Informationen für Forschende der CAU

Die Forschung ist nicht grundsätzlich eingeschränkt. Auch am „Arbeitsplatz Universität“ sollen aber die Kontaktmöglichkeiten zwischen Mitgliedern der Universität minimiert werden. Die Präsenz in den Instituten, Einrichtungen und Verwaltungseinheiten soll daher weiterhin auf das für die Erledigung der Aufgaben in Forschung, Verwaltung und Infrastruktur notwendige Maß eingeschränkt und so organisiert werden, dass im Falle einer Infektion der Betrieb aufrechterhalten werden kann. Dies gilt insbesondere für kritische Geschäftsprozesse und Infrastrukturen.

Forschungsmeldungen

Transmissionselektronenmikroskopische Aufnahme von SARS-CoV-2-Viruspartikeln

COVID-19: Verstetigung der Bundesförderung für das Forschungsnetzwerk der deutschen Universitätsmedizin

 
Mikroskopische Aufnahme von SARS-CoV-2-Viren

COVID-19: Kontakt mit Erkältungsviren bietet offenbar keinen Schutz

Das Immungedächtnis könnte hingegen eher zu schweren Krankheitsverläufen beitragen, wie ein Kieler Forschungsteam zeigt.

 
Blutproben

COVID-19: Seltene Zellen im Blut weisen auf schweren Verlauf hin

Ein Forschungsteam mit Beteiligung des Exzellenzclusters PMI hat bestimmte Zelltypen im Blut identifiziert, die auf schwere Krankheitsverläufe bei COVID-19 hindeuten.

 
Tiere und ein Mensch in der Natur.

Historische Fallstudien zu Pandemien

Aus der Vergangenheit lernen: Neue Publikation des Kieler Exzellenzclusters ROOTS

 

Aufenthaltserlaubnisse, Aufenthaltstitel und Visa

Personen mit Aufenthaltstiteln für Deutschland, die sich im Ausland aufhalten und deren Aufenthaltstitel im Ausland abläuft, müssen sich per E-Mail an die Kieler Zuwanderungsabteilung wenden (zuwanderungsabteilung@kiel.de), um eine Rückkehrgenehmigung zu beantragen, die die Wiedereinreise nach Deutschland erlaubt. Auch wenn der Aufenthaltstitel länger gültig ist, wenn Sie länger als sechs Monate weg von Deutschland sind, verliert der Aufenthaltstitel seine Gültigkeit und Sie müssen eine Rückkehrgenehmigung beantragen. Bitte beachten! Die Rückkehrberechtigung muss beantragt werden bevor der Aufenthaltstitel seine Gültigkeit verliert.

Anmeldung im Einwohnermeldeamt für Neuankömmlinge:

  1. Seit dem 1. August 2020 hat das Einwohnermeldeamt der Stadt Kiel für die Anmeldung jeweils montags, dienstags, donnerstags und freitags von 7:30 bis 12:00 eine offene Sprechstunde. Sie brauchen für die Anmeldung keinen Termin. 
  2. Die Ummeldung erfolgt per Post.

Informationen und Anmeldeformular der Landeshauptstadt

Bibliotheken

Das Ziel von Land und Universität ist es, trotz der aktuell verschärften Corona-Maßnahmen möglichst keine Verzögerungen für Studienabschlüsse herbeizuführen. Um dies auch während des Lockdowns zu gewährleisten, werden folgende Bibliotheksservices der Zentralbibliothek  aufrechterhalten:

