Anwesenheitspflicht

Für die Anwesenheitspflicht gelten die Vorgaben aus den jeweiligen Fachprüfungsordnungen; über abweichende Regelungen werden Sie von Ihren Lehrpersonen informiert. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zum Nachteilsausgleich.

Online-Aufsicht per Web-Cam

  • Lehrveranstaltungen: Eine Kontrolle der Anwesenheitspflicht kann durch Namensnennung oder soweit vorhanden per Web-Kamera erfolgen. Im Gegensatz zu Prüfungen ist den Studierenden die Nutzung eines virtuellen Hintergrunds erlaubt.
  • Prüfungen: Sollte in Online-Prüfungen eine Videoaufsicht vorgesehen sein, müssen die Studierenden im Vorfeld darüber informiert und um ihr Einverständnis gebeten werden. Ein virtueller Hintergrund ist nicht zulässig.

Gemäß Corona-Satzung (§ 5) der CAU ist es bspw. möglich, unter bestimmten Voraussetzungen Fehlzeitenregelungen großzügig anzuwenden und bei Vorliegen coronabedingter Nachteile Ersatzleistungen anzubieten. Weitere Hinweise finden Sie in den Erläuterungen zur Corona Satzung in OLAT.

Anleitungen für die Digitale Lehre

Leitfaden zur Digitalen Lehre in OpenOlat

Das Team der elk.Medien hat innerhalb von OpenOlat Anleitungen zur Digitalen Lehre erstellt. Darunter fallen Tutorials zum Thema OBS (Vorlesungsaufzeichnungen/Screenrecording), Video-Upload, Video-Komprimierung aber auch generelle Didaktische Hinweise zur Erstellung von Lehrvideos.

Didaktische Hinweise für Lehrvideos

PerLe - Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) hat Didaktische Hinweise für Lehrvideos zusammengestellt.

Übersicht über Online-Ressourcen für Lehrmethoden für Lehrende der CAU Kiel

PerLe hat eine Übersicht mit Anregungen, Werkzeugen und weiterführenden Links für ihre  digital und medial gestützten Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 erstellt. Die Liste wird laufend ergänzt und überarbeitet.

Barrierearme Lehre

Handreichung: Barrierearme Lehre - Grundlagen, Umgang und Möglichkeiten.

Von rechtlichen Grundlagen über wichtige Anlaufstellen an der Uni Kiel bis hin zu beispielhaften Lehrmaterialien und Veranstaltungskonzepten: Die Handreichung unterstützt alle Lehrenden der CAU auf dem gemeinsamen Weg hin zu einer inklusiveren Hochschule.

Handreichung Barrierearme Lehre (pdf, barrierefrei)

Barrierefreiheit & E-Learning

Der zentrale E-Learning-Servie der CAU stellt auf seinem Webauftritt Beispiele für verschiedene Beeinträchtigungen vor und gibt Tipps zu weiterführenden Informationen und Materialien.

Mehr zu Barrierefreiheit & E-Learning

Bibliotheken

Folgende Bibliotheksservices der Zentralbibliothek  werden aktuell angeboten:

  • Ausleihe im Umfang von maximal 10 Büchern pro Tag. Öffnungszeiten für Ausleihe: Mo-Fr 9.00-18.30 Uhr sowie Sa 11.00-16:30 Uhr
  • Rückgabe während der Öffnungszeiten für Ausleihe oder über den Briefkasten an der Zentralbibliothek
  • Einzelarbeitsplätze und Arbeitskabinen stehen nur mit Online-Reservierung  zur Verfügung
  • Die Servicetheke ist weiterhin geöffnet Mo-Fr 9.00-18.30 Uhr sowie Sa 11.00-16.30 Uhr.

Den Umfang der aktuellen Services in den Fachbibliotheken der Fakultäten, Seminar und Institute entnehmen Sie bitte den Webseiten der jeweiligen Einrichtungen.

Folgende Services werden nicht angeboten:

Zentralbibliothek:

  • Besondere Bestandsgruppen
  • Einzelarbeitsplätze nach dem First-Come-First-Served-Prinzip
  • Führungen und Schulungen
  • Funktionsausstattung und -räume
  • Informationstheke
  • Selbstentnahme von Printmedien aus den Freihandbereichen
  • Vor-Ort-Abgabe von Dissertationen – postalische Zusendung erbeten

Ihre individuellen Anliegen richten Sie bitte an: info@ub.uni-kiel.de

Corona-Satzung der CAU

Das Präsidium der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel hat aufgrund der angezeigten Eilbedürftigkeit folgende Satzung erlassen:

24.04.2020 Satzung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zur Re-Organisation des Studien- und Prüfungswesens während der COVID-19-Pandemie – 2020 (PDF)

Regelungsinhalt dieser Satzung, welche nunmehr bis zum 31.12.2021 verlängert wurde, ist eine Re-Organisation des Studien- und Prüfungswesens für die Geltungsdauer während der Pandemie. Diese Satzung soll hierbei lediglich als rechtlicher Rahmen dienen, der vom Präsidium und den nach dieser Satzung zuständigen Organen inhaltlich konkretisiert werden kann.

