Wissen­schaftlicher Nachwuchs

Die CAU fühlt sich insbesondere der Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern verpflichtet und bietet neben dem Graduiertenzentrum, das für alle Doktorandinnen und Doktoranden der CAU als Plattform dient, und dem Postdocs Online-Portal für alle Promovierten, eine Reihe an koordinierten Programmen zur Förderung von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Ein Postdoc-Zentrum, das promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit vielfältigen Unterstützungsangeboten in der oft unsicheren beruflichen Situation zwischen Promotion und Professur oder dem Beginn einer außerakademischen Karriere zur Verfügung steht, ist bereits beschlossen und wird noch in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen.

Graduierten­zentrum

Das Graduiertenzentrum ist eine zentrale Einrichtung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, deren Leitung aus Vertreterinnen und Vertretern des Präsidiums, der Fakultäten, der fakultätsübergreifenden Promotionsprogramme sowie Doktorandinnen und Doktoranden besteht. Der Leitung ist zur Beratung ein Beirat zur Seite gestellt und eine Geschäftsstelle zugeordnet.

Das Graduiertenzentrum stellt überfachliche Qualifizierungsangebote und Angebote zur Karriereplanung für Doktorandinnen und Doktoranden zur Verfügung. Es fördert die Eigeninitiative und wissenschaftliche Selbstständigkeit von Doktorandinnen und Doktoranden und unterstützt die Internationalisierung der Promotionsphase. Das Service-Büro der Geschäftsstelle des Graduiertenzentrums berät und informiert zum Thema Promotion sowie zur wissenschaftlichen Karriere. Antragstellerinnen und Antragsteller drittmittelfinanzierter Promotionsprogramme erhalten hier ebenfalls Beratung.

Zum Webauftritt des Graduiertenzentrums

Postdocs

Karrierewege in der Wissenschaft – das Selbstverständnis der CAU

Die CAU zählt alle promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in einer Phase vertiefter Qualifizierung und voranschreitender wissenschaftlicher Selbstständigkeit an der Universität tätig sind, zur Personengruppe „wissenschaftlicher Nachwuchs nach der Promotion“. Zu den Postdoktorandinnen und Postdoktoranden - oder auch Postdocs - zählen ebenfalls Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren.

Der Bildungsauftrag der CAU umfasst neben Studierenden sowie Doktorandinnen und Doktoranden explizit auch die Gruppe der Postdocs. Die CAU versteht sich als Universität, die Postdoktorandinnen und Postdoktoranden die Möglichkeit eröffnet, sich auf verschiedene Karrierewege vorzubereiten, d.h. sowohl auf universitäre Laufbahnen, die insbesondere in eine Professur münden, als auch auf Tätigkeiten, die im außerakademischen Bereich liegen.

Daher ist die CAU bestrebt, ihren Postdoktorandinnen und Postdoktoranden geeignete Rahmenbedingungen und Qualifizierungsmöglichkeiten anzubieten. Darunter fallen auch solche, die sie für außeruniversitäre Tätigkeiten in Wirtschaft und Gesellschaft vorbereiten. Die CAU strebt darüber hinaus an, durch Professionalisierung und Vertragsgestaltung die Planbarkeit der Karriere für Postdocs in der Qualifizierungsphase zu verbessern.

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Weitere Graduierten­einrichtungen an der CAU

Integrated School of Ocean Sciences (ISOS)

Integrated School of Ocean Sciences (ISOS)

Die Integrated School of Ocean Sciences (ISOS) ist die zentrale Plattform für Promovierende der Meereswissenschaften in Kiel.

Das Programm bietet Promovierenden und Betreuern einen Rahmen für eine umfassende und interdisziplinäre Betreuung während der Promotion. Ein zentraler Aspekt des Programmes ist die Promotionsbetreuung durch mindestens zwei Betreuer. Darüber hinaus können Promovierende finanzielle Unterstützung für Konferenzen erhalten, kleine Projekte, sogenannte Miniproposals, beantragen und von einem breiten Angebot verschiedener Kurse & Events profitieren – alles im Kontext der Meereswissenschaften. Die Promovierenden haben zudem die Möglichkeit, sich über ihren fachlichen Horizont hinaus weiterzubilden und sich mit Karriereoptionen nach der Promotion auseinanderzusetzen.

Zum Webauftritt der Integrated School of Ocean Sciences (ISOS)

Graduiertenschule Human Development in Landscapes (HDL)

Graduiertenschule Human Development in Landscapes (HDL)

Um die Entwicklung menschlicher Gesellschaften zu verstehen, muss man die Wechselbeziehungen zwischen dem Menschen sowie seiner physischen und seiner wahrgenommenen Umwelt genau erfassen.

