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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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Greenpeace, Halloween und Mais
Siegel der Fakultät
Abteilung für Botanische Genetik und Molekularbiologie
Prof. Dr. Frank Kempken


Greenpeace, Halloween und Mais

Am 10. Oktober 2003 hat Greenpeace vor dem Reichstag in Berlin Mais-Halloween-Fratzen aufgestellt. Ziel der Aktion ist offenbar eine weitere Verteufelung gentechnisch veränderter Planzen.
Speziell geht es um Grenzwerte für den Anteil gentechnisch veränderter Samen in Saatgut. Hier will die EU-Kommission einen Grenzwert von 0,3 bis 0,7 Prozent tolerieren, während Greenpeace 0,1 Prozent (= Nachweisgrenze) fordert.
Weder die EU-Kommission noch Greenpeace können allerdings eine Schädlichkeit eines höheren Grenzwertes belegen.
Im Gegenteil ist es sogar so, dass viele Bt-Maissorten einen geringen Gehalt an Mycotoxinen (Pilzgiften) haben als konventionelle Maissorten. Das bedeutet, dass Bt-Mais sogar Vorteile für die ernährung von Mensch und Tier hat!
Während weltweit im Jahre 2002 ca. 58 Mio. Hektar Ackerfläche erfolgreich mit gentechnisch veränderten Pflanzen bestellt wurden, verzichten die Europäer jedoch auf eine wichtige Zukunftsbranche. Eine Emnid-Umfrage ergab, dass 70% der Deutschen eine "Verunreinigung von Saatgut mit Gentechnik" (sic!) ablehnen.


Bildquelle: dpa



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