Informationen für Beschäftigte der CAU

Das Präsidium spricht sich weiter für die konsequente Einhaltung behördlicher Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie aus. Wir bitten Sie, die Mitglieder und Angehörigen der CAU, weiter dazu beizutragen, dass die Pandemie am Standort beherrschbar bleibt und wir so mit möglichst wenig Einschränkungen das Wintersemester meistern können. Dazu gehört vor allem, dass wir auch nach Monaten der sozialen Fastenzeit weiter konsequent die Abstands- und Hygieneregelungen auf dem Campus sowie die Maskenpflicht einhalten und uns auch in der Freizeit sowie im Privaten verantwortungsvoll verhalten. Im Folgenden erhalten die Beschäftigten der Universität laufend aktualisierte Informationen über die geltenden Regelungen auf Basis der Landesverordnungen und Erlasse Schleswig-Holsteins.

Letzte Aktualisierung:

Beschäftigte erhalten hier aktuelle Informationen über Dienstpflichten und Regeln während der Corona-Pandemie. Aktualisierung: Arbeitszeitrahmen in der Zeiterfassung bis 21 Uhr und Neues zu Vorstellungsgesprächen

Angehörige von Risikogruppen

Aufgrund einer Risikoeinschätzung vorbelastete Mitarbeiter*innen sollen grundsätzlich durch ihre Vorgesetzten in das Homeoffice entsendet werden bzw. weiterhin im Homeoffice verbleiben. Der Arbeit im Homeoffice ist grundsätzlich der Vorzug gegenüber einer Arbeit in Präsenz zu geben. Die Entscheidung hierüber treffen die Vorgesetzten aufgrund einer Risikoanalyse.  Auf die Hinweise des Robert-Koch-Instituts, die zur Risikoeinschätzung herangezogen werden können, wird verwiesen.

Für die betriebliche Praxis der Würdigung besonderer Risiken bedeutet dieses insbesondere, dass die dort genannten Vorerkrankungen (z.B. Herz-/Kreislauferkrankungen, Diabetes, Immunschwäche), nicht aber z.B. allein das Lebensalter, entscheidungsrelevant sind. In den Fällen, in denen eine Arbeitsleistung nicht oder lediglich zu einem geringen Anteil im Homeoffice erbracht werden kann, kommt der Risikoeinschätzung durch Ihre*n Vorgesetzte*n insofern besondere Bedeutung zu, da sie darüber entscheidet, ob Sie (teilweise) vor Ort eingesetzt werden können oder unter Fortzahlung der Bezüge freigestellt werden.

An den Abwägungs- und Entscheidungsprozess für einen möglichen Arbeitseinsatz ist unter Betrachtung aller Umstände ein hoher Maßstab gerichtet. Der Aufstellung und Umsetzung eines Hygienekonzeptes sowie einer angepassten betrieblichen Gefährdungsbeurteilung kommt ergänzend ein hoher Stellenwert zu.  Neben den gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist die Arbeitssituation (Gestaltung des Arbeitsplatzes, räumliche Situation; vgl. Gefährdungsbeurteilung) durch die/den Vorgesetzte*n genau zu analysieren. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Schnittstellen, Externen und anderen Kolleg*innen muss sehr genau betrachtet und im gemeinsamen Austausch mit der/dem Mitarbeiter*in abgeklärt werden. Es gilt, persönliche Kontakte weitestgehend zu vermeiden, um auf diese Weise das Infektionsrisiko zu minimieren. Insofern wäre beispielsweise zu prüfen, ob die Arbeit in einem Einzelbüro erfolgen kann, ggf. ein versetzter Dienst im Schichtbetrieb oder auch tageweise vorstellbar wäre und ob das strenge Hygieneregime eingehalten wird. Ist die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m aufgrund der Besonderheiten des Betriebs nicht sicher möglich, sind nach Maßgabe entsprechender Hygienekonzepte zeitweilig Mund-Nase-Bedeckungen (MNB) zu tragen. Dies gilt auch, wenn die 1,5 m-Abstandspflicht zeitweise unterschritten wird, bspw. auf Fluren und Gängen. Daneben wäre auch die persönliche Situation der/des Beschäftigten zu berücksichtigen. Wenn die/der Mitarbeiter*in beispielsweise auf die Nutzung des ÖPNV angewiesen ist, um zur Hochschule zu gelangen, wäre auch dies ein gewichtiger Faktor, welcher gegen einen Einsatz in der Dienststelle spräche, da dies Beschäftigte einem erhöhten Ansteckungsrisiko aussetzt.

Es wird zudem empfohlen, im Zweifelsfall den Betriebsarzt zu kontaktieren, um die getroffenen/beabsichtigten Maßnahmen in Bezug auf die individuelle Vorerkrankung der/des Beschäftigten abklären zu lassen, um ein Infektionsrisiko weitestgehend auszuschließen. Dieses Angebot richtet sich sowohl an Beschäftigte wie auch an Vorgesetzte.

Betroffene Beschäftigte zeigen ihre Zugehörigkeit zu einer der in den Hinweisen des RKI genannten Risikogruppen gegenüber der/dem Vorgesetzten an. Die Vorlage eines Attestes ist in diesem Fall nicht erforderlich. Sollte es im Zuge der Risikoabwägung erforderlich sein, dass ergänzend eine haus- oder fachärztliche Stellungnahme vorgelegt wird, so soll diese durch den/die Beschäftigte*n beigebracht werden.

Bei schwerbehinderten oder diesen gleichgestellten Beschäftigten ist die Schwerbehindertenvertretung (SBV) über die vorgenommene Risikoeinschätzung von den Vorgesetzten entsprechend zu informieren.

Sofern der Arbeitsplatz nicht und auch nicht teilweise im Homeoffice ausführbar ist und die Beschäftigten aufgrund der erfolgten Risikoabwägung ihre Arbeitsleistung in der Dienststelle nicht vollumfänglich oder auch nur teilweise erbringen können, sind sie grundsätzlich nach Absprache mit den Vorgesetzten unter Fortzahlung der Vergütung/Besoldung freigestellt. Bei Beamt*innen wird das Fernbleiben vom Dienst entsprechend § 67 Satz 1 LBG genehmigt. Bei Tarifbeschäftigten wird ausdrücklich auf die Entgegennahme der angebotenen Arbeitsleistung verzichtet (Annahmeverzug). Gleiches gilt auch für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte. Die zuständige Sachbearbeitung im Geschäftsbereich Personal ist über die Freistellung durch den/die Vorgesetze/n zu unterrichten.

Es entfällt bei einer Freistellung allerdings nicht die Verpflichtung der telefonischen Erreichbarkeit und des jederzeitigen Abrufs für die Ausführung wichtiger Arbeiten in der Universität. Zudem müssen auch Sie sich stetig über die aktuellen Entwicklungen der Universität informieren. Über E-Mail sowie über die Internetseite der CAU werden Sie ggf. auch informiert, wenn der normale Arbeitsbetrieb wiederaufgenommen wird und Sie wieder im Büro anwesend sein müssen.

Die gesetzlichen Krankenkassen haben begonnen ihren Mitgliedern Bezugsscheine für FFP2-Masken zu übersenden. Die Einschätzung der Krankenkassen, ob Personen zu einer Risikogruppe gehören, geschieht allein aufgrund vorliegender, auch älterer Daten der Krankenkassen.

Können Beschäftigte, die zu einer Risikogruppe gehören, nicht oder nur teilweise im Homeoffice arbeiten, ist zur Beurteilung, ob diese am Arbeitsplatz ohne Gefährdungen arbeiten können, weiterhin die Durchführung der individuellen Gefährdungsbeurteilung und eine evtl. Beteiligung des Betriebsärztlichen Dienstes notwendig.

Regelung für Schwangere

„Nach dem jetzigen Erkenntnisstand haben schwangere Frauen grundsätzlich kein höheres Risiko als die Allgemeinbevölkerung, sich mit COVID-19 zu infizieren und unterliegen auch keinem erhöhten Risiko eines schweren Verlaufs. Allerdings sind die Möglichkeiten einer Behandlung im Falle eines schweren Verlaufs bei Schwangeren gegenüber der Allgemeinbevölkerung eingeschränkt. Geeignete Medikamente und Behandlungsmaßnahmen können beispielsweise nicht genutzt werden, ohne dabei das ungeborene Kind zu gefährden.“ (siehe Merkblatt für Arbeitgeber vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein (pdf)).

Regelmäßige soziale Kontakte mit anderen Menschen können zu einer Erhöhung des Infektionsrisikos und damit zu einer Gefährdung führen. Unter Berücksichtigung betrieblicher Belange sollen soziale Kontakte deshalb soweit wie möglich vermieden werden. Hierzu zählen Publikumsverkehr, z. B. bei der Beratung, aber auch Kontakte zu Kollegen und Kolleginnen.

Schwangere sollten daher an einem Einzelarbeitsplatz ohne Infektionsgefährdung beschäftigt werden oder im Homeoffice arbeiten.