In der Graduiertenschule Human Development in Landscapes an der Universität Kiel wird dies anschaulich durch zahlreiche Promotionsprojekte, die archäologische Probleme angegangen haben und angehen. Während die Naturwissenschaften Umweltbedingungen präzise beschreiben, können zugleich Kulturwissenschaften und Archäologie wichtige Hinweise und Anhaltspunkte für die wissenschaftliche Analyse liefern.

Intensivierte Vernetzungen zwischen akademischen Disziplinen, der wachsende Bedarf Promovierender an analytischer Ausstattung und effizienter Infrastruktur, aber auch eine zunehmend internationalisierte Forschungslandschaft schufen die Notwendigkeit für die Einrichtung einer multidisziplinären Graduiertenschule (GS).

Diese Schule stellt unseren Doktoranden neue Forschungs- und Kommunikationsstrukturen zur Verfügung und ermöglicht es ihnen damit, innovative Forschung zu betreiben. Die Schule ist Teil der Exzellenzinitiative der deutschen Bundesregierung.

Zum Webauftritt der Graduiertenschule "Human Development in Landscapes (HDL)

International Max Planck Research Schools (IMPRS)

International Max Planck Research Schools (IMPRS)

Als gemeinsames Projekt der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön und des Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR) ist in Kiel und Plön eine neue Graduiertenschule zum Thema Evolutionsbiologie eingerichtet worden.

Sie heißt International Max-Planck Research School for Evolutionary Biology (IMPRS) und bietet Doktoranden mit evolutionsbiologischem Schwerpunkt ein interaktives Forum zum Austausch neuer Ideen und Forschungsergebnisse.

Zum Webauftritt der International Max Planck Research Schools (IMPRS)

Graduiertenkolleg 1743: Gene, Umwelt, Entzündung

Graduiertenkolleg 1743: Gene, Umwelt, Entzündung

Im Graduiertenkolleg 1743 werden die Umwelteinflüsse, die für die Entwicklung von komplexen, chronischen Erkrankungen verantwortlich sind, erforscht. Darüber hinaus steht die systematische Untersuchung des bisher wenig erforschten Zusammenspiels von (Micro-)Umweltfaktoren sowie prädisponierenden genetischen Faktoren im Fokus. Die Forschung der Research Training Group 1743 basiert auf einem stark interdisziplinären und technologiegetriebenen Ansatz und bindet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Länder ein.

Die Ergebnisse werden dabei helfen, neue pathophysiologische Triggerfaktoren zu definieren und die Entwicklung innovativer Therapieansätze voranzutreiben. Ein großer Teil der Arbeit basiert auf Mausmodellen, da diese eine einheitliche und kontrollierte Modifikation der Umwelt gewährleisten; so können zum Beispiel verschiedene Ernährungsformen angewendet und deren Einflüsse auf das intestinale Mikrobiom sowie entzündliche Veränderungen gemessen werden. Bei entsprechendem Patientenzugang, können die Ergebnisse zudem im humanen Modellsystem validiert werden.

Ein weiterer Schwerpunkt des Graduiertenkollegs 1743 ist das intestinale Mikrobiom - ein organähnliches System, welches kürzlich aufgrund seiner Relevanz für Stoffwechsel, Gesundheit und Erkrankungen, und nicht zuletzt auch wegen seiner Modifizierbarkeit durch Pre- und Probiotika große Beachtung gefunden hat.

Zum Webauftritt des Graduiertenkollegs 1743

Graduiertenkolleg 2154: Materials for Brain (M4B)

Graduiertenkolleg 2154: Materials for Brain (M4B)

Die Behandlung von Patienten mit chronischen Gehirnerkrankungen basiert hauptsächlich auf systemisch verabreichten Medikamenten. Ausreichend hohe Wirkstoffkonzentrationen im Gehirn gehen jedoch häufig mit Nebenwirkungen für andere Organe des Körpers einher. Neuroimplantate, die eine lokalisierte, individualisierte und niedrig dosierte Therapie ermöglichen, bilden hier eine Alternative, sofern diese die folgenden Voraussetzungen erfüllen: Sie müssen kompakt, biokompatibel, belastbar und sehr flexibel sein, insbesondere wenn sie bei Kindern und Jugendlichen zum Einsatz kommen sollen.

Definierte, nanoskalige, therapeutisch wirksame Beschichtungen sowie die Eignung der Implantate für die Magnetresonanztomographie (MRT)-Diagnostik können neuartige Therapieperspektiven eröffnen. Um diese Ziele zu erreichen, werden mikrostrukturierte, dünnschichtbasierte Funktionsmaterialien zur innovativen lokalen Behandlung von Epilepsien, Hirntumoren und Erkrankungen der Blutgefäße erforscht. Die durch die Materialien kontrollierte Substanzfreisetzung sowie die Interaktionen der Implantate mit Zellen werden zunächst in Zellkulturen erforscht. Danach wird die Wirkung der Implantate auf spezifische Strukturen und Funktionen des Gehirns in krankheitsrelevanten Tiermodellen histologisch sowie in vivo mittels MRT und Funktionstests (z.B. Verhaltensbeobachtung, Elektroenzephalographie) untersucht.

Zum Webauftritt des GRK 2154 Materials for Brain (M4B)

Nachwuchs­gruppen

Laufende Emmy Noether-Programme

Laufende Emmy Noether-Programme

Programm Gruppenleiterin Laufzeit Webaufritt
Brückenschlag zwischen Geodäsie und Seismologie zur verbesserten und automatisierten Untersuchung von Bruchvorgängen Dr. Henriette Sudhaus seit 2015 Zum Webauftritt des Projektes
Die politische Philosophie als Ressource der Normenbegründung in der biomedizinischen Ethik - Analyse von Grundbegriffen und ausgewählten Problemfeldern Prof. Dr. Alena Michaela Buyx seit 2009 Zum Webauftritt des Projektes
ERC Starting Grants

ERC Starting Grants

Acronym Projektbezeichnung Gruppenleiter/-in Projektlaufzeit
CellInspired Mechanotransduction mediating cell adhesion - towards cell-inspired adaptive materials Prof. Dr. Christine Selhuber-Unkel 2013-2018
ENREMOS Enantioselective Reactions on Model Chirally Modified Surfaces Prof. Dr. Swetlana Schauermann 2016-2018
EVOLATERAL The mechanisms for lateral gene transfer in nature as reflected in prokaryote genomes Prof. Dr. Tal Dagan 2012-2018
PhotoSmart Photo-switching of smart surfaces for integrated biosensors Prof.Dr. Martina Gerken 2013-2018
ERC Consolidator Grants

ERC Consolidator Grants

Acronym Projektbezeichnung Gruppenleiter/-in Projektlaufzeit
DECOR Decorative Principles in Late Republican and Early Imperial Italy Prof. Dr. Anette Haug 2016-2021
HEART The Highly Efficient And Reliable smart Transformer (HEART), a new Heart for the Electric Distribution System Prof. Dr. Marco Liserre 2014-2019
ERC Proof of Concept

ERC Proof of Concept

Acronym  Projektbezeichnung Gruppenleiter/-in Projektlaufzeit
Channelmat Microchannels for controlling cellular mechanotransduction Prof. Dr. Christine Selhuber-Unkel 2017-2019

Netzwerk Projekt- und Programm­koordinatoren und Projekt- und Programm­koordinatorinnen (Graduierten­förderung)

Koordinatorinnen und Koordinatoren von Forschungsverbünden und Graduiertenprogrammen an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, zu deren Aufgaben die Förderung von Graduierten gehört, finden im Netzwerk Projekt- und Programmkoordinatoren und Projekt- und Programmkoordinatorinnen Kolleginnen und Kollegen mit Fachexpertise für ihren CAU-internen kollegialen Austausch.

Ihre Ansprechpersonen finden Sie einzeln nach Programmtypus sortiert auf dem Webauftritt des Geschäftsbereichs Forschung. Alle dort gelisteten Kolleginnen und Kollegen werden regelmäßig zu den Netzwerktreffen eingeladen.

Zu den Ansprechpersonen auf dem Webauftritt des Geschäftsbereichs Forschung (uni-intern)

Gemeinsame Mailingliste

Alle gelisteten Koordinatorinnen und Koordinatoren sind gemeinsam über eine Mailingliste zu erreichen. Um eine Nachricht an die Mailingliste zu schreiben, verfassen Sie diese in Ihrem E-Mail-Programm und senden sie an graduierten-programmkoordination@lists.uni-kiel.de. Der Versand an die Liste wird nicht moderiert, d.h. Ihre E-Mail erreicht das Netzwerk direkt.

Aufnahme in Mailingliste

Wenn Sie als Koordinatorin oder Koordinator neu im Amt sind, können Sie sich in die Mailingliste des Netzwerks und als Ansprechperson für Ihren Programmtypus auf dieser Website aufnehmen lassen. Bitte senden Sie dazu eine E-Mail an Dr. Sabine Milde (Geschäftsführung Graduiertenzentrum der CAU Kiel).

Auch Kolleginnen und Kollegen, die mit der Antragstellung für Graduierteninitiativen betraut sind, sind herzlich willkommen, für ihre Arbeit von diesem Netzwerk zu profitieren.

Noch Fragen?

Wenden Sie sich bei Fragen zum Netzwerk gerne an:

Dr. Sabine Milde
Geschäftsführung Graduiertenzentrum der CAU
Leibnizstraße 3, R. EG, 010
Telefon: +49 431 880-3218
smilde@gz.uni-kiel.de