Rahmenhygienekonzept der CAU

Aktualisierung des Rahmenhygienekonzepts vom 19.05.2020 gemäß Beschluss des Präsidiums vom 30.10.2020

Wichtig: Sofern die aktuell geltenden Landesverordnungen über die Regelungen des Rahmenhygienekonzeptes der CAU hinausgehen, gelten die Vorgaben der Landesverordnung. Die aktuell geltenden Verordnungen finden Sie hier. Weitergehende Regelungen aus der bis 30.11.2020 geltenden Hochschulencoronaverordnung des Landes ergeben sich zz. vor allem für die Maskenpflicht. Diese gilt aktuell in allen Präsenzlehrveranstaltungen und auch dort, wo das Kohortenprinzip zum Einsatz kommt sowie innerhalb aller Gebäude der CAU und auch vor den Gebäuden im unmittelbaren Eingangsbereich.

Vorbemerkung

Das vorliegende Rahmenhygienekonzept beschreibt nach Maßgabe geltender Verordnungen des Landes sowie von Regeln für den Arbeitsschutz die für den gesamten Hochschulbetrieb in Lehre/Studium, Forschung und Verwaltung sowie für alle Einrichtungen der CAU geltenden allgemeinen Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowie besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen für bestimmte Lehr-, Prüfungs- und Veranstaltungsformate und spezielle Bereiche der CAU.

Ziel ist der umfassende Schutz der Gesundheit der Mitglieder und Gäste der CAU. Auf Grundlage dieser Regelungen soll der Universitätsbetrieb möglichst ohne gravierende Einschränkungen aufrechterhalten und ein Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus geleistet werden.

Hierfür werden umfassende Vorgaben für den Betrieb an der CAU formuliert, die möglichst viele Einrichtungen bzw. Prüfungs- und Veranstaltungsformate einschließen, so dass in den Einzelkonzepten weitgehend auf das Rahmenkonzept Bezug genommen und dieses ergänzt werden kann.

Grundsätzliche Hygienestandards

  • Nicht erforderliche Kontakte zwischen Beschäftigten, Studierenden und weiteren Personen (z.B. Doktorand*innen, Gastwissenschaftler*innen sowie Gäste) sind zu vermeiden. Allgemeine Hygienemaßnahmen sind umzusetzen und bei erforderlichen Kontakten sind die Infektionsrisiken durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu minimieren.
  • Es sind grundsätzlich digitale Formate für alle Veranstaltungen zu bevorzugen, um direkte Personenkontakte zu minimieren.
  • Die Vorgaben für die allgemeine Handhygiene und die Hust- und Niesetikette sind einzuhalten.
  • Auf dem gesamten Universitätsgelände der CAU ist innerhalb und außerhalb der Gebäude ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten. Hierzu sind geeignete abstandwahrende Maßnahmen vor Ort festzulegen. Für musikalische und sportliche Veranstaltungen gelten gesonderte Bedingungen.
  • In und unmittelbar vor den Gebäuden der CAU gilt eine Maskenpflicht (MNB) nach Maßgabe der Hochschulen-Coronaverordnung des Landes Schleswig-Holstein in der jeweils geltenden Fassung. 
  • Aufzüge sind grundsätzlich alleine zu benutzen, es sei denn, dass der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann. 
  • In geschlossenen Räumen zur zeitweisen Nutzung (wie Prüfungen, kurzfristige Labornutzungen, Besprechungen) sollten sich pro 10 qm max. 2 Personen aufhalten, bei Büro- oder Laborräumen mit längerem Aufenthalt (von mehr als 1,5 Std.) pro 10 qm max. eine Person. Dies ist als Richtwert zu verstehen und kann je nach Begebenheiten vor Ort verändert ausfallen.
  • Alle Innenräume sind ausreichend mit Frischluft zu versorgen. Bei mechanischer Lüftung (Technische Belüftung) sorgt das Gebäudemanagement für die entsprechend notwendige Einstellung der Lüftungsanlagen. In allen anderen Seminarräumen und Besprechungsräumen stehen Handreichungen für das regelmäßige Lüften zur Verfügung. Hier ist zu beachten, dass möglichst mindestens alle 20 min. für 3-5 Minuten durch Stoßlüftung für nahezu kompletten Luftaustausch zu sorgen ist. (Grundlage hierfür ist die Empfehlung der Bundesregierung „Infektionsschutzgerechtes Lüften“ vom 16.9.20)
  • Hinweisschilder an Gebäudeeingängen und in Gebäuden zu den zu beachtenden Hygienemaßnahmen (Verantwortlich:  www.abt6.uv.uni-kiel.de)
  • Dokumentationspflicht über Personen, die sich nicht nur vorübergehend in den Einrichtungen (Institute, Abteilungen etc.) aufhalten. Hierin enthalten ist eine Angabe von Anwesenheitstagen und grundsätzlich genutzten Räumen sowie Erreichbarkeit (in der Regel Mobilfunknummer). Die Dokumentationen der Anwesenheit sind von den Leitungen der jeweiligen Einrichtung für die Dauer von vier Wochen unter Gewährleistung der geltenden Datenschutzregeln so aufzubewahren, dass im Falle der Kontaktnachverfolgung zu jeder Zeit auf die Daten zugegriffen werden kann. Auf Verlangen sind diese dem Gesundheitsamt auszuhändigen.
  • die Kontaktnachverfolgung bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen in Präsenz kann digital via OLAT unterstützt werden. Insbesondere für Lehrveranstaltungen ist dieses System zu nutzen.
  • Anreise zum Campus vorzugsweise individuell (Fahrrad, Auto, zu Fuß): Bei Nutzung des ÖPNV unter Beachtung der geltenden Regeln zum Tragen von MNB des Landes Schleswig-Holstein.
  • Personen mit Atemwegssymptomen oder Fieber sollen sich nicht in der Einrichtung aufhalten. Bei akuten Atemwegssymptomen ist die Einrichtung unverzüglich zu verlassen und die Symptome sind ärztlich abzuklären.
  • Für Personen, die aus dem Ausland nach Kiel anreisen, sind die entsprechenden Regelungen des Landes Schleswig-Holstein für Einreisende und Reiserückkehrer und eventuell bestehende vorübergehende Betretungsverbote für Räumlichkeiten der Universität zu beachten.

