Studium & Lehre | Naturwissenschaft

Ein Fest mit vielen Höhepunkten

Die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät veranstaltete ihr alljährliches Sommerfest

Von Führungen über Vorträge bis hin zu Preisen und Jazz-Musik: Auf abwechslungsreiche Weise gestaltete die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) am gestrigen Donnerstag, 4. Juli, ihr traditionelles Sommerfest. Die gastgebende Sektion Geowissenschaften begeisterte im größten Hörsaal ihres Instituts die rund 100 Gäste mit einem vielfältigen Angebot.

Herausragendes Engagement in studentischen Ehrenämtern, etwa in der Fachschaftsarbeit, wurde mit Urkunden belohnt. Darüber hinaus ehrte der Förderverein der Fakultät Studierende aus sechs Sektionen für exzellente Studienleistungen sowie ihren ehrenamtlichen Einsatz mit Buchpreisen. Die mit je 1.000 Euro dotierten Familie-Schindler-Förderpreise erhielten in diesem Jahr Sven Gauter, Tim Raeker und Sarah Seulen für ihre hervorragenden Dissertationen in den Bereichen Physik und Chemie.

Eine Führung durch das Geologische und Mineralogische Museum der CAU samt interaktiver Ausstellung („SOKO Madagaskar“) sorgte beim Publikum bereits im Vorhinein für interessante Einblicke in die Arbeit der Geowissenschaften. Professor Jürgen Grotemeyer, Vorsitzender des Fördervereins der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, eröffnete den Festakt gemeinsam mit dem Fakultätsdekan Professor Frank Kempken. „Bei einem solchen Fest geht es vor allem darum, Sichtweisen auf andere Fachbereiche zu gewinnen und sich untereinander auszutauschen“, betonte Grotemeyer in seinem Grußwort und wünschte allen gute Gespräche und Vergnügen.

Tiefergehende Impressionen gewährten die Kurzvorträge der Professoren Sebastian Bauer und Wolfgang Rabbel, beide vom Institut für Geowissenschaften. Während Rabbel zum Thema „Rungholdt – Neue Brücke unters Watt“ referierte, sprach Bauer über die Forschung seiner Sektion im Bereich nachhaltiger Energieversorgungskonzepte: „Die Energiewende erfordert die größtmögliche Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Um deren Abhängigkeit von Tages- und Jahreszeiten auszugleichen, werden geologische Langzeitspeicher für Energie eine besondere Bedeutung erlangen.“ Wie dies funktionieren kann, erklärte er anschaulich er am Konzept sich abwechselnder Kälte- und Wärmespeicherung im Untergrund des sogenannten Anger-Areals der CAU. Die Feierlichkeiten wurden durch die musikalische Untermalung der Band „Waves of Jazz“ und ein anschließendes Grillfest abgerundet.

Kontakt:

Dr. Kathrin Gransitzki
Fakultätsgeschäftsführerin der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät
0431/880-2385
gransitzki@mnf.uni-kiel.de

 

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