Ausbildung & Karriere

Unter dem Dach von Kiel Marine Science (KMS) werden Angebote für die Nachwuchsförderung angefangen von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften über interdisziplinäre und internationale Programme für Studierende bis hin zu Maßnahmen für die Karriereentwicklung schwerpunktmäßig für Promovierende und Postdoktoranden konzipiert und umgesetzt. International gehört SEA-EU – die Europäische Universität der Meere zu den Kieler Leuchtturmprojekten zur Stärkung der europäischen Mobilität von Studierenden in den Meereswissenschaften. Gemeinsam mit dem GEOMAR bildet ferner die Helmholz School for Marine Data Science (MarData) Promovierende an der Schnittstelle Informatik und der ozeanografischen Disziplinen aus. Masterstudierende finden in der interdisciplinary Master School of Marine Sciences (iMSMS) das Rüstzeug für eine fachübergreifende Ausbildung.

Grafik Ausbildungswege in KMS
© KMS

Grafik über die Ausbildungswege in KMS

Für Studierende: SEA-EU – Die Europäische Universität der Meere

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gehört mit dem ERASMUS+-Projekt „SEA-EU – Die Europäische Universität der Meere“ zu den 17 neuen Europäischen Universitäten, die aus 54 Anträgen in der ersten Ausschreibungsrunde ausgewählt wurden. Im Rahmen des Schwerpunkt Kiel Marine Science (KMS) wird für die Kieler Universität ein Programm für die interdisziplinäre Ausbildung von Studierenden in den Meereswissenschaften entwickelt. Unter der Leitung der Universität Cádiz (Spanien) und mit den Partneruniversitäten Westbretagne (Brest, Frankreich), Danzig (Polen), Split (Kroatien) und Malta ist geplant, zunächst meereswissenschaftliche Studienangebote so anzugleichen, dass Mobilität ohne Einschränkung für Studierende zunächst aus den sechs Universitäten des Konsortiums SEA-EU möglich wird. Das Projekt startete Anfang 2020.

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Für Schülerinnen und Schüler: Kieler Forschungswerkstatt: ozean:labor

Im ozean:labor setzen sich Schülerinnen und Schüler der 3. bis 13. Klasse mit aktuellen Themen aus der Meeresforschung auseinander. Entsprechend der jeweiligen Lernniveaus erhalten die Lerngruppen thematische Einblicke in die Meereswissenschaften sowie in die Arbeitsmethoden der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Durch die fachliche Anbindung an die naturwissenschaftlichen Lehrpläne, stellt der Besuch im ozean:labor eine thematische Ergänzung für den Unterricht dar. Ergänzend werden über ozean:labor der Kieler Forschungswerkstatt Lehrerfortbildungen durchgeführt. Hierbei handelt sich um eine Zusammenarbeit von Schule und Hochschule, von Lehrerbildung und Wirtschaft sowie von Stadt und Land.

Zum ozean:labor

Kontakt zum ozean:labor der Kieler Forschungswerkstatt

Integrated School of Ocean Sciences (ISOS)

Die Integrated School of Ocean Sciences (ISOS) ist eine inter- und multidisziplinäre Bildungsplattform für Promovierende der Meereswissenschaften in Kiel. Promovierende aller Fakultäten der CAU und vom GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung können an dem Programm der ISOS teilnehmen und werden über ein umfangreiches Kursangebot, zusätzliche Betreuung und Maßnahmen für individuelle Profil- und Karrierebildung gefördert. In der ISOS beschäftigen sich Nachwuchswissenschaftlerinnen -und wissenschaftler mit Themen, die über ihre eigenen Forschungsfragen hinausgehen, wie z.B. Ethik und wissenschaftliche Kommunikation oder Nachhaltigkeit. Das breitgefächerte Bildungsangebot wird durch eine aktive Unterstützung durch Senior Scientists, Alumni sowie universitätsinterne und -externe Partner ermöglicht.

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Helmholtz School for Marine Data Science (MarData)

Mit einem neuen interdisziplinären Ausbildungskonzept für Promovierende ist die Helmholtz School for Marine Data Science (MarData, www.mardata.de) im November 2019 am GEOMAR in Kiel gestartet. Spezialistinnen und Spezialisten aus der Informatik und der Mathematik werden dabei in die meereswissenschaftliche Forschung der beteiligten Meeresforschungsinstitute GEOMAR und AWI sowie der Partneruniversitäten in Kiel und Bremen integriert. Ziel ist es, die bei den Promovierenden vorhandene Expertise in den Datenwissenschaften durch grundlegende meereswissenschaftliche Ansätze so zu erweitern, so dass mit Big Data-Methoden neue Informationen aus meereskundlichen Datensätzen gezogen werden können. Koordiniert wird MarDATA am GEOMAR unter Leitung von Arne Biastoch. Beteiligte CAU-Professorinnen und Professoren sind Matthias Renz, Reinhard Koch, Thomas Slawig, Wilhelm Hasselbring (alle Institut für Informatik) sowie Tal Dagan (Institut für Allgemeine Mikrobiologie) und Thomas Meurer (Regelungstechnik, TF).

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Integrated Marine Postdoc Network (IMAP)

Das ‚Integrated Marine Postdoc Network‘ (IMAP) ist eine Plattform für promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, deren Verträge zeitlich befristet sind. IMAP bietet Aktivitäten zur Vernetzung und unterstützt die Karriereentwicklung und hat sich zum Ziel gesetzt, die Perspektiven für berufliche Laufbahnen im Anschluss an die Promotion zu verbessern. Es besteht eine enge Verbindung der IMAP-Aktivitäten mit dem Postdoc-Zentrum der CAU.
www.postdocs.uni-kiel.de

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