Informationen für Beschäftigte der CAU

Die zahlreichen Service- und Beratungsstellen sowie Zentrale Einrichtungen der CAU bleiben bis auf weiteres geschlossen. Beratungen erfolgen telefonisch und per E-Mail. Alle Verwaltungstätigkeiten sollen, wo immer das möglich ist, auch weiterhin aus dem Homeoffice heraus geleistet werden. Erfordern die Tätigkeiten eine Anwesenheit vor Ort, sind dafür die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.

Mit Erlass des Chefs der Staatskanzlei vom 16.04.2020, welcher die bisherigen Erlasse vom 09.03., 12.03., 14.03. und 24.03.2020 aufhebt, wurden Regelungen getroffen, welche insbesondere erste behutsame Veränderungen in personeller und organisatorischer Hinsicht auch für die Beschäftigten der CAU ermöglichen. Mit Erlass der Staatskanzlei vom 07.05.2020 wurde die bestehende Erlasslage bis zum 01.06.2020 verlängert. Die Hinweise für die Beschäftigten wurden diesbezüglich modifiziert. 

Zu den Erlassen

Angehörige von Risikogruppen

Aufgrund einer Risikoeinschätzung vorbelastete Mitarbeiter*innen sollen grundsätzlich durch Ihren Vorgesetzten in das Homeoffice entsendet werden bzw. weiterhin im Homeoffice verbleiben.  Auf die Hinweise des Robert-Koch-Instituts, die zur Risikoeinschätzung herangezogen werden können, wird verwiesen.

Für die betriebliche Praxis der Würdigung besonderer Risiken bedeutet dieses insbesondere, dass die dort genannten Vorerkrankungen (z.B. Herz-/Kreislauferkrankungen, Diabetes, Immunschwäche), nicht aber z.B. allein das Lebensalter, entscheidungsrelevant sind. In den Fällen, in denen eine Arbeitsleistung nicht oder lediglich zu einem geringen Anteil im Homeoffice erbracht werden kann, kommt der Risikoeinschätzung durch Ihre*n Vorgesetzte*n insofern besondere Bedeutung zu, da sie darüber entscheidet, ob Sie (teilweise) vor Ort eingesetzt werden können oder unter Fortzahlung der Bezüge freigestellt werden.  

An den Abwägungs- und Entscheidungsprozess für einen möglichen Arbeitseinsatz ist allerdings ein hoher Maßstab gerichtet. Neben den gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist die Arbeitssituation (Gestaltung des Arbeitsplatzes, räumliche Situation; vgl. Gefährdungsbeurteilung) durch die/den Vorgesetzte*n genau zu analysieren. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Schnittstellen, Externen und anderen Kolleg*innen muss sehr genau betrachtet und im gemeinsamen Austausch mit der/dem Mitarbeiter*in abgeklärt werden. Es gilt, persönliche Kontakte weitestgehend zu vermeiden, um auf diese Weise das Infektionsrisiko zu minimieren. Insofern wäre beispielsweise zu prüfen, ob die Arbeit in einem Einzelbüro erfolgen kann, ggf. ein versetzter Dienst im Schichtbetrieb oder auch tageweise vorstellbar wäre und ob das strenge Hygieneregime eingehalten wird. Daneben wäre auch die persönliche Situation der/des Beschäftigten zu berücksichtigen. Wenn die/der Mitarbeiter*in beispielsweise auf die Nutzung des ÖPNV angewiesen ist, um zur Hochschule zu gelangen, wäre auch dies ein gewichtiger Faktor, welcher gegen einen Einsatz in der Dienststelle spräche, da dies Beschäftigte einem erhöhtem Ansteckungsrisiko aussetzt.

Es wird zudem empfohlen, im Zweifelsfall den Betriebsarzt zu kontaktieren, um die getroffenen/beabsichtigten Maßnahmen in Bezug auf die individuelle Vorerkrankung der/des Beschäftigten abklären zu lassen, um ein Infektionsrisiko weitestgehend auszuschließen.

Betroffene Beschäftigte zeigen ihre Zugehörigkeit zu einer der in den Hinweisen des RKI genannten Risikogruppen gegenüber der/dem Vorgesetzten an. Die Vorlage eines Attestes ist in diesem Fall nicht erforderlich.

Bei schwerbehinderten oder diesen gleichgestellten Beschäftigten ist die Schwerbehindertenvertretung (SBV) über die vorgenommene Risikoeinschätzung von den Vorgesetzten entsprechend zu informieren.

Sofern Ihr Arbeitsplatz nicht und auch nicht teilweise im Homeoffice ausführbar ist und Sie aufgrund der erfolgten Risikoabwägung ihre Arbeitsleistung in der Dienststelle nicht vollumfänglich oder auch nur teilweise erbringen können, sind Sie grundsätzlich nach Absprache mit der Führungskraft unter Fortzahlung der Vergütung/Besoldung freigestellt. Bei Beamt*innen wird das Fernbleiben vom Dienst entsprechend § 67 Satz 1 LBG genehmigt. Bei Tarifbeschäftigten wird ausdrücklich auf die Entgegennahme der angebotenen Arbeitsleistung verzichtet (Annahmeverzug). Gleiches gilt auch für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte.

