Mikroskopaufnahme
© NIAID-RML

Informationen zum Coronavirus

Sehr geehrte Mitglieder der Universität,

Seit dem 16. Mai hat die Landesregierung den rechtlichen Rahmen für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen gesetzt. Das öffentliche Leben soll demnach schrittweise und unter Auflagen vorsichtig weiter hochgefahren werden. Auf diesen Seiten informieren wir Sie darüber, welche Auswirkungen das für den Betrieb unserer Universität hat. Oberstes Ziel ist es nach wie vor, die weitere Verbreitung des Virus so beherrschbar zu halten, dass eine Überlastung des Gesundheitssystems auch in Zukunft vermieden wird und die medizinische Versorgung bundesweit sichergestellt bleibt. Es gelten daher landesseitig weiter ein allgemeines Abstands- und Kontaktverbot. Gleiches gilt für allgemeine Anforderungen an die Hygiene. So ist zu anderen Personen weiter ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten (Abstandsgebot).

Ausführliche Informationen finden Sie auf den  Seiten für die Statusgruppen der Universität (werden laufend aktualisiert).

Angesichts dieser in weiten Teilen bereits bekannten und trotz angekündigter Lockerungen weiter geltenden Regelungen hat das Präsidium in Abstimmung mit dem Krisenstab und den Fakultäten folgenden Grundsatzbeschluss gefasst: Die Präsenz von Studierenden und Mitarbeitenden auf dem Campus soll zur Verminderung des Ansteckungsrisikos so gering wie möglich gehalten werden. Einzelne Einrichtungen der CAU mit Publikumsverkehr wie die Kunsthalle, das Zoologische Museum oder das Sportzentrum werden auf der Grundlage bereits abgestimmter Hygienekonzepte in der kommenden Woche wieder einen eingeschränkten Betrieb aufnehmen. Auch in der Universitätsbibliothek ist die Ausleihe und Rückgabe von Büchern wieder möglich. Informationen zu den Öffnungszeiten und zu den Auflagen für Besucher*innen bzw. Nutzer*innen finden Sie hier: Öffnungen & Schließungen (werden laufend aktualisiert).

Mit besten Grüßen und Wünschen für Ihre Gesundheit!
Das Präsidium

Das Arbeiten im Homeoffice bringt Risiken und Herausforderungen verschiedener Art mit sich. Folgende Empfehlungen erstrecken sich auf die Bereiche IT-Nutzung, allgemeine Informationssicherheit und Nutzung von externen Diensten.

Eine Pressemitteilung der Landesrektorenkonferenz | Mit Video der Pressekonferenz

Die Zusammenkunft vieler Menschen aus unterschiedlichen Regionen dieser Welt birgt grundsätzlich ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bleiben Sie bitte achtsam und nutzen Sie auch das stets aktuelle Informationsangebot für Reisende.

Zwei lila Tulpen

Einfach mal Danke! sagen...

Wir möchten DANKE sagen – für Sie und mit Ihnen! Schreiben Sie uns, welchen Menschen Sie in Ihren Bereichen und anderswo in der Universität einfach einmal danken möchten: Dafür, dass sie die Gebäude versorgt haben, als alle ins Homeoffice gingen; dafür, dass sie Ihnen Tipps für die digitale Lehre gegeben haben; dafür, dass sie Verständnis dafür hatten, dass man in diesen Zeiten nicht die sonst übliche Leistung erbringen kann; oder auch einfach dafür, dass sie einfach ein offenes Ohr für Ihre Sorgen und Nöte hatten.

Sagen Sie einfach mal Danke

FAQs der CAU

Studierende erhalten hier aktuelle Informationen über Lehrbetrieb, Prüfungen und das Studium betreffende Regelungen während der Corona-Pandemie. Neu: Informationen zur Freiversuchsregelung und Online-Aufsicht bei digitalen Prüfungen und zur Universitätsbibliothek

Dozentinnen und Dozenten erhalten hier aktuelle Informationen über den Lehrbetrieb und Unterstützungsangebote während der Corona-Pandemie. Neu: Informationen zur Freiversuchsregelung und Online-Aufsicht bei digitalen Prüfungen und zur Universitätsbibliothek

Beschäftigte erhalten hier aktuelle Informationen über Dienstpflichten und Regeln während der Corona-Pandemie. Neu: Aktualisierte Informationen: Handreichung zur Durchführung von Vorstellungsgesprächen

Forscherinnen und Forscher erhalten hier aktuelle Informationen über den Forschungsbetrieb während der Corona-Pandemie. Neu: Informationen zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz und zur Universitätsbibliothek

Allgemeine Fragen und Antworten

Warum Einschränkungen?

