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unizeit Nr. 70 vom 11.02.2012, Seite 2  voriger  Übersicht  weiter  REIHEN  SUCHE   Druckfassung

Erfolg mit Englisch

ERASMUS MUNDUS heißt ein internationales Master- und Doktorandenprogramm, das in Theorie und Praxis jede Menge Austausch bietet und nichts mit dem auf individuellen Austausch ausgerichteten normalen ERASMUS-Programm zu tun hat. Beteiligt sind jeweils Hochschulen aus mindestens drei EU-Ländern. Studierende müssen in mindestens zwei davon zeitweilig ihrer Wissenschaft nachgehen. Über den schon für sich hohen Wert der Förderung internationaler Erfahrungen hinaus bietet das Konzept den Vorteil, dass sich Hochschulen in ihren Stärken zusammentun und ergänzen. ERASMUS MUNDUS-Studienorte liegen in EU-Staaten. Das Angebot richtet sich allerdings in erster Linie an Studierende aus anderen Teilen der Welt und findet großen Zuspruch – nicht nur wegen des in Aussicht gestellten Stipendiums von monatlich etwa 1000 Euro für Nicht-EU-Studierende sowie anderer Förderungen.

In Kiel machen die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche und die Mathematisch- Naturwissenschaftliche Fakultät beste Erfahrungen mit ERASMUS MUNDUS. Mit den Masterstudiengängen »European Master in Applied Ecology« (Angewandte Ökologie) und »Ecohydology« (Ökohydrologie) gibt es zwei interdisziplinäre Masterstudiengänge, die stark nachgefragt sind. Auf 25 Plätze kommen meist zwischen 200 und 300 Bewerbungen, darunter viele aus den USA, Kanada und Großbritannien, also Ländern, deren Studierende sonst nur schwer für Deutschland zu begeistern sind. Dr. Wilhelm Windhorst vom Institut für Natur- und Ressourcenschutz führt das darauf zurück, dass die Studiengänge in englischer Sprache angeboten werden. (mag)

Kontakt und Information:
Dr. Wilhelm Windhorst, Tel. 0431/880-4386
www.ecology.uni-kiel.de/lehre
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