Bitte beachten Sie auch, dass das Tragen von Atemschutz, z. B. FFP2-Masken für Schwangere nicht dauerhaft geeignet ist.

Mitarbeiterinnen melden die Schwangerschaft ihrer/ihrem zuständigen Sachbearbeiter*in im Geschäftsbereich Personal und wenden sich bitte zur Erstellung einer individuellen Gefährdungsbeurteilung an ihre*n Vorgesetzte*n.

Für Fragen oder eine Beratung stehen den Vorgesetzten und Mitarbeiterinnen zur Verfügung:

Sollte es zu einem Widerspruch in der Einschätzung zwischen Mitarbeiterin und Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung bzw. individuellem Maßnahmenplan kommen, wenden Sie sich bitte für eine Beratung an die Staatliche Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord (StAUK), Tel.: +49 431-64070.

Downloads

Zur Umsetzung der in der Prozessbeschreibung genannten „Einschätzung von Risikogruppen“ wurde der Vordruck „Gefährdungsbeurteilung zur Beurteilung eines Einzelarbeitsplatzes einer/eines Beschäftigten, die/der einer Risikogruppe angehört“ (Stand 05.11.2020) für Sie erstellt. Der Vordruck steht Ihnen in deutscher und englischer Fassung auf den Seiten der Stabsstelle Sicherheitsingenieur zur Verfügung.

Aufenthaltserlaubnisse, Aufenthaltstitel, Visa, Reisen & Reiserückkehr

Personen mit Aufenthaltstiteln für Deutschland, die sich im Ausland aufhalten und deren Aufenthaltstitel im Ausland abläuft, müssen sich per E-Mail an die Kieler Zuwanderungsabteilung wenden (zuwanderungsabteilung@kiel.de), um eine Rückkehrgenehmigung zu beantragen, die die Wiedereinreise nach Deutschland erlaubt. Auch wenn der Aufenthaltstitel länger gültig ist, wenn Sie länger als sechs Monate weg von Deutschland sind, verliert der Aufenthaltstitel seine Gültigkeit und Sie müssen eine Rückkehrgenehmigung beantragen. Bitte beachten! Die Rückkehrberechtigung muss beantragt werden bevor der Aufenthaltstitel seine Gültigkeit verliert.

Anmeldung im Einwohnermeldeamt für Neuankömmlinge:

  1. Seit dem 1. August 2020 hat das Einwohnermeldeamt der Stadt Kiel für die Anmeldung jeweils montags, dienstags, donnerstags und freitags von 7:30 bis 12:00 eine offene Sprechstunde. Sie brauchen für die Anmeldung keinen Termin. 
  2. Die Ummeldung erfolgt per Post.

Informationen und Anmeldeformular der Landeshauptstadt

Auslandsaufenthalte und Rückkehr aus dem Ausland

ERASMUS-Aktivitäten

Sollten sich Studierende, Lehrende, Forschende oder andere Mitarbeiter*innen in betroffenen Regionen mit Unterstützung des Erasmus+- Programms befinden (alle Förderlinien), sind im Falle von Änderungen der Reisepläne betroffener Personen anfallende und bereits angefallene Kosten als „force majeure“ voll erstattungsfähig. Als betroffene Regionen gelten Gebiete, die von der jeweiligen nationalen Behörde als solche deklariert werden, in Deutschland also die  Liste des RKI bzw. des  Auswärtigen Amtes.

Für die Einschätzung der Lage sowie die Planung weiterer Schritte sind alle Reisehinweise auf den Seiten des  Auswärtigen Amtes zum Coronavirus, sowohl die Reisewarnungen als auch die Einreisebestimmungen und Quarantänebestimmungen für Reisende aus Deutschland in zahlreichen Zielländer, zu beachten und ausführlich zu dokumentieren. Weiterhin wird deutschen Staatsbürgern dringend empfohlen, sich im elektronischen Erfassungssystem des Auswärtigen Amtes von Deutschen im Ausland  „Elefand“ zu registrieren.

Andere Auslandsaufenthalte

Von Aufenthalten in Risikoregionen wird dringend abgeraten. Zum Teil sind die Partneruniversitäten derzeit ohnehin geschlossen. Bzgl. geplanter Aufenthalte, die z.B. im Herbst beginnen, sollte die weitere Entwicklung beobachtet werden. Flugbuchungen etc. sollten noch nicht vorgenommen werden. Für alle weiteren Fragen stehen die Kolleg*innen des  International Center zur Verfügung.

DAAD informiert

Der DAAD (Deutsche Akademische Austauschdienst) hat auf seinen Seiten wichtige Informationen zu Programmen und für einzelne Zielgruppen zur Verfügung gestellt und aktualisiert diese laufend.  Bitte informieren Sie sich. Zum Programm  ERASMUS+ (alle Förderlinien) gibt es darüber hinaus  detaillierte Infomationen.

Anmerkung: Die Links verweisen auf FAQ's des DAAD, die immer upgedated werden.

Auszubildende an der CAU

Ausbildungsvergütung im Quarantänefall

Bei einem Verdacht oder einer bestätigten Erkrankung müssen Auszubildende der Arbeit fernbleiben, um nicht weitere Personen anzustecken. Auszubildende haben grundsätzlich für die Dauer von sechs Wochen einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung gegenüber ihrer Arbeitgeberin und anschließend auf Krankengeld von der Krankenkasse bzw. Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz.

Urlaub muss von der Auszubildenden/dem Auszubildenden beantragt werden und darf nicht gegen den Willen angeordnet werden.

Ausfall der Berufsschule

Die Schließung der Berufsfachschule durch Landesverordnungen lässt sich in der Regel nicht ändern und wäre ein Grund, den Ausbildungsplan zu ändern. Wenn aber die Berufsschulen Lernformate anbieten, die nicht die Anwesenheit erfordern (e-learning, online-Unterricht etc.), dann hat der Ausbildungsbetrieb diese Zeit einzuräumen. Die besonderen Hygiene- und Abstandsregeln vor Ort sollen dabei eingehalten werden.

Der Corona-Virus kann in Berufsschulen auch Anlass sein, über Arbeitsaufträge in Heimarbeit nachzudenken und entsprechende Möglichkeiten zu schaffen, um die Auswirkungen von Ansteckung und Erkrankungen zu minimieren, ohne Lerninhalte zu versäumen. Auszubildende informieren sich bei der zuständigen Kammer über entsprechende Angebotsformen.

Wenn die Berufsschule ausfällt, besteht grundsätzlich Anwesenheitspflicht im Ausbildungsbetrieb. Angst vor einer Ansteckung entbindet nicht von der Anwesenheitspflicht. Auszubildende stehen in engem Austausch mit der Ausbildungsleitung, um in dieser besonderen Situation die Ausbildungsbedingungen vor Ort unter Einhaltung der Hygienestandards zu besprechen. Die jeweiligen Bereiche sind gehalten, ein an das Rahmenhygienekonzept der CAU angelehntes, eigenständiges Hygienekonzept aufzustellen.

Verschiebung von Prüfungen

Der jeweils zuständige Prüfungsausschuss, ggfs. die/der Vorsitzende, entscheidet darüber, ob Prüfungen stattfinden und zusammen mit der Schulleitung, wann sie nachgeholt werden. Da die momentane Lage und Risikoeinschätzung rund um das Coronavirus nicht vorhersehbar ist, informiert sich ein Auszubildender bei der zuständigen Kammer über die Nachholtermine.

Der Ausbildungsvertrag verlängert sich nicht automatisch aufgrund der Verschiebungen von Prüfungen. Die Ausbildung endet mit Ablauf der Ausbildungszeit im jeweiligen Arbeitsvertrag. Jedoch haben Auszubildende einen Anspruch, die Ausbildung zu verlängern, wenn die Prüfung nicht bestanden wird oder ohne eigenes Verschulden die staatliche Prüfung vor Ablauf der Ausbildungszeit nicht ablegt werden kann. Dies ist bei einer Verschiebung der Prüfung nach Ablauf der Ausbildungszeit von drei Jahren der Fall.

Zur Verlängerung der Ausbildung bis zum erfolgreichen Abschließen von Prüfungen muss ein schriftlicher Antrag bei dem Ausbildungsträger gestellt werden. Wenn die Ausbildung nach den Regelungen des Berufsbildungsgesetzes ablegt, muss der Antrag bei der zuständigen Stelle eingereicht werden (§ 8 Abs. 2 BBiG).

Bei Rückfragen können sich Auszubildende auch an die Ausbildungsleitungen oder den/die zuständige*n Sachbearbeiter*in im Geschäftsbereich Personal wenden.