Gleichzeitig verfolgt die Satzung das Ziel, die Vorgaben des Landes Schleswig-Holstein und des Bundes, insbesondere die ministeriellen Erlasse zur Reduzierung von persönlichen Kontakten, sowie die Empfehlungen von KMK und HRK umzusetzen und bestehende Regelungen innerhalb der Universität kurzfristig anpassen zu können.

Freiversuchsregelung

Im Wintersemester 2020/21 sieht die Corona-Hochschulrechtsergänzungsverordnung (Corona-HEVO) vor, dass ab Inkrafttreten der Verordnung am 23.01.2021 abgelegte und nicht bestandene Prüfungen unter bestimmten Voraussetzungen als nicht unternommen gelten (Freiversuch). Das Präsidium der CAU hat gemeinsam mit den Dekanen sowie Studiendekan*innen aller Fakultäten für das Wintersemester 2020/21 Folgendes beschlossen:

Für die Freiversuchsreglung im Wintersemester 2020/21 an der CAU gilt:

  • Für alle Prüfungen, die in den Prüfungszeiträumen des Wintersemesters 2020/21 abgelegt und nicht bestanden werden, wird ein Freiversuch gewährt. Abschlussarbeiten sind von der Regelung ausgenommen, pandemiebedingte Einschränkungen können durch Nachteilsausgleichsmaßnahmen (siehe Eintrag zum Nachteilsausgleich), insbesondere Fristverlängerungen aufgefangen werden.
  • Auch ein Nichtbestehen durch Nichterscheinen zur Prüfung führt zu einem Freiversuch.
  • Die Freiversuchsregelung gilt auch für Prüfungen, die dem Wintersemester 2020/21 zugeordnet sind, jedoch aus organisatorischen Gründen zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.
  • Studienbegleitende Prüfungen, die im aktuellen Wintersemester vor dem 23.01.2021 abgelegt und nicht bestanden wurden, sind von dieser Regelung nicht betroffen.
  • Für Studierende, die Kinder unter 14 Jahren pflegen oder betreuen und deren Lern- oder Prüfungssituation wegen der Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen wesentlich erschwert ist, gilt jede im Wintersemester 2020/2021 abgelegte und nicht bestandene Prüfung als Freiversuch. Als Nachweis ist eine Kopie der Geburtsurkunde des Kindes beim Prüfungsamt einzureichen.
  • Die Freiversuchsregelung bezieht sich auf die universitären Prüfungen. Freiversuche können nicht für Prüfungen im Rahmen des Staatsexamens gewährt werden, da diese nicht den Regelungen des Hochschulgesetzes und damit auch nicht denen der Corona-HEVO unterliegen.
  • Nichtbestehen aufgrund eines Täuschungsversuchs führt NICHT zu einem Freiversuch.
  • Im Prüfungsverwaltungssystem wird der Corona-Freiversuch bei nicht bestandenen Prüfungen von den Lehrenden mit „CFP“ gekennzeichnet.

Hinweis für Studierende

Bitte berücksichtigen Sie, dass die Lehrenden und die Prüfungsämter aufgrund der Freiversuchsreglung und der weiteren Herausforderungen in der Organisation und der Lehre durch die Corona-Maßnahmen deutlich höher belastet sind als in regulären Semestern. Bitte melden Sie sich daher aus Rücksicht und zur Vermeidung von Planungsschwierigkeiten nur für Prüfungen an, auf die Sie sich vorbereitet haben und die Sie ablegen möchten. Sofern Sie kurzfristig nicht an einer Prüfung teilnehmen werden, informieren Sie insbesondere bei mündlichen Prüfungen die jeweiligen Prüfer*innen und das Prüfungsamt, damit dies bei der Organisation der Prüfungen berücksichtigt werden kann. Bitte haben Sie auch Verständnis für möglicherweise längere Reaktionszeiten bei Anfragen oder eventuell auftretende Komplikationen bei Onlineprüfungen. Kontaktieren Sie bei Schwierigkeiten die unten genannten Ansprechpersonen. Im Falle von Präsenzprüfungen werden Sie rechtzeitig vor dem jeweiligen Termin über die dann geltenden Hygieneregeln informiert.

Hinweis für Lehrende

Details und Hilfestellungen zur Umsetzung des Freiversuchs sowie weitergehende Informationen erhalten Sie zeitnah über Ihre Dekanate und Prüfungsämter. Eine generelle Verlängerung der Korrekturzeiten bzw. der Noteneintragungsfristen ist nicht möglich. Diejenigen Prüfer*innen, die sich infolge einer erhöhten Korrekturbelastung durch die Freiversuchsregelung nicht in der Lage sehen, die vorgesehenen Korrekturfristen einzuhalten, werden gebeten, sich mit dem für sie zuständigen Prüfungsamt in Verbindung zu setzen, um eine individuelle Verlängerung der Korrekturfristen zu vereinbaren.

