Mittwochabendführungen: Neue Veranstaltungsreihe im Zoologischen Museum ab Juni

Die Veranstaltungsreihe startet für angemeldete Besucherinnen und Besucher am 22. Juni um 20:00 Uhr.

Exklusiv faszinierende, ausgewählte Objekte aus den Sammlungen anschauen, die sonst nicht zu sehen sind: Das ermöglichen die neuen Mittwochabendführungen im Zoologischen Museum. Die Veranstaltungsreihe startet für angemeldete Besucherinnen und Besucher am 22. Juni um 20:00 Uhr. Einmal im Monat gibt es diese besonderen Führungen zu unterschiedlichen Schwerpunkten.

Dabei geht es in jeweils rund 90 Minuten um aktuelle wissenschaftliche Fragen, etwa zu den Themen Evolution, Biodiversitätswandel, Meeresbiologie oder Zoologie. Auch kulturhistorische, mythologische sowie regionale Themen werden berührt. Nach der Führung gibt es einen Empfang mit Getränken, bei den die Besucherinnen und Besucher mit den Museumsmitarbeitenden ins Gespräch kommen können.

Die Themen der jeweiligen Führung werden rechtzeitig auf der Homepage des Museums angekündigt. Weitere Informationen und ein Formular zur Anmeldung gibt es unter https://bit.ly/eiszeitliche-sammlungen.

Start am 22. Juni: Eiszeitfunde zum Anfassen

Führung durch Privatdozent Dr. Dirk Brandis: Von mexikanischen Mammuts und schleswig-holsteinischen Wollnashörnern: Die eiszeitlichen Sammlungen des Zoologischen Museums.

Während des Pleistozäns waren alle Kontinente von einer reichen Großtierfauna bevölkert, vergleichbar mit den Faunen der heutigen afrikanischen Savannen. Mammut, Wollnashorn oder Höhlenbär sind nur einige prominente Vertreter aus dieser Zeit. Am Ende der letzten Kaltzeit starben die meisten dieser Großtierarten in einem relativ kurzen Zeitraum aus.

Das Zoologische Museum beherbergt eine beeindruckende Sammlung von Knochenfunden eiszeitlicher Tierarten aus Europa und Nordamerika, die die Lebenswelt des Pleistozäns belegen. Im Rahmen der Führung werden diese Sammlungen exklusiv zu sehen sein. PD Dr. Dirk Brandis stellt ausgewählte eiszeitliche Tierarten anhand von originalen Skelettteilen vor. Die Besucherinnen und Besucher erfahren so etwas über die Fundgeschichte der Objekte. Aber die Knochen erzählen noch viel mehr: Lebens- und Ernährungsweise und vieles mehr können Forschende an den Knochen der eiszeitlichen Tiere ablesen. Einige der besonders spannenden Objekte können die Interessierten auch selbst in die Hand nehmen. „Dadurch können sie die Faszination dieser ausgestorbenen Großtiere unmittelbar erleben“, sagt Museumsleiter Dirk Brandis.

Das Wichtigste in Kürze:

Wann: 22.6.2022, 20:00 Uhr
Wo: Zoologisches Museum, Hegewischstraße 3, 24105 Kiel
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt: 6 Euro
Einlass ab 19:30 Uhr
Anmeldungen unter: https://bit.ly/eiszeitliche-sammlungen

Aufnahme eines Bären-Schädelknochens vor schwarzem Hintergrund
© Jutta Drabek-Hasselmann, Zoologisches Museum Kiel

Schädelknochen eines eiszeitlichen Bären.

Wissenschaftlicher Kontakt:

PD Dr. Dirk Brandis
Leitung Zoologisches Museum Kiel
 0431/880-5170
 brandis@zoolmuseum.uni-kiel.de

Pressekontakt:

Stabsstelle Presse, Kommunikation und Marketing der Kieler Universität
Sachgebiet Presse, Digitale und Wissenschaftskommunikation