Rahmenhygienekonzept der CAU

Aktualisierung des Rahmenhygienekonzepts gem. Beschluss des Präsidiums vom 24.05.2022

1. Vorbemerkung

Das vorliegende Rahmenhygienekonzept beschreibt nach Maßgabe geltender Gesetze und Verordnungen des Bundes und des Landes Schleswig-Holstein sowie auf Basis von Regeln für den Arbeitsschutz allgemeine Hygiene- und Schutzmaßnahmen, die aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie für den gesamten Hochschulbetrieb in Lehre/Studium, Forschung und Verwaltung sowie für alle Einrichtungen der CAU anzuwenden sind.

Ziel ist der umfassende Schutz der Gesundheit der Mitglieder und Gäste der CAU. Auf Grundlage dieser Regelungen soll der Universitätsbetrieb möglichst ohne gravierende Einschränkungen durchgeführt und ein Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus geleistet werden.

2. Grundlagen

Aus §§ 5 und 6 ArbSchG bzw. DGUV Vorschrift 1 ergibt sich die generelle Grundpflicht des Arbeitgebers zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen, der Festlegung und Umsetzung von erforderlichen Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz und zur Erstellung eines betrieblichen Hygienekonzeptes.

Die CAU kommt mit diesem Rahmenhygienekonzept der Verpflichtung zur Erstellung eines Hygienekonzeptes nach. Als Grundlage dient die Allgemeine Gefährdungsbeurteilung SARS-CoV-2, Stand 20.05.2022

Alle für den Universitätsbetrieb im Zusammenhang mit der Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie relevanten Gesetze, Verordnungen, Erlasse, Leitfäden und sonstigen Regelungen in den jeweils geltenden Fassungen stehen auf der Corona-Webseite der CAU zur Verfügung.

Zum Corona-Webauftritt der CAU

3. Allgemeine Grundsätze

Alle Mitglieder der Universität sind aufgefordert, verantwortungsvoll die bestehenden Regelungen und Empfehlungen zu beachten und einzuhalten, um sich und andere zu schützen.

Weitergehende Informationen zu den nachfolgenden Grundsätzen sind auf der Corona-Informationsseite der CAU zu finden.

Es wird an das Verantwortungsbewusstsein jeder*jedes Einzelnen appelliert, mit Krankheitssymptomen jeder Art nicht am Arbeitsplatz, zu Lehrveranstaltungen oder Prüfungen zu erscheinen. Im Falle eines positiven Schnelltestergebnisses oder bei einem positiven PCR-Test ist die entsprechende Meldekette zu beachten (s.u.).

Arbeitsmedizinische Vorsorge und besonders schutzbedürftige Personen

Beschäftigte können sich individuell vom Betriebsarzt beraten lassen, auch zu besonderen Gefährdungen aufgrund einer Vorerkrankung oder einer individuellen Disposition sowie bei Fragen zu COVID19-Schutzimpfungen. Der Betriebsarzt berät Beschäftigte und Vorgesetzte zu geeigneten Schutzmaßnahmen bezogen auf individuelle Arbeitsplätze. Hinweise und Vorgehen zu/für Personen, die aufgrund von Vorerkrankungen besonders schutzbedürftige Personen sind, sind auf der Corona-Webseite der CAU hinterlegt.

Homeoffice

Grundlage für das Arbeiten im Homeoffice ist die für das technisch-administrative Personal  am 17.03.2022 abgeschlossene Dienstvereinbarung „Homeoffice“ und der Abschluss einer Vereinbarung zwischen Beschäftigten und ihren Vorgesetzten. Für Beschäftigte aus dem wissenschaftlichen Bereich erfolgt die Absprachen weiterhin formlos.
Homeoffice als Form der mobilen Arbeit soll genutzt werden

  • von Personen, die zur Gruppe der besonders schutzbedürftigen Personen gehören (Angehörige einer Risikogruppe), falls für den Arbeitsplatz vor Ort auch nach Hinzuziehung des Betriebsarztes keine individuellen oder organisatorischen Regelungen getroffen werden können
  • von Beschäftigten, die von der Schließung von Kitas oder Schulen betroffen sind
  • bei leichten Erkältungssymptomen
  • bei Quarantäne oder Isolation.

Voraussetzung ist in jedem Fall, dass die jeweiligen Tätigkeiten der Beschäftigten mobiles Arbeiten gestatten. Die Erreichbarkeit muss sichergestellt und die Regelungen zu Arbeitszeiten eingehalten werden.

Hygieneregeln

Die Vorgaben für die allgemeine Handhygiene und die Hust- und Niesetikette sind einzuhalten. An den Gebäudeeingängen und in den Gebäuden werden Hinweisschilder ausgehängt, die über allgemeine Schutzmaßnahmen informieren.

Mindestabstand

Es wird empfohlen auf dem gesamten Universitätsgelände der CAU - wenn möglich - innerhalb und außerhalb der Gebäude einen Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten.

Mund-Nasen-Schutz (medizinische Maske oder FFP2-Maske)

Es wird empfohlen in allen Gebäuden der CAU, einschließlich den Bibliotheken, den Gewächshäusern des Botanischen Gartens, der Museen und Sportstätten einen Mund-Nasen-Schutz (medizinische Maske oder FFP2-Maske) zu tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann.