Weiterführende Informationen:

Auszubildende werden gebeten, Kontakt zur zuständigen Kammer zu halten und sich über aktuelle Meldungen und Änderungen auf dem Laufenden zu halten:

Berufungen auf Professuren

Bei der Besetzung einer Professur, die in der Regel auf Lebenszeit erfolgt und eine herausragende Position an der CAU darstellt, ist ein besonders hoher Maßstab bei der Bestenauslese anzulegen. Die unten genannten Vorgaben des HSG und der BvS haben selbstverständlich auch während der Corona-Pandemie für die Auswahlverfahren von Professuren weiterhin Bestand und sollten nicht „aufgeweicht“ werden. Das Präsidium erachtet die hochschulöffentliche Vorstellung der Bewerber*innen als einen überaus wichtigen und in den meisten Fächern unverzichtbaren Bestandteil bei der Bestenauslese und finalen Erstellung des Listenvorschlages für eine Professur. Darüber hinaus sind der hochschulöffentliche Lehrvortrag und die anschließende Diskussion mit den Bewerber*innen gerade auch für die Studierenden des betreffenden Fachs die einzige Möglichkeit, sich ein „Bild“ von den einzelnen Bewerber*innen zu machen. Gleiches gilt auch für die Professores und Mitarbeiter*innen des betreffenden Fachs.

Grundsätzlich sollen Berufungsausschusssitzungen bis zur Aufhebung der derzeitigen Maßnahmen der Landesregierung zur Kontaktreduzierung h als Telefon- oder Videokonferenzen unter Beachtung der vom Rechenzentrum der CAU hierfür vorgegebenen und zum jeweiligen Zeitpunkt aktuellen Regelungen durchgeführt werden.

Solange keine Präsenzveranstaltungen an der CAU abgehalten werden dürfen, ist der fachbezogene Vortrag, eine etwaige Lehrprobe, die anschließende Diskussion und das Gespräch mit dem Berufungsausschuss in einem Onlineformat suchrzuführen. Im Rahmen des Berufungsverfahrens ist dabei darauf zu achten, dass sich alle Bewerber*innen in demselben Format (Onlineformat oder spätere Präsenzveranstaltung) präsentieren. Sollte ein Präsenztermin für die abschließende Auswahlentscheidung des Berufungsausschusses oder für die Vorstellung besonderer Instituts- oder Forschungseinrichtungen unerlässlich sein, können die Bewerber*innen, die nach der digitalen Vortragsveranstaltung für eine externe Begutachtung ausgewählt werden, vom Berufungsausschuss nach Aufhebung der derzeitigen Maßnahmen zur Kontaktreduzierung zu einem persönlichen Gespräch an die CAU eingeladen werden. Hierfür ist vorab die Genehmigung des Präsidiums einzuholen.

Für derartige Präsenzveranstaltungen gilt, dass sie unter Beachtung des Rahmenhygienekonzepts der CAU sowie unter strenger Einhaltung der dann geltenden Hygiene­maßgaben und unter Beachtung der gesetzlichen Regelungen für Reisen von Personen aus Risikogebieten durchzuführen sind. Insbesondere ist zu beachten:

  • Bei Vor-Ort-Besuchen dürfen sich grundsätzlich nur so viele Mitglieder des Berufungsausschusses mit dem*der Bewerber*in treffen, dass während des gesamten Besuchszeit­raums die Abstands- und Hygieneregeln vollständig eingehalten werden können.
  • Ein Hygienekonzept und die ausgefüllte Checkliste (s. Anlagen) müssen vorgelegt werden.
  • Alle Beteiligten an Präsenztreffen müssen vorab einen Selbsttest machen oder einen negativen Schnelltest nachweisen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Das Referat für Beamten- und Berufungsangelegenheiten steht Ihnen bei Fragen zur Durchführung von Ausschreibungen und Berufungsverfahren, insbesondere während der Corona-Pandemie, zur rechtlichen Beratung jederzeit gerne zur Verfügung. Bei der Vorbereitung von Präsenzveranstaltungen beraten Sie ggf. die Mitarbeiter*innen vom Geschäftsbereich Gebäudemanagement und der Stabsstelle Sicherheitsingenieur.

Dienstreisen

Alle Mitglieder der CAU sind nachdrücklich aufgefordert, von nicht dienstlich zwingend erforderlichen Dienstreisen grundsätzlich abzusehen. Mögliche Alternativen bestehen in digitalen Formaten (Videokonferenzen, Telefonkonferenzen etc.) oder in einer Verschiebung der Dienstreise. Dienstreisen in Risikogebiete - ob innerhalb Deutschlands oder im Ausland - sollen bis auf Weiteres nicht genehmigt werden. Für Sonderfälle und absolut unvermeidbare Dienstreisen in Risikogebiete ist eine Ausnahmegenehmigung des Präsidiums möglich, wenn vorab in einer Risikoanalyse mögliche Gefährdungen analysiert und konkrete Maßnahmen abgeleitet werden. Begründete Anträge sind über das Referat für Reisekosten (Frau Welz, cwelz@uv.uni-kiel.de) an die Kanzlerin zu richten.

Alle Mitglieder der CAU sind nachdrücklich aufgefordert, von nicht unbedingt erforderlichen Dienstreisen abzusehen. Bei Nutzung des Fuhrparks der CAU sind folgende Vorgaben zu beachten: Bei dienstlich erforderlichen Fahrten ist die gleichzeitige Nutzung von Fahrzeugen durch mehrere Beschäftigte zu vermeiden. Darüber hinaus ist der Personenkreis, der ein Fahrzeug gemeinsam - gleichzeitig oder nacheinander - benutzt, zu beschränken, z. B. indem einem festgelegten Team ein Fahrzeug zu gewiesen wird. Innenräume der Dienstfahrzeuge sind regelmäßig zu reinigen, insbesondere bei Nutzung durch mehrere Personen.

Beschäftigte der CAU, die sich bereits im Ausland aufhalten und die aufgrund dortiger behördlicher Anordnung oder aus anderen Gründen der faktischen Unmöglichkeit (z.B. keine Flugverbindungen) das Aufenthaltsland nicht mehr verlassen können, gelten als von der Dienstleistungspflicht entbunden. Vorrangig sind dabei zunächst Ansprüche auf Erholungsurlaub auszuschöpfen. Betroffene informieren umgehend ihre Vorgesetzten.

Durchführung von Vorstellungsgesprächen

Grundsätzlich sollen alle Auswahlgespräche zurzeit ausschließlich in digitaler Form durchgeführt werden. Nur in begründeten Ausnahmefällen kann von diesem Grundsatz unter Einhaltung strenger Auflagen abgewichen werden. Gründe für ein Gespräch in Präsenz sind:

  1. Die Anforderungen der jeweiligen Stelleninhalte müssen vor Ort überprüft werden. Dies kann z.B. bei Stellen der Fall sein
    1. mit handwerklichem Bezug
    2. mit speziellen Kenntnissen im Labor oder ähnlich gelagerten Bereichen
    3. mit erforderlichen Kenntnissen, die in einem online durchgeführten Test nicht abgeprüft werden können.
  2. Die Bedienung von speziellen Geräten oder Maschinen, die ausschließlich an der CAU benutzt werden und sonst nicht Bestandteil der üblichen Ausstattung an anderen Arbeitsplätzen sind.
  3. Bei der zu besetzenden Stelle handelt es sich um eine herausgehobene Schnittstelle innerhalb der Einrichtung, die besondere Anforderungen an die persönliche Eignung der Bewerber*innen stellt, die abschließend nur in Präsenz in einem persönlichen Gespräch beurteilt werden können.
  4. Weitere Ausnahmen sind schriftlich zu begründen. Es ist ein hoher Maßstab anzuwenden.

Die 1. Runde der Auswahlgespräche soll auch im Falle der vorgenannten Ausnahmen in digitaler Form durchgeführt werden, um eine Vorauswahl zu treffen und dann eine 2. Runde mit einer engeren Auswahl vor Ort durchzuführen, wenn hierfür triftige Gründe vorliegen.  Findet üblicherweise nur eine Auswahlrunde statt, z.B. bei der Besetzung von Azubi-Stellen, können diese bei Vorliegen einer nachvollziehbaren Begründung als Ausnahme gem. Nr. 4 in Präsenz durchgeführt werden.

Die Bewerber*innen sollen möglichst mit dem eigenen Fahrzeug (PKW, Fahrrad o.ä.) anreisen, um unnötige Fahrten im ÖPNV zu vermeiden.

Bei Präsenzterminen sind zu jeder Zeit die aktuell geltenden Hygienebestimmungen einzuhalten.

Sind Auswahlgespräche ausnahmsweise in der o.g. Form geplant, sind die Checkliste und das Hygienekonzept rechtzeitig (mindestens 2 Wochen vor dem geplanten Termin) an corona@uni-kiel.de zur Kenntnis zu geben.

Gefährdungsbeurteilung und Alleinarbeit

Gefährdungsbeurteilung

Der für die Kieler Universität geltende Vordruck „Gefährdungsbeurteilung zur Fortführung des Universitätsbetriebs während einer Pandemie bis zur offiziellen Erklärung der Beendigung (2020 – Coronavirus SARS-CoV-2)“ wurde am 28.01.2021 angepasst. Dies erfolgte auf Grundlage der neu in Kraft getretenen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung und steht auf den Seiten der Stabsstelle Sicherheitsingenieur zur Verfügung.