  • Ausleihe im Umfang von maximal 10 Büchern pro Tag. Öffnungszeiten für Ausleihe: Mo-Fr 9.00-18.30 Uhr sowie Sa 11.00-16:30 Uhr
  • Rückgabe während der Öffnungszeiten für Ausleihe oder über den Briefkasten an der Zentralbibliothek
  • Einzelarbeitsplätze und Arbeitskabinen stehen ab 16.12. nur mit Online-Reservierung  zur Verfügung für:
    • Studierende in Härtefällen, zur Anfertigung von studentischen Abschlussarbeiten und studienbegleitend anzufertigenden Hausarbeiten (ein Härtefall ist bspw. gegeben, wenn kein geeigneter privater Arbeitsplatz vorhanden ist),
    • ausschließlich Mitgliedern und Angehörigen der CAU zur Anfertigung von Forschungsarbeiten einschließlich Dissertationen und Habilitationen sowie
    • Lehrende zur Vorbereitung von Lehrveranstaltungen.
  • Die Servicetheke ist weiterhin geöffnet Mo-Fr 9.00-18.30 Uhr sowie Sa 11.00-16.30 Uhr.

Den Umfang der aktuellen Services in den Fachbibliotheken der Fakultäten, Seminar und Institute entnehmen Sie bitte den Webseiten der jeweiligen Einrichtungen.

Folgende Services werden nicht angeboten:

Zentralbibliothek:

  • Besondere Bestandsgruppen
  • Einzelarbeitsplätze nach dem First-Come-First-Served-Prinzip
  • Führungen und Schulungen
  • Funktionsausstattung und -räume
  • Informationstheke
  • Selbstentnahme von Printmedien aus den Freihandbereichen
  • Vor-Ort-Abgabe von Dissertationen – postalische Zusendung erbeten

Ihre individuellen Anliegen richten Sie bitte an: info@ub.uni-kiel.de

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Ausweitung der finanziellen Unterstützung für DFG-geförderte Forschungsarbeiten während der Coronavirus-Pandemie

Antragsmöglichkeit auf Corona-Sofortmaßnahmen für bereits kostenneutral verlängerte Forschungsprojekte und kostenneutrale Verlängerung im Anschluss an Corona-Sofortmaßnahmen

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat angesichts der andauernden Beeinträchtigungen durch die Coronavirus-Pandemie eine Ausweitung der finanziellen Unterstützung für DFG-geförderte Forschungsarbeiten beschlossen. Die Verfahrensanpassungen gelten insbesondere für Sachbeihilfen, Forschungsgruppen, Schwerpunktprogramme und zahlreiche andere Verfahren der sogenannten Projektförderung und damit für den Großteil der DFG-geförderten Projekte. Die Ausweitung zielt ab auf die Erweiterung der Antragsmöglichkeit auf Corona-Soforthilfen für bereits kostenneutral verlängerte Forschungsprojekte sowie auf die Möglichkeit zur weiteren kostenneutralen Verlängerung von Projekten, die bereits eine Corona-Soforthilfemaßnahme erhalten haben.

Wie bisher stellt die DFG zusätzliche Personal- und Sachmittel (einschließlich Mittel für die Eigene Stelle) für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten zur Verfügung unter der Voraussetzung, dass durch die Vorsichts- und Schutzmaßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie zeitliche Verzögerungen in einem DFG-geförderten Projekt eingetreten sind und zusätzliche Mittel für die sachgerechte Beendigung des Projekts erforderlich machen. Diese Mittel können beantragt werden, wenn der Förderzeitraum eines Projekts zwischen dem 1. April 2020 und dem 30. Juni 2021 geendet hat oder enden wird. Die Antragsmöglichkeit besteht nun auch für solche Projekte, deren Ende durch eine zuvor bereits erfolgte kostenneutrale Laufzeitverlängerung in diesen Zeitraum fällt oder gefallen ist. Forschungsprojekte, deren Antrag auf Soforthilfe aufgrund der bisherigen Regelung und Nichtberücksichtigung einer kostenneutralen Laufzeitverlängerung abgelehnt werden musste, können erneut einen Antrag auf Soforthilfe stellen.

