Deutsch-dänische Kooperation
Auf gute Nachbarschaft: Die Universitäten Hamburg und Aarhus sowie die Süddänische Universität mit Hauptsitz in Odense haben die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zu einer Kooperation eingeladen. Gemeinsam wollen Deutsche und Dänen künftig Forschungsprojekte auf den Weg bringen. »Wir freuen uns sehr über diese Möglichkeit, die wissenschaftliche Vernetzung in der Region voranzutreiben«, sagt Professor Thomas Bosch, CAU-Vizepräsident. »Denn neben der weltweiten Forschungszusammenarbeit wollen wir auch die Verbindungen zu Universitäten in Norddeutschland und der dänischen Grenzregion intensivieren«, so Bosch weiter. Das ist im Struktur- und Entwicklungsplan, den CAU-Perspektiven bis 2020, festgeschrieben.Bei der Kooperation stellen die beteiligten Hochschulen Geld bereit, mit dem es Forschenden ermöglicht werden soll, ihre Kolleginnen und Kollegen in den anderen Städten sowie deren Arbeitsbereiche besser kennenzulernen. »Neben Reisen finanzieren wir beispielsweise auch Workshops zum Vorbereiten gemeinsamer Projektanträge«, erklärt Susanne Neufeldt vom Forschungsreferat der CAU. »Sobald das Abkommen unterschrieben ist, können Kieler Uni-Angehörige Mittel aus der Koopera tion bean tragen – spätestens ab März.« Neben der »Wissensregion Syddanmark-Schleswig-Holstein« sieht sie die Zusammenarbeit mit Hamburg, Aarhus und Odense als weiteren wichtigen Baustein gemeinsamen partnerschaftlichen, grenzübergreifenden Wirkens. »Die enge Verzahnung beider Projekte ermöglicht erhebliche Synergieeffekte«, hofft Neufeldt.
Mit der Universität Aarhus strebt die CAU außerdem eine eigene strategische strategische Kooperation an. Für die Graduiertenschule »Human Development in Landscapes« sind die Dänen schon jetzt ein wichtiger Partner, besonders in den Bereichen Doktorandenausbildung und Archäologie.
»Beide Universitäten sind sich in vielerlei Hinsicht ähnlich, so dass eine breiter angelegte Zusammenarbeit sicher für beide Seiten gewinnbringend wäre«, betont Vizepräsident Bosch. (jnm)
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