Informationen für Universitätsmitglieder mit familiären Verpflichtungen

Die Corona-Pandemie bringt insbesondere für Familien große Belastungen mit sich. Selbstverständlich müssen deshalb Kinderbetreuung oder die Pflege von Angehörigen Berücksichtigung finden. Im Folgenden erhalten Sie ausführliche Informationen rund um die Vereinbarkeit von Studium, Lehre, Forschung und Beruf mit Familienaufgaben.

DIREKT ZUM FAMILIEN-SERVICE

Beratung

Das Familien-Servicebüro berät Mitglieder der CAU auch während der Pandemie individuell und vertraulich und recherchiert für diese Unterstützungsmöglichkeiten. Es vertritt die Belange der Familien an der CAU gegenüber der Hochschulleitung und anderen Einrichtungen.

Kontakt

Bettina Bolterauer: 0431/880-2019
Celine Pump: 0431 880-5221
familienservice@gb.uni-kiel.de

Zum Beratungsangebot des Familien-Services

Elterngeld - Anpassung aufgrund von Corona

Die Bundesregierung hat Anpassungen beim Elterngeld vorgenommen, damit während der Corona-Zeit keine Nachteile entstehen.

Hinweise für pflegende Angehörige

Für pflegende Angehörige hat die Bundesregierung eine Corona-Akuthilfe beschlossen. Darunter fällt unter anderem die Ausweitung des Pflegeunterstützungsgelds, die Verlängerung der Zeiten der kurzzeitigen Arbeitsverhinderung bei einer akut auftretenden Pflegesituation und Serviceangebote.

Informationen zu Kinderbetreuung und Schulen

Hinweise zum Schulunterricht

Ob Schulen geöffnet oder geschlossen sind, hängt von der Infektionslage in den jeweiligen Kreisen und kreisfreien Städten ab.

Weitere Informationen stellen die jeweiligen Schulen bereit. Aktuelle Informationen befinden sich auf den FAQ-Webseiten des Landes SH zum Thema Schule oder auf der Seite Informationen für Schulen des Landes SH.

Hinweise zu Kindertagesstätten und zur Kindertagespflege

Ob Kindertagesstätten geöffnet oder geschlossen sind, hängt von der Infektionslage in den jeweiligen Kreisen und kreisfreien Städten ab.“

Nähere Informationen kann Ihnen Ihre Tagespflegeperson oder der zuständige Träger geben. Weitere Informationen finden sich auf den FAQ-Seiten des Landes SH zum Thema Kitas oder auf der Seite Informationen für Kitas des Landes SH.

Bietet die CAU eine Sonder-Kinderbetreuung an?

Nein, eine Betreuung von Kindern außerhalb der Regelbetreuung ist derzeit noch nicht möglich.

Wird es ein CAU-Ferienprogramm für Schulkinder im Jahr 2021 geben?

Eine an das Infektionsgeschehen angepasste Betreuung wird angestrebt und eine Anmeldung für das Ferienprogramm ist möglich. Aufgrund des variablen Infektionsgeschehens, kann eine Durchführung des Ferienprogramms nicht garantiert werden und die Beschäftigten werden per Rundmail über das Stattfinden des Ferienprogramms informiert. Weitere Informationen zum Ferienprogramm

Entschädigung von Eltern bei Einkommenseinbußen aufgrund von Kinderbetreuung

Sorgeberechtigte, die aufgrund der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können, haben einen Anspruch auf Entschädigung. Weitere Information dazu auf demWebauftritt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Die Beantragung ist nun auch über ein Onlineverfahren von Bund und Ländern möglich.

Mutterschutz

Während der COVID-19-Pandemie ist immer dann von einer Gefährdung im mutterschutzrechtlichen Sinn auszugehen, wenn die Beschäftigte beruflich oder ausbildungsbedingt einen besonderen Personenkontakt hat. Dies ist der Fall, wenn der Schutzstandard, der sich aus den jeweiligen gesetzlichen Vorgaben (Infektionsschutzgesetz, Corona-Bekämpfungsverordnung) ergibt, nicht oder nur teilweise im Rahmen der beruflichen Tätigkeit oder Ausbildung einhalten kann.

Zu den Schutzmaßnahmen gehören z. B. die Einhaltung des Mindestabstands, das Tragen von Masken oder die Handhygiene.

Zu den besonderen Personenkontakten, bei denen mit einer erhöhten Ansteckungsgefahr zu rechnen ist, sind z. B.

