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unizeit Nr. 71 vom 07.04.2012, Seite 7  voriger  Übersicht  weiter  REIHEN  SUCHE   Druckfassung

Philosophisches

Theater im Sechseckbau
Die Theatergruppe »¡Viva la introjeción!« des Studentenwerks Schleswig- Holstein lädt zu ihrem Debüt in den Sechseckbau. In der Theater-Collage »What‘s Wrong with the Princess« stellt sich die Gruppe die Frage »Was bleibt vom Individuellen?« Premiere: 25. April, 20 Uhr. (ne)

Vom Wesen des Menschen
Was ist der Mensch? In neun Aufsätzen sucht das Buch »Menschenbilder« eine Antwort auf diese Fragen. Sie thematisieren den Menschen unter anderem als kulturelles Wesen, als Teil der Gesellschaft, als ökonomischen Akteur und als Ebenbild Gottes. Zur Sprache kommen Tendenzen zur Optimierung des Menschen, Chancen und Grenzen der Kirche sowie technische Fortschritte und deren Konsequenzen für unsere Vorstellungen.

Die Frage nach dem Menschenbild ist so alt wie der Mensch selbst, war aber selten so bedeutsam wie heute, seit es Visionen gibt, das Erbgut des Menschen zu manipulieren. »Wir entwerfen heute Menschen, und zwar auf eine Weise, wie sie bislang undenkbar erschien: als geklonte Wesen, Mensch- Tier-Hybride oder nanotechnologisch optimierte Organismen«, schreiben die Herausgeber des Buchs, Werner Theobald und Hartmut Rosenau, im Vorwort. Die Kieler Wissenschaftler stellen aber auch fest: »Offenbar haben wir intuitiv doch eine dezidierte Vorstellung davon, was der Mensch ist, worin sein Wesen, seine Identität bzw. Natur besteht.«

Die Autoren, darunter fünf von der Kieler Universität, kommen aus Theologie, Philosophie, Wirtschaftswissenschaft, Soziologie und Materialwissenschaft. (ne)

Werner Theobald, Hartmut Rosenau (Hrsg.): Menschenbilder. Berlin 2012
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