Projekte, die durch Corona-Sofortmaßnahmen kostenwirksam verlängert wurden und ihre Projektziele innerhalb der Verlängerung aufgrund der andauernden Einschränkungen nicht erreichen konnten, können im Anschluss an die Sofortmaßnahme nun ebenfalls kostenneutral verlängert werden. Es erfolgt keine Anrechnung/Kürzung der in der Sofortmaßnahme gewährten Mittel. Bereits ausgesprochene Anrechnungen/Kürzungen werden rückwirkend auf den Antrag zurückgenommen.

Die Antragstellung auf Corona-Sofortmaßnahmen erfolgt wie bisher anhand des DFG-Antragsvordrucks Nr. 41.47. Die Antragstellung für kostenneutrale Verlängerung erfolgt ebenfalls nach den üblichen Regelungen.

Emmy-Noether-Programm

Aufgrund der Coronavirus – Pandemie und der damit verbundenen Arbeitseinschränkungen an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen verlängert die DFG die individuellen Antragsfristen im Emmy Noether-Programm, die bis zum 30.April 2021 ablaufen werden, um pauschal drei Monate. Die Regeln zur Berechnung der Antragsfrist sowie des Fristbeginns in den FAQ zum Emmy Noether-Programm gelten unverändert.

DFG-Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Fellows der DFG

In einem Schreiben vom 20. März 2020 hat die DFG Stipendien und Fellowships adressiert. Die darin ausgeführten Regelungen hat die DFG am 17. Juli 2020 um drei Monate verlängert.

Europäische Kommission

European Research Area (ERA) corona platform

Die European Research Area (ERA) corona platform der EU-Kommission ist eine zentrale Anlaufstelle, die umfassende Informationen über Finanzierungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf europäischer und nationaler Ebene bietet. Sie bietet laufend aktualisierte Informationen über Fristenverlängerungen im Rahmen von Horizont 2020, über finanzierte und laufende Projekte mit Bezug auf das Coronavirua sowie FAQs und andere nützliche Links.

In Zusammenarbeit mit den Länderkorrespondent*innen unterhält die Plattform einen eigenen Bereich für nationale Aktivitäten, Finanzierungsmöglichkeiten, Initiativen und Projekte in den Mitgliedstaaten und anderen europäischen Ländern.

Die ERA Corona Plattform ist eine der 10 Prioritäten der Europäischen Kommission und der nationalen Ministerien, die im ersten ERAvsCorona-Aktionsplan vereinbart wurden.

Zur ERA-Plattform

Forschungsprojekte, die zur Bekämpfung der Pandemie beitragen, werden von der EU gesondert unterstützt.

Informationen zu Fördermöglichkeiten, Projekten und Initiativen

Horizon 2020

Die EU-Kommission hat die Corona-Pandemie als “force majeure” (höhere Gewalt) eingestuft (Art. 51 der H2020-MAG). Dies bedeutet, dass die Begünstigten unverzüglich alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen müssen, um den durch höhere Gewalt verursachten Schaden zu begrenzen (z.B. versuchen, das Flugticket zu stornieren, die Rückerstattung von der Annullierungsversicherung (falls zutreffend) einzufordern).

Kosten sind zuschussfähig, wenn sie die in Artikel 6 H2020 MGA festgelegten allgemeinen Bedingungen für die Zuschussfähigkeit erfüllen, wie alle anderen Kosten, die im Rahmen der Aktion anfallen. Wenn z.B. eine Tagung oder Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt nicht stattfinden kann, können Reise- und Unterbringungskosten dennoch der Aktion H2020 angerechnet werden, wenn sie die Kostenerstattungsbedingungen erfüllen, auch wenn der Begünstigte nicht gereist ist und nicht an der Tagung/Veranstaltung teilgenommen hat. Wenn höhere Gewalt zusätzliche Kosten für die Durchführung der Maßnahme nach sich zieht, können diese Kosten erstattungsfähig sein, wenn sie für die Durchführung der Maßnahme erforderlich sind (z.B. wenn eine abgesagte Konferenz zu einem späteren Zeitpunkt neu organisiert wird). Der maximale Zuschussbetrag kann jedoch nicht erhöht werden.