Alle Mitglieder der Universität sind aufgefordert, verantwortungsvoll die bestehenden Regelungen und Gebote zu beachten und einzuhalten, um sich und andere zu schützen. Weitergehende Informationen zu den vorstehenden Grundsätzen sind auf der Corona-Informationsseite der CAU zu finden.

Grundlagen für das Rahmenkonzept

Aus den generellen Grundpflichten des Arbeitgebers gem. §§ 3,4 Nr. 3 ArbSchG bzw. DGUV Vorschrift 1 ergeben sich allgemeine Hygienevorgaben, die in der ArbStättV und ihren Technischen Regeln sowie weiteren Verordnungen konkretisiert werden. Dieses Rahmenhygienekonzept wurde auf Grundlage der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel vom 20.08.2020 (GMBL 2020, S. 484-495) erstellt, die die Anforderungen an den Arbeitsschutz in Hinblick auf SARS-CoV-2 für den gemäß § 5 Infektionsschutzgesetz festgestellten Zeitraum der epidemischen Lage von nationaler Tragweite konkretisiert.

Die CAU kommt mit diesem Rahmenhygienekonzept zugleich der Verpflichtung zur Erstellung eines Hygienekonzeptes gem. § 3 Abs.1. der „Landesverordnung über besondere Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 an Hochschulen (Hochschulen-Coronaverordnung-HochschulencoronaVO) in der Fassung vom 13.10.2020 nach.

Die Vorgaben für die Präsenzlehrveranstaltungen und -prüfungen basieren auf dem unter Federführung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur gemeinsam mit den Hochschulen in Schleswig-Holstein erarbeiteten „Leitfaden zur Erstellung von Hygienekonzepten in allen staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen des Landes“ vom 15.09.2020.

Hygienekonzepte für Prüfungs- und Lehrbetrieb

Der Infektionsschutz hat für alle Beteiligten Vorrang gegenüber der Durchführung der verschiedenen Veranstaltungsformate. Prüfungs- und Lehrabläufe werden entsprechend angepasst und soweit möglich in digitalen Formaten angeboten. Es gilt der Grundsatz, dass kritische Ansammlungen von Teilnehmenden in den Gebäuden und auf dem Campus zu vermeiden sind. Grundsätzlich muss durch organisatorische und räumliche Maßnahmen gewährleistet werden, dass der Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen eingehalten werden kann.

Im Wintersemester 2020/2021 werden folgende Veranstaltungsformate ermöglicht:

  • Prüfungen, die nicht digital durchgeführt werden können
  • Präsenzveranstaltungen aus dem Pflicht- und Wahlpflichtbereich der curricularen Lehre, die nicht digital möglich und zudem relevant für die Fortsetzung bzw. den Abschluss des Studiums sind. Dies sind Lehrveranstaltungsformate mit explizit praktischen Kompetenzentwicklungen, bspw. durch laborpraktische Übungen, Freiland-übungen, sportpraktische Übungen oder Literaturstudien ohne digitale Verfügbarkeit. Eingeschlossen sind auch Abschlussarbeiten, die z.B. in Laboren erstellt werden.
  • Veranstaltungen für Erstsemesterstudierende.

Es gelten die allgemeinen Sicherheitsvorgaben wie unter “Räumliche und Organisatorische Vorgaben” dargestellt. Alle Teilnehmenden sind verpflichtet, durch ihr Verhalten daran mitzuwirken, dass Lehrveranstaltungen und Prüfungen ohne gesundheitliche Risiken für alle Mitwirkenden durchgeführt werden können. Es wird an das Verantwortungsbewusstsein jeder*jedes Einzelnen appelliert, mit Krankheitssymptomen jeder Art nicht zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen zu erscheinen. Studierende, bei denen innerhalb von 14 Tagen nach einer Lehrveranstaltung oder Prüfung eine Coronainfektion (Covid-19) festgestellt wird, informieren umgehend das Dekanat ihrer Fakultät.

Personen aus Risikogruppen sollen nur auf Basis einer ärztlichen Beratung an Präsenzlehrveranstaltungen und -prüfungen teilnehmen. Teilnehmende, die einer Risikogruppe angehören, zeigen dies vorher beim zuständigen Prüfungsamt an und erhalten nach Möglichkeit eine gesonderte Zugangsmöglichkeit und einen gesonderten Prüfungsraum oder Arbeitsplatz.

