Zwischenstand zur Planung des Wintersemesters 2021/22

Liebe Beschäftigte,

der Beginn des Wintersemesters rückt immer näher. Daher möchten wir Sie heute über die aktuellen Verordnungsvorgaben und die Planungen in Bezug auf Studium und Lehre im Wintersemester 2021/22 informieren.

Aktuelle Vorgaben in den Verordnungen

Wie bereits angekündigt, wird im kommenden Wintersemester so viel Präsenzlehre wie möglich stattfinden. Die aktuelle Hochschulen-Coronaverordnung und die Bekämpfungsverordnung, die zunächst bis ca. Mitte September gültig sind, geben uns eine Richtung für die Planung der Präsenzlehre vor. Diese Verordnungen ebnen uns den Weg für eine Rückkehr zu mehr Präsenzlehre.

Die Handreichungen, Checklisten, das Rahmenhygienekonzept etc. werden in der kommenden Zeit an die jeweils aktuellen Vorgaben angepasst.

50-Prozent-Regelung

Gemäß den Verordnungsvorgaben kann bei Veranstaltungsformaten mit Sitzungscharakter, zu denen bspw. Vorlesungen und Seminare gehören, von dem grundsätzlich geltenden Abstandsgebot von 1,5 m abgewichen werden. In diesem Fall kann ein Raum höchstens zu 50 Prozent im „Schachbrettmuster“ (die Sitzplätze unmittelbar neben, vor und hinter den Teilnehmenden bleiben frei) belegt werden und es muss durchgängig eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (medizinische Maske, FFP2-Maske) getragen werden. In begründeten Ausnahmefällen kann es bei einzelnen Lehrveranstaltungen, die in dezentral verwalteten Räumen stattfinden, auch von diesen Regelungen Ausnahmen geben (siehe unten).

Hinweise zur Planung der Lehrveranstaltungen und zur Raumorganisation

Die zentral beim Gebäudemanagement bereits von den Fachbereichen angefragten Raumbedarfe werden derzeit vom Gebäudemanagement bearbeitet. Es müssen keine neuen Raumbedarfsmeldungen geschickt werden. Die Eingabe der Grunddaten sollte bereits erfolgt sein. Die Hörsaalbedarfsanmeldungen für die im UnivIS angelegten Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2021/2022 schicken Sie bitte, sofern noch nicht geschehen, per Webformular bis zum 06.09.2021 an Frau Springborn vom Veranstaltungsmanagement.

Die Zuweisungen erfolgen dann bis zum 17.09.2021. Sobald die Raumzuweisungen abgeschlossen wurden, werden die UnivIS-Beauftragten per Rundmail hierüber informiert. Es erfolgt keine separate Zuweisungsbenachrichtigung, die Informationen sind nach Erhalt der Rundmail dem UnivIS zu entnehmen.

Die Raumbuchungen der dezentral verwalteten Räume erfolgen wie bisher über die jeweils zuständigen Institute. Bezüglich des Zugangs zu einem dezentralen Raum kontaktieren Sie bitte rechtzeitig vor Semesterbeginn (spätestens eine Woche vor der ersten Veranstaltung) die Person, die für den jeweiligen Raum im UnivIS als raumverantwortlich genannt ist.

Abhängig davon, was die zugewiesenen Räumlichkeiten ermöglichen bzw. wie viele Personen gemäß der 50-Prozent-Regelung an der Lehrveranstaltung in Präsenz teilnehmen können (genaue Angaben zu der möglichen Teilnehmerzahl sind zeitnah in den jeweiligen Bestuhlungsplänen für das Wintersemester 2021/22 in der Cloud zu finden), stimmen sich die Lehrenden fachintern mit den jeweils verantwortlichen Stellen (Studienkoordination, Direktorien usw.) ab, ob die Lehrveranstaltungen vollständig in Präsenz, im Wechselunterricht, Hybridformat oder rein online durchgeführt werden.

Die Raumbuchungen für rein online durchgeführte Lehrveranstaltungen sollten möglichst bestehen bleiben, damit Studierende im Bedarfsfall vor Ort in diesen Räumen die entsprechende Online-Veranstaltungen wahrnehmen könnten, entweder mithilfe eines Streamingangebots, in selbständiger Stillarbeit o.ä. Im UnivIS sollte von den UnivIS-Beauftragten der Hinweis im Veranstaltungstitel eingetragen werden, dass die Lehrveranstaltung online durchgeführt wird. Auf diese Weise kann der reservierte Raum genutzt werden, um der Onlineveranstaltung bei Bedarf vor Ort an der CAU zu folgen.

Die oben erwähnte Ausnahmemöglichkeit von der 50-Prozent-Regelung kann im begründeten Einzelfall für bestimmte Lehrveranstaltungen genutzt werden, die in dezentral verwalteten Räumen stattfindenden und deren Umsetzung unter Einhaltung des Abstandsgebots von 1,5 Metern und der 50-Prozent-Regelung nicht möglich ist. Ausnahmen sind z.B. möglich für praktische Übungen an Objekten/ Geräten, für Laborpraktika o.ä. Der Antrag auf Zulassung einer begründeten Ausnahmeregelung für einzelne Lehrveranstaltungen wird beim jeweiligen Dekanat eingereicht und von dort genehmigt. Hierfür wird rechtzeitig ein Formular zur Verfügung gestellt, das für den Ausnahmeantrag genutzt werden muss.