Weitere Informationen zu Horizon 2020

Die Europäische Kommission fordert Forschende, die im Rahmen des Horizon 2020-Programms zu Corona, SARS-CoV-2, COVID-19 oder verwandten Themen forschen, zu Open-Access-Verfahren auf.

Guidelines der EU-Kommission zu Open Access Publikationen

Gefährdungsbeurteilung und Alleinarbeit

Gefährdungsbeurteilung

Der für die Kieler Universität geltende Vordruck „Gefährdungsbeurteilung zur Fortführung des Universitätsbetriebs während einer Pandemie bis zur offiziellen Erklärung der Beendigung (2020 – Coronavirus SARS-CoV-2)“ wurde am 28.01.2021 angepasst. Dies erfolgte auf Grundlage der neu in Kraft getretenen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung und steht auf den Seiten der Stabsstelle Sicherheitsingenieur zur Verfügung.

Neu geregelt ist unter anderem der Einsatz eines Mund-Nasen-Schutzes am Arbeitsplatz als individuelle Schutzmaßnahme z. B. bei Nichteinhaltung des Mindestabstands von 1,5m. Technische und organisatorische Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise Abtrennungen von Arbeitsplätzen oder Schichtdienste, sind in jedem Fall zu prüfen und dem Einsatz eines Mund-Nasen-Schutzes vorzuziehen. Als Mund-Nasen-Schutz im Sinne der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung zählen medizinische Masken (OP-Masken) und Atemschutzmasken (FFP2-Masken). Nähere Informationen zum Mund-Nasen-Schutz finden Sie bei der Stabsstelle Sicherheitsingenieur.

Vorgesetzte melden den Bedarf an Mund-Nasen-Schutzen für ihre Beschäftigten über die Gefährdungsbeurteilung an. Im Anschluss erhalten sie über den Antrag in der Gefährdungsbeurteilung die benötigte Menge Mund-Nasen-Schutze. 

Die Regelung zum Mund-Nasen-Schutz gilt zusätzlich zur allgemeinen Regelung der Universität, die eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung auf allen innenliegenden Verkehrsflächen sowie im unmittelbaren Außenbereich der Universitätsgebäude vorschreibt. CAU-Beschäftigte erhalten einfache Mund-Nasen-Bedeckungen über das Gebäudemanagement der CAU.

Alleinarbeit

Aufgrund der erforderlichen Einhaltung der Abstandsvorgaben kann es vermehrt zu Alleinarbeit in Räumen und Laboren kommen. „Alleinarbeit liegt vor, wenn eine Person allein, außerhalb von Ruf- und Sichtweite zu anderen Personen, Arbeiten ausführt.“ (DGUV). Vorgesetzte haben in der Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln, ob Beschäftigte Alleinarbeit ausüben dürfen und müssen in jedem Fall sicherstellen, dass im Ernstfall unverzüglich Erste Hilfe geleistet werden kann. 

Beispiele für Einschränkungen von Alleinarbeit

Büroarbeit 
  • Keine Einschränkungen
 
Haustechnik/Werkstätten 
  • Arbeiten mit Absturzgefahr
  • Arbeiten an unter Spannung stehenden elektrischen Anlagen
  • Arbeiten an Gasanlagen
  • Arbeiten an stationären Holzbearbeitungsmaschinen (Kreissägen, Bandsägen, Abricht-Hobelmaschinen, Fräsmaschinen)
  • Arbeiten an stationären Metallbearbeitungsmaschinen  (Drehbänke, Fräsmaschinen)
 
Laboratorien
(mechanische, elektrische, chemische, biologische, thermische Gefahren oder Strahlungsenergie)
 
  • Arbeiten mit Gefahrstoffen ((§ 9 (7) GefStoffV und Pkt. 4.3.3 der DGUV Information „Sicheres Arbeiten in Laboratorien (213-850)) 
  • Arbeiten an unter Spannung stehenden elektrischen Anlagen
  • Arbeiten mit künstlicher optischer Strahlung
  • Arbeiten mit ionisierender Strahlung
 

Es wird darauf hingewiesen, dass bereits vorhandene Personen-Notsignal-Geräte nicht aus den für sie vorgesehenen Bereichen entfernt und genutzt werden dürfen. Eine Ortung verletzter Personen ist im Fall einer Fremdnutzung nicht möglich!

