Informationspflichten, Dienstbefreiung, Homeoffice

Darf die Arbeitgeberin bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion eine ärztliche Untersuchung des/der Mitarbeiters/in verlangen?

Nein. Einer Anordnung, sich ärztlich untersuchen oder gar impfen zu lassen, müssen Arbeitnehmer*innen nicht nachkommen. Körperliche Eingriffe sind unzulässig. Arbeitgeber*innen können aber nach  § 106 GewO vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen (z.B. regelmäßiges Händewaschen, Verzicht auf Händeschütteln, etc.) anordnen, soweit sie billigem Ermessen entsprechen.

 

Ich gehöre zu einer Risikogruppe – was gilt für mich?

Gehören Sie einer der Risikogruppen an, sind Sie in jedem Fall durch Ihren Vorgesetzten in das Homeoffice zu entsenden.  Zu den Risikogruppen gehören insbesondere  Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:

  • des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung),
  • der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis),
  • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen)
  • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Patienten mit einer Krebserkrankung.
  • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison)

Dazu wird auf die Hinweise des Robert-Koch-Instituts verwiesen.

Aufgrund der Risikoeinschätzung vorbelastete Mitarbeiter*innen sind solche, die im RKI-Katalog aufgeführt sind. Dabei ist nicht alleine auf das Alter abzustellen, sondern insbesondere auf den Gesundheitszustand (Vorliegen von Vorerkrankungenoder weitere besondere Risikoeinschätzungen).

Betroffene Beschäftigte zeigen ihre Zugehörigkeit zu einer der in den Hinweisen genannten Risikogruppen gegenüber der /dem Vorgesetzten an. Die Vorlage eines Attestes ist in diesem Fall nicht erforderlich.

Sofern Ihr Arbeitsplatz nicht und auch nicht teilweise im Homeoffice ausführbar ist, sind Sie grundsätzlich nach Absprache mit der Führungskraft unter Fortzahlung der Vergütung /Besoldung freigestellt. Bei Beamten wird das Fernbleiben vom Dienst entsprechend § 67 Satz 1 LBG genehmigt. Bei Tarifbeschäftigten wird ausdrücklich auf die Entgegennahme der angebotenen Arbeitsleistung verzichtet (Annahmeverzug). Gleiches gilt auch für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte.

Es entfällt bei einer Freistellung allerdings nicht die Verpflichtung der telefonischen Erreichbarkeit und des jederzeitigen Abrufs für die Ausführung wichtiger Arbeiten in der Universität. Zudem müssen auch Sie sich stetig über die aktuellen Entwicklungen der Universität informieren.

Über E-Mail sowie über die Internetseite werden Sie ggf. auch informiert, wenn der normale Arbeitsbetrieb wiederaufgenommen wird und Sie wieder im Büro anwesend sein müssen.

 

Was ist zu tun, wenn eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter ein "Verdachtsfall" ist?

Im Verdachtsfall schicken Sie Betroffene nach Hause und bitten sie, den eigenen Hausarzt/die eigene Hausärztin zu informieren oder bei der Ärzte-Hotline 116 117 (rund um die Uhr) anzurufen. Bitte schicken Sie Betroffene bei einem Verdacht nicht direkt zum Arzt/zur Ärztin oder in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Betroffene sollen sich zunächst telefonisch beim Hausarzt/bei der Hausärztin oder unter 116 117 melden und beraten lassen!

Sie helfen den Behörden sehr, wenn Sie so gut wie möglich anhand von Dienstplänen oder Terminkalendern rekonstruieren können, mit welchen Personen unter Verdacht stehende Betroffene Kontakt hatten. Sollte ein Verdachtsfall bzw. ein bestätigter positiver Befund vorliegen, ordnet das zuständige Gesundheitsamt alle weiteren Maßnahmen an. Nach § 56 Infektionsschutzgesetz besteht bei angeordneter (häuslicher) Isolation Anspruch auf Entschädigung für den Arbeitsausfall. Kontakt hierfür ist das Landesamt für Soziale Dienste (LAsD). Auskunft geben die Mitarbeiter zu den regulären Dienstzeiten telefonisch unter: 04621-8060 oder per E-Mail unter:  post.sl@lasd.landsh.de

 

Müssen Mitarbeiter*innen bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus die Arbeitgeberin informieren?