  • berufliche Tätigkeiten mit vielen Kontakten (öffentlicher Nahverkehr, Einzelhandel)
  • berufliche Tätigkeit, bei denen der Mindestabstand von 1,5 m zu Personen nicht eingehalten werden kann, z. B. in der medizinischen Versorgung,
  • berufliche Tätigkeit mit nur unzureichender Möglichkeit der Einhaltung von Hygieneregelungen für schwangere Frauen (z.B. Zumutbarkeit des Tragens von Schutzmasken)

Bei Bekanntwerden der Schwangerschaft ist eine individuelle Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Der Schwangeren ist ein Gespräch über Anpassungen der Arbeitsbedingungen anzubieten.

Auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finden Sie die Informationsschrift Hinweise zur mutterschutzrechtlichen Bewertung von Gefährdungen durch SARS-CoV-2

Welchen Einfluss haben die Corona-Regelungen auf das Umgangsrecht in Trennungsfamilien?

Die Regelung, soziale Kontakte soweit wie möglich einzuschränken (Kontaktverbot), bezieht sich nicht auf die Kernfamilie, auch wenn die Eltern nach einer Trennung in zwei getrennten Haushalten leben. Gibt es eine Umgangsregelung oder eine gerichtliche Entscheidung zum Umgang, gilt sie trotz der Coronakrise weiter.

Vereinbarkeit von Arbeit und Lehre mit Familienaufgaben

Berurlaubung, Freistellung, Erweiterung des Kinderkrankengelds (wenn Kitas/Grundschulen von Schließung betroffen sind)

Im Folgenden finden Sie die aktuellen Regelungen für den Fall, dass Ihr Kind erkrankt ist und zu Hause betreut werden muss.

Regelungen bei Betrieb der jeweiligen Kindertagesstätte/Schule

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren Empfehlungen bei auftretenden Erkältungssymptomen für Kitas und Grundschulen sowie für weiterführende Schulen veröffentlicht. Die entsprechenden Schaubilder finden Sie auf den Webseiten des Landes Schleswig-Holsteins.

Kinderkrankengeld bzw. Freistellung zur Kinderbetreuung

Für Tarifbeschäftigte gilt:

Wenn das Kind krank ist, wird es zu Hause betreut. Beschäftigte haben dafür je nach Arbeitsvertrag eine bestimmte Anzahl an Tagen, die sie darauf verwenden können. Gesetzlich vorgeschrieben sind im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung für die Kalenderjahre 2022 und 2023 ausnahmsweise 30 Tage pro Kind und Elternteil, bei Alleinerziehenden 60 Tage. Bei mehreren Kindern erhöht sich der Anspruch auf maximal 65 Tage bzw. bei Alleinerziehenden auf maximal 130 Tage.

Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben, mit gesetzlich versichertem Kind, welches das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Bei Kindern, die eine Behinderung haben, auch über das 12. Lebensjahr hinaus. Voraussetzung ist auch, dass es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann. Der Anspruch besteht unabhängig davon, ob die Arbeitsleistung nicht auch grundsätzlich im Home-Office erbracht werden könnte. Für diese Zeit wird ein Krankengeld gezahlt.

Ist das Kind krank, muss der Betreuungsbedarf gegenüber der Krankenkasse mit einer Bescheinigung des behandelnden Arztes nachgewiesen werden. Dafür wird die "Ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes" ausgefüllt. Die Auszahlung des Krankengeldes erfolgt direkt durch die jeweils zuständige gesetzliche Krankenkasse.

Da für den Zeitraum des Krankengeldbezugs die Gehaltszahlung durch den Arbeitgeber eingestellt wird, ist die zuständige Sachbearbeitung des Geschäftsbereichs Personal über die beabsichtigte Freistellung zur Betreuung des Kindes ebenso wie die*der Vorgesetzte umgehend zu informieren. Dem Geschäftsbereich Personal übersenden Sie hierzu bitte eine Kopie der ärztlichen Bescheinigung. Final entscheidet die Krankenkasse über den Freistellungsanspruch. Wir empfehlen, dass Sie parallel mit Ihrer Krankenkasse Kontakt aufnehmen, damit es bei der Auszahlung des Krankengeldes zu keinen Verzögerungen kommt.

Die Regelungen für gesetzlich Krankenversicherte zur Inanspruchnahme von Kinderkrankengeld im Falle auch von nichterkrankten Kindern, die aufgrund von Quarantäne o.ä. zu Hause betreut werden müssen, ist bis Ablauf des 7. April 2023 verlängert worden.