Kontaktdatenerfassung ditigal

Die Kontaktdatenerhebung erfolgt gemäß §3 der Anforderungen der "Landesverordnung über besondere Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 an Hochschulen":

"(2) Bei Lehrveranstaltungen, sonstigen Veranstaltungen und Prüfungen der Hochschule sind die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erheben. Die Daten sind so zu erheben und aufzubewahren, dass Erhebungsdatum und -uhrzeit, Vor- und Nachname, Anschrift, sowie, soweit vorhanden, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse für einen Zeitraum von vier Wochen nachverfolgt werden können. Danach sind die Daten zu vernichten. Sie sind auf Verlangen der für den Infektionsschutz zuständigen Behörde zu übermitteln, sofern dies zum Zwecke der Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen erforderlich ist. Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte von den erhobenen Daten keine Kenntnis erlangen. Eine anderweitige Verwendung ist unzulässig. Die Hochschule hat Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern, von dem Besuch oder der Nutzung der Einrichtung oder der Teilnahme an der Veranstaltung auszuschließen. Soweit gegenüber der Hochschule Kontaktdaten angegeben werden, müssen sie wahrheitsgemäß sein; bei dienstlichen Tätigkeiten genügen die dienstlichen Kontaktdaten."

Die Kontaktdatenerfassung erfolgt in OLAT. Das notwendige neue Modul wurde von der CAU beim Hersteller von OLAT beauftragt.

Die Registrierung der Kontaktdaten kann über einen QR-Code oder durch Aufruf der jeweils raumspezifischen URL gestartet werden. Nach erfolgreichem Abschluss des Durchlaufs wird Ihnen dies mit einer Bestätigungsmeldung angezeigt, die zudem mit einem grünen Hintergrund versehen ist. Sie erhalten dann von OLAT eine Bestätigungsemail mit einer Zusammenfassung und Hinweisen zum Datenschutz. Bitte bewahren Sie diese Bestätigungsemail dann 28 Tage auf, um eine ggf. erforderliche Kontaktdatennachverfolgung selbst unterstützen zu können.

Nur auf Anforderung der für den Infektionsschutz zuständigen Behörde werden die geforderten und von Ihnen angegebenen Information durch die CAU an die anfordernde Behörde weitergeleitet. Ihre Angaben zu Anwesenheiten werden separat gespeichert und sind nicht mit Ihrem Benutzerkonto verbunden und können nicht von Dozenten oder Kursadministratoren eingesehen werden.
 
 Die erhobenen Kontaktdaten werden nach 28 Tagen automatisch gelöscht.

Für den Fall, dass die digitale Kontaktdatenerfassung nicht möglich ist, z.B. Systemausfall oder fehlende Internetverbindung, werden von den Lehrkräften Registrierungslisten auf Papier erstellt.

OpenOlat Kontaktdatenerfassung

Frauenhände halten ein Handy

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Datenschutzerklärung.

Mund-Nasen-Bedeckung

Gemäß der Hochschulen-Coronaverordnung des Landes Schleswig-Holstein und dem Rahmenhygienekonzept der CAU gelten folgende Regeln für das Tragen einer MNB:

  • Hochschulgelände:
    • In und unmittelbar vor den Gebäuden der CAU gilt eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
    • In den Räumen muss der Mindestabstand von 1,5 m zwischen allen Teilnehmenden und der Prüfungsaufsicht bzw. Lehrpersonal gewährleistet sein. Sollte dies aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich sein und Alternativräume z.B. wegen der erforderlichen technischen Ausstattung nicht zur Verfügung stehen, gilt es,alternative Maßnahmen zur Risikominimierung zu ergreifen, wie z.B. Plexiglas- oder andere Abtrennungen oder deutliche Verkleinerung der Gruppengrößen.
  • Präsenz-Lehrveranstaltungen (Allgemein): Es ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Lehrende sind für die Dauer einer Lehrveranstaltung von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen, wenn die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen während der gesamten Lehrveranstaltung sichergestellt ist.
    • Sportpraktische Veranstaltungen: Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht. Die Hochschule kann darüber hinaus in begründeten Fällen Ausnahmen von der Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zulassen.
    • Musikpraktische Veranstaltungen: Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht. Aktivitäten in geschlossenen Räumen mit einer erhöhten Freisetzung von Tröpfchen, insbesondere gemeinsames Singen oder der Gebrauch von Blasinstrumenten sind nur zulässig, wenn es sich um Solodarbietungen oder um Musikproben handelt, zwischen den Akteurinnen und Akteuren jeweils ein Mindestabstand von 2,5 Metern eingehalten wird oder die Übertragung von Tröpfchen durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird.
  • Präsenz-Prüfungen:
    • Sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Anwesenden eingehalten wird und den Vorgaben entsprechend gelüftet wird, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht verpflichtend.

