Über Kiel Life Science (KLS)

Kiel Life Science (KLS) ist das interdisziplinäre Zentrum für angewandte Lebenswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). KLS bildet die organisatorische Einheit für Forschende aus 11 verschiedenen Disziplinen in sechs Fakultäten. Im Forschungsschwerpunkt arbeiten zurzeit rund 100 Vollmitglieder, 30 assoziierte Mitglieder und über 350 Promotionsstudierende gemeinsam an neuen Perspektiven für ein besseres Verständnis des Übergangs von Gesundheit und Krankheit.

 

 

Logo KLS: Kiel Life Science

Reaktion auf Umwelteinflüsse

Die Berücksichtigung der Umgebungseinflüsse eröffnet neue Perspektiven auf den Übergang von Gesundheit und Krankheit. „Wir wollen physiologisch gesunde und kranke Prozesse von Lebewesen in einem Gesamtzusammenhang verstehen und aus evolutionärer Sichtweise neue Optionen für Prophylaxe und Therapie identifizieren. Langfristig soll so ein messbarer Fortschritt in der Gesundheitsversorgung erreicht werden“, erklärt KLS-Sprecher Professor Thomas Bosch vom Zoologischen Institut. Die Projekte im interdisziplinären Rahmen dienen außerdem dazu, neue Ansätze zu entwickeln, die es erlauben, Nahrungsmittel ressourcenschonend herzustellen.

Exzellente Basis

KLS bündelt an der CAU die Expertisen aus den Disziplinen Bioinformatik, Umweltgenetik, Agrarwissenschaften, Evolutionsbiologie und Genforschung, Pflanzenzucht und Tierhaltung, Lebensmittelwissenschaften und Evolutionsmedizin. Die beteiligten Forschungsgruppen sind über Fach- und Institutsgrenzen hinaus gut vernetzt. KLS setzt auf die in den vergangenen Jahren aufgebaute exzellente technologische Infrastruktur auf. Ein Exzellenzcluster, verschiedene DFG-Sonderforschungsbereiche und -Schwerpunktprogramme bilden das Herzstück von KLS. Das Forschungsspektrum erstreckt sich von groß angelegter Genomforschung („Big Data“) und Proteomik hin zu einem Systemverständnis von Phänotypen.

Unsere Mission ist es:

  • Forschung aus evolutionärer Sichtweise zu betreiben und den Begriff „Gesundheit“ über Systemgrenzen hinweg neu und integrativ zu definieren,

  • einzigartige, sehr sichtbare Modellbeispiele für die weltweite akademische Community zu entwickeln.

© Christian Urban, Uni Kiel
© Uni Kiel