Neu geregelt ist unter anderem der Einsatz eines Mund-Nasen-Schutzes am Arbeitsplatz als individuelle Schutzmaßnahme z. B. bei Nichteinhaltung des Mindestabstands von 1,5m. Technische und organisatorische Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise Abtrennungen von Arbeitsplätzen oder Schichtdienste, sind in jedem Fall zu prüfen und dem Einsatz eines Mund-Nasen-Schutzes vorzuziehen. Als Mund-Nasen-Schutz im Sinne der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung zählen medizinische Masken (OP-Masken) und Atemschutzmasken (FFP2-Masken). Nähere Informationen zum Mund-Nasen-Schutz finden Sie bei der Stabsstelle Sicherheitsingenieur.

Vorgesetzte melden den Bedarf an Mund-Nasen-Schutzen für ihre Beschäftigten über die Gefährdungsbeurteilung an. Im Anschluss erhalten sie über den Antrag in der Gefährdungsbeurteilung die benötigte Menge Mund-Nasen-Schutze. 

Die Regelung zum Mund-Nasen-Schutz gilt zusätzlich zur allgemeinen Regelung der Universität, die eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung auf allen innenliegenden Verkehrsflächen sowie im unmittelbaren Außenbereich der Universitätsgebäude vorschreibt. CAU-Beschäftigte erhalten einfache Mund-Nasen-Bedeckungen über das Gebäudemanagement der CAU.

Alleinarbeit

Aufgrund der erforderlichen Einhaltung der Abstandsvorgaben kann es vermehrt zu Alleinarbeit in Räumen und Laboren kommen. „Alleinarbeit liegt vor, wenn eine Person allein, außerhalb von Ruf- und Sichtweite zu anderen Personen, Arbeiten ausführt.“ (DGUV). Vorgesetzte haben in der Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln, ob Beschäftigte Alleinarbeit ausüben dürfen und müssen in jedem Fall sicherstellen, dass im Ernstfall unverzüglich Erste Hilfe geleistet werden kann. 

Beispiele für Einschränkungen von Alleinarbeit

Büroarbeit
  • Keine Einschränkungen
Haustechnik/Werkstätten
  • Arbeiten mit Absturzgefahr
  • Arbeiten an unter Spannung stehenden elektrischen Anlagen
  • Arbeiten an Gasanlagen
  • Arbeiten an stationären Holzbearbeitungsmaschinen (Kreissägen, Bandsägen, Abricht-Hobelmaschinen, Fräsmaschinen)
  • Arbeiten an stationären Metallbearbeitungsmaschinen (Drehbänke, Fräsmaschinen)
Laboratorien
(mechanische, elektrische, chemische, biologische, thermische Gefahren oder Strahlungsenergie)
  • Arbeiten mit Gefahrstoffen ((§ 9 (7) GefStoffV und Pkt. 4.3.3 der DGUV Information „Sicheres Arbeiten in Laboratorien (213-850))
  • Arbeiten an unter Spannung stehenden elektrischen Anlagen
  • Arbeiten mit künstlicher optischer Strahlung
  • Arbeiten mit ionisierender Strahlung

Es wird darauf hingewiesen, dass bereits vorhandene Personen-Notsignal-Geräte nicht aus den für sie vorgesehenen Bereichen entfernt und genutzt werden dürfen. Eine Ortung verletzter Personen ist im Fall einer Fremdnutzung nicht möglich!

Kontakte:

Homeoffice und Präsenztätigkeiten

Auch am Arbeitsplatz Universität sollen in Umsetzung der Maßnahmen der Landesregierung zur Eindämmung des Coronavirus die Kontaktmöglichkeiten zwischen Mitgliedern der Universität minimiert werden. Die Präsenz in den Instituten, Einrichtungen und Verwaltungseinheiten soll daher auf das für Erledigung der Aufgaben in Forschung, Verwaltung und Dienstleistung notwendige Maß zurückgefahren und so organisiert werden, dass im Falle einer Infektion der Betrieb aufrecht erhalten werden kann. Dies gilt insbesondere für kritische Geschäftsprozesse und Infrastrukturen.

Durch die Vorgesetzten sollen alle organisatorischen Vorkehrungen ausgeschöpft werden, die es den Beschäftigten ermöglichen, grundsätzlich die individuelle Regelarbeitszeit erbringen zu können. Die Instrumente der Arbeitszeitflexibilisierung (versetztes Arbeiten, Schichtdienste, Homeoffice, Umorganisation etc.) sollen unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen entsprechend ausgeschöpft werden.

Kontakte zu vermeiden, ist in der aktuellen Situation besonders wichtig, insbesondere auch am Arbeitsplatz. Arbeitgeber sind daher nunmehr aufgrund der in § 28b Absatz 7 Infektionsschutzgesetz (IfSG) getroffenen Regelung verpflichtet, wenn immer möglich, ihren Beschäftigten Homeoffice anzubieten. Durch das Arbeiten von zu Hause wird das Risiko von Ansteckungen nicht nur ganz konkret am Arbeitsplatz, sondern auch auf dem Weg zur Arbeit – etwa in Bus und Bahn – reduziert. Soweit also die Arbeitsleistung ohne Einschränkungen im Homeoffice erbracht werden kann, soll auch weiterhin primär im Homeoffice gearbeitet werden. Es bleibt den Führungskräften überlassen, zu entscheiden, in welchem Umfang eine Präsenz in ihrer Organisationseinheit als zwingend notwendig erachtet wird. Die Beschäftigten sind aufgrund des § 28b Absatz 7 IfSG verpflichtet, das Homeoffice-Angebot anzunehmen, sofern ihrerseits keine Gründe entgegenstehen. Gründe können neben der Art der dienstlichen Tätigkeit u.a. auch die Beschaffenheit des häuslichen Arbeitsplatzes sein (z.B. räumliche Enge, Störungen durch Dritte oder unzureichende technische Ausstattung). Sofern ein*e Beschäftigte*r derartige Gründe hat, die grundsätzlich gegen die Annahme des Homeoffice-Angebots sprechen, reicht eine (formlose) schriftliche Mitteilung an die*den Vorgesetzten.

Die Vorgesetzten entscheiden auch wie viele Schichten sie in ihrer Organisationseinheit bilden, welcher Wechselrhythmus in Abhängigkeit von den dienstlichen Erfordernissen dabei gelten soll und in welchem Umfang die Präsenz in dem jeweiligen Arbeitsbereich erfolgen kann bzw. soll. Dabei sind aber unbedingt kontaktreduzierende Maßnahmen zu ergreifen und unbedingt organisatorische Vorkehrungen (s.u.) einzuhalten. Das Rahmenhygienekonzept der CAU dient hierbei als Orientierungshilfe, individuelle, auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmte, Hygienekonzepte zu erstellen und anzuwenden. Erforderliche Präsenztätigkeiten müssen durch die Vorgesetzten im Lichte dieser Konzepte beurteilt werden.

Arbeitsrechtlich bedeutet „Homeoffice“, dass Ihr Arbeitsort nach Hause verlagert wird. Sie sind damit weiterhin zur Arbeit verpflichtet und es wird grundsätzlich erwartet, dass Sie telefonisch erreichbar sind. Zudem sind Sie – sofern Sie technisch dazu in der Lage sind – verpflichtet, Ihre E-Mails abzurufen und diese ggf. zu bearbeiten. 

Sofern Ihr Arbeitsplatz nicht oder auch nur teilweise im Homeoffice ausführbar ist, sind Sie gehalten, in enger Abstimmung mit Ihrer bzw. Ihrem Vorgesetzten die Arbeit vor Ort in der Universität wieder bzw. anteilig wieder aufzunehmen, wenn sich dieses unter Beachtung der Hygieneregeln und Einhaltung der Vorgaben des Hygienekonzeptes umsetzen lässt. Ihr*e Vorgesetzte*r prüft dabei die Möglichkeit eines Arbeitseinsatzes vor Ort u.a. unter der besonderen Berücksichtigung der nachstehenden Rahmenbedingungen und entscheidet anschließend hierüber. Es besteht in diesen Fällen insofern eine eingeschränkte Präsenzpflicht. Dabei sind von Ihnen und Ihrer/Ihrem Vorgesetzten die nachfolgenden Grundsätze zu beachten:

  • Doppel-/Gruppenbüros sind jeweils nur einfach zu besetzen.
  • Großraumbüros, Werkstätten und andere Arbeitsbereiche, in denen mehrere Beschäftigte zusammenkommen, sind so zu organisieren, dass ein persönlicher Kontakt zwischen den Beschäftigten auf ein Minimum reduziert ist. Die Hygiene- und Abstandsvorgaben in Büros und Laboren müssen eingehalten werden. In geschlossenen Räumen zur zeitweisen Nutzung (z.B. kurzfristige Labornutzungen, Besprechungen) sollten sich pro 10 qm max. 2 Personen aufhalten, bei Büro- oder Laborräumen mit längerem Aufenthalt (von mehr als 1,5 Std.) pro 10 qm max. eine Person. Dies ist als Richtwert zu verstehen und kann je nach Begebenheiten vor Ort verändert ausfallen. Die Hinweise und Empfehlungen der Stabsstelle Sicherheitsingenieur („Gefährdungsbeurteilung und Alleinarbeit“) sind hierbei zu beachten. Bei Fragen zur Arbeitssicherheit wenden Sie sich bitte an Frau Hefner (mhefner@uv.uni-kiel.de) oder Herrn Pitulle (hpitulle@uv.uni-kiel.de).
  • Auch alle weiteren Kontakte innerhalb und außerhalb der Dienststelle sollen auf ein Minimum reduziert werden.
  • Besprechungen sollen, soweit dies möglich ist, als Telefon- oder Videokonferenzen abgehalten werden. Sofern im Ausnahmefall Präsenzbesprechungen dienstlich erforderlich sind, müssen die Abstands- und Hygieneregeln unbedingt beachtet werden.
  • Innenräume sind regelmäßig, d.h. alle 20 Minuten zu lüften.
  • Es gilt ein strenges Hygieneregime. Die Hygieneempfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums (www.infektionsschutz.de) dienen als Unterstützung.
  • Es besteht die Möglichkeit, die Arbeitsleistung in versetzen Schichten zu erbringen. Die Schichten sind fest einzuteilen. Wechsel zwischen den Schichten haben zu unterbleiben, um die Kontaktmöglichkeiten beherrschbar zu halten.
  • Es besteht daneben auch die Möglichkeit, die Arbeitsleistung versetzt tageweise zu erbringen, um persönliche Kontakte zu vermeiden bzw. zu reduzieren und eine Arbeitserbringung ggf. zumindest anteilig zu ermöglichen.
  • Mitarbeiter*innen, die sich gegenseitig vertreten, sollen nach Möglichkeit nicht zeitgleich vor Ort in der gleichen Organisationseinheit arbeiten.

Es ist darüber hinaus grundsätzlich Aufgabe der unmittelbaren Vorgesetzten zu prüfen, welche weiteren Aufgaben wahrgenommen werden können, um auf allen Arbeitsplätzen eine hinreichende Auslastung sicherzustellen. Hierzu kann Ihnen Ihr*e Vorgesetzte*r für einen begrenzten Zeitraum auch andere Aufgaben (im Rahmen Ihrer Entgeltgruppe) übertragen.

Plattformen für Videobesprechungen, Telefonkonferenzen und digitale Arbeit in Teams

Die CAU empfiehlt folgende Plattformen:

BigBlueButton

BigBlueButton ist ein OpenSource Webkonferenzsystem, das im Rechenzentrum der CAU gehostet wird und daher auch für vertrauliche Inhalte geeignet ist. Es bietet sich für Digitale Lehre, Konferenzen und Team-Meetings an. Der Zugang ist für alle Mitarbeitenden der CAU gewährleistet (Login über die RZ-Kennung der Form suabc123). Konferenzen sind mit einer Gesamtdauer von 4 Stunden möglich. Der Dienst steht kostenlos rund um die Uhr zur Verfügung. BigBlueButton erfüllt die Standards der WCAG 2.0 (Web Content Accessibility Guidelines) im Level AA.

DFNconf

DFNconf ist der Videokonferenzdienst des Deutschen Forschungsnetzwerkes (DFN). Er steht grundsätzlich allen Mitarbeitenden der CAU zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über den Identitätsprovider der CAU, für den im CIM-Service-Portal (CAU-Identitätsmanagement) vor der ersten Nutzung ein Passwort gesetzt werden muss. DFNconf eignet sich für Digitale Lehre, Konferenzen und Team-Meetings. Obwohl der Dienst professionell betrieben wird, kann es aufgrund der vielfachen Nachfrage derzeit zu Performance-Einbußen kommen.

Nextcloud Talk

Nextcloud Talk ist eine Erweiterung für die CAU-Cloud. Die CAU-Cloud ist OpenSource und wird im Rechenzentrum der CAU gehostet. Innerhalb der CAU-Cloud-Umgebung bietet er Chat, Audio- und Videofunktionen. Zudem kann für mobile Clients die App Nextcloud Talk in den jeweiligen App-Stores heruntergeladen werden. Zugang haben alle Mitarbeitenden der CAU mit gültigem Konto im Rechenzentrum. Der Dienst ist für vertrauliche Inhalte geeignet. Audio-/Videochats können jedoch nur in kleinen Gruppen für kollaboratives Arbeiten genutzt werden (max. 4 Personen).

Zoom

Als Ergänzung zu den bereitgestellten Instrumenten hat die CAU eine Campus-Lizenz für den US-amerikanischen Dienst Zoom beschafft. Die Nutzung von Zoom steht grundsätzlich allen Mitarbeitenden der CAU zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über den Identitätsprovider der CAU, für den im CIM-Service-Portal (CAU-Identitätsmanagement) vor der ersten Nutzung ein Passwort gesetzt werden muss. Der Dienst ermöglicht Webkonferenzen bis zu 300 Teilnehmenden und sollte ausschließlich in der Digitalen Lehre zum Einsatz kommen. Der Dienst ist nicht für vertrauliche Inhalte wie Team-Meetings oder Gremiensitzungen geeignet.

Krankheitsfall, Verdachtsfall oder Quarantäne

Angesichts steigernder Corona-Infektionszahlen greift seit dem 19.10.2020 bis zum 30.06.2021 weiterhin die Ausnahmeregelung, sich bei leichten Atemwegserkrankungen telefonisch durch den behandelnden Hausarzt /die behandelnde Hausärztin krankschreiben zu lassen. Die Ansteckungsgefahren in den Wartezimmern sollen dadurch reduziert werden.

Gehen Sie verantwortungsvoll und besonnen mit Anzeichen einer auftretenden Erkrankung um. Für die Kita-Kinder gilt beispielsweise eine Empfehlung der Ministerien für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren wonach bei einfachem Schnupfen, Halskratzen/Räuspern (leichte Ausprägung) oder einer laufenden Nase kein Ausschlussgrund der Kinder vom Kita-Betrieb vorliegt. Die Ausschlussgründe wurden insofern relativiert. Nutzen Sie in Abstimmung mit Ihren Vorgesetzten auch die Möglichkeiten des Homeoffices. Durch die Möglichkeit der Schnell- und Selbsttests können Sie eigenverantwortlich und unkompliziert eine erste Aussage über eine mögliche Infektion mit SARS-CoV-2 treffen.  Sofern Sie nicht ausschließlich im Homeoffice tätig sind, haben Sie außerdem die Möglichkeit, 2x wöchentlich an der Universität einen PoC-Antigen-Selbsttest durchzuführen. Lesen Sie hierzu auch die Hinweise zum Verhalten bei positivem PoC-Antigen-Selbsttest oder Schnelltest in einer Teststation (pdf).

Fühlen Sie sich krank oder kommen noch Fieber, Glieder- und Muskelbeschwerden, trockener Husten und Halsschmerzen oder Geruchs- und Geschmacksverlust hinzu kontaktieren Sie Ihre*n Vorgesetzte*n und konsultieren den eigenen Hausarzt/die eigene Hausärztin und lassen die Symptome abklären. Dies sowie die weiteren Ausführungen gelten für alle Mitarbeitenden gleichermaßen und umfassen auch ausdrücklich die Mitarbeitenden mit Vorgesetztenfunktion. Sie tragen eine besondere Verantwortung für sich und die ihnen zugeordneten und anvertrauten Beschäftigten.

Mitarbeiter*innen, die unspezifische Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme – gleich welcher Schwere und Ausprägung – aufweisen und relevanten Kontakt zu einer nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Person hatten, gelten als dienst- bzw. arbeitsunfähig und dürfen daher nicht zum Dienst erscheinen (die Verpflichtung zur Krankmeldung gemäß § 5 Abs. 1 Entgeltfortzahlungsgesetz bleibt davon unberührt). Bei derartigen Krankheitssymptomen, ist der eigene Hausarzt/die eigene Hausärztin zu informieren oder bei der Ärzte-Hotline 116 117 (rund um die Uhr) anzurufen, um das Vorliegen einer Coronavirus-Infektion umgehend abzuklären. Betroffene sollen sich bei einem Verdacht nicht direkt zum Arzt/zur Ärztin oder in die Notaufnahme eines Krankenhauses begeben.

Wurde ein Corona-Test angeordnet oder war dieser nach der geltenden Verordnungslage erforderlich, dürfen die Mitarbeitenden bis zur Bekanntgabe des Testergebnisses den Campus der CAU Kiel nicht betreten. Von der Möglichkeit, die Arbeitsleistung im Homeoffice zu erbringen, ist in diesen Fällen Gebrauch zu machen.  