Kontakte:

Weiterbildung

Stabsstelle Wissenschaftliche Weiterbildung

Die Wissenschaftliche Weiterbildung stellt für dieses Semester ein digitales Sonderprogramm mit unterstützenden Webseminaren, Anleitungen und Best Practice Beispielen bereit. Das fortlaufend erweiterte digitale Unterstützungsangebot finden Sie hier. Außerdem werden geplante Präsenzangebote in digitale Formate umgewandelt. Auch Coaching und Beratung finden weiterhin – in digitalen Formaten – statt.

Weiterführende Informationen:

Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG): Änderung aufgrund der Corona-Pandemie

Vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Einschränkungen im Wissenschaftsbetrieb ist das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) rückwirkend zum 01.03.2020 um eine zeitlich begrenzte Übergangsregelung durch § 7 Absatz 3 WissZeitVG ergänzt worden. Der aktuelle Wortlaut der Gesetzesänderung lautet wie folgt:

„(3) Die nach § 2 Absatz 1 Satz 1 und 2 insgesamt zulässige Befristungsdauer verlängert sich um sechs Monate, wenn ein Arbeitsverhältnis nach § 2 Absatz 1 zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 besteht.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die zulässige Befristungsdauer höchstens um weitere sechs Monate zu verlängern, soweit dies aufgrund fortbestehender Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in der Bundesrepublik Deutschland geboten erscheint; die Verlängerung ist auch auf Arbeitsverhältnisse zu erstrecken, die nach dem 30. September 2020 und vor Ablauf des in der Rechtsverordnung genannten Verlängerungszeitraums begründet werden.“

Der Gesetzgeber hat damit die Möglichkeit geschaffen, corona-bedingte Mehrbelastungen für Wissenschaftler*innen, die sich in der Qualifizierungsphase befinden, abzumildern.

Die neue gesetzliche Regelung bezieht sich auf das wissenschaftliche Personal, das in dem Zeitraum vom 01.03. bis zum 30.09.2020 mit einem Arbeitsvertrag nach § 2 Absatz 1 WissZeitVG zur eigenen Qualifizierung beschäftigt ist. Eine Beschäftigung über die üblichen 6-Jahresfristen hinaus kann für die Zeit der pandemiebedingten Einschränkung erfolgen. Die Ausweitung der Befristungshöchstgrenze war zunächst auf max. 6 Monate begrenzt. Ein Anspruch auf Verlängerung des Beschäftigungsverhältnisses besteht nicht.

Eine Weiterbeschäftigung kann erfolgen, wenn die jeweilige Einrichtung eine Finanzierung sicherstellt und eine Weiterbeschäftigung auf dem üblichen Weg über den Geschäftsbereich Personal beantragt wird. Zusätzliche zentrale Mittel stehen nicht zur Verfügung.

Die corona-bedingten Beeinträchtigungen dauern auch über den 30.09.2020 an, so dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung von seiner Verordnungsbefugnis Gebrauch gemacht hat und den Zeitraum vom 01.03.2020 bis 30.09.2020 um weitere 6 Monate bis zum 31.03.2021 verlängert hat. Die Befristungshöchstgrenzen haben sich somit entsprechend der oben genannten Bedingungen um weitere 6 Monate erhöht.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den/die für Sie zuständige*n Sachbearbeiter*in im Geschäftsbereich Personal.