Es entfällt bei einer Freistellung allerdings nicht die Verpflichtung der telefonischen Erreichbarkeit und des jederzeitigen Abrufs für die Ausführung wichtiger Arbeiten in der Universität. Zudem müssen auch Sie sich stetig über die aktuellen Entwicklungen der Universität informieren. Über E-Mail sowie über die Internetseite der CAU werden Sie ggf. auch informiert, wenn der normale Arbeitsbetrieb wiederaufgenommen wird und Sie wieder im Büro anwesend sein müssen.

Auszubildende an der CAU

Ausbildungsvergütung im Quarantänefall

Bei einem Verdacht oder einer bestätigten Erkrankung müssen Auszubildende der Arbeit fernbleiben, um nicht weitere Personen anzustecken. Auszubildende haben grundsätzlich für die Dauer von sechs Wochen einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung gegenüber ihrer Arbeitgeberin und anschließend auf Krankengeld von der Krankenkasse bzw. Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz.

Urlaub muss von der Auszubildenden/dem Auszubildenden beantragt werden und darf nicht gegen den Willen angeordnet werden.

Ausfall der Berufsschule

Die Schließung der Berufsfachschule durch Landesverordnungen lässt sich in der Regel nicht ändern und wäre ein Grund, den Ausbildungsplan zu ändern. Wenn aber die Berufsschulen Lernformate anbieten, die nicht die Anwesenheit erfordern (e-learning, online-Unterricht etc.), dann hat der Ausbildungsbetrieb diese Zeit einzuräumen. Die besonderen Hygiene- und Abstandsregeln vor Ort sollen dabei eingehalten werden.

Der Corona-Virus kann in Berufsschulen auch Anlass sein, über Arbeitsaufträge in Heimarbeit nachzudenken und entsprechende Möglichkeiten zu schaffen, um die Auswirkungen von Ansteckung und Erkrankungen zu minimieren, ohne Lerninhalte zu versäumen. Auszubildende informieren sich bei der zuständigen Kammer über entsprechende Angebotsformen.

Wenn die Berufsschule ausfällt, besteht grundsätzlich Anwesenheitspflicht im Ausbildungsbetrieb. Angst vor einer Ansteckung entbindet nicht von der Anwesenheitspflicht. Auszubildende stehen in engem Austausch mit der Ausbildungsleitung, um in dieser besonderen Situation die Ausbildungsbedingungen vor Ort unter Einhaltung der Hygienestandards zu besprechen.

Verschiebung von Prüfungen

Der jeweils zuständige Prüfungsausschuss, ggfs. die/der Vorsitzende, entscheidet darüber, ob Prüfungen stattfinden und zusammen mit der Schulleitung, wann sie nachgeholt werden. Da die momentane Lage und Risikoeinschätzung rund um das Coronavirus nicht vorhersehbar ist, informiert sich ein Auszubildender bei der zuständigen Kammer über die Nachholtermine.

Der Ausbildungsvertrag verlängert sich nicht automatisch aufgrund der Verschiebungen von Prüfungen. Die Ausbildung endet mit Ablauf der Ausbildungszeit. Jedoch haben Auszubildende einen Anspruch, die Ausbildung zu verlängern, wenn die Prüfung nicht bestanden wird oder ohne eigenes Verschulden die staatliche Prüfung vor Ablauf der Ausbildungszeit nicht ablegt werden kann. Dies ist bei einer Verschiebung der Prüfung nach Ablauf der Ausbildungszeit von drei Jahren der Fall.

Zur Verlängerung der Ausbildung bis zum erfolgreichen Abschließen von Prüfungen muss ein schriftlicher Antrag bei dem Ausbildungsträger gestellt werden. Wenn die Ausbildung nach den Regelungen des Berufsbildungsgesetzes ablegt, muss du der Antrag bei der zuständigen Stelle eingereicht werden (§ 8 Abs. 2 BBiG).

Bei Rückfragen können sich Auszubildende auch an die Ausbildungsleitungen oder den/die zuständige*n Sachbearbeiter*in im Geschäftsbereich Personal wenden.

Weiterführende Informationen:

Auszubildende werden gebeten, Kontakt zur zuständigen Kammer zu halten und sich über aktuelle Meldungen und Änderungen auf dem Laufenden zu halten:

Berufungen auf Professuren

Bei der Besetzung einer Professur, die in der Regel auf Lebenszeit erfolgt und eine herausragende Position an der CAU darstellt, ist ein besonders hoher Maßstab bei der Bestenauslese anzulegen. Die vorab genannten Vorgaben des HSG und der BvS haben selbstverständlich auch während der Corona-Pandemie für die Auswahlverfahren von Professuren weiterhin Bestand und sollten nicht „aufgeweicht“ werden. Das Präsidium erachtet die hochschulöffentliche Vorstellung der Bewerber*innen als einen überaus wichtigen und in den meisten Fächern unverzichtbaren Bestandteil bei der Bestenauslese und finalen Erstellung des Listenvorschlages für eine Professur. Darüber hinaus sind der hochschulöffentliche Lehrvortrag und die anschließende Diskussion mit den Bewerber*innen gerade auch für die Studierenden des betreffenden Fachs die einzige Möglichkeit, sich ein „Bild“ von den einzelnen Bewerber*innen zu machen. Gleiches gilt auch für die Professores und Mitarbeiter des betreffenden Fachs.