Für die klinische Lehre an der Medizinischen Fakultät der CAU, die am UKSH Campus Kiel stattfindet, gelten zusätzliche Beschränkungen. Die Medizinische Fakultät erstellt hierzu auf diese besonderen Gegebenheiten abgestimmte Hygienekonzepte und stimmt sie mit dem UKSH ab. Eine zusätzliche Abstimmung mit der CAU ist nicht erforderlich. Für die Ausbildung und Forschung in der vorklinischen Lehre auf dem Campus der CAU gelten die Regelungen dieses Rahmenhygienekonzepts.

Erstellung von Hygienekonzepten

Erstellung von Hygienekonzepten

  • Für jede Prüfung und Praxisveranstaltung ist rechtzeitig vor der Durchführung ein Hygienekonzept auf Grundlage von Mustervorlagen zu erstellen. Dort sind Angaben zur jeweiligen Lehr- und Prüfungsveranstaltung zu ergänzen. 
  • Die Hygienekonzepte sind über das zuständige Dekanat an das Präsidium zu übermitteln. Sie werden zuvor im Dekanat auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft. Das Präsidium behält sich vor, die Konzepte unter Einbeziehung der Stabsstelle Sicherheitsingenieur zu prüfen. Eine ausdrückliche Freigabe der Konzepte erfolgt nicht. Die Verantwortung für die jeweilige Durchführung der Lehrveranstaltung und Prüfung unter Einhaltung der Vorgaben dieses Rahmenhygienekonzepts liegt bei der/dem jeweiligen Lehrenden bzw. Prüfenden.
  • Die Konzepte werden zentral hinterlegt und auf Verlangen dem Gesundheitsamt oder anderen Prüfbehörden vorgelegt.
  • Hygienekonzepte der Medizinischen Fakultät für die klinische Lehre am UKSH werden im Dekanat der Medizinischen Fakultät gesammelt und auf Verlangen dem Gesundheitsamt oder anderen Prüfbehörden vorgelegt.
Information und Registrierung der Teilnehmenden

Information und Registrierung der Teilnehmenden

  • Die Studierenden werden vorab über die Maßnahmen zur Minimierung der Risiken und die einzuhaltenden Regeln bei der Teilnahme an Prüfungen und Lehrveranstaltungen in Präsenz informiert. Außerdem erfolgt zu Semesterbeginn eine Information über Verhaltensregeln auf dem Campus, die eine Belehrung enthält, dass der Aufenthalt auf dem Campus nur bei Gesundheit möglich ist. Dies erfolgt in schriftlicher Form (insb. per E-Mail) mit Verweis auf die Corona-Webseite der CAU. 
  • Verstöße gegen die Verhaltensregeln können in Ausübung des Hausrechts durch die verantwortliche Leitung der Veranstaltung (erforderlichenfalls mit Unterstützung durch die Mitarbeitenden der Hauptpforte und/oder den zuständigen Hausmeister) mit einem Verweis vom Hochschulgelände geahndet werden. Sollten sich durch den Verstoß erhöhte Gefahren für eine Verbreitung des Virus ergeben, wird der Verstoß außerdem dokumentiert und in Absprache mit den Behörden weiterverfolgt.
  • Die Registrierung der Studierenden und eine ggf. erforderliche Kontaktnachverfolgung erfolgt digital über eine Zusatzfunktionalität in OLAT.
Räumliche und organisatorische Vorgaben