Befreiung von der MNB-Pflicht

Wer glaubhaft machen kann, aus gesundheitlichen Gründen keine MNB tragen zu können, ist von dieser Verpflichtung befreit. Zur Glaubhaftmachung kommen insbesondere ärztliche Bescheinigungen in Betracht. Wird rechtzeitig ein geeigneter Nachweis eingereicht, wird unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes und der örtlichen Gegebenheiten sowie ggf. unter Beteiligung der/des Sicherheitsingenieur*in geprüft, inwieweit Vorkehrungen getroffen werden können, um eine Teilnahme an der jeweiligen Veranstaltung zu ermöglichen.

Ausführliche Informationen zu Abstands-, Lüftungs- und MNB-Vorgaben (auch in Laborpraktika, Exkursionen etc.) finden sich im Rahmenhygienekonzept der CAU.

Nachteilsausgleich

Wer kann einen Antrag stellen?

Studierende

  • in besonderen Lebenslagen (Schwangerschaft, Erziehung von Kindern, Pflege von Angehörigen)
  • mit chronischer Erkrankung/Behinderung
  • die coronabedingte Nachteile erfahren (langfristige Einschränkungen, z.B. Risikogruppenzugehörigkeit, fehlende technische Ausstattung, und akute Einschränkungen, z.B. Quarantäne.)

haben die Möglichkeit, für Lehrveranstaltungen und Prüfungen einen Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen.

Wie funktioniert die Antragstellung?

Bitte melden Sie sich mit Ihrem Anliegen rechtzeitig (nach Möglichkeit deutlich vor dem Lehrveranstaltungs-/Prüfungstermin) bei den nachfolgend genannten zuständigen Stellen und erkundigen Sie sich bitte nach dem genauen Verfahrensablauf:

  • Bei akuten Einschränkungen halten Sie bitte zunächst Rücksprache mit Ihrer Lehrperson, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Wenn Sie Veranstaltungstermine versäumen, klären Sie bitte bei anwesenheitspflichtigen Lehrveranstaltungen zunächst, ob die Fehlzeiten im Rahmen der Fehlzeitenregelungen entschuldigt werden können, ohne dass ein Antrag auf Nachteilsausgleich gestellt werden muss.
  • Bei langfristigen Einschränkungen erkundigen Sie sich bitte bei dem für Ihren Studiengang zuständigen Prüfungsamt. Studierende der Medizin und Zahnmedizin wenden sich bitte an das Studiendekanat der Medizinischen Fakultät.

Stellen Sie bitte anschließend – ebenfalls rechtzeitig – einen formlosen Antrag auf Nachteilsausgleich bei der zuständigen Stelle (s.o.), in dem Sie Ihre Einschränkungen erläutern und legen Sie bitte Nachweise und möglichst auch ärztliche Empfehlungen für geeignete Ausgleichsmaßnahmen bei. Dies unterstützt die*den Prüfungsausschussvorsitzende*n und die Lehrpersonen dabei, eine geeignete Nachteilsausgleichsmaßnahme zu finden.

Bei der Prüfung, ob eine angemessene Nachteilsausgleichsmaßnahme angeboten werden kann, achtet die zuständige Stelle auf Gleichwertigkeit zur üblicherweise zu erbringenden Leistung und Umsetzbarkeit. Dies kann dazu führen, dass es teilweise nicht möglich sein wird, eine geeignete, das heißt insbesondere gleichwertige, und organisatorisch umsetzbare Nachteilsausgleichsmaßnahme anzubieten.

Die Entscheidung wird Ihnen in der Regel per stu-Mail mitgeteilt. Bei positiven Entscheidungen sind ggf. im nächsten Schritt die organisatorischen Details mit der Lehrperson zu besprechen.

Beispiele für Nachteilsausgleichsmaßnahmen sowie einzureichende Nachweisunterlagen

  • Technische Probleme wie eine unzureichende Netzabdeckung oder fehlende technische Ausstattung:  Ist es nicht möglich, einen Nachweis einzureichen, versuchen Sie bitte, die Einschränkungen plausibel darzustellen. Nach Möglichkeit wird Ihnen eine gleichwertige Ersatzleistung angeboten, die zur Kompensation von Fehlzeiten geeignet ist, oder bspw. bei Prüfungen, sofern es sich organisatorisch einrichten lässt, ein Präsenztermin.
  • Angehörige*r einer Risikogruppe: Bitte reichen Sie eine ärztliche Bescheinigung über die Risikogruppenzugehörigkeit ein. Für Präsenzprüfungen wird Ihnen nach Möglichkeit ein separater Raum zur Verfügung gestellt.
  • Akute respiratorische Symptome: Informieren Sie sich bitte zunächst anhand des Schnupfenplans und nehmen Sie bitte Kontakt mit der Lehrperson auf. Dürfen Sie an einer Prüfung nicht teilnehmen, reichen Sie bitte eine ärztliche Bescheinigung schnellstmöglich beim zuständigen Prüfungsamt ein, ansonsten bei der Lehrperson. Nach Möglichkeit wird Ihnen eine gleichwertige Ersatzleistung angeboten, die zur Kompensation von Fehlzeiten geeignet ist, oder z.B. bei Prüfungen, sofern es sich organisatorisch einrichten lässt, ein Präsenztermin zu einem späteren Zeitpunkt.
  • Quarantäne: Bitte reichen Sie einen geeigneten Nachweis ein, z.B. behördlicher Bescheid oder Schriftverkehr mit einer Behörde. Nach Möglichkeit wird Ihnen eine Ersatzleistung ohne Präsenz, eine virtuelle Teilnahme an einer Veranstaltung oder ein Termin zu einem späteren Zeitpunkt angeboten.
  • Ein- und Ausreiseverbot: Bitte reichen Sie einen geeigneten Nachweis ein. Nach Möglichkeit wird Ihnen eine Ersatzleistung ohne Präsenz, eine virtuelle Teilnahme an einer Veranstaltung oder ein Termin zu einem späteren Zeitpunkt angeboten.
  • Schwangere: Reichen Sie bitte Ihren Mutterpass oder ärztliche Belege ein. Nach Möglichkeit wird Ihnen ein separater Raum zur Verfügung gestellt.

