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Nr. 85, 23.01.2016  voriger  Übersicht  weiter  REIHEN  SUCHE 

Prof. Astrid Dempfle

Statistische Methoden für die Medizin


Astrid Dempfle Foto: Haacks/CAU

»Um genetische Risikofaktoren für Krankheiten zu identifizieren, braucht es neben genetischen Daten auch Werkzeuge für die statis­tische Auswertung und Interpretation. Mein Forschungsschwerpunkt ist es, solche statistischen Methoden zu entwickeln und anzuwenden. Dabei geht es insbesondere darum herauszufinden, wie eine gene­tische Disposition gemeinsam mit Umwelteinflüssen und dem persönlichen Lebensstil das Krankheitsrisiko beeinflusst.
Außerdem beschäftige ich mich mit methodischen Aspekten bei der Planung und Auswertung von klinischen Studien. Ein Ziel ist auch, anhand des genetischen Profils von Erkrankten vorherzusagen, ob ein bestimmtes Medikament wirksam sein wird oder nicht, oder ob eine schwerwiegende Nebenwirkung droht.«

Astrid Dempfle, 41 Jahre, geboren in Freising. Seit Oktober 2014 Professorin für Statistische Genetik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Zuvor wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Marburg. 2006 Promotion, 2012 Habilitation an der Universität Marburg.
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