Für die Bekämpfung der Virus-Epidemie ist weniger die Gesamtzahl der Fälle entscheidend, sondern wie schnell sich der Erreger ausbreitet. Bei ungebremster Ausbreitung steigt die Zahl der Infizierten sehr schnell an. Die Epidemie überfordert dann die Kapazitäten des Gesundheitssystems. Bei zu vielen Patient*innen reichen die Zahl der Krankenhausbetten, das verfügbare Personal und die medizinische Ausrüstung nicht mehr aus. Gelingt es, die Epidemie zu bremsen, gibt es insgesamt eine ähnliche Zahl an Infizierten, allerdings über einen längeren Zeitraum verteilt. Ein Kollaps des Gesundheitssystems lässt sich so vermeiden.

Die Grafik zeigt den unterschiedlichen Verlauf einer Epidemie mit und ohne Maßnahmen.

Die Grafik zeigt den unterschiedlichen Verlauf einer Epidemie mit und ohne Maßnahmen.

Was sind Coronaviren?

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 60er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Coronaviren verursachen in Menschen verschiedene Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlichen oder sogar potenziell tödlich verlaufenden Krankheiten wie dem Middle East Respiratory Syndrome (MERS) oder dem Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS). Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) kann die Erkrankung COVID-19 auslösen.

In der Vergangenheit waren schwere, durch Coronaviren verursachte Krankheiten wie SARS oder MERS zwar weniger leicht übertragbar als Influenza, aber sie haben dennoch zu großen Ausbrüchen geführt, zum Teil in Krankenhäusern.

Wie schützt man sich vor Ansteckung?

In der allgemeinen Bevölkerung sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen eine gute Händehygiene, korrekte Husten- und Niesetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Hingegen gibt es keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert. 

Wie verhalte ich mich auf Veranstaltungen?

Bei Messen, Kongressen oder anderen Veranstaltungen ist es allgemein empfehlenswert, auf Prävention von Infektionskrankheiten zu achten. Dazu zählen regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Sanitäranlagen sowie gute Belüftung des Veranstaltungsortes. Veranstalter können Teilnehmer und Teilnehmerinnen darüber hinaus organisiert und strukturiert über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes wie Händehygiene, Abstand halten oder Husten- und Schnupfenhygiene aufklären. Menschen, die an akuten respiratorischen Erkrankungen leiden sollten generell lieber zuhause bleiben - v.a. um sich selbst zu schonen, aber auch, um andere vor Ansteckung zu schützen. 

Wie werden Coronaviren übertragen?

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt durch von Mensch-zu-Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Symptome gezeigt hatten. Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob SARS-CoV-2 auch fäkal-oral verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.

Wie ist die Inkubationszeit?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt.

Warum hilft Seife gegen das Coronavirus?

Warum Seife gegen das Cornavirus hilft. Prof. Helmut Fickenscher erklärt

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Datenschutzerklärung.

Was mache ich, wenn ich betroffen bin?

Eine Ansteckung ist nach derzeitigem Stand vor allem dann möglich, wenn eine Bürgerin oder ein Bürger sich zuvor in einem der Verbreitungsgebiete des Virus aufgehalten hat oder direkten Kontakt mit einem Coronavirus-Infizierten hatte. Ganz wichtig: Wer meint, dass diese Kriterien auf ihn zutreffen und entsprechende Symptome zeigt, sollte zunächst von zu Hause aus die Hausärztin oder den Hausarzt telefonisch kontaktieren und weiteres abklären lassen. Durch eine telefonische Kontaktaufnahme kann auch eine mögliche Weiterverbreitung gebremst werden. Darüber hinaus können Patientinnen und Patienten sich an das ab dem 1. Januar deutlich ausgebaute Angebot unter der Nummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinung wenden. Diese ist auch außerhalb der Sprechzeiten erreichbar und leistet Hilfestellung bei der Entscheidung über weitere Schritte.

Wie ist der Krankheitsverlauf?

Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei den bisher hauptsächlich aus China berichteten Fällen waren vier von fünf Krankheitsverläufen mild.

Wie gefährlich ist das neuartige Coronavirus?

Bei den bisher hauptsächlich aus China berichteten Fällen verliefen vier von fünf Krankheitsverläufen mild. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.