Virtuelle Lehrkooperationen innerhalb der SEA-EU Allianz

Die SEA-EU Partneruniversitäten haben eine Maßnahme, die sogenannten Virtual Teaching Collaborations (LOCs) entwickelt, um die virtuelle Mobilität in der Lehre unter den Allianzmitgliedern zu fördern. Bilaterale virtuelle Lehr-Kooperationen zwischen den SEA-EU Universitäten sollen auch in Zukunft zur Internationalisierung von Lehre und Forschung beitragen.

Professorinnen und Professoren, Lehrbeauftragte sowie Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aus Kiel können eine kurze Lehreinheit anbieten, die auf ihrem Forschungsthema basiert. Obwohl die Themenwahl offen ist, ist es erfahrungsgemäß sinnvoll, das Thema zunächst allgemein und einführend zu halten. Ein Matching-Prozess gleicht den vorgeschlagenen Lehrbeitrag (z.B. aus Kiel) mit bestehenden und bereits akkreditierten Modulen der anderen fünf SEA-EU-Partneruniversitäten (Brest, Cádiz, Danzig, Split und Malta) ab und ermittelt so ein Partner-Modul, in welchem der virtuelle Gastbeitrag platziert werden kann.

Grundlegende Eigenschaften der Kooperation:

  • Der Austausch ist virtuell.
  • Der Kursinhalt sollte circa 4 Stunden umfassen, möglichst auf Bachelor-Niveau.
  • Die Unterrichtssprache ist offen, Englisch wird jedoch bevorzugt.
  • Der Gastbeitrag kann einseitig oder wechselseitig stattfinden.

Vorteile der Kollaboration

Das Angebot virtueller Mobilität in der Lehre ergänzt die Möglichkeiten klassischer physischer Mobilität und ist kurzzeitiger. Alle SEA-EU Partneruniversitäten bieten Lehrbeiträge und fungieren gleichzeitig als Gastgeber. Für Gastdozierende bietet sich die Gelegenheit internationale Lehrerfahrung zu sammeln, die eigne Forschungsaktivität im Lehrkontext zu präsentieren, internationale Kontakte zu Kollegen und Kolleginnen im eigenen Forschungsfeld zu knüpfen sowie zukünftige Kooperationsmöglichkeiten anzustoßen. Gastgebende Dozierende können durch einen internationalen Gastbeitrag das eigene Lehrmaterial beleben und ebenfalls von der Vernetzungsmöglichkeit profitieren. Über die Internationalisierung zu Hause erhalten Studierende erste Kontaktmöglichkeiten und gewinnen Einblick in Inhalte und Methoden in Forschung und Lehre an einer der SEA-EU Partneruniversitäten.

Kontakt

Dr. Jonathan Durgadoo

  • SEA-EU Koordination
    Europäische Universität der Meere (SEA-EU) I Kiel Marine Sciences (KMS)
    Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)
  • jdurgadoo@kms.uni-kiel.de

Dr. Franziska Werner

  • Interdisciplinary Master School of Marine Sciences
    Kiel Marine Sciences (KMS)
    Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)
  • fwerner@bot.uni-kiel.de