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Ausstellung „Matrosenliebe“ zeigt zeitgenössische Postkarten

Das Jahr 2018 stand unter dem Eindruck der Großausstellungen zur Novemberrevolution von 1918, als in Kiel die Verweigerung der Matrosen zu einem letzten Auslaufen gegen die englische Flotte die Initialzündung für einen Systemumschwung darstellte. Auf den Schiffen, auf denen gerade die Vorgänge in Gang gesetzt wurden, gab es aber mehr als Befehlsausführung, Manövervorgänge oder Matrosenaufstand. Das zeigt die von Dr. Birte Gaethke konzipierte Ausstellung „Matrosenliebe“ in der Universitätsbibliothek der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Die Ausstellung wird am Mittwoch, 16. Januar, um 19:00 Uhr eröffnet. Bis 7. April werden hier über 170 alte Postkarten, Fotos sowie weitere Objekte und Literatur präsentiert. Sie gewähren Einblicke in die Kulturgeschichte der deutschen Marine auf kaiserlichen und anderen Schiffen der 1910er bis 1930er Jahre, Einblicke in Liebe, Leid und Alltag der Matrosen.

Seeleute sind oft über Monate unterwegs und kommen nur selten an Land. Sie lernen ferne Häfen kennen, aber auch die schwere Arbeit an Bord und das Leben auf engstem Raum. Bordleben bedeutet eine Extremsituation, es scheint so anders zu sein als das der an Land Gebliebenen. Anhand etlicher Facetten, vermittelt vor allem auf alten Postkarten, erfahren Besucherinnen und Besucher einiges über das Matrosendasein.

Das Wichtigste in Kürze:

Ausstellung „Matrosenliebe. Kulturgeschichte der Marine am Anfang des 20. Jahrhunderts auf zeitgenössischen Postkarten“

Ausstellungseröffnung

Datum, Zeit: 16.1.2019, 19:00 Uhr
Grußworte: Rainer Horrelt, stellvertretender Direktor der UB Kiel
Einführung in die Ausstellung: Dr. Birte Gaethke

Ausstellungszeitraum: 17.1. bis 7.4.2019
Ort: Universitätsbibliothek, Leibnizstraße 9

Öffnungszeiten:

montags bis freitags 9 bis 22 Uhr
samstags bis 20 Uhr, sonntags 10 bis 18 Uhr.

Redaktion

Claudia Eulitz
Sachgebietsleitung Presse, Digitale und Wissenschaftskommunikation