Grundsätzlich sollen Berufungsausschusssitzungen bis zur Aufhebung der derzeitigen Maßnahmen zur Kontaktsperre/-vermeidung ausschließlich als Telefon- oder Videokonferenzen unter Beachtung der vom Rechenzentrum der CAU hierfür vorgegebenen und zum jeweiligen Zeitpunkt aktuellen Regelungen durchgeführt werden.

Solange keine Präsenzveranstaltungen an der CAU abgehalten werden dürfen, ist eine etwaige Lehrprobe in einem Onlineformat bspw. in Form eines Webinars durchzuführen. Im Rahmen des Berufungsverfahrens ist dabei darauf zu achten, dass sich alle Bewerber*innen in demselben Format (Onlineformat oder spätere Präsenzveranstaltung) präsentieren.

Das Referat für Beamten- und Berufungsangelegenheiten steht Ihnen bei Fragen zur Durchführung von Ausschreibungen und Berufungsverfahren, insbesondere während der Corona-Pandemie, zur rechtlichen Beratung jederzeit gerne zur Verfügung.

Gefährdungsbeurteilung und Alleinarbeit

Gefährdungsbeurteilung

Zur Fortführung des (Forschungs-)Betriebes während der Corona-Pandemie habt die Stabsstelle Sicherheitsingenieur, ausgehend von den gesetzlichen Regelungen, einen Vordruck für die Gefährdungsbeurteilung entwickelt. Dieser wird gemeinsam mit einer Betriebsanweisung zur Verfügung gestellt. Die Betriebsanweisung soll für Unterweisungen genutzt werden. Da die gesetzlich geforderte mündliche Unterweisung dem Kontaktverbot während der Corona-Pandemie entgegensteht, ist es möglich, die Beschäftigten per Videokonferenz zu unterweisen oder die Betriebsanweisung per E-Mail an die Beschäftigten zu senden. In diesem Fall müssen sich Vorgesetzte per E-Mail bestätigen lassen, dass die Unterweisung zur Kenntnis genommen und verstanden wurde.

Zu den Vordrucken der Stabsstelle Sicherheitsingenieur

Alleinarbeit

„Alleinarbeit liegt vor, wenn eine Person allein, außerhalb von Ruf- und Sichtweite zu anderen Personen, Arbeiten ausführt.“ (DGUV). Vorgesetzte haben in der Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln, ob Beschäftigte Alleinarbeit ausüben dürfen und müssen in jedem Fall sicherstellen, dass im Ernstfall unverzüglich Erste Hilfe geleistet werden kann. 

Beispiele für Einschränkungen von Alleinarbeit

Büroarbeit 
  • Keine Einschränkungen
 
Haustechnik/Werkstätten 
  • Arbeiten mit Absturzgefahr
  • Arbeiten an unter Spannung stehenden elektrischen Anlagen
  • Arbeiten an Gasanlagen
  • Arbeiten an stationären Holzbearbeitungsmaschinen (Kreissägen, Bandsägen, Abricht-Hobelmaschinen, Fräsmaschinen)
  • Arbeiten an stationären Metallbearbeitungsmaschinen  (Drehbänke, Fräsmaschinen)
 
Laboratorien
(mechanische, elektrische, chemische, biologische, thermische Gefahren oder Strahlungsenergie)
 
  • Arbeiten mit Gefahrstoffen ((§ 9 (7) GefStoffV und Pkt. 4.3.3 der DGUV Information „Sicheres Arbeiten in Laboratorien (213-850)) 
  • Arbeiten an unter Spannung stehenden elektrischen Anlagen
  • Arbeiten mit künstlicher optischer Strahlung
  • Arbeiten mit ionisierender Strahlung
 

Es wird darauf hingewiesen, dass bereits vorhandene Personen-Notsignal-Geräte nicht aus den für sie vorgesehenen Bereichen entfernt und genutzt werden dürfen. Eine Ortung verletzter Personen ist im Fall einer Fremdnutzung nicht möglich!

Kontakte:

Homeoffice und Präsenztätigkeiten

Die Präsenz in den Instituten, Einrichtungen und Verwaltungseinheiten kann unter Beachtung der nachstehenden Abstands- und Hygieneregeln und der weiteren organisatorischen Maßnahmen ausgebaut werden. Soweit die Arbeitsleistung ohne Einschränkungen erbracht werden kann, soll auch weiterhin im Homeoffice gearbeitet werden. Es bleibt den Führungskräften überlassen, zu entscheiden, wie viele Schichten sie in ihrer Organisationseinheit bilden, welcher Wechselrhythmus in Abhängigkeit von den dienstlichen Erfordernissen dabei gelten soll und in welchem Umfang die Präsenz in dem jeweiligen Arbeitsbereich erfolgen kann bzw. soll. Dabei sind aber unbedingt  kontaktreduzierende Maßnahmen zu ergreifen und unbedingt organisatorische Vorkehrungen (s.u.) einzuhalten. 

