Corona

Aktuelle Hinweise zur Anreise an die Universität aus innerdeutschen Risikogebieten und zu Dienstreisen

Sehr geehrte Mitglieder der Universität,

wir erleben zurzeit einen besorgniserregenden Anstieg der Infektionszahlen in Deutschland. Schleswig-Holstein und Kiel stehen dabei zwar noch vergleichsweise gut da, aber auch hier sind steigende Zahlen zu verzeichnen. Alle gemeinsam sind wir aufgerufen, unseren Beitrag dazu zu leisten, diese Kurve wieder abzuflachen, um nicht erneut erhebliche Einschränkungen im Privaten wie auch für den Universitätsbetrieb hinnehmen zu müssen. In der aktuellen Situation ist es unser gemeinsames Ziel, Forschung, Lehre und Studium sowie alle weiteren Tätigkeiten für die Universität soweit wie möglich digital und unter konsequenter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln in begründeten Fällen auch in Präsenz durchführen zu können. Dabei soll vor allem der seit längerem und sehr intensiv vorbereitete Start in ein Hybridsemester ab dem 2. November 2020 mit den insbesondere für die Erstsemester und für praktische Lehrveranstaltungen so wichtigen Präsenzanteilen nicht gefährdet werden.

Präsidium, Krisenstab, Dekane und Studiendekan*innen stimmen sich zur Zeit intensiv darüber ab, wie der Universitätsbetrieb in Lehre, Forschung, Verwaltung und Services innerhalb der vom Land Schleswig-Holstein vorgegebenen Regelungen sichergestellt und zugleich ein Infektionsrisiko für jede*n Einzeln*n minimiert und einer weiteren Ausbreitung des Virus entgegengewirkt werden kann. Detaillierte Regelungen insbesondere zur Gestaltung der Präsenz in Instituten und Abteilungen, zum Homeoffice sowie für Beratungs- und Serviceeinrichtungen werden wir Ihnen im Laufe der Woche per Rundmail und wie gewohnt auf der Coronawebseite der CAU zur Verfügung stellen.

Anlässlich zahlreicher Nachfragen möchten wir an dieser Stelle aber bereits Hinweise zur Anreise nach Kiel aus innerdeutschen Risikogebieten sowie zum Umgang mit Dienstreisen geben. 

  1. Solange die Verordnungen des Landes Schleswig-Holstein dem nicht entgegenstehen, können Sie grundsätzlich weiterhin auch dann nach Kiel anreisen und zur Arbeit oder zum Studium auf den Campus kommen, wenn Sie aus einem inländischen Risikogebiet, also aus einer Stadt oder einem Landkreis mit hoher Infektionsrate anreisen.
  2. Das Präsidium bittet Sie allerdings wie schon bisher, auf Basis Ihres individuellen Verhaltens und Ihrer individuellen Risikovorsorge entsprechend verantwortungsvoll abzuwägen, ob Sie bis auf Weiteres aus einem Risikogebiet an die Universität anreisen. Sofern eine persönliche Anwesenheit auf dem Campus zur Ausübung Ihrer Tätigkeit oder Ihres Studiums nicht zwingend erforderlich sein sollte und digitale Alternativen bestehen – wenn Sie also Ihre Arbeit auch von zu Hause aus erledigen oder digital an Lehrveranstaltungen teilnehmen können -  nutzen Sie bitte diese Möglichkeiten. Alle Beschäftigten bitten wir, Ihr Vorgehen unbedingt mit den Vorgesetzten abzustimmen. Bitte beachten Sie dazu auch die Hinweise zum Homeoffice hier auf den Coronaseiten der CAU.
  3. Wir bitten zudem darum, in der gegenwärtigen Situation von Dienstreisen grundsätzlich abzusehen und diese nur anzutreten, wenn digitale Alternativen nicht bestehen oder eine Verschiebung wegen sehr dringender Angelegenheiten nicht in Betracht kommt. Dienstreisen in Risikogebiete – ob innerhalb Deutschlands oder im Ausland - sollen bis auf weiteres nicht genehmigt werden.

Bitte tragen Sie alle durch Ihr persönliches Verhalten innerhalb und außerhalb der CAU dazu bei, das Infektionsrisiko für sich und andere zu minimieren und eine weitere Verschärfung der Infektionslage und daraus resultierende Einschränkungen wie z.B. die Schließung von Schulen und Kitas oder weitreichende Kontaktbeschränkungen zu verhindern. Die sehr belastenden Erfahrungen mit diesen Maßnahmen im Frühjahr 2020 sollten für uns alle ein Antrieb sein!

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, ist es erforderlich, gemeinsam wichtige Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die AHA-Formel – das heißt: Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen. In Herbst und Winter, ist auch das regelmäßige Lüften sehr wichtig. Ein weiteres A soll an die Corona-Warn-App erinnern – eine App, die Nutzerinnen und Nutzer über Kontakte zu infizierten Personen informiert. Je mehr Menschen mitmachen, desto leichter lassen sich Infektionsketten unterbrechen!

Ein detailliertes Update zu den für die CAU geltenden Corona-bezogenen Regelungen und Maßnahmen erhalten Sie in den nächsten Tagen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an corona@uni-kiel.de.

Mit freundlichen Grüßen,
Claudia Ricarda Meyer, Kanzlerin