Nachwuchsförderung

Unter dem Dach von Kiel Marine Science (KMS) und gemeinsam mit dem GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel werden Angebote für den meereswissenschaftlich interessierten Nachwuchs in einem statusgruppenübergreifenden Programm, FYORD – Foster Young Ocean Researcher Development, konzipiert. In FYORD werden Maßnahmen für die Karriereentwicklung schwerpunktmäßig für Master-Studierende über Promovierende hin zu Postdoktorandinnen und Postdoktoranden umgesetzt sowie ein institutionenübergreifendes Netzwerk in Kiel geschaffen. Masterstudierende finden in der interdisciplinary Master School of Marine Sciences (iMSMS) das Rüstzeug für eine fachübergreifende Ausbildung. In Docs@FYORD wird Promovierenden eine strukturierte Betreuung sowie fachspezifische Weiterbildungskurse angeboten. Über Postdocs@FYORD wird Postdoktorandinnen und Postdoktoranden eine Austauschplattform mit ihren Peers in der wissenschaftlichen Community auch über Institutionsgrenzen hinweg geboten.

Weitere Programme mit Beteiligung von Mitgliedern in Kiel Marine Science sind die Helmholtz School for Marine Data Science (MarDATA). Das am GEOMAR koordinierte Programm für Promovierende wird gemeinsam mit der Universität Kiel und weiteren norddeutschen Partnern durchgeführt. International gehört die Europäische Universitäten-Allianz „SEA-EU – die Europäische Universität der Meere“ zu den Kieler Leuchtturmprojekten zur Stärkung der europäischen Mobilität auch von Studierenden und Forschenden in den Meereswissenschaften.

Grafik Nachwuchsförderung
© Kiel Marine Science

Grafik Nachwuchsförderung

Foster Young Ocean Researcher Development (FYORD)

Mit dem FYORD-Programm fördern Kiel Marine Science (KMS) und GEOMAR die Entwicklung junger Meeresforscherinnen und Meeresforscher über alle Statusgruppen von Masterstudierenden, Promovierende bis hin zu Postdoktorandinnen und Postdoktoranden. Ziel des gemeinsam organisierten, interinstitutionellen und interdisziplinären Programms ist es, eine erfolgreiche Karriere in marinen Themen zu ermöglichen und ein lebendiges, übergreifendes wissenschaftliches Netzwerk zum Thema Meeresforschung in Kiel aufzubauen. Alle Zielgruppen sollen nicht nur von unterschiedlichen Erfahrungen profitieren, sondern besonders auch neue und förderfähige Forschungsfragen entwickeln und Impulse für ihre eigenen Karrierewege erhalten.

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Grafische Darstellung des Nachwuchsförderungsprogramms FYORD
© Uni Kiel / Innopilot

Grafische Darstellung des Nachwuchsförderungsprogramms FYORD

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KMS Postdoc Support

KMS fördert die Karriereentwicklung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nach ihrer Promotion mit einem zielgerichteten Programm. Ziel ist es insbesondere, die Vernetzung von Postdoktorandinnen und Postdoktoranden innerhalb der Kieler Meereswissenschaften sowie über die Grenzen Kiels und ihrer Fachcommunity hinaus zu stärken; die Vernetzung dient sowohl der wissenschaftlichen interdisziplinären Zusammenarbeit als auch dem Austausch mit Peers zu Erfahrungen und Planungen in der Karrieregestaltung. Dazu werden unter dem Dach des Programms unterschiedliche Austauschformate, zielgruppenspezifische und themenbezogene Informationsveranstaltungen zu Karrieregestaltung organisiert. Das Programm will dabei eine spezifische Diskussionsplattform schaffen für relevante Themen nach der Promotionsphase.

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Docs@FYORD – Plattform für Promovierende in den Meereswissenschaften

Das Promovierenden-Programm in FYORD unter dem Namen Docs@FYORD setzt die erfolgreiche Arbeit der Integrated School of Ocean Sciences (ISOS) fort und bildet weiter eine inter- und multidisziplinäre Plattform für Promovierende in Disziplinen der Kieler Meereswissenschaften. Promovierende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel können an dem Programm Docs@FYORD teilnehmen und von einem Kursangebot, der zusätzliche Betreuung und von Maßnahmen für individuelle Profil- und Karrierebildung profitieren. In Docs@FYORD beschäftigen sich Nachwuchswissenschaftlerinnen -und wissenschaftler mit Themen, die über ihre eigenen Forschungsfragen hinausgehen, wie z.B. Ethik und wissenschaftliche Kommunikation oder Nachhaltigkeit. Das breitgefächerte Bildungsangebot wird durch eine aktive Unterstützung durch Senior Scientists, Alumni sowie universitätsinterne und -externe Partner ermöglicht.

