Corona

Corona-Update: Konkrete Regelungen zum Lockdown für Beschäftigte der CAU

Sehr geehrte Universitätsmitglieder,

wie bereits angekündigt, möchten wir Sie im Folgenden detaillierter über die Corona-Regelungen für den Betrieb der Universität im Zeitraum vom 16.12.2020 bis 10.01.2021 informieren, nachdem heute auch die "Verordnung über besondere Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 an Hochschulen (pdf)“ veröffentlicht wurde.

Ausführliche Information für die Studierenden zum Lehrbetrieb, zu Prüfungen und Bibliotheksservices wurden bereits in einer separaten Rundmail versandt.

Reduzierung von Kontakten/Homeoffice

Ziel der aktuellen Maßnahmen der Landesregierung ist es, die Kontakte in allen Lebensbereichen noch weiter einzuschränken, um Infektionsrisiken zu minimieren und Ansteckungen mit dem Coronavirus zu verhindern. Der Betrieb der Universität in Lehre, Forschung und Verwaltung wird dadurch auch weiterhin nicht grundsätzlich eingeschränkt. Dennoch sollen auch am „Arbeitsplatz Universität“ die Kontaktmöglichkeiten zwischen Mitgliedern der Universität weiter minimiert werden. Dort, wo die Tätigkeiten und technische Voraussetzungen dies zulassen, soll weiterhin vorrangig im Homeoffice gearbeitet werden. Dies setzt immer die Zustimmung der*des Vorgesetzten voraus.

Die Präsenz in den Instituten, Einrichtungen und Verwaltungseinheiten soll auf die Tätigkeiten eingeschränkt werden, die nur vor Ort erledigt werden können und so organisiert werden, dass auch im Falle einer Infektion der Betrieb aufrechterhalten werden kann. Dies gilt insbesondere für kritische Geschäftsprozesse und Infrastrukturen.

Durch die Vorgesetzten sollen alle organisatorischen Vorkehrungen ausgeschöpft werden, die es den Beschäftigten ermöglichen, grundsätzlich die individuelle Regelarbeitszeit erbringen zu können. Die Instrumente der Arbeitszeitflexibilisierung (versetztes Arbeiten, Schichtdienste, Homeoffice, Umorganisation etc.) sollen unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen entsprechend ausgeschöpft werden. Die bestehenden Regelungen für Personen, die aufgrund von Vorerkrankungen einer Risikogruppe angehören, gelten unverändert fort.

Schließung von Schulen und Kitas

Beschäftigte, die von der vorzeitigen Schließung von Kindertagesstätten und Schulen seit dem 16.12.2020 betroffen sind, sollen in Abstimmung mit ihrer*ihrem Vorgesetzten vorrangig die bestehenden Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung nutzen. Aktuell kann nach den Vorgaben des Landes nur in begründeten Einzelfällen auch eine Beurlaubung oder Freistellung erfolgen, vorrangig gelten aber weiterhin die folgenden Maßgaben:

  • Soweit neben der Kinderbetreuung mobiles Arbeiten möglich ist, ist dieses wahrzunehmen.
  • Bereits gewährter Erholungsurlaub hat vor einer etwaigen Beurlaubung weiterhin Vorrang.
  • Positive Arbeitszeitsalden (Mehrarbeit, Überstunden, Gleitzeitguthaben) sind vorrangig abzubauen.
  • Ist ausnahmsweise eine Beurlaubung oder Freistellung zur Betreuung eines oder mehrerer Kinder notwendig, so wenden Sie sich bitte an den Geschäftsbereich Personal.

Ergänzende Hinweise und Informationen erhalten Sie auch auf den Corona-Informationsseiten zum Thema Kitas Schulen und Kitas  sowie zum Thema Homeoffice und Präsenztätigkeiten.

Weitere Einschränkungen

Alle weiteren, bereits seit November geltenden Regelungen und Einschränkungen des Universitätsbetriebs in Bezug auf Sitzungen, Besprechungen, Berufungs- und Bewerbungsverfahren, und Dienstreisen bleiben zunächst bis zum 10.01.2021 bestehen.

Detaillierte Informationen zu allen Themengebieten finden Sie auf der Coronawebseite der CAU. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an corona@uni-kiel.de.

Die neuen Einschränkungen erreichen die Universität in einer Phase, in der der Betrieb wegen der anstehenden Festtage und des Jahreswechsels ohnehin heruntergefahren wird. Die seit vielen Jahren praktizierte Schließung der Universität zwischen Weihnachten und Neujahr wird zusätzlich dafür sorgen, dass die Auswirkungen des Lockdowns die Universität und ihre Mitglieder nicht in dem Maße treffen, wie dies noch im Frühjahr der Fall war. Und dennoch bedeuten die jetzigen Maßnahmen eine erhebliche Belastung am Ende dieses durch die Pandemie geprägten Jahres, dass uns alle vor völlig unbekannte Herausforderungen gestellt hat und an den Kräften zehrt. Danke, dass Sie in der Universität und im Privaten Ihren Beitrag dazu leisten, dass die Maßnahmen zum angestrebten Ziel führen, nämlich die Infektionszahlen nachhaltig zu senken und weitere Todesopfer zu verhindern. Ein besonderer Dank gilt auch all denjenigen, die trotz der Feiertage und der „Betriebsferien“ zwischen Weihnachten und Neujahr an neuralgischen Stellen und in wichtigen Prozessen den Betrieb aufrecht erhalten und verlässlich da sind!

Wir erwarten, dass in der ersten Januarwoche eine Einschätzung möglich ist, ob der aktuelle Lockdown auch über den 10.01.2021 hinaus aufrechterhalten werden wird und werden Sie so frühzeitig wie möglich informieren, welche Auswirkungen dies dann für den Universitätsbetrieb haben wird.

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Ricarda Meyer
Kanzlerin