Corona-Update: Neue Verordnungslage Oktober 2021

Sehr geehrte Beschäftigte,

die CAU folgt dem Aufruf der Landesregierung, wieder in den geregelten Präsenzbetrieb zurückzukehren, unter Beachtung der vorhandenen bzw. aktualisierten Hygienekonzepte. Mit steigender Impfquote wird damit eine zunehmende Normalisierung des Universitätsbetriebs angestrebt und das Arbeiten in Präsenz soll wieder den Regelfall darstellen. 

Im Folgenden möchten wir Sie darüber informieren, welche Regelungen und Lockerungen in den Büros, Laboren und Werkstätten zum Einsatz kommen. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Corona-Webseite der CAU im Bereich „Informationen für Beschäftigte“.

Arbeiten in Präsenz und Homeoffice 

Das Arbeiten in Präsenz soll wieder der Regelfall sein. Es gelten dabei aber grundsätzlich weiterhin die bekannten AHA+L-Maßnahmen.

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske besteht auch weiterhin auf allen innen liegenden Verkehrsflächen bis zum Erreichen eines festen Sitzplatzes oder des Arbeitsplatzes. Darüber hinaus ist es verpflichtend, eine medizinische oder FFP2-Maske in Bereichen zu tragen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. 

Die Verpflichtung für Beschäftigte, ihre Anwesenheitstage und grundsätzlich genutzten Räumen für die Kontaktnachverfolgung vorzuhalten, entfällt. Dies gilt auch für die Dokumentationspflicht über Personen, die sich nicht nur vorübergehend bzw. kurzzeitig in den Einrichtungen (Institute, Abteilungen etc.) aufhalten.

Berücksichtigung des Immunisierungsstatus

Gemäß SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung kann bei der Festlegung und der Umsetzung der Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung der bekannte Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten berücksichtigt werden. 

Der Immunisierungsstatus darf durch den Arbeitgeber, d.h. die jeweiligen Vorgesetzten/Führungskräfte jedoch nicht aktiv abgefragt werden, ein bereits bekannter Status kann jedoch bei der Arbeitsplanung Berücksichtigung finden.

Dies bedeutet: auf die Einhaltung der AHA+L-Maßnahmen kann verzichtet werden, wenn das Risiko der Virusübertragung gering ist. Dies ist der Fall wenn:

  • alle Beschäftigten vollständig geimpft oder genesen sind und
  • kein beruflicher Kontakt von geimpften oder genesenen Beschäftigten mit nicht vollständig geimpften oder genesenen Personen vorkommt.

Im Umkehrschluss heißt das, dass die AHA+L-Maßnahmen immer dann eingehalten werden müssen,

  • wenn nicht alle in der Arbeitseinheit vollständig geimpft oder genesen sind bzw. der Impf- oder der Genesenenstatus der Mitarbeitenden nicht bekannt ist oder
  • ein beruflicher Kontakt mit nicht vollständig geimpften oder genesenen Personen vorkommt.

Besonderen Schutz müssen die Beschäftigten genießen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Es wird in diesem Zusammenhang nochmals mit Nachdruck an die Kolleg*innen appelliert, die aus persönlichen Gründen von einer Impfung bislang Abstand genommen haben, das bestehende kostenfreie Angebot zur Selbsttestung in der Dienststelle mind. 2x wöchentlich wahrzunehmen. Sie leisten damit einen Beitrag zu Ihrem eigenen Gesundheitsschutz und zum Schutz ihrer Kolleg*innen. 

Nach wie vor kann in Abstimmung mit den jeweiligen Vorgesetzten auch weiterhin die Möglichkeit des Homeoffice genutzt werden. Daneben stehen die bereits bekannten Flexibilisierungsinstrumente (Möglichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung) zur Verfügung.

Weitere Informationen zu Homeoffice- und Präsenztätigkeiten

Beratungsstellen

Beratungen und Sprechstunden der Einrichtungen der CAU, z.B. der Prüfungsämter können unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln in Präsenz angeboten werden, wenn die räumlichen Gegebenheiten die Einhaltung der Mindestabstände während der Beratung und auch in Wartebereichen ermöglichen. Die jeweiligen Einrichtungen informieren darüber auf Ihren Webseiten.

Dienstreisen 

Aktuell können Dienstreisen unter Berücksichtigung der gesetzlich geltenden Regelungen durchgeführt werden. Aufgrund der Tatsache, dass die Pandemie noch nicht ausgestanden ist, werden alle Mitglieder der CAU gebeten, von nicht dienstlich zwingend erforderlichen Dienstreisen grundsätzlich abzusehen. Eine Ausnahmegenehmigung ist nach wie vor für Dienstreisen in Länder und Regionen erforderlich, die gemäß RKI als Risikogebiete bzw. Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiete gelten.

Weitere Informationen zu Dienstreiseregelungen und Fuhrparknutzung

Besprechungen und dienstliche Treffen, Gremiensitzungen 

Besprechungen und dienstliche Treffen sind wieder in Präsenz möglich, sofern vor Ort die allgemeinen Hygieneregeln und die Mindestabstände zwischen den Teilnehmenden eingehalten werden. Nehmen externe Gäste an den Treffen teil, so sollen auf freiwilliger Basis alle Teilnehmenden einen 3G-Nachweis erbringen. 

Auch Gremiensitzungen sind unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln und der Mindestabstände wieder in Präsenz möglich, es wird aber weiterhin die Durchführung als Videokonferenz empfohlen. 

Dienstliche Zusammenkünfte mit eher sozialem Charakter, wie z.B. Weihnachtsfeiern unterliegen den Regelungen für „Veranstaltungen außerhalb des Lehrbetriebs“. Die Informationen dazu werden zur Zeit aktualisiert.

Vorstellungsgespräche und Berufungsverfahren 

Vorstellungsgespräche und Berufungsverfahren können als Videokonferenz oder künftig auch wieder in Präsenz durchgeführt werden, wenn am Sitzungsort die allgemeinen Hygieneregeln und insbesondere die Mindestabstände zwischen den Teilnehmenden eingehalten werden. Handreichungen und Checklisten werden zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zur Durchführung von Vorstellungsgesprächen und Berufungsverfahren

Vor uns allen liegt ein herausforderndes Wintersemester mit vielen Schritten zurück in die vermisste Präsenz. Für viele mag das mit gemischten Gefühlen verbunden sein und die Vielzahl der neuen Regelungen für die verschiedenen Bereiche unserer Universität erscheint zunächst verwirrend und bisweilen auch widersprüchlich: die Präsenz in Lehrveranstaltungen setzt 3G-Nachweise voraus, am Arbeitsplatz kann der Immunisierungsstatus berücksichtigt werden, wenn er bekannt ist, Kontrollen dürfen aber nicht stattfinden. Wie in den zurückliegenden Semestern ist – wenn auch unter besseren Vorzeichen - erneut unsere Geduld und Nachsicht, vor allem aber auch gegenseitige Rücksicht gefordert. Und sicherlich auch eine gehörige Portion Geduld, wenn die Abläufe in den ersten Wochen noch nicht wieder so reibungslos sind, wie wir das vor der Pandemie gewohnt waren.

Mit freundlichen Grüßen  ,

Claudia Ricarda Meyer
Kanzlerin