Corona-Verordnungen bis 19. September

Sehr geehrte Universitätsmitglieder,

eine neue Runde von Corona-Verordnungen wurde veröffentlicht und so kommen seit Montag, 23. August, auch Neuerungen für unsere Universität zum Einsatz.

3G-Regel an der Universität

Sowohl die Corona-Bekämpfungsverordnung als auch die Hochschulen-Coronaverordnung sehen den Einsatz der 3G-Regel auch im universitären Umfeld vor. Dies betrifft konkret:

  • Lehrveranstaltungen und Prüfungen, 
  • Veranstaltungen außerhalb des Lehrbetriebs (Weitere Informationen zu Arten und Anlässen)
  • Angebote des Hochschulsports im Innenbereich und
  • Freizeit- und Kultureinrichtungen wie Museen.

Ausgenommen von der 3G-Regel sind zurzeit explizit:

  • Universitätsbibliotheken
  • Arbeitsplätze von Beschäftigten der Universität

Bedeutung und Umsetzung der 3G-Regel:

Für die genannten Veranstaltungen und Einrichtungen wird mit der sogenannten 3G-Regel eine Nachweispflicht eingeführt, die den Zugang zu den Veranstaltungen in den Räumlichkeiten der Universität einschränkt. Eingelassen werden dürfen nur vollständig geimpfte, genesene und negativ getestete Personen. 

In welchem Umfang und mit welchen Unterstützungsmöglichkeiten die 3G-Regel für Prüfungen und Lehrveranstaltung zur Anwendung kommt, wird zurzeit geprüft. Wir informieren Sie hierüber sowie über die laufenden Planungen für das kommende Wintersemester in der nächsten Woche in einer gesonderten E-Mail. 

Für Veranstaltungen außerhalb des Lehrbetriebs sind die Zugangskontrollen ab sofort durch den/die Veranstalter*in einzuplanen und durchzuführen. Akzeptiert werden folgende Nachweise:

  • Geimpft: Vollständiger Impfschutz nachgewiesen durch digitalen Impfausweis oder durch einen analogen Impfausweis. Die letzte Impfung bzw. die Einmalimpfung (z.B. bei Johnson & Johnson) muss mindestens 14 Tage zurückliegen. Erst dann ist der vollständige Impfschutz erreicht.
  • Genesen: Ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in analoger oder digitaler Form, wenn die zugrunde liegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt.
  • Getestet: Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, benötigen für den Zugang zu den oben genannten Veranstaltungen und Räumlichkeiten ein negatives Testergebnis, welches durch eine Bescheinigung nachzuweisen: Für Veranstaltungen außerhalb des Lehrbetriebs darf der Test nicht älter als 24 Stunden sein. Für Lehrveranstaltungen und Prüfungen darf ein negativer Test bis zu 3 Tage alt sein.

Bitte beachten Sie: Aus Datenschutzgründen ist die digitale oder analoge Speicherung oder die Kopie von Nachweisen nicht erlaubt. Bei Einlasskontrollen soll lediglich ein Nachweis vorgezeigt werden. Eine Dokumentation, dass ein Nachweis erbracht wurde, ist nicht notwendig.

Die allgemeinen Regelungen für Veranstaltungen außerhalb des Lehrbetriebs werden aufgrund der neuen Verordnungslage sowie des angepassten Veranstaltungsstufenplans des Landes zurzeit überarbeitet. Sie stehen in Kürze in aktualisierter Form zur Verfügung.

Zusätzliche Hygienemaßnahmen

Über die 3G-Regel hinaus gelten die bereits bekannten Coronamaßnahmen weiter: 

  • Dazu zählt insbesondere für Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume die Kontaktdatenerhebung für alle Teilnehmenden einer Veranstaltung. Für Lehrveranstaltungen und für Veranstaltungen außerhalb des Lehrbetriebs steht die digitale Erfassung über OLAT zur Verfügung. 
  • Außerdem gilt die Maskenpflicht weiterhin auf allen innenliegenden Flächen bis zum Erreichen eines festen Sitzplatzes, an dem der Abstand von 1,5m gewahrt wird.
  • Hygienekonzepte sind ebenso erforderlich und müssen an die aktuellen Regelungen angepasst werden. Darüber hinaus müssen die Konzepte kurz vor Durchführung einer Aktivität  auf eventuell geänderte Rahmenbedingungen geprüft werden. Die Checklisten, die Ihnen bei der Erstellung der Hygienekonzepte eine Hilfestellung geben sollen, befinden sich derzeit in der Überarbeitung und stehen in kürze aktualisiert zur Verfügung.

Präsenz am Arbeitsplatz, Testmöglichkeiten für Beschäftigte

Die Regelungen für die Homeoffice-Nutzung sowie für Präsenztätigkeiten am Campus bleiben unverändert bestehen.

