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unizeit Nr. 59 vom 10.04.2010, Seite 1  voriger  Übersicht  weiter  REIHEN  SUCHE   Druckfassung

Ozean leer fischen

Der Bildschirm ist ein einziges Meer. Auf diesem können vier Mitspieler ihre virtuellen Fangschiffe steuern und in simulierten Fischbeständen fischen. »Wenn sie zu viel fangen, was wahrscheinlich ist, führt das zur Überfischung. Das merken die Spieler daran, dass die Fänge zurückgehen«, erklärt Martin Quaas vom Institut für Volkswirtschaft. Der Juniorprofessor für Umwelt-, Ressourcen- und Ökologische Ökonomik hat das ökonomische Modell geliefert, das die Grundlage für dieses neue interaktive Ausstellungsstück des Exzellenzclusters »Ozean der Zukunft« ist. »Die Idee besteht darin«, so der Kieler Volkswirt, »dass die Spieler durch eigene Aktivitäten erfahren können, wodurch das Überfischungsproblem entsteht und wie schwierig es zu lösen ist.« Die Umsetzung der Idee gelang in Teamarbeit. Beteiligt waren neben Quaas auch Meeresbiologen, ein Programmierer und ein Designer von der Muthesius Kunsthochschule.

Den ersten Einsatz hat das besondere Exponat bei einer großen Ausstellung des Exzellenzclusters im Deutschen Museum in München. Die Ausstellung wurde am 24. März im Zentrum Neue Technologien eröffnet und läuft bis zum 30. August. Kieler Meereswissenschaftler präsentieren hier, wie sich die Weltmeere in Zukunft verändern werden und welche Chancen und Risiken die Ozeane für den Menschen bergen. (ne)

www.deutsches-museum.de/ausstellungen/sonderausstellungen
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