Wintersemester soll in Präsenz stattfinden

Die Planungen für die Lehrveranstaltungen im kommenden Wintersemester sind auch an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) in vollem Gange. In welchem Ausmaß Präsenzlehre im Wintersemester möglich sein wird, kann derzeit noch nicht mit Sicherheit gesagt werden, da dies von den pandemiebedingten Rahmenbedingungen abhängen wird. „Unser gemeinsames Ziel ist jedoch die vollständige Umsetzung von Präsenzlehrveranstaltungen, wobei auch in Zukunft innovative und bewährte digitale Formate genutzt werden sollen“, erklärt CAU-Vizepräsident Professor Markus Hundt. „Wir sind hierzu im engen Austausch mit dem Ministerium und mit den Fakultäten und sind bemüht, so frühzeitig wie möglich sichere Planungsgrundlagen für die Mitte Oktober beginnenden Lehrveranstaltungen zu schaffen“, so Hundt.

Mit Blick auf die sinkenden Infektionszahlen sowie auf die steigende Anzahl an vollständig geimpften Personen werden die laufenden Planungen für das Wintersemester mit dem Ziel eines Präsenzbetriebs ohne pandemiebedingte Einschränkungen vorgenommen. „Wichtig bleibt, besonders am Anfang des kommenden Wintersemesters, auch im Präsenzbetrieb einen guten Kompromiss für die Studiengänge mit internationalen Studierenden zu haben“, ergänzt Markus Hundt. Die internationalen Studierenden werden mit großer Wahrscheinlichkeit noch mit erschwerten Einreisebedingungen rechnen müssen, diesen Einschränkungen werde die Universität zum Beispiel mit hybriden oder rein digitalen Formaten begegnen.

Bei allem Optimismus könne nicht ausgeschlossen werden, dass ein Präsenzbetrieb zum Beispiel durch Abstandsregelungen weiterhin eingeschränkt bleibt. „Gelten Abstände weiter, reichen unsere Räumlichkeiten nicht aus, um einen Regelbetrieb in Präsenz durchzuführen. Auch auf diese Variante müssen wir uns einstellen; wir werden deshalb eine Parallelplanung für das Wintersemester mit hybriden und rein digitalen Formaten vorbereiten“, so Hundt. Je nach Entwicklung der Pandemie werde der Anteil der digitalen Lehre dann wieder deutlich angehoben werden müssen. „Diese Parallelplanung stellt einen erneuten Kraftakt für die Lehrenden und die Verwaltung der Universität dar. Wir nehmen diese Anstrengungen auf uns, um hoffentlich zu einem normaleren Campusleben im Wintersemester zurückkehren zu können“, betont Markus Hundt.

Mit den Lehrveranstaltungen werden schließlich auch die Bibliotheken, Beratungsstellen und andere Serviceeinrichtungen am Campus nach und nach weiter in Präsenz geöffnet. Auch hier ist das Ziel eines Regelbetriebs im Wintersemester, sofern es die aktuell geltenden Verordnungen des Landes und des Bundes erlauben.

Voller Hörsaal
© Jürgen Haacks, Uni Kiel

Im Wintersemester erwartet die Kieler Universität erneut rund 5.000 neue Studierende. Wenn es die Entwicklung der Pandemie erlaubt, können eingeschriebene und neue Studierende dann wieder am Campus lernen und forschen.

Pressekontakt:

Claudia Eulitz
Sachgebietsleitung Presse, Digitale und Wissenschaftskommunikation