Bitte beachten Sie, dass sich aus den oben genannten Beispielen kein Anspruch auf Gewährung der beispielhaft genannten Maßnahmen ergibt. Sollte Ihnen keine geeignete Nachteilsausgleichsmaßnahme angeboten werden können, weichen Sie bitte auf die Prüfungsmöglichkeiten der folgenden Prüfungszeiträume aus oder belegen Sie das Modul zu einem späteren Zeitpunkt. 

Plattformen für Videokonferenzen

Das Rechenzentrum der CAU empfiehlt folgende Videokonferenz-Tools für die Digitale Lehre

BigBlueButton

BigBlueButton ist ein OpenSource Webkonferenzsystem, das im Rechenzentrum der CAU gehostet wird und daher auch für vertrauliche Inhalte geeignet ist. Es bietet sich für Digitale Lehre, Konferenzen und Team-Meetings an. Der Zugang ist für alle Mitarbeitenden der CAU gewährleistet (Login über die RZ-Kennung der Form suabc123). Konferenzen sind mit einer Gesamtdauer von 4 Stunden möglich. Der Dienst steht kostenlos rund um die Uhr zur Verfügung.

BigBlueButton erfüllt die Standards der WCAG 2.0 (Web Content Accessibility Guidelines) im Level AA.

DFNconf

DFNconf ist der Videokonferenzdienst des Deutschen Forschungsnetzwerkes (DFN). Er steht grundsätzlich allen Mitarbeitenden der CAU zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über den Identitätsprovider der CAU, für den im CIM-Service-Portal (CAU-Identitätsmanagement) vor der ersten Nutzung ein Passwort gesetzt werden muss. DFNconf eignet sich für Digitale Lehre, Konferenzen und Team-Meetings. Obwohl der Dienst professionell betrieben wird, kann es aufgrund der vielfachen Nachfrage derzeit zu Performance-Einbußen kommen.

Zoom

Als Ergänzung zu den bereits in der Vergangenheit bereitgestellten Videokonferenz-Tools hat die CAU eine Campus-Lizenz für den US-amerikanischen Dienst Zoom beschafft. Die Nutzung von Zoom steht grundsätzlich allen Mitarbeitenden der CAU zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über den Identitätsprovider der CAU, für den im CIM-Service-Portal (CAU-Identitätsmanagement) vor der ersten Nutzung ein Passwort gesetzt werden muss. Der Login erfolgt über die individuelle CIM-Kennung. Der Dienst ermöglicht Webkonferenzen bis zu 300 Teilnehmenden und ist an der CAU für den Bereich Digitale Lehre freigegeben.

Zoom erfüllt die Standards der WCAG 2.1 (Web Content Accessibility Guidelines) im Level AA.

Zoom ist trotz seiner großen Verbreitung im Bereich des Distance Learning in jüngerer Vergangenheit aufgrund von Fragen zum Datenschutz in die negativen Schlagzeilen geraten. Das Rechenzentrum der CAU informiert auch zu diesem Themenkomplex auf seinen Webseiten.

Nextcloud Talk

Nextcloud Talk ist eine Erweiterung für die CAU-Cloud. Die CAU-Cloud ist OpenSource und wird im Rechenzentrum der CAU gehostet. Innerhalb der CAU-Cloud-Umgebung bietet er Chat, Audio- und Videofunktionen. Zudem kann für mobile Clients die App Nextcloud Talk in den jeweiligen App-Stores heruntergeladen werden. Zugang haben alle Mitarbeitenden der CAU mit gültigem Konto im Rechenzentrum.

Der Dienst ist für vertrauliche Inhalte geeignet. Audio-/Videochats können jedoch nur in kleinen Gruppen für kollaboratives Arbeiten genutzt werden b(max. 4 Personen)

Prüfungen

Handreichungen zur Durchführung von (Online-) Prüfungen finden Sie in OpenOLAT im Kurs „Prüfungen während der Corona-Phase“ und auf der Hygienekonzept-Cloud.

