Sonderausstellung „SOKO MADAGASKAR“ im Geologischen und Mineralogischen Museum der Universität Kiel

Sonderöffnungszeiten am Sonntag, 19. Januar, und Sonntag, 26. Januar

Das Geologische und Mineralogische Museum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist üblicherweise Sonntags geschlossen. Damit noch viele Gäste die Möglichkeit bekommen, die Sonderausstellung SOKO Madagaskar zu besuchen, wird das Museum an den nächsten beiden Sonntagen zwischen 10 und 14 Uhr geöffnet sein. Für die Lösung des Kriminalfalles sollte 1 bis 1,5 Stunden eingeplant werden.

Die Ausstellung

Bei der Mitmach-Ausstellung schlüpfen große und kleine Besucherinnen und Besucher in die Rolle eines Detektivs und ermitteln in einem Kriminalfall. Sie folgen der Spur der Seltenen Erden, die zur Klärung des Verbrechens führt. Hierbei erfahren die Gäste viel Wissenswertes über die Anwendung dieser wichtigen Seltenen Erden Elemente, über Abbaumethoden, bis zu den Problemen, die mit der Gewinnung und dem Verbrauch von Rohstoffen verbunden sind.

Die Geschichte

Professorin Kathrin Berg (56) ist eine angesehene Lagerstättengeologin und Spezialistin für Seltene Erden. Sie lädt zu einem Empfang im Geologischen und Mineralogischen Museum der Universität Kiel ein, um ihre neuesten Forschungsergebnisse über ein spektakuläres Vorkommen der heiß begehrten Rohstoffe auf Madagaskar vorzustellen. Weiterhin will sie einem ausgewählten Personenkreis ihre fortschrittlichen Erkenntnisse über eine neue Gewinnungsmethode präsentieren. Als die Gäste eintreffen, finden sie Bergs Leiche. Unter Verdacht stehen die eingetroffenen Gäste: ihr Doktorand Florian Hilf, der Bergbau-Unternehmer Lutz Grube, die Staatssekretärin im madagassischen Wirtschaftsministerium Morenike Antanarivo, der Dozent und ihr Liebhaber Michael Liebherr sowie die Umweltaktivistin Rosalie Blümchen. Sie alle vertreten bestimmte Interessen, die mit der Entdeckung und dem Abbau des von Professorin Berg neu entdeckten Seltenen Erden-Vorkommens im Zusammenhang stehen.

Zielgruppe

Es werden Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen angesprochen. Um den Mordfall eigenständig lösen zu können, muss man lesen können. Mit Unterstützung können auch jüngere Gäster dem Fall folgen. Es gibt Detektivhefte für Ältere (9-99) und Jüngere (6-9), in denen die wichtigsten Punkte und Beobachtungen eingetragen werden können. Hierbei werden zum einen die Fakten zum Mordfall und zum anderen Inhalte zum Thema „Seltene Erden“ abgefragt. Die Fragen sind vorgegeben und führen durch die Fragen wie: Was sind Seltene Erden? Wo kommen sie vor? Und wie werden sie genutzt? Außerdem werden die Arten des Bergbaus, der Rohstoffgewinnung,  der Wirtschaft in Madagaskar sowie wissenschaftliches Forschen, Umweltschutz und Geopolitik thematisiert. So wird auf spielerische Weise das hochaktuelle Thema „Seltene Erden“ umfänglich behandelt.

Das Wichtigste in Kürze:

Interaktive Ausstellung: „Mord im Geologischen und Mineralogischen Museum“
Laufzeit: bis 31.1.2020, jeweils Montag bis Donnerstag 8:30 bis 16:00 Uhr sowie Freitag von 8:30 bis 14:00 Uhr
Sonderöffnungszeiten: Sonntags, 19.1. und 26.1. von 10 bis 14 Uhr
Ort: Kiel, Ludewig-Meyn-Straße 12, Geologisches und Mineralogisches Museum der CAU

Es werden auch Führungen durch die Ausstellung angeboten.
 

Kontakt:

Dr. Eckart Bedbur
Geologisches und Mineralogisches Museum Universität Kiel
0431/880-2693
eckart.bedbur@ifg.uni-kiel.de

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