentrum geben wir den Doktorandinnen und Doktoranden darüber hinaus den Status einer sichtbaren Gruppe und eine Heimat. Wir schaffen ein Forum, das der gemeinschaftlichen Identifikation des Forschernachwuchses mit der Universität dient und zur Vernetzung untereinander beiträgt. Um ähnliche fachliche Anliegen zu vertiefen, laden wir für einzelne – auch informelle – Arbeitsgruppen gezielt Spezialisten zur Beratung ein. Fachübergreifende Diskussionsforen geben neue Anregungen für die eigene fachliche Thematik und helfen, aufkommende Arbeitskrisen schnell zu überwinden.
Damit sind wir gerüstet für die nächste Runde in der Exzellenzinitiative. Wir treten an, um unseren guten Platz 10, den wir in den beiden ersten Durchgängen erringen konnten, dort mindestens zu verteidigen, wenn nicht gar zu übertreffen. Sicher ist bisher nur, dass die Konkurrenz stark ist.
Professor Gerhard Fouquet
Universitätspräsident
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