Arbeitnehmer*innen sind in diesem Fall grundsätzlich dazu verpflichtet, sich umgehend bei der Arbeitgeberin krankzumelden. Die Art der Erkrankung müssen sie hingegen nicht mitteilen. Da es sich bei dem Coronavirus jedoch um eine hochansteckende und gefährliche Krankheit handelt, bittet die Hochschulleitung in Abstimmung mit den Personalvertretungen, dass Betroffene, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, ausnahmsweise die Art ihrer Erkrankung mitteilen. Nur so können entsprechende Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Virus ergriffen werden.

Vom Gesundheitsamt angeordnete Quarantänen sind der Arbeitgeberin (den Vorgesetzt*innen und dem Geschäftsbereich Personal) anzuzeigen, so dass einer Weiterverbreitung des Virus in der Einrichtung mit geeigneten Maßnahmen begegnet werden kann.

 

Wohin sende ich meine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?

Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung senden Sie per Mail als Scan an die Mailadresse:  krankmeldung@uv.uni-kiel.de

Da die Emails automatisiert verteilt werden, nutzen Sie bitte in der Betreffzeile ausschließlich die nachfolgenden Auswahlmöglichkeiten:

  • Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
  • Rechtswissenschaftliche Fakultät
  • Philosophische Fakultät
  • Technische Fakultät
  • Theologische Fakultät
  • Wirtschafts. und Sozialwissenschaftliche Fakultät
  • Medizinische Fakultät
  • Dekanat
  • Zentrale Verwaltung
  • Universitätsbibliothek
  • Rechenzentrum
  • Sonstige Einrichtung

oder auf dem Postweg an: 

Geschäftsbereich Personal
R123/Backoffice
Christian-Albrechts-Platz 4
24118 Kiel

 

Besteht aufgrund der aktuellen Lage eine Anwesenheitspflicht für Mitarbeiter*innen in den Räumlichkeiten der CAU Kiel?

Um die Kontakthäufigkeit zu reduzieren, werden alle Mitarbeiter*innen der CAU, die nicht zur Aufrechterhaltung grundlegender Funktionen der Universität erforderlich sind, ins Homeoffice entsandt. Hierbei handelt es sich um eine Sondermaßnahme, die der aktuellen Situation geschuldet ist.  Die Festlegung, welche Funktionen und Tätigkeiten dies betrifft, treffen in den Fakultäten die Dekane, in den übrigen Bereichen entscheiden die Leitungen der Einrichtungen hierüber.

Sofern Ihr Arbeitsplatz nicht und auch nicht teilweise im Homeoffice ausführbar ist, sind Sie grundsätzlich nach Absprache mit der Führungskraft unter Fortzahlung der Vergütung /Besoldung freigestellt. Bei Beamten wird das Fernbleiben vom Dienst entsprechend § 67 Satz 1 LBG genehmigt. Bei Tarifbeschäftigten wird ausdrücklich auf die Entgegennahme der angebotenen Arbeitsleistung verzichtet (Annahmeverzug). Gleiches gilt auch für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte.

Es entfällt bei einer Freistellung allerdings nicht die Verpflichtung der telefonischen Erreichbarkeit und des jederzeitigen Abrufs für die Ausführung wichtiger Arbeiten in der Universität. Zudem müssen auch Sie sich stetig über die aktuellen Entwicklungen der Universität informieren.

Über E-Mail sowie über die Internetseite der CAU werden Sie ggf. auch informiert, wenn der normale Arbeitsbetrieb wiederaufgenommen wird und Sie wieder im Büro anwesend sein müssen.