Räumliche und organisatorische Vorgaben

  • Laufwege durch die Gebäude zu den Räumlichkeiten für Prüfungen und Lehrveranstaltungen in Präsenz und zu den sanitären Anlagen werden nach Möglichkeit gekennzeichnet, um Begegnungen zu verhindern oder zu minimieren. Hierbei ist bis zum Erreichen des eigenen Sitzplatzes im Veranstaltungsraum ist eine MNB zu tragen.
  • Ein- und Ausgänge sollten nach Möglichkeit getrennt ausgewiesen werden.
  • An den Gebäudeeingängen und in den Gebäuden werden Hinweisschilder zum Infektionsschutz sowie zur Gesundheitsbelehrung ausgehängt, die über allgemeine Schutzmaßnahmen wie Handhygiene, Tragen der MNB, Abstandswahrung sowie über die Hust- und Nies-Etikette informieren.
  • Die Räume und die sanitären Anlagen werden arbeitstäglich gemäß den Hygienevorgaben gereinigt. Es können je nach Nutzung weitere Reinigungsschritte erfolgen.
  • Räumlichkeiten sind ausreichend mit Frischluft zu versorgen. Nach Möglichkeit sind bei mechanischer Lüftung, die technischen Möglichkeiten soweit auszunutzen, dass Lüftungsanlagen mehr oder ausschließlich Frischluft zuführen und Umluftbetrieb vermieden wird.
  • In Räumen, in denen ausreichende Belüftung nicht sichergestellt werden kann (z.B. nicht zu öffnende oder keine Fenster, keine Zwangslüftung) dürfen keine Veranstaltungen stattfinden, die Verweildauer muss auf das Nötige begrenzt werden,
  • Die Türen der genutzten Veranstaltungsräume werden nach Möglichkeit offengehalten, damit die Berührung von Türkliniken vermieden – und soweit möglich – gelüftet werden kann. Dies gilt nicht für Räume, bei denen die Türen aus Sicherheitsgründen geschlossen gehalten werden müssen, z. B. Laborräume.
  • In den sanitären Anlagen wird die Verfügbarkeit von mindestens Seife und Papiertüchern sichergestellt. Es werden Hygienehinweise zum richtigen Händewaschen gut sichtbar ausgehängt.
  • Es werden Hinweise zum alleinigen Betreten der Sanitärräume verfasst und an den jeweiligen Räumlichkeiten sichtbar angebracht.
  • In den genutzten Räumen muss der Mindestabstand von 1,5 m zwischen allen Teilnehmenden und der Prüfungsaufsicht bzw. Lehrpersonal gewährleistet sein. Sollte dies aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich sein und Alternativräume z.B. wegen der erforderlichen technischen Ausstattung nicht zur Verfügung stehen, gilt es alternative Maßnahmen zur Risikominimierung zu ergreifen, wie z.B. Plexiglas- oder andere Abtrennungen, zeitweiliges Tragen von MNB, oder deutliche Verkleinerung der Gruppengrößen.
  • Die Räume werden vor Beginn der Veranstaltung entsprechend vorbereitet und für die Durchführung der Veranstaltung notwendige Materialien wie bspw. Prüfungsaufgaben, Arbeitsblätter u.ä. auf den Plätzen ausgelegt. Eine Zuweisung der Plätze ist nicht erforderlich. Werden Geräte von mehreren Personen benutzt, ist eine Zwischenreinigung nach der jeweiligen Nutzung von den Nutzenden vorzunehmen (Abwischen von Oberflächen, Schaltknöpfen etc.). Die den Raum/ die Veranstaltung vorbereitenden Personen sowie die Teilnehmenden müssen sich vor der Veranstaltung die Hände gründlich waschen. Sollte in der Nähe des Veranstaltungsraums keine Möglichkeit gegeben sein, sich die Hände zu waschen, müssen die Hände desinfiziert werden.  
  • Nach der Veranstaltung verlassen die Teilnehmenden das Gebäude zügig durch die jeweils gekennzeichneten Ausgänge. Auch hier müssen kritische Ansammlungen vermieden werden.
Kohorten

Kohorten

Nach §2 (2) der HochschulcoronaVO vom 16.9.2020 ist die Bildung von Kohorten möglich, wenn bestimmte Gruppen von Studierenden nach einem fest definierten Stundenplan studieren können und die Veranstaltungen nicht von Studierenden anderer Gruppen ihres eigenen Studiengangs, anderer Studiengänge, Fachsemester etc. besucht werden.

Für die Kohortenbildung an der CAU gelten zusätzlich folgende Kriterien:

  • Die Zusammensetzung einer Kohorte darf nicht wechseln.
  • Studierende einer Kohorte müssen bei Veranstaltungen nicht den Mindestabstand einhalten und können auch auf die MNB verzichten, sofern mit der o.g. Verordnung nicht vorübergehend abweichende Regelungen getroffen werden.
  • Die Aufhebung des Abstandsgebots bezieht sich nur auf die Kohorte und gilt nur für die Dauer der jeweiligen Lehrveranstaltung.
  • Da die Lehrenden in der Regel mehrere Kohorten betreuen, müssen sie das Abstandsgebot untereinander und zu den Gruppenmitgliedern weiterhin einhalten.
  • Eventuelle Quarantänemaßnahmen gelten für die gesamte Kohorte.
  • Jede*r Studierende kann jeweils nur einer anderen Kohorte zugeteilt werden.
  • Sollte ein Wechsel von einer Kohorte zu einer weiteren Kohorte erfolgen müssen (bspw. Exkursionen), muss ein zeitlicher Abstand von 14 Tagen eingehalten werden
  • Um sicherzustellen, dass jede*r Studierende nur an einer Kohorte teilnimmt, müssen die Teilnehmenden registriert werden. Dies erfolgt über die Lernplattform OpenOlat.
  • Ein Kohorten-Konzept ist der Dekanin oder dem Dekan vorzulegen; den Studierenden ist dies in geeigneter Weise bekanntzugeben.

Hygienemaßnahmen für spezifische Prüfungs- und Lehrveranstaltungstypen

Präsenzprüfungen

Präsenzprüfungen

mündliche Prüfungen

  • Für mündliche Prüfungen werden Möglichkeiten digitaler Formate geprüft und falls möglich genutzt.
  • Für mündliche Präsenzprüfungen müssen die bestehenden Abstandsregelungen entsprechend den allgemeinen Vorgaben eingehalten werden.
  • Präsenzzeiten sowie die Regelungen der Ein-/Ausgänge werden so zugewiesen, dass keine persönliche Begegnung der Studierenden erfolgt. (siehe Kapitel 2, Absatz zu ergänzenden Schutzmaßnahmen und 4.3 zu den räumlichen und organisatorischen Vorgaben)