Lüftung

  • Alle Innenräume sind ausreichend mit Frischluft zu versorgen.
  • Bei mechanischer Lüftung (Technische Belüftung) sorgt das Gebäudemanagement für die entsprechend notwendige Einstellung der Lüftungsanlagen. Bei Ausfall oder Defekt der technischen Lüftung ist er Bereich zu räumen.
  • In allen anderen Seminarräumen und Besprechungsräumen stehen Handreichungen für das regelmäßige Lüften zur Verfügung. Hier ist zu beachten, dass möglichst mindestens alle 20 min. für 3-5 Minuten durch Stoßlüftung für nahezu kompletten Luftaustausch zu sorgen ist. (Grundlage hierfür ist die Empfehlung der Bundesregierung „Infektionsschutzgerechtes Lüften“ vom 16.9.20).
  • Räume ohne technische oder natürliche Lüftung dürfen nicht genutzt werden.
  • Der Einsatz von mobilen Luftfiltergeräten stellt keinen Ersatz für eine fehlende Frischluftzufuhr dar.
  • Bei Einsatz von Sekundärluftgeräten, z. B. mobile Klimageräte oder Klima-Splitgeräte, muss ein ausreichender Luftaustausch mit Außenluft sichergestellt sein. Zur Nutzung von Räumen, in denen aus klimatischen Gründen die Fenster nicht geöffnet werden dürfen, berät die Stabsstelle Sicherheitsingenieur.

Präsenz

Beratungen, dienstlich erforderliche Treffen, Besprechungen, Gremiensitzungen, Vorstellungsgespräche und Berufungsverfahren sowie Fort- und Weiterbildungsangebote sind in Präsenz möglich.

Schnelltests

Selbsttest werden ab dem 26.05.2022 nicht mehr ausgegeben. Die Teststation im Sechseckbau und andere öffentliche Teststationen können genutzt werden. Im Falle eines positiven Testergebnisses sind der Handlungsleitfaden zum Umgang mit einem positiven Schnelltest sowie die Meldekette für einen positiven PCR-Test zu beachten.

Informationen und Regelungen zur COVID-19-Erkrankung und Meldewegen

Personen mit Atemwegssymptomen oder Fieber sollen sich nicht in der Einrichtung aufhalten. Bei akuten Atemwegssymptomen ist die Einrichtung unverzüglich zu verlassen und die Symptome sind ärztlich abzuklären. Auf der Corona-Webseite wird auf die Informationen und Regelungen zur COVID-19-Erkrankung  und die dortigen Hinweise zu Melde- und Informationswegen verwiesen.

Betriebsfremde Personen

Betriebsfremde Personen (z.B. Handwerker und andere Dienstleister) müssen über die Maßnahmen informiert werden, die aktuell hinsichtlich des Infektionsschutzes vor SARS-CoV-2 gelten und die allgemeinen Grundsätze beachten.

4. Regelungen für einzelne Bereiche

Dienstreisen/Exkursionen

Für Dienstreisen und Exkursionen gibt es keine Einschränkungen. Die allgemeinen Hygienebestimmungen sowie die Hygieneregeln am Zielort zu beachten.

Fahrten mit Dienstfahrzeugen (CAU Fuhrpark)

Bei der Nutzung von Fahrzeugen können diese voll belegt werden. Es wird empfohlen, dass alle Fahrzeuginsassen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dies gilt nicht für die*den Fahrer*in.

Forschungs- und Verwaltungsbetrieb, Selbstverwaltung

Durch die Vorgesetzten ist der zuständige Arbeitsbereich so zu organisieren, dass das Infektionsrisiko minimiert wird. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind durch die Vorgesetzten anhand der aktuellen Betriebsanweisung und ggf. den Folien zu Unterweisung entsprechend zu unterweisen. Informationen zu Schutzimpfungen müssen Bestandteil der Unterweisungen sein. Material zur Unterweisung finden Sie auf den Seiten der Stabsstelle Sicherheitsingenieur. Maßgeblich für die jeweils aktuell an der CAU geltenden Präventions- und Schutzmaßnahmen ist die Corona-Webseite. Alle Mitglieder der CAU informieren sich dort regelmäßig über die geltenden Regelungen.

Prüfungs- und Lehrbetrieb

Alle Lehrveranstaltungen finden unabhängig vom Format in Präsenz statt. Es gibt keine kapazitären Einschränkungen bei der Belegung der Lehrveranstaltungsräume. Online-Lehrveranstaltungen in definierten Ausnahmefällen sind mit Zustimmung des Dekans möglich. Die Studierbarkeit ist sicherzustellen.

Für die klinische Lehre an der Medizinischen Fakultät der CAU, die am UKSH Campus Kiel stattfindet, werden ggf. weitergehende Vorgaben für die Präsenzlehre mit dem UKSH abgestimmt. Für die Ausbildung und Forschung in der vorklinischen Lehre auf dem Campus der CAU gelten die Regelungen dieses Rahmenhygienekonzepts.

Veranstaltungen außerhalb des Lehrbetriebs

Es ist eine Raumbelegung mit voller Auslastung möglich, dies gilt sowohl bei Veranstaltungen Interner als auch bei Raumvergabe an Externe. Catering ist möglich.