Die Vorgesetzten dokumentieren die Freistellungen und informieren den Geschäftsbereich Personal in Form einer Liste. Sind Mitarbeiter*innen weiter vor Ort tätig, müssen die Hygiene- und Abstandsvorgaben in Büros und Laboren eingehalten werden.

Informationen des Rechenzentrums zum Homeoffice

 

 

Alleinarbeit und Gefährdungsbeurteilung

„Alleinarbeit liegt vor, wenn eine Person allein, außerhalb von Ruf- und Sichtweite zu anderen Personen, Arbeiten ausführt.“ (DGUV). Vorgesetzte haben in der Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln, ob Beschäftigte Alleinarbeit ausüben dürfen und müssen in jedem Fall sicherstellen, dass im Ernstfall unverzüglich Erste Hilfe geleistet werden kann. 

Informationen und eine Checkliste, ob Alleinarbeit möglich ist, finden Sie auf den Seiten der Stabsstelle Sicherheitsingenieur

 

Beispiele für Einschränkungen von Alleinarbeit

BüroarbeitKeine Einschränkungen
Haustechnik/Werkstätten 
  • Arbeiten mit Absturzgefahr
  • Arbeiten an unter Spannung stehenden elektrischen Anlagen
  • Arbeiten an Gasanlagen
  • Arbeiten an stationären Holzbearbeitungsmaschinen (Kreissägen, Bandsägen, Abricht-Hobelmaschinen, Fräsmaschinen)
  • Arbeiten an stationären Metallbearbeitungsmaschinen  (Drehbänke, Fräsmaschinen)
 
Laboratorien
(mechanische, elektrische, chemische, biologische, thermische Gefahren oder Strahlungsenergie)
 
  • Arbeiten mit Gefahrstoffen ((§ 9 (7) GefStoffV und Pkt. 4.3.3 der DGUV Information „Sicheres Arbeiten in Laboratorien (213-850)) 
  • Arbeiten an unter Spannung stehenden elektrischen Anlagen
  • Arbeiten mit künstlicher optischer Strahlung
  • Arbeiten mit ionisierender Strahlung
 

Es wird darauf hingewiesen, dass bereits vorhandene Personen-Notsignal-Geräte nicht aus den für sie vorgesehenen Bereichen entfernt und genutzt werden dürfen. Eine Ortung verletzter Personen ist im Fall einer Fremdnutzung nicht möglich!

 

Was bedeutet „Homeoffice“ und was gilt, wenn ich meine Arbeitsleistung gar nicht oder nur eingeschränkt im Homeoffice erbringen kann?

Arbeitsrechtlich bedeutet „Homeoffice“, dass Ihr Arbeitsort nach Hause verlagert wird. Sie sind damit weiterhin zur Arbeit verpflichtet, sofern diese von Ihnen eingefordert wird. Es wird daher grundsätzlich erwartet, dass Sie telefonisch erreichbar sind. Zudem sind Sie – sofern Sie technisch dazu in der Lage sind  – verpflichtet, Ihre Emails abzurufen und diese ggf. zu bearbeiten. Sollten Sie die erforderliche IT-Ausstattung besitzen, um Ihre Arbeit – ggf. auch nur teilweise- im Homeoffice erledigen zu können, dann sind Sie hierzu verpflichtet.

Sofern Ihr Arbeitsplatz nicht und auch nicht teilweise im Homeoffice ausführbar ist, sind Sie grundsätzlich nach Absprache mit der Führungskraft unter Fortzahlung der Vergütung /Besoldung freigestellt. Bei Beamten wird das Fernbleiben vom Dienst entsprechend § 67 Satz 1 LBG genehmigt. Bei Tarifbeschäftigten wird ausdrücklich auf die Entgegennahme der angebotenen Arbeitsleistung verzichtet (Annahmeverzug). Gleiches gilt auch für studentische und wissenschaftlich Hilfskräfte.