Klausuren

  • Für Klausuren werden Möglichkeiten digitaler Formate geprüft und falls möglich genutzt.
  • Im Fall notwendiger Präsenzklausuren müssen Räumlichkeiten genutzt werden, die die Abstandsregelungen entsprechend den allgemeinen Vorgaben einhalten (siehe Kapitel 2 Absatz zu ergänzenden Schutzmaßnahmen und 4.3 zu den räumlichen und organisatorischen Vorgaben).
  • Präsenzzeiten sowie die Regelungen der Ein-/Ausgänge werden so zugewiesen, dass auch dort Abstandsregelungen eingehalten werden können.
  • Die Ausgabe der Klausurunterlagen erfolgt verdeckt im Vorfeld durch die Aufsichtspersonen. Diese waschen sich vor und nach der Ausgabe die Hände nach den geltenden Hygienevorgaben. Die Studierenden geben im Anschluss ihre Klausurunterlagen in eine jeweils dafür vorbereitete Sammelbox, so dass auch hier kein persönlicher Kontakt zwischen Studierenden und Aufsichtspersonen erfolgt.
Präsenzlehrveranstaltungen

Präsenzlehrveranstaltungen

Einzelplatzübungen (z.B. labor- und sportpraktische Übungen)

Laborpraktische Übungen an Einzelplätzen, sportpraktische Übungen an Einzelplätzen, literaturpraktische Übungen an Einzelplätzen (in der Bibliothek oder auf Basis eines Ausgabesystems in einem größeren Seminarraum): Hier sind die oben aufgeführten Maßnahmen umzusetzen. Sind die Mindestabstände von 1,5 m ausnahmsweise nicht realisierbar, müssen geeignete Abtrennungen bzw. persönliche Schutzmaßnahmen (MNB) ergriffen werden. 

Laborpraktika an Geräten, die nicht für alle Studierenden einzeln vorhanden sind, ebenso Übungen an Sportgeräten oder Literaturstudien an nicht digital und nur einzeln verfügbaren Büchern: Zusätzlich zu den obigen Maßnahmen ist hier sicherzustellen, dass

  • die Studierenden und Betreuer/-innen bei dem Wechsel von einem Gerät zum anderen die Abstandsregeln befolgen, 
  • wo dies nicht möglich ist, muss MNB getragen werden.

In Umkleiden von Sporteinrichtungen ist durch geeignete Maßnahmen die Benutzung dieser jeweils nur durch eine einzelne Person sicherzustellen.

Spezielle Hinweise für Laborpraktika

  • Die verbindlichen Hygienepläne für biologische Laboratorien der Schutzstufe 1, 2 und 3 bleiben von diesem Rahmenhygienekonzept unberührt und müssen zusätzlich zu diesem Konzept umgesetzt werden.
  • Auch die verbindlichen Hygienepläne für die Versuchstierhaltungseinrichtungen der CAU bleiben von diesem Rahmenhygienekonzept unberührt und müssen zusätzlich zu diesem Konzept umgesetzt werden. 
  • Die Hygienemaßnahmen der folgenden „Technischen Regeln für biologische Arbeitsstoffe“ gelten weiterhin uneingeschränkt:
    • TRBA 100 Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen in Laboratorien
    • TRBA 260 "Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen in der Veterinärmedizin und bei vergleichbaren Tätigkeiten
    • TRBA 120 Versuchstierhaltung

Exkursionen

Vor der Exkursion muss sichergestellt werden, dass

  • die An- und Abreise von Studierenden und Betreuer/-innen unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln erfolgen kann. Bei der Nutzung von Fahrzeugen aus dem Fuhrpark der CAU sind die unter 6. aufgeführten Regelungen für Fahrten mit Dienstfahrzeuge zu beachten.
  • vor Ort während der Exkursion zu jeder Zeit die Hygiene- und Abstandsregeln befolgt werden
  • sofern Übernachtungen notwendig sind, diese den jeweiligen Bestimmungen des Übernachtungsortes entsprechen und die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.
  • sofern während der Exkursion Mahlzeiten eingenommen werden, dies entsprechend den geltenden Bestimmungen erfolgt.

Darüber hinaus sind die jeweiligen Hygienebestimmungen des Exkursionsortes zu beachten.

Hygienekonzepte für Bibliotheken

Für die Nutzung von Bibliotheken müssen auf Basis dieses Rahmenhygienekonzeptes gesonderte Konzepte für die zentrale UB und die einzelnen Fach-/Bereichsbibliotheken erstellt werden. Dabei sind die oben unter 4.1 bis 4.3 beschriebenen Vorgaben sinngemäß anzuwenden. Ergänzend sind die Empfehlungen des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv) zu beachten.

Für die Fach-/Bereichsbibliotheken ist gesondert zu prüfen, ob aufgrund der räumlichen Größe und Gegebenheiten eine Anwesenheit von Studierenden überhaupt möglich und zulässig ist und ob über Ausleihsysteme Literaturarbeit in geeigneten Seminarräumen möglich ist.

Die UB bzw. für die Fach-/Bereichsbibliotheken die Dekanate übermitteln die Hygiene-konzepte über den Koordinator des Krisenstabs zur Freigabe an das Präsidium. Die Konzepte werden zentral hinterlegt und auf Verlangen dem Gesundheitsamt oder anderen Prüfbehörden vorgelegt.

Forschungs- und Verwaltungsbetrieb, Veranstaltungen, Selbstverwaltung

Für den Forschungs- und Verwaltungsbetrieb sind Schutzmaßnahmen zu treffen und verbindliche Mindeststandards beim Arbeits- und Gesundheitsschutz zu gewährleisten. Durch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die oben unter 2. genannten Grundsätze einzuhalten.