Arbeitsrechtlich bedeutet „Homeoffice“, dass Ihr Arbeitsort nach Hause verlagert wird. Sie sind damit weiterhin zur Arbeit verpflichtet, sofern diese von Ihnen eingefordert wird. Es wird daher grundsätzlich erwartet, dass Sie telefonisch erreichbar sind. Zudem sind Sie – sofern Sie technisch dazu in der Lage sind  – verpflichtet, Ihre E-Mails abzurufen und diese ggf. zu bearbeiten. 

Sofern Ihr Arbeitsplatz nicht oder auch nur teilweise im Homeoffice ausführbar ist, sind Sie gehalten, in enger Abstimmung mit Ihrer bzw. Ihrem Vorgesetzten die Arbeit an der Hochschule wieder bzw. anteilig wieder aufzunehmen, wenn sich dieses unter Beachtung der Hygieneregeln umsetzen lässt. Ihr*e Vorgesetzte*r prüft dabei die Möglichkeit eines Arbeitseinsatzes vor Ort unter der besonderen Berücksichtigung der nachstehenden Rahmenbedingungen und entscheidet anschließend hierüber. Es besteht in diesen Fällen insofern eine eingeschränkte Präsenzpflicht. Dabei sind von Ihnen und Ihrer/Ihrem Vorgesetzten die nachfolgenden Grundsätze zu beachten:

  • Doppel-/Gruppenbüros sind jeweils nur einfach zu besetzen.
  • Großraumbüros, Werkstätten und andere Arbeitsbereiche, in denen mehrere Beschäftigte zusammenkommen, sind so zu organisieren, dass ein persönlicher Kontakt zwischen den Beschäftigten auf ein Minimum reduziert ist. Die Hygiene- und Abstandsvorgaben in Büros und Laboren müssen eingehalten werden. Die Hinweise und Empfehlungen der Stabsstelle Sicherheitsingenieur („Gefährdungsbeurteilung und Alleinarbeit“) sind hierbei zu beachten. Bei Fragen zur Arbeitssicherheit wenden Sie sich bitte an Frau Hefner (mhefner@uv.uni-kiel.de) oder Herrn Pitulle (hpitulle@uv.uni-kiel.de).
  • Auch alle weiteren Kontakte innerhalb und außerhalb der Dienststelle sollen auf ein Minimum reduziert werden.
  • Es gilt ein strenges Hygieneregime. Die Hygieneempfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums (www.infektionsschutz.de/) dienen als Unterstützung.
  • Es besteht die Möglichkeit, die Arbeitsleistung in versetzen Schichten zu erbringen. Die Schichten sind fest einzuteilen. Wechsel zwischen den Schichten haben zu unterbleiben, um die Kontaktmöglichkeiten beherrschbar zu halten.
  • Es besteht daneben auch die Möglichkeit, die Arbeitsleistung versetzt tageweise zu erbringen, um persönliche Kontakte zu vermeiden bzw. zu reduzieren und eine Arbeitserbringung ggf. zumindest anteilig zu ermöglichen.

Es ist darüber hinaus grundsätzlich Aufgabe der unmittelbaren Vorgesetzten zu prüfen, welche weiteren Aufgaben wahrgenommen werden können, um auf allen Arbeitsplätzen eine hinreichende Auslastung sicherzustellen. Hierzu kann Ihnen Ihr*e Vorgesetzte*r für einen begrenzten Zeitraum auch andere Aufgaben (im Rahmen Ihrer Entgeltgruppe) übertragen.

Ist nach Prüfung aller organisatorischen Möglichkeiten und der Einhaltung der vorstehenden Rahmenbedingungen (Arbeitserbringung in versetzten Schichten) Ihr Arbeitsplatz vor Ort nicht und auch nicht nur teilweise ausführbar, dann sind Sie weiterhin grundsätzlich nach Absprache mit der Führungskraft unter Fortzahlung der Vergütung/Besoldung freigestellt. Bei Beamt*innen wird das Fernbleiben vom Dienst entsprechend § 67 Satz 1 LBG genehmigt. Bei Tarifbeschäftigten wird ausdrücklich auf die Entgegennahme der angebotenen Arbeitsleistung verzichtet (Annahmeverzug). Gleiches gilt auch für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte. Die Vorgesetzten dokumentieren die Freistellungen und informieren den Geschäftsbereich Personal in Form einer Liste. Es entfällt bei einer Freistellung allerdings nicht die Verpflichtung der telefonischen Erreichbarkeit und des jederzeitigen Abrufs für die Ausführung wichtiger Arbeiten in der Universität. Zudem müssen auch Sie sich stetig über die aktuellen Entwicklungen der Universität informieren.

Plattformen für Videobesprechungen, Telefonkonferenzen und digitale Arbeit in Teams

Die CAU empfiehlt folgende Plattformen:

BigBlueButton

BigBlueButton ist ein OpenSource Webkonferenzsystem, das im Rechenzentrum der CAU gehostet wird und daher auch für vertrauliche Inhalte geeignet ist. Es bietet sich für Digitale Lehre, Konferenzen und Team-Meetings an. Der Zugang ist für alle Mitarbeitenden der CAU gewährleistet (Login über die RZ-Kennung der Form suabc123). Konferenzen sind mit einer Gesamtdauer von 4 Stunden möglich. Der Dienst steht kostenlos rund um die Uhr zur Verfügung. BigBlueButton erfüllt die Standards der WCAG 2.0 (Web Content Accessibility Guidelines) im Level AA.