 

Online-Prüfungen

Die CAU bietet während der Corona-Phase unterschiedliche Formate von Online-Prüfungen an, um Verzögerungen im Studienverlauf durch die pandemiebedingten Einschränkungen des Präsenzbetriebs möglichst gering zu halten. 

Gemäß § 4 der Corona-Satzung können die in der jeweiligen Prüfungsordnung oder Studienordnung festgelegten Prüfungsarten durch andere gleichwertige Prüfungsarten, wie z.B. Online-Prüfungen ersetzt werden. Die Rahmenbedingungen für Online-Prüfungen sind ergänzend in der Corona-Ergänzungssatzung Elektronische Prüfungen und im Hochschulgesetz geregelt.

Die Studierenden werden im Vorfeld von der jeweils zuständigen Lehrperson über geänderte Prüfungsformate informiert.

Plattformen und Videokonferenzsysteme

Einige der Online-Prüfungen finden auf der Lernplattform OpenOLAT bzw. dem separat aufgesetzten Prüfungsserver (OpenOLAT Exam-Server) statt. Damit Sie sich vor der Prüfung mit den technischen Bedingungen einer Online-Prüfung vertraut machen können, führt der eLearning Service der CAU Informationsveranstaltungen mit u.a. folgendem Inhalt durch:

  • Was brauche ich an Equipment für e-Prüfungen?
  • Was passiert bei technischen oder anderen Problemen?
  • Wie sehen e-Prüfungen in OpenOLAT aus?

Informationen zu den Terminen finden Sie unter „Aktuelles & Infos“ in der Lernplattform OpenOLAT.
Als Videokonferenzsystem steht für Online-Prüfungen BigBlueButton zur Verfügung. Informationsseite des Rechenzentrums zu Videokonferenzlösungen

Datenschutz bei Online-Prüfungen

Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erfolgt gemäß DSGVO. Die Datenschutzerklärung für den Exam-Server von OpenOLAT findet sich im Bereich „Impressum“ auf dem Exam-Server.

Wenn Studierende aufgrund datenschutzrechtlicher Bedenken dem Konzept der Videoaufsicht nicht zustimmen, können sie sich bei ihrer Lehrperson melden, damit geprüft werden kann, ob ein alternatives Prüfungsangebot gefunden werden kann. Ist dies bspw. aus organisatorischen Gründen nicht möglich, kann der nächste Präsenzprüfungstermin genutzt werden.

Videoaufsicht bei Online-Prüfungen

Entsprechend der Rahmenbedingungen bei Präsenzprüfungen kann auch bei Online-Prüfungen eine Aufsicht vorgesehen sein. Sollte in Online-Prüfungen eine Videoaufsicht vorgesehen sein, werden Studierende im Vorfeld von der zuständigen Lehrperson darüber informiert. (Die unten stehenden Punkte gelten auch für mündliche Online-Prüfungen per Videokonferenzsystem.)

  • Die Aufsicht bei Online-Prüfungen kann mittels eines Videokonferenztools umgesetzt werden, das auf den Servern des Rechenzentrums der CAU gehostet wird.
  • Eine Aufzeichnung der Prüfung oder anderweitige Speicherung der Bild- oder Tondaten ist nicht zulässig.
  • Für eine Videoaufsicht ist bspw. eine Webcam oder Handykamera erforderlich. Abhängig vom Aufsichtskonzept kann unter Umständen auch eine zweite Kamera (z.B. Handykamera) erforderlich sein. Auf den gezeigten Bildausschnitten sollen lediglich der für Aufsichtszwecke relevante Bereich zu sehen sein, z.B. der Arbeitsplatz (Prüfungsteilnehmer:in, Schreibtischfläche, Tastatur u.ä.), um bspw. wie in einer Präsenzprüfung mit Aufsicht sicherstellen zu können, dass nur die erlaubten Hilfsmittel verwendet werden und die Prüfung eigenständig bearbeitet wird. 
  • Die Nutzung eines virtuellen Hintergrunds ist bei „Video-Prüfungen“ nicht zulässig.
  • Wenn Studierende aufgrund datenschutzrechtlicher Bedenken dem Konzept der Videoaufsicht nicht zustimmen, können sie sich bei ihrer Lehrperson melden, damit geprüft werden kann, ob ein alternatives Prüfungsangebot gefunden werden kann. Ist dies bspw. aus organisatorischen Gründen nicht möglich, kann der nächste Präsenzprüfungstermin genutzt werden.
  • Haben Studierende ihre Einwilligung zu einer Prüfung mit Videoaufsicht gegeben, können sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der zuständigen Lehrperson widerrufen. Die Einwilligung wird in der Regel über stu-Mail oder OpenOLAT eingeholt. Die jeweils zuständige Lehrperson informiert die Studierenden über das Vorgehen.

Nachteilsausgleich

Wenn Sie nicht über die technischen Voraussetzungen verfügen, haben Sie die Möglichkeit einen Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen. (Siehe Nachteilsausgleich)

Authentifizierung zu Beginn einer Prüfung

An der CAU wird zur Authentifizierung zu Beginn einer Prüfung in der Regel die CAU-Card verlangt. Für den Fall, dass Ihnen keine CAU-Card vorliegt oder bspw. eine Validierung nicht möglich war, können Sie sich auch über einen Personalausweis oder einen Reisepass ausweisen.