Es entfällt bei einer Freistellung allerdings nicht die Verpflichtung der telefonischen Erreichbarkeit und des jederzeitigen Abrufs für die Ausführung wichtiger Arbeiten in der Universität. Zudem müssen auch Sie sich stetig über die aktuellen Entwicklungen der Universität informieren.

Über E-Mail sowie über die Internetseite werden Sie ggf. auch informiert, wenn der normale Arbeitsbetrieb wiederaufgenommen wird und Sie wieder im Büro anwesend sein müssen.

INFORMATIONEN DES RECHENZENTRUMS ZUM HOMEOFFICE

 

Was gilt, wenn Schulen und Kitas schließen?

Hier gelten die allgemeinen Regeln: Wenn das Kind krank ist, wird es zu Hause betreut. Arbeitnehmer*innen haben dafür je nach Arbeitsvertrag eine bestimmte Anzahl an Tagen, die sie darauf verwenden können. Gesetzlich vorgeschrieben sind zehn Tage pro Kind und Elternteil, bei Alleinerziehenden 20 Tage. Einen Lohnausfall muss dabei niemand in diesem Zeitrahmen befürchten. Für Beamte und Beamtinnen greifen die Regelungen des  § 13 Sonderurlaubsverordnung des Landes Schleswig-Holstein.

Beamtinnen und Beamte, die zur Betreuung ihrer Kinder (bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres) zu Hause bleiben müssen, weil die Kinder wegen einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus Betreuungseinrichtungen oder Schulen nicht mehr besuchen sollen oder die Einrichtung aufgrund von Maßnahmen im Rahmen der Eindämmung des Coronavirus geschlossen ist, erhalten Sonderurlaub nach § 20 Sonderurlaubsverordnung.

Eine Bezugnahme auf den § 13 Abs. 2 Sonderurlaubsverordnung entfällt durch Erlass der Staatskanzlei vom 24.03.2020. Der zunächst auf 10 Tage (20 Tage bei Alleinerziehenden) pro Kind begrenzte Sonderurlaub für deren Betreuung wird dahingehend erweitert, dass diese Regelung nicht mehr auf 10 Tage bzw. 20 Tage begrenzt wird, sondern bis zum 17.04.2020 verlängert wird. Die Betreuungspflicht für schulpflichtige Kinder innerhalb der Ferienzeit vom 30.03. bis 17.04.2020 liegt allerdings bei den Eltern, so dass dieser Personenkreis die neugeregelte Ausweitung des Sonderurlaubszeitraumes nicht in Anspruch nehmen kann. Zielgruppe sind hier vielmehr Eltern, die ihre Kinder im Kindergarten oder einer Krippe untergebracht hätten, dies aber aufgrund der Schließungen nicht mehr können. Die Kindergartenschließzeiten weichen von den Schulferien ab und sind insgesamt deutlich kürzer. Daher stehen diese Eltern in besonderem Maße vor einem Unterbringungsproblem, welchem mit dieser Regelung begegnet werden soll. Soweit neben der Kinderbetreuung mobiles Arbeiten möglich ist, ist dieses wahrzunehmen.

Für Tarifbeschäftigte findet diese Regelung wie folgt Anwendung: Eine Bewilligung von Arbeitsbefreiung erfolgt für zunächst drei Arbeitstage nach § 29 Abs. 3 TV-L. Die Arbeitsbefreiung kann bei weiterem Vorliegen der Voraussetzungen jeweils für weitere drei Tage zunächst längstens bis zum 17.04.2020 verlängert werden.

Bei dieser Regelung handelt es sich um eine Auffanglösung, wenn die Dienstleistung tatsächlich nicht möglich ist. Die Möglichkeit des Homeoffice ist somit immer vorrangig zu nutzen. Zur Klarstellung: Ist die Dienstleistung im Homeoffice möglich oder auch nur teilweise möglich, greift die Sonderurlaubsregelung nicht.