Erfährt ein*e Mitarbeiter*in davon, dass er oder sie relevanten Kontakt mit einer Coronavirus infizierten Person hatte und befindet er/sie sich gerade zu diesem Zeitpunkt auf dem Campus der CAU, ist wie folgt vorzugehen:

  1. Die/der Mitarbeiter*in informiert umgehend telefonisch den/die Vorgesetzte*n sowie per Mail über corona@uni-kiel.de den Koordinator des Krisenstabs und begibt sich umgehend nach Hause. Sofern kein eigener PKW oder kein Fahrrad für die Heimfahrt verfügbar ist, ist eine Abholung von daheim zu prüfen. Es gilt, die Rückkehr so wenig kontagiös wie möglich zu gestalten. Der Öffentliche Personennahverkehr kommt daher nicht in Betracht.
  2. Das für den Wohnsitz zuständige Gesundheitsamt ist zu kontaktieren.
  3. Die/der betroffene Mitarbeiter*in verbleibt für 14 Tage zu Hause, sofern keine andere Mitteilung durch das Gesundheitsamt oder die Dienststelle erfolgt.
  4. Der eigene Hausarzt/die eigene Hausärztin ist umgehend zu informieren oder bei der Ärzte-Hotline 116 117 (rund um die Uhr) anzurufen, um das Vorliegen einer Coronavirus-Infektion umgehend abzuklären. Betroffene sollen sich bei einem Verdacht nicht direkt zum Arzt/zur Ärztin oder in die Notaufnahme eines Krankenhauses begeben.
  5. Die Dienst- bzw. Arbeitsleistung muss weiterhin erbracht werden, soweit dies unter Aufrechterhaltung der Absonderung möglich ist (z.B. im Homeoffice). Im Übrigen gilt das Fernbleiben vom Dienst bzw. Arbeitsplatz als genehmigt.

Sie helfen den Behörden sehr, wenn Sie so gut wie möglich anhand von Dienstplänen oder Terminkalendern rekonstruieren können, mit welchen Personen unter Verdacht stehende Betroffene Kontakt hatten. Sollte ein Verdachtsfall bzw. ein bestätigter positiver Befund vorliegen, ordnet das zuständige Gesundheitsamt alle weiteren Maßnahmen an. 

Im Falle einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus sind Arbeitnehmer*innen grundsätzlich dazu verpflichtet:

  1. sich umgehend bei der Arbeitgeberin krankzumelden (§ 5 Abs. 1 Entgeltfortzahlungsgesetz), sofern neben der reinen Virusinfektion auch Krankheitssymptome vorliegen. Die Krankmeldung senden Sie auf dem nachstehend beschriebenen Weg an die Hochschule. Bei dem Coronavirus handelt es sich um eine meldepflichtige, hochansteckende und gefährliche Erkrankung. Aufgrund der arbeitsrechtlichen Treuepflicht und der Fürsorgepflicht der Arbeitgeberin ihren Beschäftigten gegenüber fordert die Hochschulleitung Betroffene, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, ausnahmsweise dazu auf, in diesem Fall die Art ihrer Erkrankung ihrer bzw. ihrem zuständigen Sachbearbeiter*in im Geschäftsbereich Personal mitzuteilen. Dieser Zeitvorsprung unterstützt die Arbeit des Gesundheitsamtes und dient dem Schutz ihrer Kolleg*innen. Nur so können unverzüglich ggf. entsprechende Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Virus ergriffen werden. Bei einer symptomfreien Coronainfektion muss die Dienst- bzw. Arbeitsleistung weiterhin erbracht werden, soweit dies unter Aufrechterhaltung der Absonderung möglich ist (z.B. im Homeoffice). Im Übrigen gilt das Fernbleiben vom Dienst bzw. Arbeitsplatz als genehmigt.
  2. Vom Gesundheitsamt angeordnete Quarantänen sind der Arbeitgeberin (den Vorgesetzt*innen sowie per Mail über corona@uni-kiel.de) anzuzeigen. Für nicht erkrankte Personen, die sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in Quarantäne befinden, hat das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Flyer mit Hinweisen erstellt. Der Flyer kann beim RKI abgerufen werden und steht in verschiedenen Sprachen (Deutsch (pdf)/Englisch (pdf)/Französisch (pdf) zur Verfügung.

Download: Meldekette für CAU-Beschäftigte bei einer Coronainfektion 

Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung scannen Sie ein (bzw. fotografieren sie) und senden Sie per E-Mail an:  krankmeldung@uv.uni-kiel.de. Da die E-Mails automatisiert verteilt werden, nutzen Sie bitte in der Betreffzeile ausschließlich die nachfolgenden Auswahlmöglichkeiten:

  • Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
  • Rechtswissenschaftliche Fakultät
  • Philosophische Fakultät
  • Technische Fakultät
  • Theologische Fakultät
  • Wirtschafts. und Sozialwissenschaftliche Fakultät
  • Medizinische Fakultät
  • Zentrale Verwaltung
  • Universitätsbibliothek
  • Rechenzentrum
  • Graduiertenzentrum
  • Lorenz-von-Stein-Institut
  • Sportzentrum

oder auf dem Postweg an: 

Geschäftsbereich Personal
R1BO/Backoffice
Christian-Albrechts-Platz 4
24118 Kiel

Schulen und Kitas

Im Folgenden finden Sie die aktuellen Regelungen für den Fall, dass Ihr  Kind erkrankt ist und zu Hause betreut werden muss. Zudem finden Sie Regelungen für den Fall, dass die Betreuungseinrichtung in Ihrem Landkreis/Ihrer kreisfreien Stadt weiterhin oder künftig von einer „Schließung“ betroffen sein sollte.

Kindertagesstätten sind  in Kreisen und kreisfreien Städten, in denen der Inzidenzwert dies ermöglicht, wieder für alle Kinder im „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ geöffnet.

In Kreisen und kreisfreien Städten, in denen der Inzidenzwert dies ermöglicht, findet in den Schulen auch wieder Präsenz- oder Wechselunterricht statt. Nähere Informationen zu den ‚Schulöffnungen‘ erhalten Sie auf den Seiten des Landes.

Die bislang geltenden Sonderregelungen zur Kinderbetreuung bei „Schließung“ der Betreuungseinrichtung/Schule gelten dementsprechend nur in den Fällen weiter, in denen die jeweilige Einrichtung weiterhin bzw. wieder „geschlossen“ ist.  Ist die Einrichtung wieder in Betrieb, so gelten im Krankheitsfall des Kindes die üblichen Regelungen wie untenstehend aufgeführt.

Regelungen bei Betrieb der jeweiligen Kindertagesstätte/Schule

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren Empfehlungen bei auftretenden Erkältungssymptomen für Kitas und Grundschulen sowie für weiterführende Schulen („Schnupfenplan“) veröffentlicht. Die entsprechenden Schaubilder finden Sie auf den Webseiten des Landes Schleswig-Holsteins.

Dienstrechtlich gelten die allgemeinen Regeln:

Wenn das Kind krank ist, wird es zu Hause betreut. Beschäftigte haben dafür je nach Arbeitsvertrag eine bestimmte Anzahl an Tagen, die sie darauf verwenden können. Gesetzlich vorgeschrieben sind im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung für das Jahr 2021 ausnahmsweise 30 Tage pro Kind und Elternteil, bei Alleinerziehenden 60 Tage. Bei mehreren Kindern erhöht sich der Anspruch auf maximal 65 Tage bzw. bei Alleinerziehenden auf maximal 130 Tage.

Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben, mit gesetzlich versichertem Kind, welches das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Bei Kindern, die eine Behinderung haben, auch über das 12. Lebensjahr hinaus. Voraussetzung ist auch, dass es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann. Der Anspruch besteht unabhängig davon, ob die Arbeitsleistung nicht auch grundsätzlich im Home-Office erbracht werden könnte. Für diese Zeit wird ein Krankengeld gezahlt.

Ist das Kind krank, muss der Betreuungsbedarf gegenüber der Krankenkasse mit einer Bescheinigung des behandelnden Arztes nachgewiesen werden. Dafür wird die "Ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes" ausgefüllt. Die Auszahlung des Krankengeldes erfolgt direkt durch die jeweils zuständige gesetzliche Krankenkasse.

Da für den Zeitraum des Krankengeldbezugs die Gehaltszahlung durch den Arbeitgeber eingestellt wird, ist die zuständige Sachbearbeitung des Geschäftsbereichs Personal über die beabsichtigte Freistellung zur Betreuung des Kindes ebenso wie die/der Vorgesetzte umgehend zu informieren. Dem Geschäftsbereich Personal übersenden Sie hierzu bitte eine Kopie der ärztlichen Bescheinigung. Final entscheidet die Krankenkasse über den Freistellungsanspruch. Wir empfehlen, dass Sie parallel mit Ihrer Krankenkasse Kontakt aufnehmen, damit es bei der Auszahlung des Krankengeldes zu keinen Verzögerungen kommt.

Beschäftigte, die selbst nicht gesetzlich krankenversichert sind oder deren Kind nicht gesetzlich krankenversichert ist, werden gebeten, mit dem Geschäftsbereich Personal gemeinsam eine individuelle Lösung zu finden.

