KMS-Netzwerkaktivitäten

Deutsche Allianz Meeresforschung

Die Universität zu Kiel mit Kiel Marine Science (KMS) gehört zu den 13 Gründungsmitgliedern der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM). Die DAM verbindet inzwischen 19 führende deutsche Meeresforschungseinrichtungen mit dem Ziel, den nachhaltigen Umgang mit den Küsten, Meeren und Ozeanen durch Forschung, Datenmanagement und Digitalisierung, Infrastrukturen und Transfer zu stärken. Dafür erarbeitet die DAM gemeinsam mit ihren Mitgliedseinrichtungen lösungsorientiertes Wissen und vermittelt Handlungsoptionen in Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Sie wird gefördert durch den Bund und die norddeutschen Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

www.allianz-meeresforschung.de

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© Deutsche Allianz Meeresforschung

Konsortium Deutsche Meeresforschung

Kiel Marine Science (KMS) ist Mitglied im Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM). In KDM bündeln die Mitgliedsinstitute ihre meereswissenschaftliche Expertise national, um sie gemeinsam vor Entscheidungsträgern und Zuwendungsgebern zu vertreten und in die Öffentlichkeit zu tragen. Unter dem Dach von KDM haben sich die Strategiegruppen Biodiversität, Küstenforschung, Mineralische Ressourcen, Observatorien, Ozeanzirkulation & Klima und die AG Sozialwissenschaften gebildet. KMS ist besonders in der Küstenforschung und der AG Sozialwissenschaften aktiv. Ferner engagiert sich KMS in der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit, eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM).

https://www.deutsche-meeresforschung.de/de/

 

 

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© Konsortium Deutsche Meeresforschung

Netzwerk Küstenforschung Schleswig-Holstein

Mit ihren Forschungsarbeiten, den Beiträgen zur akademischen Ausbildung sowie Wissenstransfer und Technologieentwicklung leistet die Meeresforschung als Impulsgeber für Innovationen einen wichtigen Beitrag zur Bedeutung des maritimen Sektors in den norddeutschen Küstenländern. Das ‚Netzwerk Küstenforschung Schleswig-Holstein‘ beruht auf einem Kooperationsvertrag zwischen der Universität Kiel mit Kiel Marine Science (KMS) und den in Schleswig-Holstein agierenden Helmholtz-Zentren AWI (Helgoland & List/Sylt), HZG, und GEOMAR. Unter Moderation der Landesregierung haben sich diese vier großen Akteure im Land zusammengeschlossen, um sich in Bezug auf Forschungsthemen und -infrastrukturen enger miteinander abzustimmen.

Küste
© Friederike Balzereit, KMS

Sandküste vor St. Peter-Ording

Future Ocean Netzwerk

Das Future Ocean Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Kieler Forschenden, die in der Nachfolge des Exzellenzclusters „Future Ocean“ gemeinsam, interdisziplinär und über Institutsgrenzen hinweg Forschungsprojekte umsetzen, die zu einem nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen aus dem Ozean beitragen. Dazu zählen insbesondere auch Aktivitäten zum gezielten Transfer von Forschungsergebnissen mit Stakeholdern unterschiedlicher Anspruchsgruppen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie gemeinsame Konzepte zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Das Future Ocean Netzwerk wird von der Geschäftsstelle des Forschungsschwerpunktes Kiel Marine Science koordiniert.

www.futureocean.org

Key visual Future Ocean
© Future Ocean

Key visual Future Ocean

Logo Future Ocean
© Future Ocean

European Marine Board

KMS Mitglieder engagieren sich in unterschiedlichen Bereichen des European Marine Board (EMB), ein führender europäischer Think Tank für die Meere betreffende Wissenschaftspolitik. Es bietet eine Plattform, um die Meereswissenschaften auf europäischer Ebene weiterzuentwickeln. Das European Marine Board ist ein unabhängiges, nicht-staatliches Beratungsgremium, das etwa 10.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von großen nationalen Meeres- oder ozeanographischen Instituten, Forschungsförderungsorganisationen und nationalen Universitätskonsortien vertritt.

https://www.marineboard.eu/

Logo European Marine Board
© European Marine Board

Sonderforschungsbereich 1182: Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen

Der seit 2016 von der CAU koordinierte SFB 1182 „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“ bringt rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sechs überwiegend norddeutschen Institutionen in insgesamt 15 interdisziplinären Forschungsprojekten zusammen, darunter auch KMS Mitglieder besonders der Fokusgruppe Ocean Biomolecules. Die Forschenden aus den Instituten für Zoologie, Klinische Molekularbiologie, Allgemeine Mikrobiologie, Experimentelle Medizin und Botanik an der Kieler Uni arbeiten mit Kolleginnen und Kollegen vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und der Mathematik (IPN) und der Muthesius Kunsthochschule zusammen. Gemeinsam wollen sie die funktionellen Konsequenzen des Zusammenwirkens von Wirtsorganismen und Mikrobengemeinschaften verstehen. Die Forschenden beschäftigen sich mit der Frage, wie Pflanzen und Tiere einschließlich des Menschen gemeinsam mit hoch spezifischen Gemeinschaften von Mikroben funktionale Einheiten (Metaorganismen) bilden. Der SFB 1182 wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) noch bis Ende 2023 gefördert.

www.metaorganism-research.com

Naheaufnahme zweier benachbarter Gebäude
© Christian Urban, Uni Kiel

Mit dem Biologiezentrum (im Hintergrund) und dem Zentrum Molekulare Biowissenschaften (ZMB) hat der Sonderforschungsbereich 1182 auch eine räumliche Heimat an der Kieler Universität.