Zusätzlich zu den gemäß ArbSchG verpflichtenden Gefährdungsbeurteilungen ist der Vordruck „Gefährdungsbeurteilung zur Fortführung des Universitätsbetriebs während einer Pandemie bis zur offiziellen Erklärung der Beendigung“ auszufüllen (www.sicherheitsingenieur.uni-kiel.de/de/themen/corona). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind durch die Vorgesetzten entsprechend zu unterweisen. Die Stabsstelle Sicherheitsingenieur stellt hierfür Hilfestellungen auf ihrer Webseite zur Verfügung und berät Beschäftigte und Vorgesetzte.

Maßgeblich für die jeweils aktuell an der CAU geltenden Präventions- und Schutzmaßnahmen ist die Corona-Webseite. Alle Mitglieder der CAU informieren sich dort regelmäßig über die geltenden Regelungen. Über Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln, insbesondere die Einhaltung der persönlichen und organisatorischen Hygieneregeln (Abstandsgebot, Maskenpflicht, Hust- und Nieshygiene, Handhygiene, regelmäßiges Lüften) wird durch Aushänge und Hinweisschilder informiert.

Arbeitsplatzgestaltung

Arbeitsplatzgestaltung

Bei der Arbeit in Büros, Laboren und Werkstätten sind folgende Grundsätze zu beachten:

  • Doppel-/Gruppenbüros sind bei nicht nur zeitweiser Nutzung jeweils nur einfach zu besetzen ansonsten eine Gefährdungsbeurteilung vorzulegen und ggf. Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
  • Großraumbüros, Werkstätten und andere Arbeitsbereiche, in denen mehrere Beschäftigte zusammenkommen, sind so zu organisieren, dass ein persönlicher Kontakt zwischen den Beschäftigten auf ein Minimum reduziert ist und der Mindestabstand zwischen Beschäftigten von 1,5 m gewährleistet wird. Wo dies technisch oder organisatorisch nicht gewährleistet werden kann, sind alternative Maßnahmen (Tragen von MNB, Trennwände) zu treffen.
  • In allen Gebäuden der CAU ist auf den Verkehrsflächen zum und vom Arbeitsplatz eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Am Arbeitsplatz kann die MNB abgenommen werden, sofern die Gefährdungsbeurteilung nichts Anderes vorsieht.
  • Die Hygiene- und Abstandsvorgaben in Büros und Laboren müssen eingehalten werden. Die Hinweise und Empfehlungen der Stabsstelle Sicherheitsingenieur („Gefährdungsbeurteilung und Alleinarbeit“) sind hierbei zu beachten.
  • Belegungsdichte von Arbeitsbereichen und gemeinsam genutzten Einrichtungen sind durch Maßnahmen zur zeitlichen Entzerrung (versetzte Arbeits- und Pausenzeiten, ggf. Schichtbetrieb) zu verringern. Bei der Aufstellung von Schichtplänen muss darauf geachtet werden, Schichten fest einzuteilen und den Übergang von Schichten so zu organisieren, dass zwischen den einzelnen Schichten kein Kontakt vor Ort stattfindet. Schichten können auch versetzt tageweise organisiert werden.
Homeoffice

Homeoffice

Homeoffice als Form der mobilen Arbeit kann und soll in Abstimmung mit der/dem Vorgesetzten genutzt werden, zum Beispiel:

  • um die Zahl der gleichzeitig in einer Arbeitseinheit anwesenden Personen zu reduzieren und die Einhaltung von Abstandsregeln zu unterstützen
  • von Personen, die aufgrund von Vorerkrankungen der Risikogruppe angehören, falls für den Arbeitsplatz vor Ort auch nach Hinzuziehung des Betriebsarztes keine individuellen oder organisatorischen Regelungen getroffen werden können
  • von Beschäftigten, die von der Schließung von Kitas oder Schulen betroffen sind
  • bei leichten Erkältungssymptomen.

Voraussetzung ist in jedem Fall, dass die jeweiligen Tätigkeiten der Beschäftigten mobiles Arbeiten gestatten. Die Erreichbarkeit muss sichergestellt werden. Regelungen zu Arbeitszeiten müssen eingehalten werden.

Sanitär- und Pausenräume

Sanitär- und Pausenräume

Zur Reinigung der Hände sind hautschonende Flüssigseife und Handtuchspender zur Verfügung zu stellen. Die Reinigungsintervalle werden angepasst. Dies gilt insbesondere für Sanitäreinrichtungen und Gemeinschaftsräume. Zur Vermeidung von Infektionen werden Türklinken und Handläufe regelmäßig gereinigt. In Pausenräumen ist ausreichender Abstand sicherzustellen, z. B. durch die entsprechende Anordnung von Tischen und Stühlen. In den Duschräumen von Werkstätten oder anderen betrieblichen Einrichtungen müssen die Abstände eingehalten werden, daher sind Duschen entweder zu sperren oder es ist sicherzustellen, dass diese nur einzeln betreten und genutzt werden.

Arbeitsmittel/Werkzeuge

Arbeitsmittel/Werkzeuge

Arbeitsmittel und Werkzeuge sind nach Möglichkeit personenbezogen zu verwenden. Wo dies nicht möglich ist, muss vor der Übergabe an andere Personen eine Reinigung erfolgen.

Arbeitskleidung und PSA

Arbeitskleidung und PSA

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) darf ausschließlich personenbezogen genutzt und aufbewahrt werden. Es soll eine Aufbewahrung der Arbeitskleidung und PSA getrennt von der Alltagskleidung ermöglicht werden.