Für Beamt*innen greifen die Regelungen der § 13 Sonderurlaubsverordnung des Landes Schleswig-Holstein.

Daneben besteht auch die Möglichkeit, die Kinderbetreuung über Urlaub, Zeitausgleich oder eine flexible Arbeits(zeit)gestaltung, welche mit der/dem Vorgesetzten im Vorfeld abgestimmt wurde, sicherzustellen.

Regelungen bei „Schließung“ von Schulen und Kindertagesstätten

Vorrangig sollen von den betroffenen Beschäftigten in Abstimmung mit den Vorgesetzten die Möglichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung und vor allem des mobilen Arbeitens ausgeschöpft werden. Der Hochschulleitung ist bewusst, dass aufgrund der damit verbundenen oftmals schwierigen Betreuungssituation die volle Arbeitsleistung nicht immer erbracht werden kann und diese Mehrbelastung nicht immer vollumfänglich im privaten Umfeld kompensiert werden kann. Sie wird diesen Appell auch an die Vorgesetzten senden mit der dringenden Bitte, die aktuelle Ausnahmesituation zu berücksichtigen. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit einer Beurlaubung oder Freistellung.

Kinderkrankengeld für gesetzlich Versicherte mit Krankengeldanspruch und gesetzlich versichertem Kind bei „geschlossenen“ Schulen und Kindertagesstätten

Darüber hinaus besteht für gesetzlich versicherte Beschäftigte mit Krankengeldanspruch und gesetzlich versichertem Kind die Möglichkeit, Kinderkrankengeld zu beantragen. Die Regelung des § 45 SGB V über das Kinderkrankengeld für gesetzliche Versicherte wurde angesichts der Corona-Pandemie entsprechend erweitert. Es besteht für das Kalenderjahr 2021 der Anspruch auf ein verlängertes Krankengeld und die damit einhergehende Freistellung zur Kinderbetreuung von Kindern, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder von Kindern, die aufgrund einer Behinderung dauerhaft pflegebedürftig sind, wenn die Kinderbetreuung aus einem anderen Grund zu Hause erforderlich wird. Etwa weil Einrichtungen zur Betreuung von Kindern, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen von der zuständigen Behörde zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten auf Grund des Infektionsschutzgesetzes vorübergehend geschlossen werden oder deren Betreten, auch aufgrund einer Absonderung, untersagt wird, oder wenn von der zuständigen Behörde aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert werden oder die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird oder der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wird oder das Kind auf Grund einer behördlichen Empfehlung die Einrichtung nicht besucht.

Der Anspruch auf Kinderkrankengeld steigt pro Elternteil und Kind auf 30 Tage. Auch für Alleinerziehende besteht ein Anspruch von 60 Tagen. Bei mehreren Kindern erhöht sich der Anspruch auf maximal 65 Tage bzw. bei Alleinerziehenden auf maximal 130 Tage.

Die Tage können sowohl für die Betreuung eines kranken Kindes verwendet werden als auch für die Betreuung, weil die Schule oder Kita geschlossen, die Präsenzpflicht aufgehoben oder der Zugang eingeschränkt wurde.

Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben und deren Kind, welches das 12 Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Bei Kindern, die eine Behinderung haben, auch über das 12. Lebensjahr hinaus. Voraussetzung ist auch, dass es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann. Der Anspruch besteht unabhängig davon, ob die Arbeitsleistung nicht auch grundsätzlich im Home-Office erbracht werden könnte.

Muss ein Kind aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung zu Hause betreut werden, ist eine Bescheinigung der jeweiligen Einrichtung nötig. Die Auszahlung des Krankengeldes erfolgt direkt durch die jeweils zuständige gesetzliche Krankenkasse.

Da für den Zeitraum des Krankengeldbezugs die Gehaltszahlung durch den Arbeitgeber eingestellt wird, ist die zuständige Sachbearbeitung des Geschäftsbereichs Personal über die beabsichtigte Freistellung zur Betreuung des Kindes ebenso wie die/der Vorgesetzte umgehend zu informieren. Dem Geschäftsbereich Personal übersenden Sie hierzu bitte eine Kopie der Bescheinigung der Schule oder Kita. Final entscheidet die Krankenkasse über den Freistellungsanspruch. Wir empfehlen, dass Sie parallel mit Ihrer Krankenkasse Kontakt aufnehmen, damit es bei der Auszahlung des Krankengeldes zu keinen Verzögerungen kommt.

Regelungen für Beamt*innen und Tarifbeschäftigte ohne Anspruch nach § 45 SGB V bei „geschlossenen“ Schulen und Kindertagesstätten

Bei Beamt*innen besteht die Möglichkeit, auf Antrag Sonderurlaub nach § 20 Sonderurlaubsverordnung zu gewähren, wenn und soweit sie wegen „Schließung“ von Schulen, Betreuungseinrichtungen und Kindertageseinrichtungen zur Betreuung ihrer Kinder zu Hause bleiben müssen bzw. die Kinder wegen eines Verdachtsfalles Betreuungseinrichtungen oder Schulen nicht besuchen dürfen. Dabei gilt grundsätzlich, dass vorrangig die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens neben der Kinderbetreuung wahrzunehmen bzw. auszuschöpfen sind.

Für Tarifbeschäftigte, die dem Grunde nach keinen Anspruch auf Freistellung nach § 45 SGB V haben, weil sie selbst oder das Kind bzw. die Kinder nicht gesetzlich krankenversichert sind, kann eine Bewilligung von Arbeitsbefreiung – entsprechend der Regelung für die Beamt*innen – nach § 29 Abs. 3 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder erfolgen.

Zur Verabredung einer auf Ihre Betreuungssituation angepassten Lösung wenden Sie sich bitte – in Abstimmung mit Ihrer bzw. Ihrem Vorgesetzten – an Ihre zuständige Sachbearbeitung im Geschäftsbereich Personal, um gemeinsam eine individuelle Lösung zur Berücksichtigung der Ihnen möglichen (Rest-)Arbeitszeiten bei der Zeiterfassung zu vereinbaren.  Die Voraussetzungen für eine weitere Beurlaubung oder Freistellung, wenn die Betreuungssituation unter Ausschöpfung aller zuvor aufgeführten Maßnahmen weiterhin nicht möglich ist, können in diesem Beratungsgespräch ebenfalls gemeinsam erörtert werden. Der neu geschaffene Anspruch auf ein verlängertes Krankengeld zur Betreuung muss hierzu allerdings zuvor ausgeschöpft sein.

Musterbescheinigung Kinderkrankengeld

"Schnupfenplan" des Landes Schleswig-Holstein für Kitas und Grundschulen (PDF)

"Schnupfenplan" des Landes Schleswig-Holstein für weiterführende Schulen (PDF)

Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte

Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte sind wie alle anderen Beschäftigten der CAU zu behandeln. Der Einsatz soll auch hier aufgrund des Infektionsgeschehens bis auf Weiteres primär im Homeoffice erfolgen. Ist dies nicht oder nur teilweise möglich sind die Arbeitsbedingungen vor Ort in den Arbeitseinheiten gemäß den derzeit gültigen Rahmenbedingungen (siehe hierzu den Abschnitt Homeoffice, Präsenztätigkeit) durch die Vorgesetzten zu prüfen und ggf. anzupassen. Von der Möglichkeit die Arbeitsleistung zu verschieben soll in den bestehenden Grenzen Gebrauch gemacht werden. Kann die Arbeitsleistung unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten nicht abgerufen werden, so tritt der sog. Annahmeverzug ein und die Hilfskräfte sind von der Arbeitsleistung frei zu stellen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Sattler, Geschäftsbereich Personal.

Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG): Änderung aufgrund der Corona-Pandemie

Vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Einschränkungen im Wissenschaftsbetrieb ist das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) rückwirkend zum 01.03.2020 um eine zeitlich begrenzte Übergangsregelung durch § 7 Absatz 3 WissZeitVG ergänzt worden. Der aktuelle Wortlaut der Gesetzesänderung lautet wie folgt:

„(3) Die nach § 2 Absatz 1 Satz 1 und 2 insgesamt zulässige Befristungsdauer verlängert sich um sechs Monate, wenn ein Arbeitsverhältnis nach § 2 Absatz 1 zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 besteht.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die zulässige Befristungsdauer höchstens um weitere sechs Monate zu verlängern, soweit dies aufgrund fortbestehender Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in der Bundesrepublik Deutschland geboten erscheint; die Verlängerung ist auch auf Arbeitsverhältnisse zu erstrecken, die nach dem 30. September 2020 und vor Ablauf des in der Rechtsverordnung genannten Verlängerungszeitraums begründet werden.“

Der Gesetzgeber hat damit die Möglichkeit geschaffen, corona-bedingte Mehrbelastungen für Wissenschaftler*innen, die sich in der Qualifizierungsphase befinden, abzumildern.

