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Klimawandel, Gerechtigkeit und Widerstand

Die Reihe „Filmisches Philosophieren“ des Philosophischen Seminars der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) geht in die nächste Runde. Am Dienstag, 18. Juni, läuft im Kino in der Pumpe der Film „Gegen den Strom“.

Die fünfzigjährige, eher unauffällige Chorleiterin Halla betätigt sich neben ihrer täglichen Routine unter dem Decknamen „Die Bergfrau“ als Öko-Aktivistin. In ihrem Ein-Frau-Guerilla-Krieg gegen die energieintensive Industrie Islands schreckt sie auch vor gefährlichen Sabotageakten nicht zurück. Obwohl polizeilich gesucht, gelingt es ihr sogar, den Abbruch von Verhandlungen der isländischen Regierung mit einem ausländischen Investor zu bewirken. Als Halla jedoch ein unerwarteter Brief erreicht, steht plötzlich infrage, inwiefern sie den einsamen Kampf gegen die Umweltzerstörung aufrechterhalten kann.

Auf skurrile Art und Weise thematisiert „Gegen den Strom“ nicht nur aktuelle wirtschafts- und umweltpolitische Entwicklungen, sondern wirft auch viele gerechtigkeitstheoretische Fragen auf. Welche Pflichten kommen auf uns als Individuen angesichts globaler, kollektiv verursachter Probleme wie dem Klimawandel zu? Begründen diese Probleme ein Recht auf gewaltsamen Widerstand? Derartige Fragen werden von Dr. Christian Baatz in einem Kurzvortrag thematisiert und anschließend mit dem Publikum diskutiert. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Reihe „Filmisches Philosophieren“ wird seit 2017 von Dr. Andrea Klonschinski vom Philosophischen Seminar der Uni Kiel organisiert.

Das Wichtigste in Kürze:
Was: Filmreihe „Filmisches Philosophieren": „Gegen den Strom“ (dt. Fassung)
Wann: Dienstag, 18. Juni, 18.30 Uhr
Wo: Die Pumpe, Haßstraße 22, 24116 Kiel
Mit Eintritt.

Kontakt:

Dr. Andrea Klonschinski,
Philosophisches Seminar, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
0431/880-2815
klonschinski@philsem.uni-kiel.de

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