EU fördert Europäische Universität der Meere SEA-EU für weitere vier Jahre mit 14,4 Millionen Euro

  • 1,87 Millionen Euro davon für Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)
  • Hochschulallianz SEA-EU wächst von sechs auf neun Universitäten
  • Bündnis bietet seinen 150.000 Studierenden und 18.000 Beschäftigten einfachen Austausch untereinander und stärkt internationale Zusammenarbeit

Gemeinsame Forschung, Lehre und der Austausch zwischen neun europäischen Universitäten an Küstenstandorten: Die Europäische Kommission ist von dem Konzept begeistert und fördert daher die Hochschulallianz SEA-EU für weitere vier Jahre. In der Bewertung erhielt das Projekt 90 von 100 möglichen Punkten und liegt damit deutlich über der geforderten Mindestpunktzahl von 70. Alle neun Partner erhalten daher die beantragten 14,4 Millionen Euro von der EU. Die CAU bekommt davon 1,87 Millionen Euro.

Portraitfoto einer Frau neben einer Texttafel mit dem Zitat: Die zweite Förderphase für SEA-EU bietet für die CAU die großartige Chance, unsere Internationalisierung in einer starken Allianz strategisch voranzutreiben.

„Die zweite Förderphase für SEA-EU bietet für die CAU die großartige Chance, unsere Internationalisierung in einer starken Allianz strategisch voranzutreiben“, sagt CAU-Präsidentin Professorin Dr. Simone Fulda und ergänzt: „Mit unseren Partnern können wir innovative Kooperations- und Mobilitätsformate in Forschung, Lehre und Transfer etablieren und damit den europäischen Bildungs- und Forschungsraum gemeinsam weiter ausbauen.“

Portraitfoto einer Frau neben einer Texttafel mit dem Zitat: Ich freue mich auf ganz neue Bereiche in der internationalen Zusammenarbeit: Die nachhaltige Campusentwicklung und umweltverträgliche Auslandsmobilität. Aber auch wie wir Wissen kommunizieren.

„Auch ich sehe SEA-EU als ganz starken Katalysator für unsere weitere Internationalisierung“, so Dr. Martina Schmode, Leiterin des International Center der CAU. „Und ich freue mich, dass wir dabei auch ganz neue Bereiche mit in den Fokus der internationalen Zusammenarbeit nehmen. Beispiele dafür sind die nachhaltige Campusentwicklung und umweltverträgliche Auslandsmobilität oder auch die gemeinsame Weiterentwicklung von Wissenschaftskommunikation.“

Portraitfoto eines Mannes neben einer Texttafel mit dem Zitat: Bei SEA-EU FOR ALL findet jeder etwas Passendes. Studierende und Beschäftigte können einfach und unbürokratisch zu unseren acht Partneruniversitäten reisen und sich weiterbilden.

Dr. Jonathan Durgadoo, Projektkoordinator für SEA-EU an der CAU, ergänzt: „Ob Studierende oder Beschäftige: Bei SEA-EU findet jeder etwas Passendes. Menschen können einfach und unbürokratisch zwischen den Hochschulen reisen und sich weiterbilden.“ Neben klassischen Lehr- oder Studienaufenthalten und gemeinsamer Forschung seien Sprachkurse, Job Shadowing und Sport-Events nur einige Beispiele für gemeinsame Projekte, sagt Durgadoo.

Die CAU übernimmt in der Allianz - wie alle Partner - in bestimmten Bereichen eine Führungsrolle. Sie leitet unter anderem ein Projekt, um Karriereperspektiven von Nachwuchsforschenden innerhalb und außerhalb der Hochschulen zu verbessern.

SEA-EU wächst weiter

Seit 2019 bilden sechs Hochschulen die Allianz: die Universität Cádiz, Koordinatorin der Allianz, die Universität der Westbretagne (Frankreich), die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die Universität Danzig (Polen), die Universität Split (Kroatien) und die Universität Malta. Mit der zweiten bewilligten Projektphase gehören nun drei weitere Partner zu dem Netzwerk: die Universität Neapel Parthenope (Italien), die Universität der Algarve (Faro, Portugal) und die Nord Universität (Bodø, Norwegen). Die Förderung der EU-Kommission deckt 80 Prozent der gesamten Kosten von SEA-EU. Die restlichen 20 Prozent finanzieren die neun Mitglieder.

Gemeinsam bilden die neun Partner einen multiethnischen, mehrsprachigen und transdisziplinären interuniversitären Hochschulcampus. Die enge Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern erlaubt es, die länderübergreifende Entwicklung von Technologien, Konzepten und Modellen voranzutreiben. So können wichtige Beiträge zur Lösung der großen gesellschaftlichen, globalen Herausforderungen unserer Zeit geleistet werden. Eine bedeutende Orientierungshilfe hierbei sind die UN-Nachhaltigkeitsziele, die für die Allianz im Einklang mit den europäischen Werten stehen.

Weitere Informationen zu SEA-EU an der CAU

Kontakt (SEA-EU an der CAU):

Dr. Martina Schmode
Leitung International Center an der CAU
mschmode@uv.uni-kiel.de

Dr. Jonathan Durgadoo
Leiter des Projektbüros & Koordinator 
jdurgadoo@uv.uni-kiel.de

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