DFNconf

DFNconf ist der Videokonferenzdienst des Deutschen Forschungsnetzwerkes (DFN). Er steht grundsätzlich allen Mitarbeitenden der CAU zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über den Identitätsprovider der CAU, für den im CIM-Service-Portal (CAU-Identitätsmanagement) vor der ersten Nutzung ein Passwort gesetzt werden muss. DFNconf eignet sich für Digitale Lehre, Konferenzen und Team-Meetings. Obwohl der Dienst professionell betrieben wird, kann es aufgrund der vielfachen Nachfrage derzeit zu Performance-Einbußen kommen.

Nextcloud Talk

Nextcloud Talk ist eine Erweiterung für die CAU-Cloud. Die CAU-Cloud ist OpenSource und wird im Rechenzentrum der CAU gehostet. Innerhalb der CAU-Cloud-Umgebung bietet er Chat, Audio- und Videofunktionen. Zudem kann für mobile Clients die App Nextcloud Talk in den jeweiligen App-Stores heruntergeladen werden. Zugang haben alle Mitarbeitenden der CAU mit gültigem Konto im Rechenzentrum. Der Dienst ist für vertrauliche Inhalte geeignet. Audio-/Videochats können jedoch nur in kleinen Gruppen für kollaboratives Arbeiten genutzt werden (max. 4 Personen).

Zoom

Als Ergänzung zu den bereitgestellten Instrumenten hat die CAU eine Campus-Lizenz für den US-amerikanischen Dienst Zoom beschafft. Die Nutzung von Zoom steht grundsätzlich allen Mitarbeitenden der CAU zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über den Identitätsprovider der CAU, für den im CIM-Service-Portal (CAU-Identitätsmanagement) vor der ersten Nutzung ein Passwort gesetzt werden muss. Der Dienst ermöglicht Webkonferenzen bis zu 300 Teilnehmenden und sollte ausschließlich in der Digitalen Lehre zum Einsatz kommen. Der Dienst ist nicht für vertrauliche Inhalte wie Team-Meetings oder Gremiensitzungen geeignet.

Krankheitsfall, Verdachtsfall oder Quarantäne

Bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion darf die Arbeitgeberin keine ärztliche Untersuchung des/der Mitarbeiters/in verlangen. Einer Anordnung, sich ärztlich untersuchen oder gar impfen zu lassen, müssen Arbeitnehmer*innen nicht nachkommen. Körperliche Eingriffe sind unzulässig. Arbeitgeber*innen können aber nach  § 106 GewO vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen (z.B. regelmäßiges Händewaschen, Verzicht auf Händeschütteln, etc.) anordnen, soweit sie billigem Ermessen entsprechen.

Generell gilt: Bei ersten Anzeichen einer Erkrankung kontaktieren Sie Ihre*n Vorgesetzte*n, konsultieren den eigenen Hausarzt/die eigene Hausärztin und melden sich wie nachstehend beschrieben bei Ihrer Dienststelle krank.

Mitarbeiter*innen, die unspezifische Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme – gleich welcher Schwere und Ausprägung – aufweisen und relevanten Kontakt zu einer nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Person hatten oder in den letzten 14 Tagen von einer Auslandsreise zurückgekehrt sind, gelten als dienst- bzw. arbeitsunfähig und dürfen daher nicht zum Dienst erscheinen (die Verpflichtung zur Krankmeldung gemäß § 5 Abs. 1 Entgeltfortzahlungsgesetz bleibt davon unberührt). Bei derartigen Krankheitssymptomen, ist der eigene Hausarzt/die eigene Hausärztin zu informieren oder bei der Ärzte-Hotline 116 117 (rund um die Uhr) anzurufen, um das Vorliegen einer Coronavirus-Infektion umgehend abzuklären. Betroffene sollen sich bei einem Verdacht nicht direkt zum Arzt/zur Ärztin oder in die Notaufnahme eines Krankenhauses begeben.

Erfährt ein*e Mitarbeiter*in davon, dass er oder sie relevanten Kontakt mit einer Coronavirus infizierten Person hatte und befindet er/sie sich gerade zu diesem Zeitpunkt auf dem Campus der CAU, ist wie folgt vorzugehen: Die/der Mitarbeiter*in informiert umgehend telefonisch den/die Vorgesetzte*n sowie ihre/seinen zuständige*n Sachbearbeiter*in im Geschäftsbereich Personal und begibt sich umgehend nach Hause. Sofern kein eigener PKW oder kein Fahrrad für die Heimfahrt verfügbar ist, ist eine Abholung von daheim zu prüfen. Es gilt, die Rückkehr so wenig kontagiös wie möglich zu gestalten. Der Öffentliche Personennahverkehr kommt daher nicht in Betracht. Das Gesundheitsamt ist zu kontaktieren. Die/der betroffene Mitarbeiter*in verbleibt für 14 Tage zu Hause, sofern keine andere Mitteilung durch das Gesundheitsamt oder die Dienststelle erfolgt. Der eigene Hausarzt/die eigene Hausärztin ist umgehend zu informieren oder bei der Ärzte-Hotline 116 117 (rund um die Uhr) anzurufen, um das Vorliegen einer Coronavirus-Infektion umgehend abzuklären. Betroffene sollen sich bei einem Verdacht nicht direkt zum Arzt/zur Ärztin oder in die Notaufnahme eines Krankenhauses begeben.