Die neue gesetzliche Regelung bezieht sich auf das wissenschaftliche Personal, das in dem Zeitraum vom 01.03. bis zum 30.09.2020 mit einem Arbeitsvertrag nach § 2 Absatz 1 WissZeitVG zur eigenen Qualifizierung beschäftigt ist. Eine Beschäftigung über die üblichen 6-Jahresfristen hinaus kann für die Zeit der pandemiebedingten Einschränkung erfolgen. Die Ausweitung der Befristungshöchstgrenze war zunächst auf max. 6 Monate begrenzt. Ein Anspruch auf Verlängerung des Beschäftigungsverhältnisses besteht nicht.

Eine Weiterbeschäftigung kann erfolgen, wenn die jeweilige Einrichtung eine Finanzierung sicherstellt und eine Weiterbeschäftigung auf dem üblichen Weg über den Geschäftsbereich Personal beantragt wird. Zusätzliche zentrale Mittel stehen nicht zur Verfügung.

Die corona-bedingten Beeinträchtigungen dauern auch über den 30.09.2020 an, so dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung von seiner Verordnungsbefugnis Gebrauch gemacht hat und den Zeitraum vom 01.03.2020 bis 30.09.2020 um weitere 6 Monate bis zum 31.03.2021 verlängert hat. Die Befristungshöchstgrenzen haben sich somit entsprechend der oben genannten Bedingungen um weitere 6 Monate erhöht.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den/die für Sie zuständige*n Sachbearbeiter*in im Geschäftsbereich Personal.

Zeiterfassung: Arbeitszeit, Urlaub, Zeitausgleich

Seit dem 04.05.2020 ist die vorübergehende Aussetzung der Zeiterfassung wieder aufgehoben.

Wird die Arbeitsleistung in der Dienststelle erbracht, erfolgt die Erfassung wie üblich dort. Dabei sollte aus hygienischen Gründen und damit zur Vermeidung des Infektionsrisikos vorzugsweise auf ein Ein-/Ausstempeln an den Terminals verzichtet werden und stattdessen der Arbeitsplatz-PC genutzt werden.

Die Arbeitszeit im Homeoffice soll bei eingerichtetem VPN-Zugang über das Webterminal des Zeiterfassungssystems erfolgen. Sofern dies nicht machbar ist, wird die Arbeitszeit manuell erfasst und nachträglich im Workflow-Verfahren gebucht bzw. bei Selbstbuchern manuell nachgetragen.  Das Monatsjournal bzw. die manuellen Aufzeichnungen werden wie in der einschlägigen Dienstvereinbarung zur variablen Arbeitszeit dem /der Vorgesetzten bis zum 15. des Folgemonats zur Mitzeichnung zugeleitet. Ist dies nicht möglich, werden die Ausdrucke der Zeiterfassungsjournale gesammelt und bei Gelegenheit unverzüglich vorgelegt.

Der Arbeitszeitrahmen ist bis auf Weiteres auf die Zeitspanne von 06.00 Uhr bis 21.00 Uhr (geändert am 14.5.2021) festgelegt, um auch weiterhin eine höhere Arbeitsflexibilität zu ermöglichen. Die gesetzlichen Bestimmungen über die Höchstarbeitszeit und über Ruhezeiten sind zu beachten. Das Zeiterfassungssystem wurde an den neuen Arbeitszeitrahmen angepasst, so dass Nacherfassungen seit diesem Zeitpunkt nicht mehr notwendig sind.

Um die individuelle Arbeitszeitflexibilität aller Mitarbeitenden zu erhöhen und individuellen Anforderungen Rechnung zu tragen, wird die seit dem 13.07.2020 geltende Regelung beibehalten,. die maximale Minusstundenzahl bis auf weiteres auf die Höhe der doppelten arbeitsvertraglich vereinbarten regelmäßigen Wochenstunden anzuheben (bei Tarifbeschäftigten in Vollzeit 77,4 Stunden und bei Beamt*innen 82 Stunden). Das bedeutet, dass das Gesamtsaldo des Zeiterfassungskontos in diesem Umfang ins Minus gehen kann. Ein Ausgleich des zuvor genannten Stundensaldos ist bis auf weiteres ausgesetzt und wird - je nach weiterem Verlauf der Coronapandemie und der damit verbundenen Einschränkungen - erst zu einem späteren Zeitpunkt in Abstimmung mit dem Krisenstab auf die in der Dienstvereinbarung „Variable Arbeitszeit“ festgesetzten Grenzen zurückgeführt.

Zur Verringerung der Ansteckungsgefahr ist die Arbeitseinsatzplanung an den bestehenden Hygienekonzepten auszurichten. Hierzu sollen durch die Vorgesetzten alle organisatorischen Vorkehrungen ausgeschöpft werden, die es den Beschäftigten ermöglichen, grundsätzlich die individuelle Regelarbeitszeit erbringen zu können. Die bereits benannten Instrumente der Arbeitszeitflexibilisierung (versetztes Arbeiten, Schichtdienste, Homeoffice, Umorganisation etc.) sollen unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen entsprechend ausgeschöpft werden, wobei der Arbeit im Homeoffice aktuell der Vorzug einzuräumen ist.

Kann die individuell vereinbarte Arbeitsleistung trotzdem ausnahmsweise nicht abgefordert werden, da die Örtlichkeiten (Laborbereiche, Werkstattbereiche, Tierhaltung u.ä.) oder die Arbeitsorganisation bei Einhaltung der Hygienevorschriften eine Vollauslastung nicht hergeben, so zeigen die Vorgesetzten dies der zuständigen Sachbearbeitung des Geschäftsbereichs Personal an. Die Vorgesetzten erstellen monatlich eine Auflistung der betroffenen Mitarbeitenden und fügen eine kurze Darstellung der Umstände, die es unmöglich machen, eine Normalauslastung zu erzielen, bei. Wenn Schichtpläne aufgestellt werden, sind diese zum Monatsende zu übersenden. Die betroffenen Mitarbeitenden erhalten für diesen Zeitraum eine Zeitgutschrift. Minusstunden, die sich aufgrund anderer Anlässe (z.B. durch Inanspruchnahme von Zeitausgleich) ergeben, sind von der obigen Regelung nicht betroffen und müssen durch die Vorgesetzten gesondert ausgewiesen werden.

Ist bereits Erholungsurlaub oder Zeitausgleich gewährt, hat dies Vorrang vor einer Gewährung von Sonderurlaub oder vor einer Freistellung. Mit der Genehmigung von Urlaub bzw. Zeitausgleich ist bereits eine Freistellung von der Dienst-Arbeitspflicht erfolgt, für die Gewährung von Sonderurlaub oder Arbeitsbefreiung besteht kein Bedarf.

Eine Stornierung von Urlaub oder Zeitausgleich kommt im Einzelfall nur aus wichtigem Grund in Betracht. Aufgaben – auch in krisen-/systemrelevanten Bereichen – fallen regelmäßig an und müssen auch im Regelbetrieb bei Urlaub vertreten werden. 

Sollte es aufgrund wichtiger dienstlicher Belange zwingend erforderlich sein, Urlaub oder Zeitausgleich zu stornieren, ist dies mit Begründung der dienstlichen Notwendigkeit durch die/den jeweiligen Vorgesetzten beim Geschäftsbereich Personal zu beantragen.

Zusammentreffen von genehmigtem Urlaub und angeordneter Quarantäne:

Zunächst ist festzuhalten, dass eine Quarantäne aufgrund eines positiven Tests einer Erkrankung entspricht, so dass in diesem Fall eine Gutschrift des Erholungsurlaubs gemäß § 8 Abs. 1 EUVO (Beamte) bzw. § 9 BURlG (Tarifbeschäftigte) möglich ist.

Handelt es sich um eine Quarantänemaßnahme ohne positiven Test liegt kein Tatbestand einer Erkrankung vor. Deshalb gibt es keinen Rechtsanspruch auf Rücknahme oder Verschiebung des Urlaubs (es sei denn, es tritt gleichzeitig eine Erkrankung ein, s.o.).

Sofern die Möglichkeit einer Tätigkeit im Homeoffice oder mobilen Arbeitens während der Quarantänezeit besteht, kann einvernehmlich mit dem/der Vorgesetzten eine Verschiebung des Urlaubs vereinbart werden, sofern eine entsprechende Beschäftigung möglich ist, auch wenn sich der/die Vorgesetzte auf die urlaubsbedingte Abwesenheit eingestellt hatte.

Ist dies nicht möglich, bleibt der Urlaub wie beantragt und genehmigt bestehen.

Antrag/Genehmigung von Erholungsurlaub und Zeitausgleich

Erholungsurlaub und Zeitausgleich können auch weiterhin über die /den Vorgesetzte*n beantragt und genehmigt werden.

Falls der Workflow nicht genutzt werden kann, senden Sie Ihren Urlaubsantrag bitte als Email an Ihre*n Vorgesetzte*n, die/der den Antrag nach Genehmigung mit entsprechendem Votum an Stephanie Mahrt (smahrt@uv.uni-kiel.de) weiterleitet. Die Eintragung in das Zeiterfassungssystem erfolgt dann zentral.

Weiterführende Informationen:

Kontakte: