Informationen zum Coronavirus

Sehr geehrte Beschäftigte, Studierende, Gäste und Dienstleister,

wegen der aktuellen Ausbreitung des sogenannten „Coronavirus“ (SARS-CoV-2-Infektion) informiert Sie die Hochschulleitung auf der Homepage der Universität über die weitere Entwicklung. Inzwischen sind auch in Kiel Infektionsfälle bekannt geworden. Mitglieder der CAU oder eine mit der Universität verbundene Person wurden bislang nicht positiv auf das neuartige Virus getestet. Wir gehen jedoch davon aus, dass dies in naher Zukunft der Fall sein wird.   

Die Universität hat gemäß Pandemieplan (PMP) der CAU einen Krisenstab einberufen. Das Gremium bewertet regelmäßig die aktuelle Situation und leitet daraus entsprechende vorbeugende Schutzmaßnahmen ab. Derzeit befinden wir uns im Status II des PMP, auch Vorphase, genannt. Am 11. März hat die WHO erklärt, dass wir es mit einer Pandemie zu tun haben. Am 19. März hat das Auswärtige Amt eine weltweite Reisewarnung wegen der Corona-Pandemie ausgesprochen.

Zahlreiche Anfragen zu den Auswirkungen einer möglichen Corona-Infektion auf dem Campus haben uns erreicht. Antworten finden Sie auf dieser Homepage. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert. 

Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet oder des besonders betroffenen Gebiets die Universität nicht betreten. Informationen zur weltweiten Verbreitung des Virus hier.

Wir hoffen sehr, dass es uns durch die bereitgestellten Informationen und die Entscheidungshilfen auf der Homepage gelingt, die Krise zusammen gut zu bewältigen. Dabei schöpfen wir als Hochschulleitung alle rechtlichen und organisatorischen Möglichkeiten aus, um die Belastung und Einschränkungen für betroffene Bereiche, Einrichtungen und insbesondere Risikopersonen so gering wie möglich zu halten.

Bleiben Sie besonnen, Ihre
Claudia Ricarda Meyer, Kanzlerin
Lutz Kipp, Präsident  

Hausarzt/Hausärztin

Rufen Sie bei Verdacht auf eine Coronainfektion in Ihrer Hausarztpraxis an.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

116 117

Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit

030/346 465 100

Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein

0431/7970-0001

Aktuelle Meldungen

Mitteilung des Präsidiums und der Dekanate der CAU

sowie der Ausgabe von Dienstfahrzeugen und Bitte um Mithilfe beim Verschließen der Gebäude der CAU

Im Kampf gegen das neuartige Corona-Virus ruft das Präsidium der CAU Einrichtungen, Institute und Bereiche auf, medizinische Hilfsmittel zu spenden. Hintergrund ist die Bitte der Landeshauptstadt Kiel um Unterstützung.

Ratsuchende können sich nun auch telefonisch an die Hochschulambulanz wenden.

Mitteilung des Präsidiums der CAU

FAQs der CAU

Universitätsmitglieder erhalten hier weitere Informationen zu Pflichten, Dienstbefreiung, Homeoffice etc. Neu: Aktualisierung Stornierung von genehmigtem Urlaub/Zeitausgleich

Universitätsmitglieder erhalten Richtlinien und Handlungsempfehlungen für Dienstreisen und Auslandsaufenthalte. Neu: Aktualisierung der Informationen zu Reiserückkehrer*innen und der Risikogebiete

Universitätsmitglieder erhalten Informationen zum Lehr- und Prüfungsbetrieb

Universitätsmitglieder erhalten hier Informationen für den Fall von Schließungen und zu Veranstaltungen am CAU-Campus

Warum Einschränkungen?

Für die Bekämpfung der Virus-Epidemie ist weniger die Gesamtzahl der Fälle entscheidend, sondern wie schnell sich der Erreger ausbreitet. Bei ungebremster Ausbreitung steigt die Zahl der Infizierten sehr schnell an. Die Epidemie überfordert dann die Kapazitäten des Gesundheitssystems. Bei zu vielen Patient*innen reichen die Zahl der Krankenhausbetten, das verfügbare Personal und die medizinische Ausrüstung nicht mehr aus. Gelingt es, die Epidemie zu bremsen, gibt es insgesamt eine ähnliche Zahl an Infizierten, allerdings über einen längeren Zeitraum verteilt. Ein Kollaps des Gesundheitssystems lässt sich so vermeiden.

Allgemeine Fragen und Antworten

Was sind Coronaviren?

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 60er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Coronaviren verursachen in Menschen verschiedene Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlichen oder sogar potenziell tödlich verlaufenden Krankheiten wie dem Middle East Respiratory Syndrome (MERS) oder dem Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS). Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) kann die Erkrankung COVID-19 auslösen.

In der Vergangenheit waren schwere, durch Coronaviren verursachte Krankheiten wie SARS oder MERS zwar weniger leicht übertragbar als Influenza, aber sie haben dennoch zu großen Ausbrüchen geführt, zum Teil in Krankenhäusern.

Wie schützt man sich vor Ansteckung?

In der allgemeinen Bevölkerung sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen eine gute Händehygiene, korrekte Husten- und Niesetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Hingegen gibt es keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert. 

Wie verhalte ich mich auf Veranstaltungen?

Bei Messen, Kongressen oder anderen Veranstaltungen ist es allgemein empfehlenswert, auf Prävention von Infektionskrankheiten zu achten. Dazu zählen regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Sanitäranlagen sowie gute Belüftung des Veranstaltungsortes. Veranstalter können Teilnehmer und Teilnehmerinnen darüber hinaus organisiert und strukturiert über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes wie Händehygiene, Abstand halten oder Husten- und Schnupfenhygiene aufklären. Menschen, die an akuten respiratorischen Erkrankungen leiden sollten generell lieber zuhause bleiben - v.a. um sich selbst zu schonen, aber auch, um andere vor Ansteckung zu schützen. 

Wie werden Coronaviren übertragen?

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt durch von Mensch-zu-Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Symptome gezeigt hatten. Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob SARS-CoV-2 auch fäkal-oral verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.

Wie ist die Inkubationszeit?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt.

Warum hilft Seife gegen das Coronavirus?

Warum Seife gegen das Cornavirus hilft. Prof. Helmut Fickenscher erklärt

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Datenschutzerklärung.

Was mache ich, wenn ich betroffen bin?

Eine Ansteckung ist nach derzeitigem Stand vor allem dann möglich, wenn eine Bürgerin oder ein Bürger sich zuvor in einem der Verbreitungsgebiete des Virus aufgehalten hat oder direkten Kontakt mit einem Coronavirus-Infizierten hatte. Ganz wichtig: Wer meint, dass diese Kriterien auf ihn zutreffen und entsprechende Symptome zeigt, sollte zunächst von zu Hause aus die Hausärztin oder den Hausarzt telefonisch kontaktieren und weiteres abklären lassen. Durch eine telefonische Kontaktaufnahme kann auch eine mögliche Weiterverbreitung gebremst werden. Darüber hinaus können Patientinnen und Patienten sich an das ab dem 1. Januar deutlich ausgebaute Angebot unter der Nummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinung wenden. Diese ist auch außerhalb der Sprechzeiten erreichbar und leistet Hilfestellung bei der Entscheidung über weitere Schritte.

Wie ist der Krankheitsverlauf?

Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei den bisher hauptsächlich aus China berichteten Fällen waren vier von fünf Krankheitsverläufen mild.

Wie gefährlich ist das neuartige Coronavirus?

Bei den bisher hauptsächlich aus China berichteten Fällen verliefen vier von fünf Krankheitsverläufen mild. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.