Lüftung

Lüftung

In geschlossenen Räumen wird ein regelmäßiges Lüften) der Räume dringend empfohlen, wenn die betrieblichen Gegebenheiten dies ermöglichen. Bei Vorhandensein von raumlufttechnischen Anlagen (RLT) müssen diese kontinuierlich betrieben werden, um die Aerosolkonzentration in der Raumluft und die damit verbundene Erhöhung des Infektionsrisikos zu senken. (Während der Veranstaltung nach maximal 20 Minuten für drei bis fünf Minuten stoßlüften. Hier ist eine Querlüftung für einen besonders schnellen Luftaustausch zu empfehlen – vgl. Lüftungskonzept.)

Fahrten innerhalb des Campus

Fahrten innerhalb des Campus

Fahrten innerhalb des Campus sind nach Möglichkeit mit Fahrzeugen zu gestalten, die Frischluftbezug haben (Fahrräder, Lastenfahrräder, Roller usw.). Sollten dennoch Fahrten im dienstlichen Zusammenhang getätigt werden müssen, sind folgende Regelungen für die Nutzung von Dienstfahrzeugen zu beachten:

Werden die Fahrten als unvermeidbar eingestuft und sind Alleinfahrten nicht möglich, darf maximal eine Person pro Sitzreihe das Fahrzeug nutzen, sodass der Abstand von 1,5 m gewahrt bleibt; es ist dann auf eine Querlüftung innerhalb des Fahrzeugs zu achten, ein Umluftbetrieb der Lüftungsanlage und/oder Klimaanlage ist jeweils durch Einschalten der Zuluft zu unterlassen. Die Fahrzeuge aus dem Fuhrpark sind mit Utensilien zur Handhygiene und Desinfektion sowie Papiertüchern und Müllbeuteln auszustatten. Bei der Fahrzeugrückgabe sind vor allem Lenkrad, Cockpit, Mittelkonsole, Türgriffe sowie weitere Oberflächen/Fahrzeugteile, die berührt wurden, von dem/der Fahrzeugnutzer/-in mit den vorgegebenen Materialien zu desinfizieren und die Papiertücher mit Hilfe des Müllbeutels zu entsorgen.

Dienstreisen

Dienstreisen

Von nicht unbedingt erforderlichen, d. h. für die Erledigung der Arbeitsaufgabe notwendigen Dienstreisen ist abzusehen. Dienstreisen in Risikogebiete im Ausland und Regionen mit hohen Infektionszahlen innerhalb Deutschlands (Hochinzidenzgebiete) sollen nicht genehmigt werden. Ausnahmen bedürfen im Einzelfall der Zustimmung des Präsidiums. Bei Nutzung des Fuhrparks der CAU für Dienstreisen sind die o.g. Vorgaben für Fahrten innerhalb des Campus entsprechend zu beachten.

(Öffentliche) Veranstaltungen, Besprechungen, Sitzungen/Selbstverwaltung

(Öffentliche) Veranstaltungen, Besprechungen, Sitzungen/Selbstverwaltung

Bis auf Weiteres sollen in den Räumlichkeiten der CAU keine öffentlichen Veranstaltungen stattfinden. Für universitäre Veranstaltungen, die nicht unmittelbar mit der Lehre verbunden sind (z.B. Fachtagungen, Ringvorlesungen u.ä. Veranstaltungsformate) soll auf digitale Formate ausgewichen werden. Interne Besprechungen, Treffen von Arbeitsgruppen und Gremien sollen als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt werden. Für alle als zwingend nötig erachteten Treffen, Besprechungen und Sitzungen, die nicht per Video- oder Telefonkonferenz abgehalten werden können, sind die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen einzuhalten. Für die Durchführung von Berufungsverfahren wird auf die Richtlinie des Präsidiums vom 21.04.2020 verwiesen. Über die Nutzung von Räumlichkeiten der CAU durch externe Dritte entscheidet das Präsidium im Einzelfall.

Zutritt betriebsfremder Personen, Publikumsverkehr

Zutritt betriebsfremder Personen, Publikumsverkehr

Der Zutritt betriebsfremder Personen ist auf ein Minimum zu beschränken. Kontaktdaten betriebsfremder Personen (z.B. Handwerker und andere Dienstleister) sowie der Zeitpunkt des Betretens/Verlassens der Räumlichkeiten der CAU sind möglichst zu dokumentieren. Betriebsfremde Personen müssen über die Maßnahmen informiert werden, die aktuell hinsichtlich des Infektionsschutzes vor SARS-CoV-2 gelten und die Grundsätze unter Nr. 2 beachten.

Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle

Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle

Es wird auf die Informationen und Regelungen zur raschen Aufklärung und Nachverfolgung von Verdachtsfällen auf eine COVID-19-Erkrankung auf der Corona-Webseite der CAU sowie die dortigen Hinweise zu Melde- und Informationswegen verwiesen.