Derzeit wird daran gearbeitet, einen Teil der Räume mit zusätzlicher Technik für die Umsetzung von Hybrid- und Online-Lehrkonzepten auszustatten. Aufgrund von Lieferengpässen erfolgt die Umsetzung sukzessive bis voraussichtlich Ende Oktober. Information zum Umsetzungsstatus sowie zu den aktualisierten Bestuhlungsplänen sind zeitnah in der Cloud zu finden.

Nachteilsausgleich

Wir möchten Lehrende für die laufende Lehrveranstaltungsplanung daran erinnern, dass auch für Risikogruppenangehörige, sofern die organisatorischen Möglichkeiten vorhanden sind und die Lernziele dies zulassen, Nachteilsausgleichsmaßnahmen geschaffen werden müssen. Zum Beispiel haben bestimmte Risikogruppen nicht die Möglichkeit, sich durch eine Impfung zu schützen. Diese Personen haben die Möglichkeit, bis spätestens zwei Wochen vor Vorlesungsbeginn in einem Antrag auf Nachteilsausgleich ihre Einschränkung plausibel darzulegen und entsprechende Nachweise bei den Lehrenden bzw. beim Prüfungsamt einzureichen. Ihnen sollte nach Möglichkeit eine Alternative zur Teilnahme in Präsenz ermöglicht werden. Denkbar wären beispielsweise eine Teilnahme per Videokonferenzübertragung, eine Aufzeichnung der Präsenzveranstaltung, Übertragung in einen separaten Raum, Selbstlerneinheiten o.ä.

Auch internationale Studierende haben die Möglichkeit, einen Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen, sofern sie plausibel darlegen und nachweisen können, dass sie aufgrund bestimmter Umstände, die sie nicht selbst zu verantworten haben (z.B. kurzfristige Einreisehindernisse, Quarantänemaßnahme etc.), daran gehindert sind an der Präsenzlehre teilzunehmen. Zudem sollte berücksichtigt werden, dass internationale Studierende zwar zum Teil bereits in ihrem Heimatland eine Impfung erhalten haben, diese jedoch in Deutschland eine weitere Impfung mit einem anderen Impfstoff benötigen, um als geimpft zu gelten.

3G-Regelung

Für den Zugang zu Lehrveranstaltungen, Exkursionen und Prüfungen, die bis zum 18.09. (Geltungszeitraum der derzeitigen Hochschulen-Coronaverordnung) in Innenräumen stattfinden, setzt die Hochschulen-Coronaverordnung voraus, dass durch die Teilnehmenden ein Nachweis eines vollständigen Impfschutzes, einer Genesung oder eines negativen Corona-Testergebnisses erbracht wird. Das negative Testergebnis darf nicht älter als drei Tage sein. Die Überprüfung erfolgt über das vorhandene Aufsichtspersonal (Lehrpersonal, Hiwis etc.). Die Nachweise dürfen lediglich gesichtet werden, eine Dokumentation des jeweiligen Status (geimpft, genesen, getestet) darf derzeit nicht erfolgen. Wird der Nachweis nicht erbracht, kann der Zugang nicht gewährt werden.

Wir gehen davon aus, dass die 3G-Regelung auch im nächsten Verordnungszeitraum gelten wird. Bitte stellen Sie sich daher darauf ein, dass auch für die Prüfungen der BA-/MA-Studiengänge im zweiten Prüfungszeitraum (04.10. – 23.10.) des laufenden Sommersemesters voraussichtlich die 3G-Regelung zur Anwendung kommt.

Für die Lehrveranstaltungen und Prüfungen im Wintersemester 2021/22 wird in Abhängigkeit von den zu dem Zeitpunkt geltenden Regelungen ein Konzept für eine unkomplizierte Überprüfung der 3G-Regel zur Entlastung der kontrollierenden Personen erarbeitet und so früh wie möglich kommuniziert. Es wird derzeit beispielsweise geprüft, inwieweit eine technische und personelle Unterstützung umgesetzt werden kann.

Kontaktnachverfolgung

Es ist weiterhin erforderlich, die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen. Dies erfolgt wie bisher über ein OLAT-Tool. Weitere Informationen zur Kontaktnachverfolgung

Prüfungszeiträume des Wintersemesters 2021/22

Für das kommende Wintersemester sind wie in den vergangenen Semestern derzeit dreiwöchige Prüfungszeiträume geplant, um weiterhin etwaige pandemiebedingt erhöhte Raumbedarfe ausgleichen zu können. Bevor die Prüfungszeiträume des Wintersemesters verbindlich kommuniziert werden können, steht eine Genehmigung des MBWK aus. Vorbehaltlich der Zustimmung des MBWK möchten wir Ihnen für Ihre Planung die voraussichtliche Lage der Prüfungszeiträume mitgeben: Der erste Prüfungszeitraum liegt voraussichtlich in den KW 6 bis KW 8, der zweite Prüfungszeitraum in den KW 12 bis KW 14.

Herzliche Grüße,
Prof. Markus Hundt
Vizepräsident