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Interdisciplinary Master School of Marine Sciences (iMSMS)

Die interdisciplinary Master School of Marine Sciences (iMSMS) ist eine Fakultäten- und Institutionen übergreifende Einrichtung für die meereswissenschaftliche Ausbildung. Das Angebot der iMSMS richtet sich gleichermaßen an Studierende der meereswissenschaftlichen Masterstudiengänge an der CAU und am GEOMAR wie auch an interessierte Studierende aller anderen Fächer. Ziel der iMSMS ist es, inter- und transdisziplinäres Lernen und Forschen zu fördern, die Auseinandersetzung mit dem Thema Ozean und Nachhaltigkeit universitätsweit zu stärken, Orientierungsmöglichkeiten im Berufsfeld Meereswissenschaften zu bieten sowie die Internationalisierung und Vernetzung im meereswissenschaftlichen Studium zu fördern. Dazu werden Wahlmodule in den integrierten Meereswissenschaften und Veranstaltungen zu Karriere- und Berufsfeldorientierung angeboten.

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Für Studierende: SEA-EU – Die Europäische Universität der Meere

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gehört mit der Initiative „SEA-EU – Die Europäische Universität der Meere“ zu den neuen Europäischen Universitäten, die einen europäischen Hochschulcampus aufbauen werden. Unter der Leitung der Universität Cádiz (Spanien) und mit den Partneruniversitäten Westbretagne (Brest, Frankreich), Danzig (Polen), Split (Kroatien), Malta und zukünftig mit den Universitäten Neapel Parthenope (Italien), Algarve (Portugal) und der Nord Universität Bodo (Norwegen) plant die Universität Kiel Maßnahmen zur Förderung der wissenschaftlichen Mobilität von Studierenden, Forschenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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Helmholtz School for Marine Data Science (MarData)

Mit einem neuen interdisziplinären Ausbildungskonzept für Promovierende ist die Helmholtz School for Marine Data Science im November 2019 am GEOMAR in Kiel gestartet. Spezialistinnen und Spezialisten aus der Informatik und der Mathematik werden dabei in die meereswissenschaftliche Forschung der beteiligten Meeresforschungsinstitute GEOMAR und AWI sowie der Partneruniversitäten in Kiel und Bremen integriert. Ziel ist es, die bei den Promovierenden vorhandene Expertise in den Datenwissenschaften durch grundlegende meereswissenschaftliche Ansätze so zu erweitern, so dass mit Big Data-Methoden neue Informationen aus meereskundlichen Datensätzen gezogen werden können. Koordiniert wird MarDATA am GEOMAR unter Leitung von Arne Biastoch. Beteiligte CAU-Professorinnen und Professoren sind Matthias Renz, Reinhard Koch, Thomas Slawig, Wilhelm Hasselbring (alle Institut für Informatik) sowie Tal Dagan (Institut für Allgemeine Mikrobiologie) und Thomas Meurer (Regelungstechnik, TF).

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Für Schülerinnen und Schüler: Kieler Forschungswerkstatt: ozean:labor

Im ozean:labor setzen sich Schülerinnen und Schüler der 3. bis 13. Klasse mit aktuellen Themen aus der Meeresforschung auseinander. Entsprechend der jeweiligen Lernniveaus erhalten die Lerngruppen thematische Einblicke in die Meereswissenschaften sowie in die Arbeitsmethoden der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Durch die fachliche Anbindung an die naturwissenschaftlichen Lehrpläne, stellt der Besuch im ozean:labor eine thematische Ergänzung für den Unterricht dar. Ergänzend werden über ozean:labor der Kieler Forschungswerkstatt Lehrerfortbildungen durchgeführt. Hierbei handelt sich um eine Zusammenarbeit von Schule und Hochschule, von Lehrerbildung und Wirtschaft sowie von Stadt und Land.

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Logo ozean:labor

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