Zwischenstand zur Planung des Wintersemesters 2021/22

Liebe Studierende,

der Beginn des Wintersemesters rückt immer näher. Daher möchten wir Sie heute über die aktuellen Verordnungsvorgaben und die Planungen in Bezug auf Studium und Lehre im Wintersemester 2021/22 informieren.

Aktuelle Vorgaben in den Verordnungen

Wie bereits angekündigt, wird im kommenden Wintersemester so viel Präsenzlehre wie möglich stattfinden. Die aktuelle Hochschulen-Coronaverordnung (gültig bis Anfang Oktober) und die Bekämpfungsverordnung geben uns eine Richtung für die Planung der Präsenzlehre vor. Diese Verordnungen ebnen uns den Weg für eine Rückkehr zu mehr Präsenzlehre.

Lehrveranstaltungsplanung

Unter Berücksichtigung der im Wintersemester 2021/22 jeweils geltenden Verordnungen werden Lehrveranstaltungen in Präsenz stattfinden. Es wird daneben Hybridlehrkonzepte, Wechselunterricht oder teilweise auch reine Onlinelehrveranstaltungen geben. Neben den jeweiligen Vorgaben des Gesetzgebers werden bei der derzeitigen Lehrveranstaltungsplanung auch die räumlichen und inhaltlichen Besonderheiten berücksichtigt, sodass Ihnen voraussichtlich ein Mix an verschiedenen Lehrveranstaltungsformaten angeboten wird. Wir freuen uns auf ein buntes und vielseitiges Semester mit mehr Präsenzanteilen als in den vergangenen drei Semestern.

Gemäß den Verordnungsvorgaben kann bei Veranstaltungsformaten mit Sitzungscharakter, zu denen bspw. Vorlesungen und Seminare gehören, nach derzeitigem Stand von dem grundsätzlich geltenden Abstandsgebot von 1,5 m abgewichen werden. In diesem Fall kann ein Raum höchstens zu 50 Prozent im „Schachbrettmuster“ (die Sitzplätze unmittelbar neben, vor und hinter den Teilnehmenden bleiben frei) belegt werden und es muss durchgängig eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (medizinische Maske, FFP2-Maske) getragen werden. In begründeten Ausnahmefällen kann es bei einzelnen Lehrveranstaltungen laut Verordnung von diesen Regelungen Ausnahmen geben.  

Sie werden rechtzeitig darüber informiert, wie die jeweiligen Lehrveranstaltungen umgesetzt werden und welche Vorgaben zu beachten sind.

3G-Regelung

Für den Zugang zu Lehrveranstaltungen, Exkursionen und Prüfungen, die bis zum 02.10. (Geltungszeitraum der derzeitigen Hochschulen-Coronaverordnung) in Innenräumen stattfinden, gibt uns die Hochschulen-Coronaverordnung vor, dass durch die Teilnehmenden ein Nachweis eines vollständigen Impfschutzes, einer Genesung oder eines negativen Corona-Testergebnisses erbracht wird. Das negative Testergebnis darf nicht älter als 72 Stunden sein. Wird der Nachweis nicht erbracht, kann der Zugang nicht gewährt werden.

Da die aktuellen Verordnungen für Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, einen Nachweis vorsehen, der durch eine dafür zugelassene Stelle (Testzentrum) ausgestellt werden muss, ist der Nachweis über einen sogenannten Selbsttest nicht möglich.

Wir gehen davon aus, dass die gesetzliche Vorgabe zur 3G-Regelung und ihrer Überprüfung auch in den nächsten Verordnungszeiträumen gelten werden. Bitte stellen Sie sich daher darauf ein, dass auch für die Prüfungen der BA-/MA-Studiengänge im zweiten Prüfungszeitraum (04.10. – 23.10.) des laufenden Sommersemesters sowie voraussichtlich für das Wintersemester 2021/22 die 3G-Regelung zur Anwendung kommen wird. Es werden derzeit Konzepte erarbeitet, wie die 3G-Regelung im Wintersemester 2021/22 an der CAU, z.B. mit technischer Unterstützung über das OLAT-Tool, umgesetzt werden kann. Hierüber werden wir Sie rechtzeitig vor Vorlesungsbeginn informieren.

Internationalen Studierenden wird empfohlen, sich im Vorfeld zu erkundigen, welche Impfstoffe in Deutschland im Rahmen der 3G-Regelung anerkannt sind.

Kontaktnachverfolgung

Es ist weiterhin erforderlich, die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen. Dies erfolgt insbesondere bei den Lehrveranstaltungen wie bisher über ein OLAT-Tool. Weitere Informationen finden Sie hier.

Nachteilsausgleich

Risikogruppenangehörige haben weiterhin die Möglichkeit, sofern die organisatorischen Rahmenbedingungen vorhanden sind und die Lernziele dies zulassen, Nachteilsausgleichsmaßnahmen zu beantragen. Bis spätestens zwei Wochen vor Vorlesungsbeginn ist in diesen Fällen in einem Antrag auf Nachteilsausgleich die Einschränkung, die eine Teilnahme an einer Präsenzlehrveranstaltung verhindert, plausibel darzulegen und es sind dann entsprechende Nachweise bei den Lehrenden bzw. beim Prüfungsamt einzureichen. Nach Möglichkeit wird in diesen Fällen eine geeignete Nachteilsausgleichsmaßnahme angeboten.

Auch internationale Studierende haben die Möglichkeit, einen Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen, sofern sie plausibel darlegen und nachweisen können, dass sie aufgrund bestimmter Umstände, die sie nicht selbst zu verantworten haben, daran gehindert sind an der Präsenzlehre teilzunehmen. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn die Betroffenen zwar geimpft sind, der Impfstoff in Europa jedoch nicht anerkannt wird. Bis eine entsprechende Nachimpfung erfolgt ist, kann wie oben beschrieben ein Antrag auf Nachteilsausgleich gestellt werden.

Zweiter Prüfungszeitraum Sommersemester 2021

Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass auch für die Prüfungen der BA-/MA-Studiengänge im zweiten Prüfungszeitraum (04.10. – 23.10.) des laufenden Sommersemesters voraussichtlich die 3G-Regelung zur Anwendung kommen wird.

Für Prüfungen, für die im zweiten Prüfungszeitraum des aktuellen Sommersemesters das Prüfungszelt gebucht ist, werden derzeit unter Berücksichtigung der neuen Vorgaben durch die geänderten Verordnungen, alternative Räume gesucht. Bitte beachten Sie daher, dass es insbesondere bei diesen Prüfungen zu räumlichen und ggf. zeitlichen Verschiebungen kommen kann. Diese werden baldmöglichst über das Prüfungsverwaltungssystem und das UnivIS bekanntgegeben.

Vorläufige Mastereinschreibung

Die Frist für den Nachweis des Bachelorabschlusses für Studierende, die sich im Wintersemester 2021/22 vorläufig in einen Masterstudiengang einschreiben werden, wurde vom 10.12.2021 auf den 31.03.2022 verlängert.

Wie bereits mitgeteilt, wurde die Frist für den Nachweis des Bachelorabschlusses für Studierende, die sich im Sommersemester 2021 vorläufig in einen Masterstudiengang eingeschrieben haben, vom 10.06.2021 auf den 30.09.2021 verlängert.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Studierendenservice.

Mit freundlichen Grüßen
Markus Hundt
Vizepräsident