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Der Dieselskandal und seine Folgen: Fahrverbote in Kiel?

Öffentlicher Vortrag an der Uni Kiel

Der sogenannte Abgasskandal verunsichert Besitzerinnen und Besitzer von Dieselfahrzeugen in ganz Deutschland. Auch in Kiel wird über mögliche Konsequenzen, gerade mit Bezug auf die festgestellten Überschreitungen der Stickstoffdioxid-Grenzwerte am Theodor-Heuss-Ring, diskutiert. Ist ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in der Landeshauptstadt nötig? In seinem öffentlichen Vortrag „Diesel im Rechtsstaat – Ein Lehrstück über das Umwelt- und Verfassungsrecht“ beleuchtet Dr. Remo Klinger, Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Honorarprofessor an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, am Freitag, 19. Oktober, an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) die aktuelle Situation. Organisiert wird die Veranstaltung vom Verein Kieler Doctores Iuris.

„Unser stetiges Ziel ist es, Fachleute für unsere Vortragsreihe zu gewinnen, die aktuelle Diskussionen in der Rechtswissenschaft aufgreifen und hierzu sachnah sowie meinungsstark referieren“, sagt der Vorsitzende des Vereins, Professor Andreas Hoyer.

Klinger ist in besonderer Weise als Vortragender für dieses Thema ausgewiesen: Er war Prozessvertreter für die Deutsche Umwelthilfe in dem Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht und wird auch am Verwaltungsgericht in Schleswig für die Deutsche Umwelthilfe die anwaltliche Vertretung gegen das Umweltministerium wahrnehmen.

Interessierte sind herzlich eingeladen, an der kostenfreien Veranstaltung teilzunehmen.

Das Wichtigste in Kürze:

Was: Vortrag „Diesel im Rechtsstaat - ein Lehrstück über das Umwelt- und Verfassungsrecht“ von Honorarprofessor Dr. Remo Klinger
Wann: Freitag, 19. Oktober, 15:15 Uhr
Wo: Olshausenstraße 75, Hans-Heinrich-Driftmann-Hörsaal

Kontakt:

Prof. Dr. Andreas Hoyer
Vorsitzender des Kieler Doctores Iuris e. V. und Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Wirtschaftsstrafrecht an der CAU zu Kiel
 doctoresiuris@law.uni-kiel.de