Für Tarifbeschäftigte ohne Freistellungsanspruch nach § 45 SGB V gilt:

Für Tarifbeschäftigte, die dem Grunde nach keinen Anspruch auf Freistellung nach § 45 SGB V haben, weil sie selbst oder das Kind bzw. die Kinder nicht gesetzlich krankenversichert sind, findet weiterhin die Regelung für die Beamtinnen und Beamten mit der Maßgabe Anwendung, dass eine Bewilligung von Arbeitsbefreiung für zunächst drei Arbeitstage nach § 29 Abs. 3 TV-L erfolgt. Die Arbeitsbefreiung kann bei weiterem Vorliegen der Voraussetzungen jeweils für weitere drei Tage verlängert werden.

Für Verbeamtete gilt:

Für die Beamt*innen findet bei der Betreuung von erkrankten Kindern, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, § 13 Absatz 2 SUVO Anwendung. Zur Vermeidung von persönlichen Härten können im Einzelfall in gebotenem Umfang zusätzliche Beurlaubungstage nach § 20 SUVO i.V.m. § 13 Absatz 2 SUVO gewährt werden.

Allgemein gilt:

Vorrangig sollen von den betroffenen Beschäftigten in Abstimmung mit den Vorgesetzten die Möglichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung und vor allem des mobilen Arbeitens ausgeschöpft werden. Der Hochschulleitung ist bewusst, dass aufgrund der damit verbundenen oftmals schwierigen Betreuungssituation die volle Arbeitsleistung nicht immer erbracht werden kann und diese Mehrbelastung nicht immer vollumfänglich im privaten Umfeld kompensiert werden kann. Sie wird diesen Appell auch an die Vorgesetzten senden mit der dringenden Bitte, diese Ausnahmesituation zu berücksichtigen.

Zur Verabredung einer auf Ihre Betreuungssituation angepassten Lösung wenden Sie sich bitte – in Abstimmung mit Ihrer bzw. Ihrem Vorgesetzten – an Ihre zuständige Sachbearbeitung im Geschäftsbereich Personal, um gemeinsam eine individuelle Lösung zur Berücksichtigung der Ihnen möglichen (Rest-)Arbeitszeiten bei der Zeiterfassung zu vereinbaren.  Die Voraussetzungen für eine weitere Beurlaubung oder Freistellung, wenn die Betreuungssituation unter Ausschöpfung aller zuvor aufgeführten Maßnahmen weiterhin nicht möglich ist, können in diesem Beratungsgespräch ebenfalls gemeinsam erörtert werden. Der neu geschaffene Anspruch auf ein verlängertes Krankengeld zur Betreuung muss hierzu allerdings zuvor ausgeschöpft sein.

Daneben besteht auch die Möglichkeit, die Kinderbetreuung über Urlaub, Zeitausgleich oder eine flexible Arbeits(zeit)gestaltung, welche mit der*dem Vorgesetzten im Vorfeld abgestimmt wurde, sicherzustellen.

Lehrreduktion

Eine Lehrreduktion kann gemäß der jetzigen Fassung der LVVO aufgrund Kinderbetreuung leider nicht gewährt werden.

Arbeitsverträge zur Qualifizierung können verlängert werden

Wissenschaftliches Personal auf befristeten Qualifizierungsstellen hat ggf. erhebliche Probleme, sich weiter zu qualifizieren und kann dann das Qualifizierungsziel vor dem Auslaufen der Stelle nicht erreichen. Für internationale Beschäftigte kann die Verzögerung ihrer Qualifizierung und das Auslaufen der Stelle ausländerrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Vorgesetzte werden daher gebeten, die Möglichkeiten zur Verlängerung von Stellen für diese Mitarbeitenden auszuschöpfen und möglichst frühzeitig umzusetzen

Wissenschaftszeitvertragsgesetz

Vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Einschränkungen im Wissenschaftsbetrieb ist das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) rückwirkend zum 01.03.2020 um eine zeitlich begrenzte Übergangsregelung durch § 7 Absatz 3 WissZeitVG ergänzt worden. Der aktuelle Wortlaut der Gesetzesänderung lautet wie folgt:

„(3) Die nach § 2 Absatz 1 Satz 1 und 2 insgesamt zulässige Befristungsdauer verlängert sich um sechs Monate, wenn ein Arbeitsverhältnis nach § 2 Absatz 1 zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 besteht.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die zulässige Befristungsdauer höchstens um weitere sechs Monate zu verlängern, soweit dies aufgrund fortbestehender Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in der Bundesrepublik Deutschland geboten erscheint; die Verlängerung ist auch auf Arbeitsverhältnisse zu erstrecken, die nach dem 30. September 2020 und vor Ablauf des in der Rechtsverordnung genannten Verlängerungszeitraums begründet werden.“

Der Gesetzgeber hat damit die Möglichkeit geschaffen, corona-bedingte Mehrbelastungen für Wissenschaftler*innen, die sich in der Qualifizierungsphase befinden, abzumildern.