Arbeitsmedizinische Vorsorge und Schutz besonders gefährdeter Personen

Arbeitsmedizinische Vorsorge und Schutz besonders gefährdeter Personen

Beschäftigte können sich individuell vom Betriebsarzt beraten lassen, auch zu besonderen Gefährdungen aufgrund einer Vorerkrankung oder einer individuellen Disposition. Der Betriebsarzt berät Beschäftigte und Vorgesetzte zu geeigneten Schutzmaßnahmen bezogen auf individuelle Arbeitsplätze. Hinweise und Vorgehen zu/für Personen, die aufgrund von Vorerkrankungen einer Risikogruppe angehören oder mit diesen in einem Haushalt leben, sind in der jeweils mit aktuellem Stand auf der Corona-Webseite der CAU hinterlegt.

Vorgaben für spezielle Bereiche und Einrichtungen der CAU

Spezielle Bereiche und Einrichtungen der CAU wie Sportzentrum, Botanischer Garten oder Museen erstellen für Ihren Betrieb eigene Hygienekonzepte nach Maßgabe der jeweiligen Vorgaben des Landes, der Grundsätze dieses Rahmenhygienekonzepts und der Empfehlungen einschlägiger Fachverbände für Hygienekonzepte. Die Einrichtungen übermitteln ihr Hygienekonzept über den Koordinator des Krisenstabs zur Freigabe an das Präsidium. Die Konzepte werden zentral hinterlegt und auf Verlangen dem Gesundheitsamt oder anderen Prüfbehörden vorgelegt.

Für musikalische und sportliche Veranstaltungen gelten besondere Abstandsregelungen gemäß den jeweils aktuellen landesrechtlichen Vorgaben

 

Ansteckungsrisiko reduzieren

Wie ist das Coronavirus aufgebaut?

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 gehört zu den RNA-Viren. Die Oberfläche des Virus besteht aus einer Fettmembran (Lipidmembran), in die virale Glykoproteine eingelagert sind. Diese Oberflächenproteine sind für das kronenartige Struktur (Corona) auf der Oberfläche des Virus verantwortlich und vermitteln die Bindung des Virus an Rezeptoren auf der Zelloberfläche.

Im Bild: Aufbau des Coronavirus. Die Oberfläche des Virus besteht aus einer Fettmembran (Lipidmembran) mit viralen Oberflächenproteinen. Im Inneren befindet sich ein RNA-Einzelstrang.

Aufbau des Coronavirus (Grafik)
Warum Seife gegen das Cornavirus hilft. Prof. Helmut Fickenscher erklärt

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Datenschutzerklärung.

Warum hilft Seife?

Das Genom der Coronaviren wird durch Proteine und durch die Lipidmembran unter anderem vor Nukleasen geschützt, so dass das Genom nicht abgebaut wird und die Infektionsfähigkeit erhalten bleibt. Die Struktur der Lipidmembran ist allerdings von Feuchtigkeit abhängig. Durch Eintrocknen wird auch die Infektiosität der Viren stark reduziert.

Detergenzien, also fettlösende Seifen, lösen auch Lipidmembranen auf. Damit verliert das Coronavirus seine Infektiosität. Durch gründliches Händewaschen mit Seife und Wasser für 30 Sekunden werden Coronaviren zuverlässig inaktiviert. Für die Hände werden hautschonende, pH-neutrale Produkte empfohlen. Antimikrobielle Seifen sind überflüssig, da sich Viren außerhalb von Zellen nicht vermehren können. Für die Reinigung von Oberflächen werden Detergenzien-haltige Haushaltsreiniger empfohlen.

Sind Desinfektionsmittel effizienter als Seife?

Alkoholische Desinfektionsmittel sind ebenfalls sehr gut zur Inaktivierung der Coronaviren geeignet, sollten aber dem medizinischen Bereich vorbehalten bleiben. Desinfektionsmittel schützen insbesondere Risikogruppen mit hohem Alter, Vorerkrankungen oder Immunschwäche sowie medizinisches Personal. Für den allgemeinen öffentlichen Gebrauch und zuhause reicht Seife aus.

Wie kann ich mich vor dem Coronavirus schützen?

Am wichtigsten ist es, regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen und sich möglichst wenig ins Gesicht zu fassen. Keine Hände mehr schütteln, keine Umarmungen zur Begrüßung. Soweit es geht, Türklinken und Handgriffe und Haltestangen etwa in Bussen und Zügen nicht anfassen. Am besten zwei Meter Abstand zu Menschen mit Atemwegserkrankungen halten. Räume sollten gut gelüftet werden. Bewegung an der frischen Luft stärkt die Abwehrkräfte.

Im Moment geht es vor allem darum, die Ausbreitung des Virus so gut es geht einzudämmen. Dazu sollten Beschäftigte und Studierende insbesondere auf die übliche Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) achten. Laut Aussage des Kieler Infektionsmediziners Professor Helmut Fickenscher wirken diese Aktionen sehr gut gegen das Coronavirus. Es lässt sich gut mit Seife deaktivieren.

Wie kann ich andere schützen?

Immer in die Armbeuge oder ein Einmaltaschentuch husten und Niesen. Das Taschentuch sofort im Abfall entsorgen. Ansonsten siehe Punkt 1.

Was soll ich tun, wenn ich hier Kontakt zu einer infizierten Person hatte?

Sie sollten sich unverzüglich – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – unter 116117 oder bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt telefonisch melden. Das zuständige Gesundheitsamt finden Sie in der Datenbank des Robert Koch-Instituts (RKI).

Richtig Händewaschen

Piktogramme Händewaschen
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Hust- und Niesetikette

Icon Hust-Niesetikette