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Verlängert: Sonderausstellung „SOKO MADAGASKAR“ im Geologischen und Mineralogischen Museum der Uni Kiel

Neue Laufzeit bis 31. Juli

Die Ausstellung

Bei der Mitmach-Ausstellung schlüpfen große und kleine Besucherinnen und Besucher in die Detektivrolle und ermitteln in einem Kriminalfall. Sie folgen der Spur der Seltenen Erden, die zur Klärung des Verbrechens führt. Hierbei erfahren die Gäste viel Wissenswertes über die Anwendung dieser wichtigen Seltenen Erden Elemente, über Abbaumethoden und über die Probleme, die mit der Gewinnung und dem Verbrauch von Rohstoffen verbunden sind.

Die Geschichte

Professorin Kathrin Berg (56) ist eine angesehene Lagerstättengeologin und Spezialistin für Seltene Erden. Sie lädt zu einem Empfang im Geologischen und Mineralogischen Museum der Universität Kiel ein, um ihre neuesten Forschungsergebnisse über ein spektakuläres Vorkommen der heiß begehrten Rohstoffe auf Madagaskar vorzustellen. Weiterhin will sie einem ausgewählten Personenkreis ihre fortschrittlichen Erkenntnisse über eine neue Gewinnungsmethode präsentieren. Als die Gäste eintreffen, finden sie Bergs Leiche. Unter Verdacht stehen die Anwesenden: ihr Doktorand Florian Hilf, der Bergbau-Unternehmer Lutz Grube, die Staatssekretärin im madagassischen Wirtschaftsministerium Morenike Antanarivo, der Dozent und ihr Liebhaber Michael Liebherr sowie die Umweltaktivistin Rosalie Blümchen. Sie alle vertreten bestimmte Interessen, die mit der Entdeckung und dem Abbau des von Frau Professorin Berg neu entdeckten Seltenen Erden-Vorkommens in Zusammenhang stehen.

Zielgruppe

Es werden Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen angesprochen. Um den Mordfall eigenständig lösen zu können, muss man lesen können. Mit Unterstützung können auch jüngere Gäste dem Fall folgen. Es gibt Detektivhefte für Ältere (9-99) und Jüngere (6-9), in denen die wichtigsten Punkte und Beobachtungen eingetragen werden können. Hierbei werden zum einen die Fakten zum Mordfall und zum anderen Inhalte zum Thema „Seltene Erden“ abgefragt. Die Fragen sind vorgegeben und lauten etwa: Was sind Seltene Erden? Wo kommen sie vor? Und wie werden sie genutzt? Außerdem werden die Arten des Bergbaus, der Rohstoffgewinnung, der Wirtschaft in Madagaskar sowie wissenschaftliches Forschen, Umweltschutz und Geopolitik thematisiert. So wird auf spielerische Weise das hochaktuelle Thema „Seltene Erden“ umfänglich behandelt.

Das Wichtigste in Kürze:

Interaktive Ausstellung: „Mord im Geologischen und Mineralogischen Museum“
Laufzeit: bis 31.07.2020, jeweils Montag bis Donnerstag 8:30 bis 16:00 Uhr sowie Freitag von 8:30 bis 14:00 Uhr
Ort: Kiel, Ludewig-Meyn-Straße 12, Geologisches und Mineralogisches Museum der CAU

Es werden auch Führungen durch die Ausstellung angeboten.

Blick in die Ausstellung
© Eckart Bedbur, Uni Kiel

Ein spektakuläres Vorkommen „Seltener Erden“ auf Madagaskar löst einen Mord aus.

Mikroskope
© Eckart Bedbur, Uni Kiel

Tatort-Analyse im Geologischen und Mineralogischen Museum der CAU

Kontakt:

Dr. Eckart Bedbur
Geologisches und Mineralogisches Museum Universität Kiel
0431/880-2693
eckart.bedbur@ifg.uni-kiel.de

Anna-Kristina Pries
Sachgebiet Presse, Digitale und Wissenschaftskommunikation