Neben den oben beschriebenen Alternativen besteht auch die Möglichkeit, die Kinderbetreuung über Urlaub, Zeitausgleich oder eine flexible Arbeits(zeit)gestaltung, welche mit der/dem Vorgesetzten im Vorfeld abgestimmt wurde, sicherzustellen.

 

Arbeitszeitrahmen/Aussetzung der Zeiterfassung/Folgen

Die Zeiterfassung wird vom 16.03.2020 bis zum 19.04.2020 ausgesetzt, d.h. es wird für alle Beschäftigten, die der Zeiterfassung unterliegen die Soll-Arbeitszeit veranschlagt. Die Zeiterfassungsterminals werden für diesen Zeitraum ebenfalls offline geschaltet.

Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte in bestehenden Arbeitsverhältnissen erhalten im Zeitraum vom 16.03.2020 – 19.04.2020 das Tagessoll ihrer vertraglich bestimmten Stundenzahl gutgeschrieben. Sie tragen dies in ihren Arbeitszeitkonten entsprechend ein. Es entstehen daher weder Plus- noch Minusstunden.

Sollten für einzelne Personen nach Ablauf der Aussetzungsphase Korrekturbuchungen/Anpassungen erforderlich sein (z.B. zwingende Wochenend-/Nachtarbeit, erforderliche Mehrarbeit in dem Zeitraum des eingeschränkten Dienstbetriebs über die vereinbarte Arbeitszeit hinaus) ist diese zu dokumentieren und über die/den jeweiligen Vorgesetzten dem Geschäftsbereich Personal zuzuleiten. Dort werden diese Zeiten dann manuell nach Ablauf des Aussetzungszeitraumes im System nachgepflegt. Die gesetzlichen Bestimmungen über die Höchstarbeitszeit und über Ruhezeiten sind zu beachten.

 

Bereits genehmigter Erholungsurlaub / Zeitausgleich / Stornierung / Kann ich weiterhin Erholungsurlaub/Zeitausgleich beantragen?

Ist bereits Erholungsurlaub oder Zeitausgleich gewährt, hat dies Vorrang vor einer Gewährung von Sonderurlaub oder vor einer Freistellung. Mit der Genehmigung von Urlaub bzw. Zeitausgleich ist bereits eine Freistellung von der Dienst-Arbeitspflicht erfolgt, für die Gewährung von Sonderurlaub oder Arbeitsbefreiung besteht kein Bedarf.

Eine Stornierung von Urlaub oder Zeitausgleich kommt im Einzelfall nur in Betracht, wenn Mitarbeiter*innen aus dem Urlaub bzw. Zeitausgleich zurückgerufen werden müssen, um Aufgaben zu übernehmen, die erst aufgrund der aktuellen Krisensituation entstanden oder aufgrund von ‚Corona-bedingten‘ Ausfällen oder Überlasten notwendigerweise sicherzustellen sind. Alle anderen Aufgaben – auch in krisen-/systemrelevanten Bereichen – fallen regelmäßig an und müssen auch im Regelbetrieb bei Urlaub vertreten werden. 

Sollte es unter dieser Maßgabe erforderlich sein, Urlaub oder Zeitausgleich zu stornieren, wäre dies mit Begründung durch die/den jeweiligen Vorgesetzten beim Geschäftsbereich Personal zu beantragen.

Erholungsurlaub und Zeitausgleich können auch weiterhin über die /den Vorgesetzte*n beantragt und genehmigt werden.

Falls der Workflow nicht genutzt werden kann, senden Sie Ihren Urlaubsantrag bitte als Email an Ihre*n Vorgesetzte*n, die/der den Antrag nach Genehmigung mit entsprechendem Votum an Frau Mahrt (smahrt@uv.uni-kiel) weiterleitet. Die Eintragung in das Zeiterfassungssystem erfolgt dann zentral. 

 

Das Rechenzentrum informiert über Homeoffice

Technische Fragen und Antworten rund um VPN und Homeoffice