Eisoldt: „Entscheidung des Landes ist wichtiges Signal für die Universität“

Das Präsidium der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) lobt ausdrücklich die aktuelle Initiative des Landes, über ein Verfahren der öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) die Sanierung eines Gebäudekomplexes auf dem Campus der Landesuniversität (so genannte „Anger-Bauten“) zu beschleunigen. „Diese Entscheidung des Landes ist ein wichtiges Signal für die Universität“, betonte CAU-Kanzler Frank Eisoldt heute (Dienstag, 12. Mai). Dadurch könnten die Liegenschaften fünf Jahre früher, also bereits bis 2023, komplett saniert werden. Beschleunigt würden dadurch vermutlich auch andere Sanierungsprojekte auf dem Unicampus, so der Kanzler: „Auch beim Juridicum, bei den Geowissenschaften, der Geographie und der Tierhaltung sind wir gut im Plan: Die Raumprogramme stehen. Bis Sommer werden die Planer bestellt sein. Dann folgen die Ausschreibungen. Das Zusammenspiel aller Beteiligten läuft jetzt gut. Wenn das so bleibt, ist unser Campus spätestens 2017 eine Großbaustelle.“

Angesichts der in Teilen dramatischen baulichen Situation auf dem CAU-Campus sei es aus Sicht des Präsidiums nachvollziehbar und legitim, jede erdenkliche Finanzierungsform ins Auge zu fassen, unterstrich Eisoldt weiter: „Angesichts einer nach wie vor geltenden Schuldenbremse begrüßen wir ausdrücklich jede Initiative des Landes, die mehr Investitionen in Hochschulen möglich macht. Wir bitten deshalb alle Landtagsfraktionen, solche Initiativen nach Kräften zu unterstützen.“ Es gehe bei all dem um einen sinnvollen und machbaren Finanzierungsmix. So könnten langfristig die Voraussetzungen für gute Lehre und Forschung gesichert werden. Die Landeshauptstadt Kiel mache bei der Neuordnung der Beruflichen Bildungszentren in der Stadt bereits gute Erfahrungen mit dem ÖPP-Modell. Auch für den Campus Kiel des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) sei ein solches Modell geplant.

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