Corona

Corona-Update: Maßnahmen ab Montag, 2. November 2020

Sehr geehrte Mitglieder der Universität,

Bund und Länder haben sich Mitte der Woche auf Verschärfungen der Coronamaßnahmen der Länder verständigt, um die besorgniserregende Entwicklung der Neuinfektionen aufzuhalten. Auch für Schleswig-Holstein wurde an diesem Wochenende der Inzidenzwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen überschritten.

Die Landesregierung hat zwischenzeitlich die o.g. Beschlüsse von Bund- und Ländern in Verordnungen umgesetzt, die uns alle wieder erhebliche Einschränkungen auferlegen. Auch die Hochschulen sollen und müssen dazu beitragen, die Zahl der Kontakte in der Bevölkerung zu reduzieren. Wir möchten Sie im Folgenden über die ab Montag, 2. November 2020, auf Grundlage der Landesverordnung über besondere Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 an Hochschulen zunächst bis zum 30. November 2020 geltenden Maßnahmen und Einschränkungen im Betrieb informieren.

Ziel dieser Maßnahmen an der CAU ist es, die Infektionsrisiken für die*den Einzeln*n zu minimieren und einer weiteren Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken. Zugleich soll der Universitätsbetrieb in Lehre, Forschung, Verwaltung und Services innerhalb der vorgegebenen Regelungen, d.h. mit so wenig Präsenz wie möglich, sichergestellt werden:

Alle Universitätsmitglieder haben konsequent auf dem gesamten Campus das Abstandsgebot und die bekannten Hygieneregeln zu beachten.

Die Maskenpflicht wird ausgeweitet: Masken (MNB) müssen künftig nicht nur innerhalb der Gebäude bis zum Erreichen des Arbeitsplatzes, sondern auch vor den Gebäuden im Eingangsbereich und in allen Lehrveranstaltungen getragen werden.

Lehrveranstaltungen finden - wie ohnehin für das Wintersemester vorbereitet - überwiegend in Onlineformaten statt. Praxislehrveranstaltungen und die Lehrformate für Erstsemesterstudierende können auf Grundlage der Landesverordnung wie geplant in Präsenz stattfinden. Es gilt dabei die Maskenpflicht in allen Lehrveranstaltungen, auch in solchen, die nach dem Kohortenprinzip durchgeführt werden.

Die Universitätsbibliothek bleibt geöffnet. Allerdings müssen aufgrund der neuen Landesverordnung die Service- und Arbeitsbereiche auf folgende Nutzungen eingeschränkt werden:

  • Die Nutzung der Einzelarbeitsplätze ist nur mit vorheriger Online-Registrierung möglich zur Anfertigung von Hausarbeiten, Abschlussarbeiten, Dissertationen und Habilitationen.
  • Die Bestellung von Printmedien aus Freihandbereichen und Magazinen für den Selbstabholbereich zur Selbstverbuchung ist möglich.
  • Die Servicetheke inklusive Rückgabe bleiben geöffnet, der elektronische Semesterapparat für Lehrende bleibt verfügbar.

Informationen zu Einschränkungen in den Services der Fachbibliotheken stellen die Fakultäten und Institute auf ihren Webseiten zur Verfügung.

Studentische Arbeitsplätze außerhalb der Bibliotheken stehen bis auf Weiteres nicht zur Verfügung.

Forschungs- und Verwaltungsbetrieb

Diese werden nicht grundsätzlich eingeschränkt, auch am „Arbeitsplatz Universität“ sollen aber in Umsetzung der Maßnahmen der Landesregierung zur Eindämmung des Coronavirus die Kontaktmöglichkeiten zwischen Mitgliedern der Universität minimiert werden. Die Präsenz in den Instituten, Einrichtungen und Verwaltungseinheiten soll daher auf das für die Erledigung der Aufgaben in Forschung, Verwaltung und Infrastruktur notwendige Maß zurückgefahren und so organisiert werden, dass im Falle einer Infektion der Betrieb aufrecht erhalten werden kann. Dies gilt insbesondere für kritische Geschäftsprozesse und Infrastrukturen.

Durch die Vorgesetzten sollen alle organisatorischen Vorkehrungen ausgeschöpft werden, die es den Beschäftigten ermöglichen, grundsätzlich die individuelle Regelarbeitszeit erbringen zu können. Die Instrumente der Arbeitszeitflexibilisierung (versetztes Arbeiten, Schichtdienste, Homeoffice, Umorganisation etc.) sollen unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen entsprechend ausgeschöpft werden. Dort, wo die Tätigkeiten und technische Voraussetzungen dies zulassen, soll primär im Homeoffice gearbeitet werden. Dies setzt immer die Zustimmung der*des Vorgesetzten voraus.

  • Die bestehenden Regelungen für Personen, die aufgrund von Vorerkrankungen einer Risikogruppe angehören, gelten unverändert fort.
  • Interne Besprechungen, Treffen von Arbeitsgruppen, Sitzungen, Vorstellungsgespräche sowie Gremiensitzungen sollen bis auf Weiteres nicht in Präsenz, sondern als Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt werden, um Kontaktmöglichkeiten auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
  • Dienstreisen: Von nicht unbedingt erforderlichen, d. h. für die Erledigung der Arbeitsaufgabe notwendigen Dienstreisen ist abzusehen. Dienstreisen in Risikogebiete im Ausland und Regionen mit hohen Infektionszahlen innerhalb Deutschlands (Hochinzidenzgebiete) sollen nicht genehmigt werden. Ausnahmen bedürfen im Einzelfall der Zustimmung des Präsidiums.
  • Krankheit, Verdachtsfälle: Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise auf der Coronawebseite (www.uni-kiel.de/corona ). Dort finden Sie auch ergänzende Informationen des Robert-Koch-Instituts.
  • Schließungen von Einrichtungen: Die Museen der Universität, der Hochschulsport (Lehrveranstaltungen ausgenommen) sowie die Mensen des Studentenwerks werden ab Montag, 2. November, geschlossen.

Detaillierte Informationen zu allen Themengebieten finden Sie auch auf der Coronawebseite der CAU unter www.uni-kiel.de/corona. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an corona@uni-kiel.de.

Uns ist bewusst, dass die jetzt vom Land verordneten und durch das Präsidium in Abstimmung mit Fakultäten und Krisenstab ergänzend veranlassten Maßnahmen für jede*n Einzelne*n von Ihnen erhebliche Zumutungen für das Studium und die Arbeit an der CAU bedeuten. Wir appellieren gleichwohl an Sie alle, durch das konsequente Beachten der Hygiene- und Abstandsregeln und durch das Einschränken der eigenen Kontakte auch im privaten Umfeld einen Beitrag dazu zu leisten, den besorgniserregenden Trend der täglich weiter steigender Neuinfektionszahlen zu stoppen und umzukehren.

Bleiben Sie gesund!
Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Simone Fulda, Präsidentin
Claudia Ricarda Meyer, Kanzlerin
für das Präsidium der CAU