Corona Update: Informationen zu bevorstehenden Änderungen im Universitätsbetrieb

Sehr geehrte Mitglieder der Universität,

angesichts der aktuellen Entwicklung der Corona-Lage zeichnen sich Veränderungen für den Universitätsbetrieb in Lehre, Forschung, Verwaltung und Services ab, über die wir Sie heute vorab informieren möchten. Ausgangspunkt dafür sind die Ankündigungen der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung für eine Verschärfung der Corona-Bekämpfungsverordnung ab dem 22.11.2021. Hinzu kommen die Änderungen im Infektionsschutzgesetz. Wir bitten um Verständnis, dass wir heute und an dieser Stelle über die konkrete Ausgestaltung an der CAU noch keine Informationen geben können, da die Regelungen z.T. noch nicht im Detail bekannt sind. Dies holen wir schnellstmöglich Anfang kommender Woche nach.

Bitte stellen Sie sich bereits auf die folgenden Veränderungen ein:

  • Lehre & Studium: Eine weitreichende Einschränkung des Präsenzbetriebs zeichnet sich aktuell nicht ab. In einzelnen Fällen kann es bei sehr großen Lehrveranstaltungen zur Umstellung auf hybride oder reine Onlineformate kommen. Darüber werden Sie durch die Fakultäten oder die Lehrenden direkt informiert. Präsidium und Fakultäten halten aber zunächst an einer Fortsetzung des Präsenzlehrbetriebs   fest. Grundlage dafür ist die 3G-Regelung sowie eine generelle Maskenpflicht in den Lehrveranstaltungen. Ausnahmen von der Maskenpflicht sollen ab sofort nur dort möglich sein, wo die Art der Lehrveranstaltung dies erfordert (z.B. sportpraktische oder musikpraktische Lehrveranstaltung).
  • Homeofficepflicht: Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes wird nach Inkrafttreten für die Universität und ihre Beschäftigten wieder eine Homeofficepflicht gelten. D.h. überall dort, wo es die Tätigkeiten zulassen, muss von der Universität als Arbeitgeberin Homeoffice angeboten werden. Die Pflicht wird im Gegenzug auch für Beschäftigte gelten, die das Angebot annehmen müssen, sofern ihrerseits keine Gründe entgegenstehen. Wir informieren Sie zeitnah, ab wann diese Regelung umgesetzt werden soll.
  • 3G-Nachweis am Arbeitsplatz: Die CAU setzt bereits jetzt darauf, dass Beschäftigte, die vor Ort arbeiten, entweder geimpft oder genesen sind und sich bis zu zwei Mal pro Woche selbst testen können; nicht-geimpfte oder -genesene Personen sollen sich täglich vor Ort selbst testen. Mit den gesetzlichen Änderungen wird die 3G-Regel zur Verpflichtung, wenn in Präsenz gearbeitet wird. Beschäftigte müssen dann einen Nachweis vorlegen und die Universität als Dienststelle ist berechtigt und verpflichtet, diese Nachweise zu kontrollieren. Wie dies konkret ausgestaltet wird und wie Beschäftigte, die nicht geimpft oder genesen sind, eine Testung nachweisen müssen, werden wir schnellstmöglich klären und Sie darüber informieren.
  • 2G für „Veranstaltungen außerhalb des Lehrbetriebs“ und bestimmte Einrichtungen der CAU: Während für die Kernbereiche des Universitätsbetriebs, also für den Zugang zu Lehrveranstaltungen und am Arbeitsplatz die 3G-Regeln gelten, werden außercurriculare und nicht dienstliche Veranstaltungen voraussichtlich ab dem 22.11.21 auf 2G umgestellt. Zugang haben dann nur noch Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind. Gleiches ist angekündigt auch für die Museen oder die Angebote des Hochschulsports im Sportzentrum. Auch hierzu werden wir schnellstmöglich detaillierte Informationen zur Verfügung stellen.

Zu den beschriebenen Veränderungen werden wir voraussichtlich Anfang kommender Woche, sobald die zugrundeliegenden gesetzlichen Regelungen und Verordnungen vorliegen und ausgewertet sind, weitere Informationen per Rundmail zur Verfügung stellen und auch die Informationen auf der Corona-Website der CAU aktualisieren.

Aufgrund zahlreicher Nachfragen noch ein kurzes Update zum Thema Auffrischungsimpfungen: Ein Angebot durch den betriebsärztlichen Dienst ist in Vorbereitung, auch stehen wir hierzu mit dem UKSH im Kontakt. Sobald sich Angebote konkretisieren, informieren wir per Rundmail.

Mit freundlichen Grüßen,

Claudia Meyer
Kanzlerin