Die gesetzliche Regelung bezieht sich auf das wissenschaftliche Personal, das in dem Zeitraum vom 01.03. bis zum 30.09.2020 mit einem Arbeitsvertrag nach § 2 Absatz 1 WissZeitVG zur eigenen Qualifizierung beschäftigt ist. Eine Beschäftigung über die üblichen 6-Jahresfristen hinaus kann für die Zeit der pandemiebedingten Einschränkung erfolgen. Die Ausweitung der Befristungshöchstgrenze war zunächst auf max. 6 Monate begrenzt. Die corona-bedingten Beeinträchtigungen dauerten auch über den 30.09.2020 an, so dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung von seiner Verordnungsbefugnis Gebrauch gemacht hatte und die Befristungshöchstdauer für den Zeitraum vom 01.03.2020 bis 30.09.2020 um weitere 6 Monate bis zum 31.03.2021 verlängert hat. Die Befristungshöchstgrenzen haben sich somit entsprechend der oben genannten Bedingungen um weitere 6 Monate erhöht.

Ein Anspruch auf Verlängerung des Beschäftigungsverhältnisses besteht nicht.

Eine Weiterbeschäftigung kann erfolgen, wenn die jeweilige Einrichtung eine Finanzierung sicherstellt und eine Weiterbeschäftigung auf dem üblichen Weg über den Geschäftsbereich Personal beantragt wird. Zusätzliche zentrale Mittel stehen nicht zur Verfügung.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den/die für Sie zuständige*n Sachbearbeiter*in im Geschäftsbereich Personal.

Vereinbarkeit von Studium mit Familienaufgaben

Änderungen beim Studium aufgrund der Pandemie

Die CAU stellt auf ihren Corona-Seiten alle Informationen, die Änderungen während der Pandemie betreffen, bereit und hält diese aktuell, darunter Informationen zu Anwesenheitspflicht, Freiversuchsregelung und Prüfungen. Zusätzlich sind immer die Informationen der Fakultäten und Fachbereiche für den jeweiligen Studiengang zu beachten. Weitere Informationen auf den Corona-Seiten der CAU für Studierende

Nachteilsausgleich für studierende Eltern

Sollte aufgrund von coronabedingt fehlenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten für Kinder unter 14 Jahren die Teilnahme an einer anwesenheitspflichtigen Lehrveranstaltung nicht oder nur eingeschränkt möglich sein, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, einen Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen. Auch ist ein Antrag auf Verlängerung der Bearbeitungszeit von Hausarbeiten, Abschlussarbeiten o.ä. möglich. Als Nachweis ist die Kopie der Geburtsurkunde einzureichen.

Wer kann einen Antrag stellen?

Studierende

  • in besonderen Lebenslagen (Schwangerschaft, Erziehung von Kindern unter 14 Jahren, Pflege von Angehörigen)
  • mit chronischer Erkrankung/Behinderung inkl. Risikogruppenzugehörigkeit aufgrund einer chronischen Erkrankung/Vorerkrankung/Behinderung (mit Attest)

haben gemäß PVO die Möglichkeit, für Lehrveranstaltungen und Prüfungen einen Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen.

Wie funktioniert die Antragstellung?

Bitte melden Sie sich mit Ihrem Anliegen rechtzeitig (nach Möglichkeit deutlich vor dem Lehrveranstaltungs-/Prüfungstermin) bei den nachfolgend genannten zuständigen Stellen und erkundigen Sie sich bitte nach dem genauen Verfahrensablauf:

Stellen Sie bitte anschließend – ebenfalls rechtzeitig – einen formlosen Antrag auf Nachteilsausgleich bei der zuständigen Stelle (s.o.), in dem Sie Ihre Einschränkungen erläutern und legen Sie bitte Nachweise und möglichst auch ärztliche Empfehlungen für geeignete Ausgleichsmaßnahmen bei. Dies unterstützt die*den Prüfungsausschussvorsitzende*n und die Lehrpersonen dabei, eine geeignete Nachteilsausgleichsmaßnahme zu finden.

Bei der Prüfung, ob eine angemessene Nachteilsausgleichsmaßnahme angeboten werden kann, achtet die zuständige Stelle auf Gleichwertigkeit zur üblicherweise zu erbringenden Leistung und Umsetzbarkeit. Dies kann dazu führen, dass es teilweise nicht möglich sein wird, eine geeignete, das heißt insbesondere gleichwertige, und organisatorisch umsetzbare Nachteilsausgleichsmaßnahme anzubieten.

Bei positiven Entscheidungen sind ggf. im nächsten Schritt die organisatorischen Details mit der Lehrperson zu besprechen.