Klausureinsicht

Gemäß § 26 PVO haben Studierende einen Anspruch auf Einsicht in ihre Prüfungsunterlagen. Bitte informieren Sie sich bei dem für Sie zuständigen Prüfungsamt oder der jeweiligen Lehrperson, in welcher Form die Einsichtnahme für eine Prüfung unter den aktuellen Pandemiebedingungen organisiert werden kann.

Hausarbeiten und Abschlussarbeiten

Laut Landesverordnung über besondere Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 an Hochschulen bleiben die Bibliotheken für bestimmte Zwecke geöffnet (siehe Abschnitt Bibliotheken). Zu diesen Zwecken gehört unter anderem das Anfertigen von studienbegleitenden Hausarbeiten, sodass hier aktuelle keine Einschränkungen vorliegen.

Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, einen Antrag auf Verlängerung der Bearbeitungszeit von Hausarbeiten, Abschlussarbeiten o.ä. zu stellen, falls bspw. aufgrund von geschlossenen Bibliotheken und Laboren oder fehlender Kinderbetreuungsmöglichkeiten für Kinder unter 14 Jahren (siehe auch „Schulen und Kitas“) die Bearbeitung nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Ein Antrag ist beim Prüfungsamt einzureichen.

Abgabe von Abschlussarbeiten

Die  Hauptpforte der Uni Kiel ist ständig besetzt, sodass hier Abschlussarbeiten etc. fristwahrend abgegeben werden können.

Geänderte Prüfungszeiträume

Wintersemester 2020/21 und Sommersemester 2021 für Bachelor- und Masterstudiengänge

Aufgrund der anhaltenden Pandemiebedingungen mussten die Prüfungszeiträume des Wintersemesters 2020/21 und des Sommersemesters 2021 für die Bachelor- und Masterstudiengänge abweichend von den bisher angekündigten Zeiträumen neu terminiert werden. Es besteht die Notwendigkeit von dreiwöchigen Prüfungszeiträumen. Unter Beteiligung der verschiedenen Interessensgruppen wurden folgende Prüfungszeiträume festgelegt:

  • 1. Prüfungszeitraum des Wintersemesters 2020/21: 15.02.2021 - 06.03.2021 (KW 7 - 9)
  • 2. Prüfungszeitraum des Wintersemesters 2020/21: 29.03.2021 - 17.04.2021 (KW 13 - 15)
  • 1. Prüfungszeitraum des Sommersemesters 2021: 02.08.2021 - 21.08.2021 (KW 31 - 33)
  • 2. Prüfungszeitraum des Sommersemesters 2021: 04.10.2021 - 23.10.2021 (KW 40 - 42)

Detaillierte Terminpläne mit den Anmeldefristen usw. finden Sie hier

Für Staatsexamensstudiengängen gelten abweichende Regelungen.

Qualifizierungsangebote und Weiterbildung

Evaluation der Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2021

Das Serviceangebot Lehrevaluation bietet ein empirisch fundiertes Instrument zur Evaluation der Lehrveranstaltungen. Auch im Sommersemester 2021 berücksichtigt es die besondere Situation in der digitalen Lehre. Lehrende können die Ergebnisse zur Auswahl von Weiterbildungsangeboten nutzen und eigene Fragen formulieren. Nehmen Sie sich die Freiheit, Ihre Lehre zu verbessern!

Die Befragung steht allen Fakultäten und Fächern zur Verfügung und kann auf Wunsch für einzelne Bereiche zentral durchgeführt werden. Weiterhin ist auch eine individuelle Evaluation über die Internetplattform Lehrevaluation-Uni-Kiel möglich. Für die Entwicklung digitaler Lehrformate und den Dialog zur Lehrqualität ist gerade jetzt das Feedback der Studierenden noch wichtiger.

Mehr Informationen zur Evaluation der Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2021

PerLe-Angebote für Lehrende

Die Qualifizierungsangebote für Lehrende vo PerLe -  Projekt Erfolgreiches Lehren und Lernen  ergänzen das bestehende  Weiterbildungsangebot der CAU durch fachbezogene, maßgeschneiderte oder  innovative Maßnahmen. Dafür wurden unterschiedliche Formate entwickelt und Schwerpunkte gesetzt, welche die spezifischen Qualifizierungswünsche  der Lehrenden berücksichtigen. Die Anknüpfung an die Lehrpraxis der  Angebote steht dabei im Fokus.

Aufgrund der präventiven Corona-Maßnahmen bietet PerLe alle Qualifizierungsangebote für Lehrende (sofern nicht anders angegeben) als digitale Formate an.