Sie helfen den Behörden sehr, wenn Sie so gut wie möglich anhand von Dienstplänen oder Terminkalendern rekonstruieren können, mit welchen Personen unter Verdacht stehende Betroffene Kontakt hatten. Sollte ein Verdachtsfall bzw. ein bestätigter positiver Befund vorliegen, ordnet das zuständige Gesundheitsamt alle weiteren Maßnahmen an. Nach § 56 Infektionsschutzgesetz besteht bei angeordneter (häuslicher) Isolation Anspruch auf Entschädigung für den Arbeitsausfall. Kontakt hierfür ist das Landesamt für Soziale Dienste (LAsD). Auskunft geben die Mitarbeiter*innen zu den regulären Dienstzeiten telefonisch unter: 04621-8060 oder per E-Mail unter:  post.sl@lasd.landsh.de

Im Falle einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus sind Arbeitnehmer*innen grundsätzlich dazu verpflichtet, sich umgehend bei der Arbeitgeberin krankzumelden (§ 5 Abs. 1 Entgeltfortzahlungsgesetz). Die Krankmeldung senden Sie auf dem nachstehend beschriebenen Weg an die Hochschule. Die Art der Erkrankung müssen sie hingegen grundsätzlich nicht mitteilen. Bei dem Coronavirus handelt es sich allerdings um eine meldepflichtige, hochansteckende und gefährliche Erkrankung. Aufgrund der arbeitsrechtlichen Treuepflicht und der Fürsorgepflicht der Arbeitgeberin ihren Beschäftigten gegenüber fordert die Hochschulleitung Betroffene, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, ausnahmsweise dazu auf, in diesem Fall die Art ihrer Erkrankung ihrer bzw. ihrem zuständigen Sachbearbeiter*in im Geschäftsbereich Personal mitzuteilen. Dieser Zeitvorsprung unterstützt die Arbeit des Gesundheitsamtes und dient dem Schutz ihrer Kolleg*innen. Nur so können unverzüglich ggf. entsprechende Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Virus ergriffen werden. 

Vom Gesundheitsamt angeordnete Quarantänen sind der Arbeitgeberin (den Vorgesetzt*innen und der/dem zuständigen Sachbearbeiter*in des Geschäftsbereichs Personal) anzuzeigen.

Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung scannen Sie ein (bzw. fotografieren sie) und senden Sie per E-Mail an:  krankmeldung@uv.uni-kiel.de. Da die E-Mails automatisiert verteilt werden, nutzen Sie bitte in der Betreffzeile ausschließlich die nachfolgenden Auswahlmöglichkeiten:

  • Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
  • Rechtswissenschaftliche Fakultät
  • Philosophische Fakultät
  • Technische Fakultät
  • Theologische Fakultät
  • Wirtschafts. und Sozialwissenschaftliche Fakultät
  • Medizinische Fakultät
  • Dekanat
  • Zentrale Verwaltung
  • Universitätsbibliothek
  • Rechenzentrum
  • Sonstige Einrichtung

oder auf dem Postweg an: 

Geschäftsbereich Personal
R123/Backoffice
Christian-Albrechts-Platz 4
24118 Kiel

Weiterführende Informationen:

Kontakte:

Reisen

Alle Mitglieder der CAU sind nachdrücklich aufgefordert, jede private und dienstliche Reise zu überdenken und von nicht unbedingt erforderlichen Dienstreisen abzusehen. Es ist im Hinblick auf die Gefährdungslage ein strenger Maßstab an die Genehmigung anzulegen. Der Fuhrpark der CAU steht bis auf weiteres nicht zur Verfügung. Über Ausnahmen im Zusammenhang mit Forschungsprojekten entscheidet der Dekan der jeweiligen Fakultät.

Beschäftigte der CAU, die sich bereits im Ausland aufhalten und die aufgrund dortiger behördlicher Anordnung oder aus anderen Gründen der faktischen Unmöglichkeit (z.B. keine Flugverbindungen) das Aufenthaltsland nicht mehr verlassen können, gelten als von der Dienstleistungspflicht entbunden. Vorrangig sind dabei zunächst Ansprüche auf Erholungsurlaub auszuschöpfen. Betroffene informieren umgehend ihre Vorgesetzten.

Reiserückkehrer*innen bzw. Einreisende aus dem Ausland

Mit der „Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus des Landes Schleswig-Holstein“ vom 10.04.2020 hat die Landesregierung verbindliche Anordnungen getroffen, wonach Ein- und Rückreisende, die aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland direkt oder über ein anderes Bundesland nach Schleswig-Holstein einreisen, sich 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben müssen und die Unterkunft/Wohnung nicht verlassen dürfen (selbst Einkäufe des täglichen Bedarfs sind damit untersagt). Das jeweils örtlich zuständige Gesundheitsamt ist in diesen Fällen von der Einreise nach Schleswig-Holstein unverzüglich zu informieren. Regelungen zu besonderen Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne sind in der eingangs bezeichneten Verordnung und deren Begründung näher aufgeführt und erläutert. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das örtlich zuständige Gesundheitsamt.

