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Presseinformation 86/2005 vom 26.08.2005 | zur Druckversion

Seltener Einblick in antiken Bücherfundus am 2. September

Unibibliothek beteiligt sich an bundesweitem Aktionstag


Am Freitag, dem 2. September 2005 jährt sich zum ersten Mal der Brand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar. Die Kieler Universitätsbibliothek möchte an diesen Tag erinnern und schließt sich der bundesweiten "Aktion Lesezeichen" der Bibliotheken und Archive an. Dr. Klįra Erdei, Dezernentin für Altbestände, zeigt ab 16:00 Uhr einige besonders wertvolle Drucke und originale Handschriften der Autoren aus dem Fundus der Unibibliothek, darunter auch die älteste Handschrift aus dem 10. Jahrhundert von dem antiken Philosophen Boethius und die "Anatomie" von Vesalius aus dem Jahre 1555. Der italienische Arzt hatte mit dieser Schrift seinerzeit die Anatomie revolutioniert. Wie die Kieler Bestände handwerklich gesichert werden, wird außerdem die Restauratorin Sabine Bachem erklären. Treffpunkt für Interessierte ist das Foyer der Universitätsbibliothek in der Leibnizstraße 9.

"Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass schriftliches Kulturerbe dauerhaft gesichert werden muss. Leider sind die Schäden auch an unseren wertvollen Beständen nicht zu übersehen", begründet Dr. Erdei das Engagement der Universität für den Aktionstag, der von der bundesweiten "Allianz zur Erhaltung des schriftlichen Kulturgutes" initiiert wird. Günter Grass unterstützt die Aktion mit der Gestaltung eines Lesezeichens, das in limitierter Auflage auch in der Unibibliothek kostenfrei erhältlich ist.

Weitere Informationen: www.uni-kiel.de/ub/bin/lesezeichen/index.html

Das Lesezeichen steht als pdf-Datei zum Download bereit unter:
www.uni-kiel.de/download/pm/2005/2005-086-lesezeichen.pdf


Kontakt:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Universitätsbibliothek Kiel
Dr. Klįra Erdei, Tel: 0431/880-2723, Fax: 0431/880-1596
e-mail: erdei@ub.uni-kiel.de



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