Manipulierte Landschaften
In einer Ausstellung auf Schloss Gottorf präsentiert die Graduiertenschule »Human Development in Landscapes« zurzeit spannende Forschungsprojekte ihrer Doktorandinnen und Doktoranden.

Vom Pollenkorn bis zum Idstedt-Löwen: Jedes der Exponate informiert multimedial über ein Promotionsprojekt. Foto: Daniela Menge
Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Graduiertenschule »Human Development in Landscapes« befassen sich mit zahlreichen Aspekten dieses vielfältigen Prozesses. Neun der insgesamt rund 90 Promotionsprojekte werden in der Ausstellung »Manipulierte Landschaften – 10.000 Jahre Veränderung« vorgestellt. Dafür hat die Muthesius Kunsthochschule einen Raum entworfen, der durch Formen und Material landschaftliche Assoziationen weckt.
Warum begruben Sandverwehungen einst weite Landstriche zwischen Nord- und Ostsee unter sich – und wie kämpften die Menschen dagegen an? Wie gelangte das Hausschwein in unsere Breiten? Was kann die Bronzestatue eines Löwen über Krieg und Frieden zwischen Deutschen und Dänen erzählen? In der Ausstellung werden diese und viele weitere Fragen beantwortet. Kurze Interview-Filme stellen die Doktorandinnen und Doktoranden, ihre Projekte und Forschungsmethoden vor.

»Und die Ausstellung finde ich ideal, um den Menschen zu zeigen, was wir an der Graduiertenschule erforschen.«
Die Exponate sind drei Oberthemen zugeordnet, die Hauptarbeitsfeldern der Graduiertenschule entsprechen: Monumentalität und Ritus, Innovation und Austausch sowie Mensch und Umweltwandel. Die von der Kieler Universität finanzierte Ausstellung ist noch bis 16. September auf Schloss Gottorf in Schleswig zu sehen. Der Besuch der »Manipulierten Landschaften« ist im Eintrittsgeld für das Schloss inbegriffen. Im kommenden Jahr wird die Ausstellung auch in der Kieler Kunsthalle zu sehen sein.
Jirka Niklas Menke
www.uni-kiel.de/landscapes/allgemein/ausstellung.shtml
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