Regelungen für neu einreisende internationale Wissenschaftler*innen, die in den Gästehäusern der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) untergebracht werden

Neu ankommende internationale Wissenschaftler*innen, die in den Gästehäusern der Universität Kiel übernachten, beachten bitte die Informationen des International Centers.

Schließung von Schulen und Kitas

Hier gelten die allgemeinen Regeln: Wenn das Kind krank ist, wird es zu Hause betreut. Arbeitnehmer*innen haben dafür je nach Arbeitsvertrag eine bestimmte Anzahl an Tagen, die sie darauf verwenden können. Gesetzlich vorgeschrieben sind zehn Tage pro Kind und Elternteil, bei Alleinerziehenden 20 Tage. Einen Lohnausfall muss dabei niemand in diesem Zeitrahmen befürchten. Für Beamte und Beamtinnen greifen die Regelungen des  § 13 Sonderurlaubsverordnung des Landes Schleswig-Holstein.

Beamtinnen und Beamte, die zur Betreuung ihrer Kinder zu Hause bleiben müssen, weil die Kinder wegen einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus Betreuungseinrichtungen oder Schulen nicht mehr besuchen sollen oder die Einrichtung aufgrund von Maßnahmen im Rahmen der Eindämmung des Coronavirus geschlossen ist, können grundsätzlich Sonderurlaub nach § 20 Sonderurlaubsverordnung erhalten, wenn die Arbeitsleistung weder in der Dienststelle noch im Homeoffice möglich ist.

Eine Bezugnahme auf den § 13 Abs. 2 Sonderurlaubsverordnung entfällt durch Erlass der Staatskanzlei vom 16.04.2020 und 7.5.2020. Der zunächst auf 10 Tage (20 Tage bei Alleinerziehenden) pro Kind begrenzte Sonderurlaub für deren Betreuung wird dahingehend erweitert, dass diese Regelung nicht mehr auf 10 Tage bzw. 20 Tage begrenzt wird, sondern bis zum 1.6.2020 verlängert wird. Die Betreuungspflicht für schulpflichtige Kinder innerhalb von Ferienzeiten liegt bei den Eltern, so dass dieser Personenkreis die neugeregelte Ausweitung des Sonderurlaubszeitraumes nicht in Anspruch nehmen kann. Zielgruppe sind hier vielmehr Eltern, die ihre Kinder im Kindergarten oder einer Krippe untergebracht hätten, dies aber aufgrund der Schließungen nicht mehr können. Die Kindergartenschließzeiten weichen von den Schulferien ab und sind insgesamt deutlich kürzer. Daher stehen diese Eltern in besonderem Maße vor einem Unterbringungsproblem, welchem mit dieser Regelung begegnet werden soll. Soweit neben der Kinderbetreuung mobiles Arbeiten möglich ist, ist dieses wahrzunehmen.

Für Tarifbeschäftigte findet diese Regelung wie folgt Anwendung: Eine Bewilligung von Arbeitsbefreiung kann grundsätzlich für zunächst drei Arbeitstage nach § 29 Abs. 3 TV-L. Die Arbeitsbefreiung kann bei weiterem Vorliegen der Voraussetzungen jeweils für weitere drei Tage  zunächst längstens bis zum 1.6.2020 verlängert werden, wenn die Arbeitsleistung weder in der Dienststelle noch im Homeoffice möglich ist.

Bei dieser Regelung handelt es sich um eine Auffanglösung, wenn die Dienstleistung tatsächlich nicht möglich ist. Die Möglichkeit des Homeoffice ist somit immer vorrangig zu nutzen. Zur Klarstellung: Ist die Dienstleistung im Homeoffice möglich oder auch nur teilweise möglich, greift die Sonderurlaubsregelung nicht. Angesichts der behutsam beginnenden Wiederaufnahme des Betriebes von Schulen und Betreuungseinrichtungen, wird diese Regelung in absehbarer Zeit entfallen.

Die Beurlaubungs- und Freistellungsregelungen gelten nur für Eltern, deren Kinder sich bis zur 6. Klasse einschließlich befinden.

Neben den oben beschriebenen Alternativen besteht auch die Möglichkeit, die Kinderbetreuung über Urlaub, Zeitausgleich oder eine flexible Arbeits(zeit)gestaltung, welche mit der/dem Vorgesetzten im Vorfeld abgestimmt wurde, sicherzustellen.

Zeiterfassung: Arbeitszeit, Urlaub, Zeitausgleich

Die Zeiterfassung war vom 16.03.2020 bis zum 03.05.2020 ausgesetzt, d.h. es wurde für alle Beschäftigten, die der Zeiterfassung unterliegen die Soll-Arbeitszeit veranschlagt. Die Zeiterfassungsterminals waren für diesen Zeitraum ebenfalls offline geschaltet.

Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte in bestehenden Arbeitsverhältnissen erhielten im Zeitraum vom 16.03.2020 – 03.05.2020 das Tagessoll ihrer vertraglich bestimmten Stundenzahl gutgeschrieben. Sie tragen dies in ihren Arbeitszeitkonten entsprechend ein. Es entstehen daher weder Plus- noch Minusstunden.