PerLe bietet folgende Angebote an:

PerLe-Angebote für Tutorinnen und Tutoren

Um die tutorielle Lehre in Online-Formaten zu unterstützen, bietet PerLe für studentische Tutorinnen und Tutoren im Qualifizierungsprogramm Beat – Be a tutor im Sommersemester 2020 zusätzliche Formate an, die Interessierte auch kurzfristig wahrnehmen können. Neben zusätzlichen Aufbauworkshops zu verschiedenen Themen aus dem Bereich „Digitale Lehre“, haben Studierende mit Lehraufgaben die Möglichkeit, sich in Online-Sprechstunden von PerLe-Mitarbeitenden beraten zu lassen und untereinander auszutauschen. Auch Einzelberatungen sind möglich.

Auf OpenOLAT steht ab sofort ein Forum zur Verfügung, in dem studentische Tutorinnen und Tutoren ihre Anliegen, Herausforderungen und Beispiele aus der eigenen Lehre asynchron diskutieren können. Dabei werden sie von PerLe-Mitarbeitenden und Peers unterstützt.

Stabsstelle Wissenschaftliche Weiterbildung

Die Wissenschaftliche Weiterbildung stellt für dieses Semester ein digitales Sonderprogramm mit unterstützenden Webseminaren, Anleitungen und Best Practice Beispielen bereit. Das fortlaufend erweiterte digitale Unterstützungsangebot finden Sie hier. Außerdem werden geplante Präsenzangebote in digitale Formate umgewandelt. Auch Coaching und Beratung finden weiterhin – in digitalen Formaten – statt.

Regelstudienzeit ("Freisemester")

§103 HSG, verlängert für das Wintersemester 2020/21

Die Regelung Schleswig-Holsteins lautet:

Für hochschulrechtliche Regelungen, die an die Regestudienzeit oder an die Fachsemesterzahl anknüpfen, wertet die Hochschule das Sommersemester 2020 nicht als Fachsemester. Die Hochschulen erteilen Studierenden, die im Sommersemester 2020 eingeschrieben waren, auf Antrag eine Bescheinigung, dass sie pandemiebedingt Leistungsnachweise oder Prüfungsleistungen nicht erbringen konnten und dass dies den Ablauf des Studiums um ein Semester verzögert. Davon unberührt bleiben die Regelungen zu den Staatsexamina. (Quelle)

Information der CAU:

Die Corona-Hochschulrechtsergänzungsverordnung (Corona-HEVO) sieht vor, dass § 103 des HSG auch für das Wintersemester 2020/21 gilt:

  • Daher wertet die CAU für hochschulrechtliche Regelungen, die an die Regelstudienzeit bzw. Fachsemesterzahl anknüpfen (z.B. Pflichtstudienberatung) das Wintersemester 2020/21 nicht als Fachsemester.
  • Auf den Bescheinigungen der CAU (z.B. Studienverlaufsbescheinigung) wird die Fachsemesterzählung fortgesetzt. Die CAU stellt über das CAU-Portal eine Bescheinigung zum Download für das Wintersemester 2020/21 gemäß § 103 (2) HSG zur Verfügung. Diese bescheinigt, dass sich aufgrund der Corona-Pandemie das Studium verzögern kann. Sie kann bei Bedarf der Studienverlaufsbescheinigung beigefügt werden.
  • Die Freisemesterregelung gilt ebenfalls für ausbildungsförderungsrechtliche Regelungen, die an die Regelstudienzeit oder an die Fachsemesterzahl anknüpfen. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zum Verfahren, zu einzureichenden Nachweisen etc. an das Amt für Ausbildungsförderung (BAföG-Amt) oder an ihre stipendiengebende Einrichtung.
  • Informationen des Amts für Ausbildungsförderung (BAföG-Amt) zu den Auswirkungen der Regelung auf die Ausbildungsförderung finden Sie auf dem Webauftritt des Studentenwerks SH

Zum HISinOne-Portal

Sommersemester 2021

Zum jetzigen Zeitpunkt ist keine Verschiebung des Sommersemesterbeginns geplant. Die aktuell gültigen Semesterzeiten finden Sie hier.

Die Lehre wird auch im Sommersemester 2021 online durchgeführt werden. Nur in den bekannten Ausnahmefällen wird Präsenzlehre möglich sein. Hierüber werden Sie rechtszeitig vor Semesterbeginn in gewohnter Weise von Ihren Fakultäten informiert.

Zentrale Lehrplattform (OpenOlat)

OpenOlat ist die zentrale Lehrplattform der CAU. Sie bietet für jede Lehrveranstaltung einen geschützten virtuellen Raum, in dem Dokumente abgelegt und ausgetauscht und strukturierte Inhalte erzeugt werden können. Zusätzlich können sehr einfach verschiedenste Werkzeuge und Web2.0-Elemente zur Kommunikation und Kooperation der Beteiligten bereitgestellt werden (wie Foren, Wikis, Blogs oder Podcasts). Lehrende können zudem Themen für Referate und Gruppenarbeiten vergeben.

OpenOlat Kurznachrichten

Das Team der elk.Medien informiert im OpenOlat-Kurznachrichten-Dienst regelmäßig über Neuerungen, Updates sowie Schulungsterminen.