Gemäß des aktuellen Bund-Länder-Beschlusses werden die kostenfreien Bürgertests nur noch bis 11. Oktober angeboten. Wir möchten Sie daher daran erinnern, dass alle Beschäftigten der Universität, die nicht ausschließlich im Homeoffice tätig sind, den Anspruch auf zwei Selbsttests pro Woche haben. Das Land stellt diese weiterhin kostenfrei zur Verfügung. Sofern Sie noch keinen Zugang zu Selbsttests am Arbeitsplatz haben, sprechen Sie bitte Ihre*n Vorgesetzte*n an. Vorgesetzte können Selbsttests für Ihre Beschäftigten anfordern. Die Selbsttests ermöglichen jedoch keinen Zutritt zu Veranstaltungen im Sinne der 3G-Regel, da für diese kein Zertifikat ausgestellt werden kann. 

Je mehr sich der Campus füllt, desto mehr müssen wir aufeinander Rücksicht nehmen und die Regelungen konsequent einhalten. Auch geimpfte und genesene Personen können das Virus verbreiten, bitte machen Sie daher von den Testmöglichkeiten Gebrauch. Sie schützen damit sich selbst und andere Personen, die kein Impfangebot wahrnehmen können. Bitte achten Sie auch darauf, Abstände und Maskenpflicht einzuhalten, damit das Infektionsrisiko für alle Universitätsmitglieder gering bleibt.

Sollte dennoch ein Schnelltest positiv sein oder sich eine Infektion bestätigen, möchten wir Sie auf die Meldeketten und Handlungsanweisungen verweisen. Sie sollen angewendet werden, unabhängig davon, ob Sie sich am Campus oder im Homeoffice aufhalten:

Umfrage zum Impfstatus und Beratungsangebot

Im Folgenden finden Sie die Ergebnisse aus der laufenden Umfrage über den Impfstatus der Universitätsmitglieder. Wir bedanken uns sehr herzlich bei den bisherigen Teilnehmenden. Die Ergebnisse sind sehr beeindruckend! Da einige von Ihnen den Wunsch nach einer zusätzlichen Beratungsmöglichkeit angemeldet haben, wurde diese in Absprache mit dem betriebsärztlichen Dienst der CAU eingerichtet. Bitte wenden Sie sich für eine Beratung telefonisch oder per E-Mail an:0431/880-3267, betriebsarzt@email.uni-kiel.de. Die Beratung unterliegt der Schweigepflicht.

Teilauswertung Beschäftigte: 2037 Personen

  • Ich bin vollständig geimpft: 93%
  • Ich habe einen Impftermin erhalten bzw. habe eine Erstimpfung erhalten: 2%
  • Ich warte auf ein Impfangebot durch die CAU: 0%
  • Ich benötige kein Impfangebot bzw. habe kein Interesse: 3%
  • Ich bin noch unschlüssig, ob ich mich impfen lassen will und benötige Beratung: 1%

Teilauswertung Studierende: 7929 Personen

  • Ich bin vollständig geimpft: 81%
  • Ich habe einen Impftermin erhalten bzw. habe eine Erstimpfung erhalten: 6%
  • Ich warte auf ein Impfangebot durch die CAU: 1%
  • Ich benötige kein Impfangebot bzw. habe kein Interesse: 8%
  • Ich bin noch unschlüssig, ob ich mich impfen lassen will und benötige Beratung: 4%

Teilauswertung Lehrbeauftragte: 156 Personen

  • Ich bin vollständig geimpft: 85%
  • Ich habe einen Impftermin erhalten bzw. habe eine Erstimpfung erhalten: 1%
  • Ich warte auf ein Impfangebot durch die CAU: 0%
  • Ich benötige kein Impfangebot bzw. habe kein Interesse: 9%
  • Ich bin noch unschlüssig, ob ich mich impfen lassen will und benötige Beratung: 6%

Wir freuen uns sehr, dass Sie die bestehenden Impfangebote durch das Land und am Campus nach eigenem Ermessen wahrgenommen haben! Für diejenigen, die eine Impfung für sich noch in Erwägung ziehen: Bitte beachten Sie, dass das Land Schleswig-Holstein seine Impfzentren mit Ende September schließen wird. Danach sind Impfungen beispielsweise über die hausärztlichen Praxen oder mobile Impfteams möglich. Auch wir bemühen uns, weitere Angebote im Rahmen des Semesterstarts zu schaffen, um beispielsweise einreisenden internationalen Studierenden und Forschenden eine Impfmöglichkeit zu bieten.

Bleiben Sie gesund!
Herzliche Grüße,
Professor Markus Hundt,
Vizepräsident