Sollten für einzelne Personen nach Ablauf der Aussetzungsphase Korrekturbuchungen/Anpassungen erforderlich sein (z.B. zwingende Wochenend-/Nachtarbeit, erforderliche Mehrarbeit in dem Zeitraum des eingeschränkten Dienstbetriebs über die vereinbarte Arbeitszeit hinaus) ist diese zu dokumentieren und über die/den jeweiligen Vorgesetzten dem Geschäftsbereich Personal zuzuleiten. Dort werden diese Zeiten dann manuell nach Ablauf des Aussetzungszeitraumes im System nachgepflegt.

Seit dem 04.05.2020 ist die Aussetzung der Zeiterfassung wieder aufgehoben.

Wird die Arbeitsleistung wieder in der Dienststelle erbracht, erfolgt die Erfassung wie üblich in der Dienststelle. Dabei sollte aus hygienischen Gründen und damit zur Vermeidung des Infektionsrisikos vorzugsweise auf ein Ein-/Ausstempeln an den Terminals verzichtet werden und stattdessen der Arbeitsplatz-PC genutzt werden.

Die Arbeitszeit im Homeoffice soll bei eingerichtetem VPN-Zugang über das Webterminal des Zeiterfassungssystems erfolgen. Sofern dies nicht machbar ist, wird die Arbeitszeit manuell erfasst und nachträglich im Workflow-Verfahren gebucht bzw. bei Selbstbuchern manuell nachgetragen.  Das Monatsjournal bzw. die manuellen Aufzeichnungen werden wie in der einschlägigen Dienstvereinbarung zur variablen Arbeitszeit dem /der Vorgesetzten bis zum 15. des Folgemonats zur Mitzeichnung zugeleitet. Ist dies nicht möglich, werden die Ausdrucke der Zeiterfassungsjournale gesammelt und bei Gelegenheit unverzüglich vorgelegt.

Der Arbeitszeitrahmen bleibt auch über den 03.05.2020 hinaus auf die Zeitspanne von 06.00 Uhr bis 22.00 Uhr ausgeweitet, um auch weiterhin eine höhere Arbeitsflexibilität zu ermöglichen. Die gesetzlichen Bestimmungen über die Höchstarbeitszeit und über Ruhezeiten sind zu beachten. Technisch kann das Zeiterfassungssystem jedoch nur Zeiten im bisherigen Zeitrahmen erfassen (von 06.30 bis 19.30 Uhr). Das gekappte Stunden-Soll, soll durch die Beschäftigten eigenständig (entweder über Workflow oder selbständig manuell) nacherfasst werden. 

Das maximal übertragbare Stundenfehl ist bis auf weiteres auf Null gesetzt. Das bedeutet, dass das Gesamtsaldo des Zeiterfassungskontos grundsätzlich nicht ins Minus gehen kann, wenn Sie gehindert sind, das volle Tagessoll zu erbringen.

Soweit zur Verringerung der Ansteckungsgefahr die Präsenzarbeit auf Schichtbetrieb umgestellt wird, sollen alle organisatorische Vorkehrungen (u.a. Hygiene- und Abstandsregelungen) ausgeschöpft werden, die es den Beschäftigten ermöglichen, grundsätzlich die individuelle Regelarbeitszeit zu erbringen. Nur wenn die Arbeitsleistung aus organisatorischen Gründen auch im Schichtbetrieb nicht in vollem Umfang abrufbar ist, können diese Bereiche (z.B. Labore, Tierhaltung und ähnlich organisierte Bereiche) unter Einreichung der ausgearbeiteten Schichtpläne abweichende Regelungen im Hinblick auf die Zeiterfassung mit dem Geschäftsbereich Personal abstimmen.

Ist bereits Erholungsurlaub oder Zeitausgleich gewährt, hat dies Vorrang vor einer Gewährung von Sonderurlaub oder vor einer Freistellung. Mit der Genehmigung von Urlaub bzw. Zeitausgleich ist bereits eine Freistellung von der Dienst-Arbeitspflicht erfolgt, für die Gewährung von Sonderurlaub oder Arbeitsbefreiung besteht kein Bedarf.

Eine Stornierung von Urlaub oder Zeitausgleich kommt im Einzelfall nur aus wichtigem Grund in Betracht. Aufgaben – auch in krisen-/systemrelevanten Bereichen – fallen regelmäßig an und müssen auch im Regelbetrieb bei Urlaub vertreten werden. 

Sollte es aufgrund wichtiger dienstlicher Belange zwingend erforderlich sein, Urlaub oder Zeitausgleich zu stornieren, wäre dies mit Begründung der dienstlichen Notwendigkeit durch die/den jeweiligen Vorgesetzten beim Geschäftsbereich Personal zu beantragen.

Erholungsurlaub und Zeitausgleich können auch weiterhin über die /den Vorgesetzte*n beantragt und genehmigt werden.

Falls der Workflow nicht genutzt werden kann, senden Sie Ihren Urlaubsantrag bitte als Email an Ihre*n Vorgesetzte*n, die/der den Antrag nach Genehmigung mit entsprechendem Votum an Stephanie Mahrt (smahrt@uv.uni-kiel.de) weiterleitet. Die Eintragung in das Zeiterfassungssystem erfolgt dann zentral. 

Weiterführende Informationen:

Kontakte: