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Die Gewinner der Software-Challenge Germany 2018 stehen fest

Drei Menschen präsentieren einen großen Bankscheck, der Mann in der Mitte hält einen Pokal in die Luft.
© Victor Sebelefsky, Uni Kiel 2018Das „TeamSchanzer“, bestehend aus Peter Neidlinger (2.v.l) und Martin Ottendörfer (r.) mit Lehrer Marco Schanzer (l.), triumphierte mit Pokal und dem Preisgeld von 1000 Euro.

Der Pokal des deutschlandweiten Informatik-Wettbewerbes geht dieses Jahr nach Bayern

Spaß, Spannung und kompetente Begleitung: Mithilfe der Software-Challenge Germany ermöglichen das Institut für Informatik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und die Fachhochschule Wedel jungen Menschen den Einstieg in die Welt der Computerwissenschaften. Am Freitag, 8. Juni, fand das insgesamt zwölfte Finale des bundesweiten Programmier-Wettbewerbes im CITTI Park Kiel statt. Acht Teams, sechs davon aus Schleswig-Holstein, hatten sich für diese Veranstaltung qualifiziert und traten vor zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern gegeneinander an. Für die Finalistinnen und Finalisten galt es, neben Sachpreisen und Preisgeldern bis 1.000 Euro auch zahlreiche Stipendien für besonderes Engagement zu gewinnen.

Das Institut für Informatik digitalisiert jährlich alte und neue Brettspiele, auf dessen Grundlage die Teilnehmenden virtuelle Spieler, sogenannte Clients, programmieren. Mit dem diesjährigen Brettspiel „Hase und Igel“ beschäftigten sich 260 Schülerinnen und Schüler in 58 Teams. Die leistungsfähigste KI sollte durch ein mehrstufiges Wettkampfsystem ermittelt werden. In einem besonders spannenden Finale konnten sich in diesem Jahr Peter Neidlinger und Martin Ottendörfer gegen Janek Fischer aus Dresden durchsetzen. Angereist aus dem bayrischen Eggenfelde, gewannen sie einen Wander-Pokal und 1.000 Euro für ihre Schule. Sven Thomsen vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung Schleswig-Holstein zeigte sich begeistert von der Leistung der Teams: „Programmieren lernen, können und anwenden – all die Schritte, die es in diesem Wettbewerb nachzuvollziehen galt, werden den Teilnehmern in jeglichen neuen digitalisierten Arbeitsbereichen zugutekommen.“ Dr. Klaus-Jürgen Wichmann, Vorstandsvorsitzender der Werner-Petersen-Stiftung, betonte ausdrücklich die Bedeutung der Förderung junger Programmiererinnen und Programmierer: „Um den Herausforderungen eines sich global auswirkenden Wandels sowie eines sich verschärfenden marktwirtschaftlichen Wettbewerbs zu begegnen, ist es wichtig, den Aufbau und die Stärkung der Fähigkeiten des wissenschaftlichen Nachwuchs zu unterstützen.“

Die Software-Challenge wird jedes Jahr von zahlreichen Sponsoren unterstützt: Dieses Jahr stieß unter anderem die Stabsstelle für Gleichstellung, Diversität & Familie der Uni Kiel hinzu. Sie finanziert zwei der vergebenen Stipendien. Als Schirmherr des Wettbewerbs bestellte der Kieler Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer den Anwesenden per Videobotschaft seine Grüße. Bei dem für nächstes Jahr angekündigten Brettspiel handelt es sich um eine Eigenschöpfung der Veranstalter: „Piranhas“.

Weitere Informationen:

www.software-challenge.de/

Kontakt:

Ulrike Pollakowski
E- Mail: info@software-challenge.de